Dem Spiegel hatte Drosten am 1.9. erklärt: "Nach fünf Tagen ist eigentlich die Infektiosität vorbei". Meint er uneigentlich vielleicht aber auch nach 9 oder 3?
Bundestag irritiert mit Masken-Hinweis in Hausmitteilung
Dazu informiert focus.de am 5.9.:
»In einer soeben verschickten Hausmitteilung empfiehlt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) dringend das Tragen einer Maske in allen Gebäuden des Bundestages ab dem 1. September.
"Diese dringende Empfehlung gilt ab dem Betreten der Liegenschaften grundsätzlich für alle Personen und alle Verkehrsflächen wie zum Beispiel die Flure und Treppenhäuser, Aufenthaltsbereiche, Sanitärräume, Gastronomiebereiche (mit Ausnahme am Tisch) und die Bibliothek, aber auch für Sitzungssäle und Besprechungsräume", heißt es in der Hausmitteilung.
Maske zum Durchatmen "eher unters Kinn schieben"
Die Hausmitteilung wird ergänzt um einige Hinweise zur Handhabung, Tragedauer,
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Pharmakonzern will Milliarden Menschen impfen
derwesten.de berichtet heute:
»Der künftige Corona-Impfstoff des französischen Pharmakonzerns Sanofi soll weniger als zehn Euro pro Dosis kosten. Ein endgültiger Preise [so im Original, AA] stehe aber noch nicht fest, sagte der Präsident von Sanofi France, Olivier Bogillot, am Samstag im Radiosender France Inter. Mehrere Hersteller arbeiten an Impfstoffen. "Es müssen Millionen, um nicht zu sagen Milliarden Menschen geimpft werden", so der Sanofi-Topmanager. Zum Preis sagte er: "Wir werden bei weniger als zehn Euro sein."«
Wer bestimmt, was muß? Zu den Entscheidungsgremien gehört "CEPI (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations)". Deren Direktorin für Impfstoffforschung ist Dr. Melanie Saville, die bis 2016 für Sanofi tätig war. Sanofi stellt ein Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von CEPI.
Bis 2017 saß Olivier Charmeil, CEO von Sanofi Pasteur, im Verwaltungsrat von "GAVI The Vaccine Alliance". Auch diese Organisation ist führend beteiligt an der Gestaltung des "Kampfes gegen Corona". Ausführliche Informationen gibt es im Beitrag Einfluß von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf "Corona-Hilfen" (II) und hier als PDF.
(Hervorhebungen nicht im Original.)
Masken der Angst
Unter diesem Titel veröffentlichte der Schweizer Molekularbiologe Beda Martin Stadler einen Artikel auf weltwoche.ch. Er ist ehemaliger Direktor des Instituts für Immunologie der Universität Bern. Im Beitrag heißt es:
»Zur Bekämpfung von SARS-CoV‑2 gab es in der Schweiz anfangs eine Strategie. Sie hieß "Flatten the Curve" und beruhte auf einem teilweisen Lockdown. Allerdings verringerten sich die Ansteckungen schon vor diesem Lockdown, und die Kurve wurde nicht einfach flach, sondern näherte sich rasch dem Nullpunkt. Seither gibt es keine erkennbare Strategie mehr.
Kritik bleibt trotzdem aus. Die Medien unterstützen die Politik großmehrheitlich… „Masken der Angst“ weiterlesen
Quarantäne: Kakerlaken in Flüchtlingsunterkunft
br24.de berichtete am 31.8.:
»Die Stadträte der Linken im Nürnberger Stadtrat üben Kritik an den in ihren Augen unzumutbaren Zuständen in einer städtischen Gemeinschaftsunterkunft. Diese steht wegen eines Corona-Falls für zwei Wochen unter Quarantäne. Die rund 100 Geflüchteten, die dort untergebracht sind, dürfen das Haus nicht verlassen.
Kakerlaken im Zimmer
Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft spielten Stadträtin Kathrin Flach Gomez (Die Linke) Bilder und Videoaufnahmen zu, die Kakerlaken, Mäuse und Motten in Zimmern und den Küchen zeigen.
