Vergessene "HeldInnen der Pflege" demonstrieren

»Kämpferisch und mit mäch­tig Wut im Bauch demons­trier­ten am Samstag Angehörige der Pflegeberufe und ihre Unterstützer in Köln. "Das Klatschen auf die Straße tra­gen! Pflegeaufstand jetzt!" war der Demoaufruf vom "Kölner Bündnis für mehr Personal im Gesundheitswesen" über­schrie­ben. Vor dem Kölner Dom mach­ten Rednerinnen und Redner aus der Kranken- und Altenpflege ihrem Frust und Unmut über die "kata­stro­pha­len Zustände" und die "Sorgearbeit am Fließband in der Profitmaschine Gesundheitswesen" Luft.

"Unser Klatschen ist wütend", rief Bündnissprecher Marco Kammholz bei der Auftaktkundgebung auf dem Roncalliplatz. Wochenlang waren Pflegekräfte zu Beginn der Coronapandemie Abend für Abend als Helden von Fenstern und Balkonen beklatscht wor­den. Am Anfang, so Claudia Lenden, Sprecherin der Initiative "Pflege am Boden" (PAB) in Köln, habe sie das noch mit Stolz erfüllt.«

Das berich­tet heu­te die jun­ge Welt. "Mehr Zeit für Patienten 400 Teilnehmer bei Demo für bes­se­re Pflege-Bedingungen" mel­de­te die Kölnische Rundschau. Das war es zu dem Thema in den Medien.

Post-Akutes Covid (“Long Covid”)

»Zu Häufigkeit und Ursachen von län­ger anhal­ten­den Covid-Symptomen.

Circa 10% der Personen mit einer sym­pto­ma­ti­schen SARS-CoV-2-Infektion berich­ten von anhal­ten­den oder wie­der­keh­ren­den Covid-Symptomen über meh­re­re Wochen oder Monate. Dies betrifft ins­be­son­de­re auch jün­ge­re und zuvor gesun­de Personen sowie Personen, deren ursprüng­li­che Covid-Erkrankung nur mild oder mode­rat war und die nicht hos­pi­ta­li­siert wur­den…

Einige Betroffene, dar­un­ter auch jun­ge Menschen ab cir­ca 30 Jahren, berich­ten von deut­li­chen Einschränkungen ihres Alltags, wie zum Beispiel Erschöpfung nach Aktivitäten wie Treppensteigen, sowie von psy­cho­lo­gi­schen Folgeeffekten. Eine anhal­ten­de Infektiosität erscheint bis­her unwahr­schein­lich, kann aber der­zeit nicht voll­stän­dig aus­ge­schlos­sen wer­den…«

Das wird berich­tet in einem Beitrag der "Corona-kri­ti­schen" Plattform swprs.org.

Cycling und Recycling der SARS-CoV-PCR

Der Test, der die Basis für COVID-19 und alle dar­aus ent­ste­hen­den Konsequenzen bil­det, ist die Polymerase-Kettenreaktion. Erfunden hat die­se Methode der US-Amerikaner Kary Mullis, der sei­ne Geschichte so erzähl­te:

„Es war ein Geistesblitz — bei Nacht, unter­wegs auf einer mond­be­schie­ne­nen Bergstraße, an einem Freitag im April 1983. Ich fuhr gemäch­lich mit mei­nem Wagen zu den Mammutbaumwäldern im Norden Kaliforniens, als aus einem unglaub­li­chen Zusammentreffen von Zufällen, Naivität und glück­li­chen Irrtümern plötz­lich die Eingebung kam: zu jenem Genkopierverfahren, das heu­te als Polymerase-Kettenreaktion (eng­lisch poly­me­ra­se chain reac­tion oder kurz PCR) bekannt ist. „Cycling und Recycling der SARS-CoV-PCR“ wei­ter­le­sen

