Lockdown alternativlos? Unsinn, sagt Immunologe Brandenburg

»Laut Regierung ist der Lockdown alter­na­tiv­los. Ansonsten wür­de das Gesundheitssystem zusam­men­bre­chen. Aber wie belast­bar ist die Argumentation der Politik? Gar nicht, sagt Dr. Paul Brandenburg, Immunologe und Notfallmediziner aus Berlin. Alle Maßnahmen beruh­ten auf nicht bewie­se­nen Hypothesen. Und auch das Gesundheitssystem ist nicht wirk­lich in Gefahr. Ein Gespräch über Evidenz, PCR-Tests, expo­nen­ti­el­les Wachstum und die Frage: war­um regiert die Politik bei SarsCov2 so dras­tisch, bei ande­ren gro­ßen Problemen wie Krankenhauskeimen aber so gut wie gar nicht? Wie wird das Leben nach Corona aus­se­hen, in einer Gesellschaft, die extrem gespal­ten ist und von Angst und Aggression beherrscht wird?«

So wird die­ses aus­führ­li­che Interview mit dem Wissenschaftler angekündigt.

Quelle: youtube.com Dringend anse­hen!

Ramelow feiert Verschärfung im Infektionsschutzgesetz

Die FAZ meldet:

»Union und SPD haben sich dar­auf geei­nigt, das Infektionsschutzgesetz noch ein­mal zu ver­än­dern, um die Corona-Schutzmaßnahmen recht­lich bes­ser abzu­si­chern. Die Vorlage ent­hal­te "gesetz­li­che Konkretisierungen" für ein­zel­ne Maßnahmen, sag­te der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich am Dienstag in Berlin… Mützenich sag­te, es gehe um eine bun­des­ein­heit­li­che kla­re Regelung für Maßnahmen wie etwa die pan­de­mie­be­ding­te Schließung von Gaststätten. Dafür sol­le dem Gesetz ein neu­er Paragraf 28a hin­zu­ge­fügt werden.

Ramelow froh­lockt: "Endlich!"
Dieser neue Paragraf soll kon­kre­te Maßnahmen benen­nen und damit recht­lich absi­chern. Nach Angaben von Unionsfraktionsvize Georg Nüßlein (CSU) wer­den dort 14 Punkte auf­ge­führt, unter ihnen die Anordnung von Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im öffent­li­chen und pri­va­ten Raum, von Abstandsgeboten und Maskenpflicht sowie Beschränkungen für Kultur- und Freizeiteinrichtungen.

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Gesetz zur "epidemischen Lage" soll durchgepeitscht werden

Nachdem es mit erheb­li­chem Abstand zur Diskussion in der Öffentlichkeit und der Justiz nun auch den Regierungsfraktionen däm­mert, daß ihr mona­te­lan­ges Durchregieren mit Notverordnungen grund­ge­setz­wid­rig ist, will man nun Fakten schaffen.

In vier Tagen soll im Bundestag das "Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epi­de­mi­schen Lage von natio­na­ler Tragweite" durch­ge­peitscht wer­den, das ver­meint­lich ver­fas­sungs­kon­form ist. Statt sich auch nur den Anschein demo­kra­ti­scher Legitimation über Anhörungen von Sachverständigen und eine aus­führ­li­che Debatte zu geben, setzt man auf das Abnicken der Vorlage.

»Union und SPD haben sich auf eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes geei­nigt, mit der die Corona-Einschränkungen künf­tig bes­ser vor den Gerichten bestehen sol­len. Die Vorlage ent­hält nach Angaben von SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gesetz­li­che Konkretisierungen für ein­zel­ne Corona-Schutzmaßnahmen. Spahn wer­te­te die Pandemiebekämpfung als "Mammutaufgabe", deren Höhepunkt noch nicht erreicht sei.

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Falsch-positiver Corona-Test im Berchtesgadener Land – ist das möglich?

Irgendwie eine dum­me Frage auf bgland24.de. Denn das Portal berich­tet über den Kabarettisten Öztunc:

»Innerhalb von fünf Tagen lässt sich Cengiz Öztunc drei­mal auf Corona tes­ten, zwei­mal am Testzentrum Bayerisch Gmain, ein­mal bei Dr. Michael Horn in Schönau am Königssee. Innerhalb von fünf Tagen erhält er auch drei Ergebnisse: wäh­rend der ers­te Test posi­tiv war, sind die bei­den ande­ren Ergebnisse nega­tiv. Ein Fakt, der Öztunc sau­er aufstößt.«

Im Gesundheitsamt win­det man sich:

