Prof. Brinkmann ist es leid und erzählt Käse

Das ist kein Remake der Schwarzwaldklinik. Die Rede ist nicht von Klaus Jürgen Wussow, son­dern von Prof. Dr. Melanie Brinkmann, einer der letz­ten Getreuen um Christian Drosten. Deshalb durf­te sie auch mit Jens Spahn auf der Bundespressekonferenz auf­tre­ten. Der Link hat auch ein Video davon.

Das bie­tet die Gelegenheit dar­zu­le­gen, wie sie ihrem gro­ßen Vorbild nach­ei­fert, was ver­blüf­fen­de sprach­li­che Kapriolen und Bilder angeht.

»[Das Virus] macht eben nur ein paar Leute schwer­krank, aber es ver­brei­tet sich sehr leicht. Und dadurch, daß es vie­le Menschen nicht so stark erkran­ken läßt, bewe­gen die sich frei her­um… Und genau das macht es so schwer, die­ses Virus ein­zu­däm­men. Es ist eigent­lich viel gefähr­li­cher als ein Virus, das Menschen rich­tig krank macht

Sie zer­stört die Hoffnung, daß sich irgend­et­was jemals ändern könnte:

»Und es ist lei­der so, daß die­ses Virus uns immer wie­der zwin­gen wird, in so eine Situation zu kom­men, in der wir jetzt sind. Wir müs­sen die Welle bre­chen, wir müs­sen das expo­nen­ti­el­le Wachstum stop­pen. Es wird immer wie­der dazu kom­men in nächs­ter Zeit. Und das ist gera­de das, was die­ses Virus gefähr­lich macht.«

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Wird Kreuzberg von Bundeswehr besetzt?

Ganz so schlimm wird es wohl nicht kom­men. Doch ein Hauch von Putsch liegt in der Luft, wenn man dies im Tagesspiegel liest:

»Einsatzkräfte wer­den von Mitte nach Friedrichshain-Kreuzberg verlegt
Die Einsatzkräfte gehö­ren dem Gesamtkontingent an, das dem Berliner Senat für die Amtshilfe der Bundeswehr zuge­teilt sei, teil­te das Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr mit…

Die Einsatzkräfte wer­den aus dem Bezirk Mitte nach Friedrichshain-Kreuzberg ver­legt. "Die Veränderung des Einsatzortes ist Standard sowie Routine und hat kei­ne Auswirkungen auf die Effektivität und Effizienz der Amtshilfe der Bundeswehr", hieß es aus dem Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr.«

Mehrfach hat­te die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg sich gegen den Einsatz von uni­for­mier­ten Kräften aus­ge­spro­chen. Der Tagesspiegel offen­bart sein Demokratieverständnis so:

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Heute auf der Wilmersdorfer

Die Wilmersdorfer Straße im betu­li­chen Berlin-Charlottenburg gehört zu den zwei Dutzend Straßen und Plätzen, die der Senat für Risikozonen hält. Hier wur­de ein gene­rel­les Maskengebot aus­ge­spro­chen. Ein Drittel der Straße stellt eine beleb­te Fußgängerzone dar, u.a. mit einem zum Glück erhal­te­nen Karstadt.

Heute nach­mit­tag war es bei schöns­tem Spätherbstwetter prop­pe­voll dort. Das Zahlenverhältnis von mas­ke­tra­gen­den Menschen und sol­chen mit frei­en Gesichtszügen dürf­te 60:40 betra­gen haben. Das Schöne dar­an: Es gab kei­ner­lei böses Wort von einer Fraktion an die jeweils ande­re. Dazu hat sicher bei­getra­gen, daß weit und breit kei­ne Polizei oder sons­ti­ge Masken-Leugner-Verfolgungsdienste zu sehen waren. Anders als in süd­deut­schen Großstädten hat sich erneut bestä­tigt: Die Abwesenheit von Polizei kann zur Entspannung von Konflikten beitragen.

Hausrecht deckt nicht Diskriminierung von Nicht-Maske-Tragenden

»Mund-Nasen-Bedeckung: Ausnahmen bei Menschen mit bestimm­ten Behinderungen oder Vorerkrankungen

"Es gibt Menschen, die aus gesund­heit­li­chen oder behin­de­rungs­be­ding­ten Gründen kei­ne Mund-Nasen-Bedeckung tra­gen kön­nen oder dür­fen," betont Petra Wontorra, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, und weist auf die von der Landesregierung gere­gel­ten Ausnahmen expli­zit hin: "Wenn Menschen mit bestimm­ten Vorerkrankungen ein Attest von den behan­deln­den Ärztinnen und Ärzten besit­zen, dann sind die­se Personen von der Maskenpflicht befreit."

Solchen Menschen ist es häu­fig auf­grund von Lungenerkrankungen, von phy­si­schen oder psy­chi­schen Behinderungen nicht mög­lich, Mund und Nase zu bede­cken. Das Tragen einer Maske könn­te bei­spiels­wei­se zu Asthmaanfällen, Ohnmachtsgefühlen und Panikattacken füh­ren. Diese Gefahren könn­ten zur aku­ten Lebensgefahr werden.

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"Lagebild des Krisenstabs" veröffentlicht – Grundlage für Verschärfungen

fragdenstaat.de hat das "Lagebild Gemeinsamer Krisenstab BMI-BMG COVID-19Stand:28.10.2020, 09:00Uhr" ver­öf­fent­licht, das die Grundlage für die jüngs­ten Maßnahmen von Kanzlerin und MinisterpräsidentInnen dar­stellt. Es kann hier ein­ge­se­hen wer­den. Dort fin­den sich Erstaunliches wie:

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Berliner Wahn und Wirklichkeit

Auf der Webseite des Berliner Senats gibt es dies: "Corona-Prävention in Berlin – Fragen und Antworten". Dort sind die nach der 10. ent­spre­chen­den Verordnung gel­ten­den Regeln auf­ge­führt, darunter:

»Zudem muss grund­sätz­lich der Mindestabstand von 1,5 Metern zu ande­ren Menschen ein­ge­hal­ten wer­den. Das gilt auch für Veranstaltungen und Zusammenkünfte im pri­va­ten Bereich. Dort wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann, ist jede Person ange­hal­ten eine Maske zu tragen…

Die Maskenpflicht gilt in Büro- und Verwaltungsgebäuden und in Aufzügen. Wenn Sie sich an Ihrem fes­ten Arbeitsplatz befin­den und der Mindestabstand ein­ge­hal­ten wird, kön­nen Sie die Maske ablegen…

Auf Demonstrationen mit über 20 Teilnehmenden ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ver­pflich­tend. Auch bei gerin­ge­rer Anzahl an Teilnehmenden muss eine Maske getra­gen wer­den, soll­te es zum Beispiel Sprechchöre auf der Demonstration geben…

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