Chef-Hetzer Ramelow

"Das geht in Richtung Terrorismus" ist das Interview mit dem Thüringer Ministerpräsidenten über­schrie­ben, das er am 29.10. dem Tagesspiegel gab. Darin gibt er zwar die welt­frem­de Losung von Rot-Rot-Grün für den Bund aus, emp­fiehlt sich in sei­ner Wortwahl aber eher für ein Innenministerium einer CSU-geführ­ten Regierung.

Die Linkspartei hat es noch nie für nötig gehal­ten, das Spektrum dif­fe­ren­ziert zu betrach­ten, das sie für "Corona-Leugner" hält. Ramelow toppt das, indem er wider bes­se­res Wissen Spinner wie Attila Hildmann für die gesam­te Bewegung nimmt. Das Schlimmste für ihn sind aber Menschen, die sich dem Unterwerfungssymbol Maske ver­wei­gern. Sie sind für ihn so etwas wie eine Mischung aus RAF und NSU. Dankbar greift er die Frage der Hardliner vom Tagesspiegel auf:

»Herr Ramelow, der Widerstand gegen staat­li­che Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie wächst: Coronaleugner ver­net­zen sich mit Rechtsradikalen, Reichsbürger mit soge­nann­ten Querdenkern, Impfgegnern. Wie gefähr­lich ist das?

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"Dreimal mehr Fälle mit COVID-Verdacht als mit einer nachgewiesenen Infektion kodiert"

In Klinik-Boß: "Nur jeder vier­te tat­säch­lich mit dem Virus infi­ziert" war die Rede von einer Studie "Initiative Qualitätsmedizin (IQM)". Dankens­werterweise hat ein Leser einen Überblick der VerfasserInnen aus­fin­dig gemacht. Darin wird ausgeführt:

»421 IQM Krankenhäuser ihre Daten des ers­ten Halbjahres 2020 für eine umfas­sen­de Analyse der Effekte der Pandemie auf die sta­tio­nä­re Versorgung frei­ge­ge­ben. Auch wenn die voll­stän­di­ge Analyse zur Publikation in einer inter­na­tio­na­len wis­sen­schaft­li­chen Zeitung ein­ge­reicht wer­den soll, berich­ten wir an die­ser Stelle die wich­tigs­ten Ergebnisse…

In die­ser Zeit wur­den 14.783 Fälle mit einer nach­ge­wie­se­nen Corona-Infektion sta­tio­när behan­delt. Der wöchent­li­che Verlauf der COVID-Krankenhausfälle ist gemein­sam mit dem Verlauf der Neuinfektionen für ganz Deutschland (https://www.ecdc.europa.eu/en/publications-data/download-todays-data-geographic-distribution-covid-19-cases-worldwide) der Abb. 1 zu ent­neh­men. In Summe wur­den 7,6% aller in Deutschland posi­tiv Gemeldeten und ca. 38% der sta­tio­nä­ren COVID-Fälle in den betei­lig­ten Krankenhäusern behandelt…

Erstaunlicherweise fan­den wir mit 46.919 eine viel höhe­re Zahl von sta­tio­nä­ren Patienten, die mit der Verdachtsdiagnose einer COVID-Erkrankung, aller­dings ohne Nachweis der Infektion im Labor, behan­delt wurden.

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