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Australien geht brutal gegen Corona-Proteste vor
Der Spiegel berichtet heute über harte Maßnahmen der Polizei in Australien. Ein Bild zeigt, wie einem Mann von Polizisten zwangsweise eine Maske übergezogen wird. Weiter heißt es:
»Der Kopf des Mannes ist blutüberströmt, das Blut rinnt ihm in die Augen, verklebt seine Barthaare. Wegwischen kann er es nicht – zwei Polizisten halten ihn rechts und links an den Armen fest, die Hände sind offenbar auf seinem Rücken fixiert. Das Bild entstand an diesem Samstag bei einer Demonstration von Gegnern von Corona-Schutzvorschriften in Sydneys Hyde Park. Fotograf Brook Mitchell hielt die Szene für den "Sydney Morning Herald" fest…
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Quarantäne: Wer bietet weniger?
Die PR-Maschine der Regierung zu Corona gerät zunehmend ins Stottern. Nicht nur, daß immer mehr WissenschaftlerInnen auf Distanz gehen, die Tests in Bayern von einem Desaster ins andere stolpern, nun ist es Christian Drosten höchstpersönlich, der für maximale Irritation sorgt. Ganz besonders traf es Karl Lauterbach.
"Verwirrung um Drosten-Tweets" muß der Spiegel gestern vermelden.
»In sozialen Medien regt sich Unmut über eine angeblich falsche Einordnung seiner Aussagen, unter anderem von Drosten selbst. Für Klarheit sorgt das nicht unbedingt.«
Spahn: Urlaub im schönen Deutschland
»"Vielleicht schaffen wir es ja auch alle zusammen, mal für den Herbsturlaub und vielleicht auch gleich für den Weihnachtsurlaub, nicht so weit zu fahren, sondern einfach mal die Schönheit Deutschlands zu genießen", sagte er in Berlin… Man habe gesehen, dass "zumindest bestimmte Arten von Reisen und Urlaub Risiken mit sich bringen und Infektionen mit zurück nach Deutschland bringen". Die aktuelle Reiserückkehrer-Situation habe man "mit großem Aufwand gut in den Griff bekommen".« Link
Das Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten meldet heute für 15 von 32 Ländern Europas eine niedrigere oder gleich hohe "14-day cumulative number of COVID-19 deaths per 100 000" wie in Deutschland. Immerhin 8 Länder werden genannt mit einer niedrigeren oder gleich hohen "14-day cumulative number of COVID-19 cases per 100 000".
Verborgenes Leiden
Griechenland: Ärzte ohne Grenzen verurteilt Quarantäne im Lager Moria – Appell an Bundesregierung
In einer Erklärung der Organisation vom 4.9. ist zu lesen:
»Die von der griechischen Regierung im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos verhängte Massenquarantäne ist Ärzte ohne Grenzen zufolge gefährlich und muss auf alle Fälle vermieden werden. Die dortige Regierung hat die Pflicht, die öffentliche Gesundheitsversorgung für die Geflüchteten zu verbessern und sie nicht unter entsetzlichen Bedingungen einzusperren und dabei so zu tun, als wolle sie die Insel vor der Verbreitung des Virus schützen, so die Hilfsorganisation. Denn die Zahl der Covid-19-Fälle auf Lesbos außerhalb von Moria steigt, während es bislang gibt nur einen bestätigten Fall unter den Bewohnern des Lagers gibt…«
Ballwegs Distanzierung vom "lieben Nikolai Nerling"
Das geht Michael Ballweg zu weit. Eine Äußerung des verurteilten Holocaust-Leugners Nerling bringt ihn auf youtube zu dieser Stellungnahme:
»Lieber Nikolai Nerling, ich wurde gerade in einem Interview mit dem ARD-Monitor auf Deine Rede aufmerksam gemacht. Und mir ist es erst gar nicht aufgefallen, Du sprichst da von 6 Millionen Teilnehmern in Berlin. Und das ist natürlich ein direkter Bezug, wie wenn man auf Google eingibt "holocaust 6 millionen", auf den Holocaust, was mich natürlich entsetzt. Ich weiß, daß Du Deine Zahlen in Deinen Reden natürlich bewußt wählst und es kann dann auch kein Zufall sein.
Ich bin schockiert, und deshalb möchte ich Dir mitteilen, daß Du auf unseren Demonstrationen nicht mehr willkommen bist, auch nicht im Pressebereich.«
1.751 Likes stehen 2.137 Dislikes auf youtube gegenüber (Stand 5.9., 13:55). Eine Flut von Kommentaren aus dem Nazispektrum findet sich unter diesem Video. Siehe auch "Ich kenne keine Parteien, ich kenne nur noch Deutsche" sagt nicht Ballweg.
Update: Das Video gibt es inzwischen nicht mehr.