Corona-Fall in Großfamilie: Zugang zu Märkten und Praxen verweigert

»Der Hemmoorer Bürgermeister Lasse Weritz hat ein­dring­lich davor gewarnt, beim Auftreten eines Corona-Verdachts gleich die gesam­te Familie in "Sippenhaft" zu neh­men.
Er reagier­te damit auf einen aktu­el­len Fall, bei dem es um das Mitglied einer "Hemmoorer Großfamilie" geht. Nach den Angaben des Bürgermeisters sei ein Familienmitglied an Corona erkrankt. Er habe kein Verständnis dafür, was nach Bekanntwerden die­ses Falls dann ande­re Mitglieder die­ser Familie erle­ben muss­ten. Ihnen sei der Zugang zu "Märkten und Arztpraxen" ver­wehrt wor­den. Dies sei nicht zu akzep­tie­ren..«

Das berich­ten heu­te die Cuxhavener Nachrichten. Der Bürgermeister warnt davor, "in Hysterie zu ver­fal­len". Die Grundlage für Hysterie hat Christian Drosten gelegt:

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Das geheimnisvolle Corona-Hoch

So ist die Rubrik "Börsenwoche" der FAZ am 5.9. über­schrie­ben. Dort wird über das "Corona-Hoch" im DAX spe­ku­liert. Es wird etwa erör­tert, daß es "dem DAX schließ­lich voll­kom­men egal ist", war­um er steigt, oder daß ein "Rücksetzer auf 10 780 Punkte 'chart­tech­nisch hel­fen'" könn­te. Es wird ver­mel­det, daß zu den Gewinnern Continental gehört.

»Der Automobilzulieferer, so zynisch kann die Börse sein, hat­te einen dra­ma­ti­schen Stellenabbau ange­kün­digt.«

Gerade erst hat das Unternehmen sei­ne Geschichte auf­ar­bei­ten las­sen. Dabei zeig­te sich: Conti war "Rückgrat" der NS-Wirtschaft. Der Großbetrieb hat­te nicht nur am Ersten Weltkrieg ordent­lich pro­fi­tiert.

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Krankenkasse: Immer weniger Covid-19-Diagnosen im ambulanten Bereich

Eine Pressemitteilung der "Techniker Krankenkasse" vom 7.9. infor­miert über die Auswertung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ihrer rund 5,3 Millionen Mitglieder:

»Mit einem Anteil von 4,36 Prozent ist der Krankenstand der bei der Techniker Krankenkasse (TK) ver­si­cher­ten Erwerbspersonen im ers­ten Halbjahr 2020 trotz Corona-Krise nicht über­mä­ßig gestie­gen. Im Vergleich: 2019 betrug der Krankenstand für die­sen Zeitraum 4,33 Prozent, 2018 waren es 4,48 Prozent. Das ist unter ande­rem dar­auf zurück­zu­füh­ren, dass nach einem deut­li­chen Anstieg im März zum Beginn der Pandemie ab April die Krankmeldungen merk­lich zurück­ge­gan­gen sind.

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Panikmacher geben nicht auf: Bundesweiter "Warntag"

"Warum am Donnerstag um 11 Uhr bun­des­weit Sirenen zu hören sind" erklärt heu­te welt.de:

»In einer groß ange­leg­ten Alarmübung wer­den am Donnerstag alle vor­han­de­nen Warnmittel deutsch­land­weit getes­tet – dabei kom­men Sirenen und Apps zum Einsatz. Ereignisse wie Naturkatastrophen und Anschläge hät­ten gezeigt, wie wich­tig ein Warnsystem sei…

An die­sem Donnerstag fin­det um 11.00 Uhr ein Probealarm statt, bei dem erst­mals alle vor­han­de­nen Warnmittel deutsch­land­weit getes­tet wer­den.

Dazu gehö­ren zum Beispiel Warn-Apps, Nachrichten über Radio und Fernsehen, aber auch Sirenen. Um 11.20 Uhr folgt die Entwarnung. Am 10. September ist im größ­ten Teil des Landes schon wie­der Schule, so dass man davon aus­ge­hen kann, mög­lichst vie­le Menschen zu errei­chen. Der Warntag soll künf­tig jedes Jahr am zwei­ten Donnerstag im September statt­fin­den.«

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