"Kasernierungs-Zustand der Alten dauert an"

Im Gespräch mit FOCUS Online erklärt die Leiterin eines Heinsberger Pflegeheims, war­um die Gesellschaft gera­de eine gan­ze Generation ver­gisst. Sie sagt dort u.a.:

»Auch Monate nach der Akutphase wird in deut­schen Pflegeheimen gro­ßes see­li­sches Leid pro­du­ziert. Es bekommt nur kei­ner mit, weil Politik und Gesellschaft kei­ne Denkkapazitäten für uns frei haben…

Je nach Bundesland herr­schen immer noch mehr oder weni­ger stren­ge Besuchsregelungen. Es gibt Heime, in denen kön­nen Bewohner immer noch kei­nen oder nur sehr ein­ge­schränk­ten Besuch emp­fan­gen, zum Beispiel nur nach vor­he­ri­ger Terminvereinbarung in einem spe­zi­el­len Besucherraum und unter Anwesenheit von Pflegepersonal. Weil das oft fehlt und die Wochenende-Besetzungen in der Regel schlech­ter sind, erlau­ben man­che Heime an Wochenenden gar kei­ne Besuche mehr.

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"Diese Corona-Politik ist ein Irrweg in Bezug auf unsere Zukunft"

Er kann nur Corona-Leugner oder Aluhutträger sein. Die Rede ist von Prof. Wolfgang Kölfen, Chefarzt an der Klinik für Kinder und Jugendliche der Städtischen Kliniken Mönchengladbach. Auf focus.de wird er so zitiert:

»Der Experte bezwei­felt, dass von Kindern und Jugendlichen eine erhöh­te Gefahr aus­geht und ver­weist auf die nied­ri­gen Fallzahlen schwe­rer Erkrankung: "Alle Untersuchungen wei­sen dar­auf hin, dass Kinder und Jugendliche nicht die Spreader sind, die infi­zie­ren. Es sind die Erwachsenen."

"In Deutschland sind 200 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren bis­her im Register gemel­det, dass sie mit Covid erkrankt waren. Es gibt – nach einer RKI-Statistik – drei Todesfälle unter 20 Jahren in Deutschland. Wir reden also über etwas, was extrem sel­ten ist."

Der Mediziner kommt zu einem har­ten, aber ein­deu­ti­gen Urteil: "Diese Corona-Politik ist ein Irrweg in Bezug auf unse­re Zukunft."

"Die Regeln sind nicht mehr über­zeu­gend."«

(Hervorhebungen nicht im Original.)

Hauptsache Maske!?

Prof. Dr. Markus Veit, Fachapotheker für Pharmazeutische Analytik, gibt unter die­sem Titel auf deutsche-apotheker-zeitung.de fol­gen­des zu beden­ken:

»Wovor Masken schüt­zen
Wie wir als Apothekerinnen und ­Apotheker wis­sen soll­ten, wer­den im Gesundheitsbereich Masken ver­wen­det, um Menschen und Produkte zu schüt­zen. Beispielsweise schüt­zen sie Patienten im OP vor Keimen (nicht Viren!), die von den Ärzten kom­men, oder sie schüt­zen die Ärzte bei der Behandlung vor Keimen, die von den Patienten kom­men, oder bei der asep­ti­schen Herstellung die Produkte vor Keimen, die von den her­stel­len­den Menschen kom­men. Daneben gibt es außer­halb des Gesundheits­bereichs zahl­lo­se ande­re Einsatzgebiete für Masken…«

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Die Wucht der zweiten Welle

Das ist der Titel eines Artikels in der heu­ti­gen FAZ. "Ganz Spanien ist jetzt Risikogebiet. Das Auswärtige Amt warnt aus­drück­lich vor allen tou­ris­ti­schen Reisen in das belieb­tes­te Urlaubsland der Deutschen." heißt es dort. Illustriert wird dies mit die­sen Grafiken:

FAZ: Corona "harmlos" wie eine Grippewelle

Noch vor weni­gen Tagen wäre man an den media­len Pranger gestellt wor­den, wenn man geäu­ßert hät­te, was heu­te ein Kommentator der FAZ auf der Titelseite for­mu­liert:

»Es gibt Schlimmeres als das Virus
Vieles von dem, was im Frühjahr nach "Bergamo" als gebo­ten und oppor­tun erschien, ent­puppt sich heu­te als unnö­tig. Dass es so kom­men wür­de, wuss­te man aller­dings schon damals. Der Sinn des "Hammers" war es schließ­lich, den Alltag erst ein­mal nahe­zu still­zu­le­gen, um schritt­wei­se her­aus­fin­den zu kön­nen, wel­cher wie­der­be­leb­te Teil die­ses Alltags die Infektionen stei­gen lässt.

Deshalb, und nicht weil man es schon immer hät­te wis­sen kön­nen, ist man heu­te klü­ger als damals. Es wird ein Streit um des Kaisers Bart blei­ben, ob die Pandemie auch ohne die März-Maßnahmen so "harm­los" ver­lau­fen wäre wie eine Grippewelle.«

FDA-Kommissar will auf klinische Studien verzichten

Dies tei­len ver­schie­de­ne US-Medien mit.

»FDA-Kommissar Dr. Stephen Hahn [FDA: Food and Drug Administration, AA] sag­te, sei­ne Behörde sei bereit, einen Impfstoff zu geneh­mi­gen, bevor die kli­ni­schen Studien der drit­ten Phase abge­schlos­sen sei­en, solan­ge die Beamten davon über­zeugt sei­en, dass die Vorteile die Risiken über­wie­gen, berich­tet die Financial Times.

„FDA-Kommissar will auf kli­ni­sche Studien ver­zich­ten“ wei­ter­le­sen