»Im Gesundheitsamt Berchtesgadener Land ist der Fall Öztunc genau geprüft wor­den. Eine mög­li­che Erklärung dort: "Ein wei­te­rer rou­ti­ne­mä­ßig bestimm­ter Parameter, der soge­nann­te Ct-Wert, der jedoch nur nach RKI Vorgabe nur als Hilfsmittel in spe­zi­el­len Fällen her­an­ge­zo­gen wer­den kann, kann trotz zehn­tä­gi­ger Quarantäne wei­ter­hin eine posi­ti­ve PCR auf­wei­sen. Dieser Wert kann dann grob dar­stel­len, wie­viel Virusmaterial noch im Rachen vor­liegt. Dieser Wert lässt es (retro­spek­tiv) mög­lich erschei­nen, dass Herr Cengiz die Infektion bereits über die Hälfte durch­ge­macht hat­te (asym­pto­ma­tisch) und dadurch wei­te­re Tests nega­tiv ausfielen."«

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Schade: Der Lockdown im Landkreis BGL war umsonst

»Krankenhausfreunde-Vorsitzender kri­ti­siert Corona-Maßnahmen und Testfehler wie bei Gnabry und Öztunc
"Lockdown" lau­tet seit Wochenbeginn wie­der das Wort der Stunde in der gesam­ten Bundesrepublik. Im Berchtesgadener Land muss­ten sich die Bürger bereits die ver­gan­ge­nen zwei Wochen an strik­te Ausgangsbeschränkungen hal­ten und Gaststätten sowie Bildungseinrichtungen wur­den geschlos­sen. Unverständlich und unver­hält­nis­mä­ßig – so lau­tet zumin­dest das Fazit von Norbert Schade. Bei einem Spaziergang mit der Heimatzeitung kri­ti­siert der Vorsitzende der Freunde des Krankenhauses Freilassing, der selbst knapp fünf Jahrzehnte im Krankenhaus tätig war, deut­lich die Corona-Politik und for­dert: "Diese Panikmache muss auf­hö­ren und wir müs­sen mit Herz und Verstand zu einem eini­ger­ma­ßen nor­ma­len Leben zurückkehren."

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Schweiz: Klinische Befunde zu COVID-19 für ambulante PatientInnen nicht mehr erfaßt

In der Schweiz wer­den die Statistiken noch will­kür­li­cher. corona-transition.org publi­ziert heu­te ein Schreiben des Bundesamts für Gesundheit an Arztpraxen, wonach »Sie als nie­der­ge­las­se­ne Ärzte und Ärztinnen die Meldungen zum kli­ni­schen Befund zu COVID-19 für ihre ambu­lan­ten Praxispatient*innen per sofort nicht mehr mel­den müssen.«

»Kommentar der Redaktion: Damit ent­zieht sich das BAG selbst die Grundlage für eine qua­li­fi­zier­te Beurteilung der epi­de­mio­lo­gi­schen Gesamtsituation in der Schweiz. Denn wenn alle Patienten mit einer mög­li­chen Covid-19-Erkrankung, die sich ambu­lant behan­deln las­sen und davon gene­sen, nicht mehr erfasst wer­den, so kann über die – zwar schon seit lan­gem bestrit­te­ne – "Gefährlichkeit" des Virus gar kei­ne Aussage mehr gemacht werden.
Was zudem im BAG-Dokument auf­fällt: Der PCR-Test wird tat­säch­lich als "Goldstandard" bezeich­net. Nichts könn­te von der Wahrheit wei­ter ent­fernt sein!«

Keine zweite Welle laut EuroMOMO

Dies ist ein Überblick über die wöchent­li­chen Toten in Europa, Stand 3.11., laut EuroMOMO.

»Pooled num­ber of deaths by age group
Graphs showing the poo­led wee­kly total num­ber of deaths in the data-pro­vi­ding EuroMOMO part­ner coun­tries from 2016 onwards, all ages and by age groups.«

Corona in blauem Blut verheimlicht

Eigentlich völ­lig unin­ter­es­sant und nur wegen eines müden Gags hier auf­ge­nom­men:

»Im bri­ti­schen Königshaus hat es eine bis­her unbe­kann­te Corona-Infektion gege­ben. Prinz William war im Frühjahr an Covid-19 erkrankt, wie meh­re­re bri­ti­sche Medien unter Berufung auf Quellen aus dem Palast berich­te­ten. Inzwischen hat der Kensington-Palast dies laut Adelsreporterin Rebecca English bestä­tigt. Demnach war der 38-Jährige im April erkrankt. Weitere Details behielt das Königshaus für sich.

Prinz Charles hat­te sich das Virus Ende März ein­ge­fan­gen und dar­auf­hin mil­de Covid-19-Symptome gezeigt…

Prinz Williams Infektion sei geheim gehal­ten wor­den, weil man die bri­ti­sche Bevölkerung nach der Diagnose sei­nes Vaters nicht in Panik ver­set­zen woll­te. Immerhin waren damit die bei­den direk­ten Thronfolger der Queen infi­ziert. Außerdem war auch Englands Premier Boris Johnson an Covid-19 erkrankt.«

Von Angela Merkels direk­ten Thronfolgern war nur von zwei­en bekannt gewor­den (Merz und Spahn), daß sie "infi­ziert" waren. Beide ohne App und Clustertagebuch.