Geballter Unsinn in der FAZ

Sicher, auch freie JournalistInnen müs­sen Geld ver­die­nen. Müssen sie des­halb frei von Tatsachen ihr Zeilenhonorar zusam­men­schrei­ben? Einer von ihnen, ehe­ma­li­ger Student der Geschichte und Germanistik, tut es heu­te in der FAZ. "Kommt die Gesundheitskatastrophe zum Advent?" fragt er und ergeht sich in Spekulationen und Halbwahrheiten. Zunächst ver­sucht er, Gruselstimmung zu vermitteln:

»Ende Oktober haben sie in München umge­stellt auf Corona. Intensivstation 3 des Universitätsklinikums wur­de abge­rie­gelt von der Außenwelt. Wer dort hin­ein­will, muss seit­dem durch eine Schleuse, in Schutzmontur mit Brille, Maske, zwei Paar Handschuhen. Die Patienten lie­gen in Isolationsboxen. Innen herrscht Unterdruck, damit kei­ne Aerosole nach außen drin­gen, wenn eine Pflegekraft die Tür öffnet.

Alles, was die Schwestern brau­chen, liegt auf Tischchen im Flur bereit: Handtücher, Desinfektionsmittel und Geräte, um den Sauerstoffgehalt des Blutes zu mes­sen. Sogar ein Defibrillator ist in Reichweite, damit nie­mand an die Schränke oder die Station ver­las­sen muss.

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Mehr als hundert Festnahmen in London

»In der ers­ten Nacht des Lockdowns hat die Polizei mehr als hun­dert Demonstranten in der Londoner Innenstadt fest­ge­nom­men. Videos doku­men­tier­ten ein har­tes Durchgreifen der Polizei. Zuvor hat­ten die Sicherheitskräfte die Menschen auf­ge­for­dert, nach Hause zu gehen, und ihnen über Megafone zuge­ru­fen, dass sie das Recht bre­chen. Laut der neu­en Regeln herrscht zwar kei­ne Maskenpflicht an der fri­schen Luft und auch kei­ne tota­le Ausgangssperre. Aber die Bürger sind ange­hal­ten, ihre Wohnungen nur in Ausnahmefällen zu ver­las­sen, etwa um zum Arzt zu gehen, Lebensmittel ein­zu­kau­fen oder Sport zu machen. Öffentliche Proteste gehö­ren nicht dazu.

Die Demonstranten hat­ten sich zum „Marsch der Millionen Masken“ ver­sam­melt, der seit acht Jahren am Guy Fawkes Day in London (und man­chen ande­ren Städten) abge­hal­ten wird. Traditionell gehen die eher links­ge­rich­te­ten Demonstranten gegen poli­ti­sche Korruption, das Militär und Polizeigewalt auf die Straße. In die­sem Jahr pran­ger­ten sie die Staatsgewalt vor allem wegen der Corona-Maßnahmen an.«

Das ist zu lesen auf faz.net vom 7.11.

(Hervorhebungen nicht im Original.)

Berliner Senat: PCR-Test untauglich

Heute in der "Berliner Zeitung"

»Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat bestä­tigt, dass PCR-Tests eigent­lich nicht in der Lage sind, eine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes fest­zu­stel­len. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des Einzelabgeordneten Marcel Luthe her­vor. Die Senatsverwaltung erklär­te, dass es sich im Zusammenhang mit dem Gesetz um ein „ver­meh­rungs­fä­hi­ges Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sons­ti­ges bio­lo­gi­sches trans­mis­si­bles Agens, das bei Menschen eine Infektion oder über­trag­ba­re Krankheit ver­ur­sa­chen kann“ han­deln müs­se, damit von einem „Krankheitserreger“ gespro­chen wer­den kön­ne. Auf die Frage des Abgeordneten, ob „ein soge­nann­ter PCR-Test in der Lage“ sei, „zwi­schen einem ,ver­meh­rungs­fä­hi­gen‘ und einem ,nicht-ver­meh­rungs­fä­hi­gen‘ Virus zu unter­schei­den“, ant­wor­te­te die Senatsverwaltung mit einem „Nein“.

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"WHO-Experte": Zwei bis vier Jahre Überwachungsstaat

David Nabarro, "Sondergesandter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kampf gegen Covid-19" gibt im "Spiegel" gute Ratschläge. Zwar bekennt er:

»SPIEGEL: Von Lockdowns zur Pandemie-Bekämpfung hält die WHO nicht viel. Warum?

Zwang ist für ihn nicht über­all nötig. Aber das müs­sen die Menschen begreifen:

»Nabarro: Bei allen damit ver­bun­de­nen Schwierigkeiten ist es das Richtige. Konkret möch­te ich fünf Punkte nen­nen, die sich bestimmt jeder gut ein­prä­gen kann: Abstand hal­ten. Maske tra­gen, am bes­ten eine Stoffmaske und eine OP-Maske über­ein­an­der.

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Corona-Tests: "2000 Soldaten rücken in diesen Tagen in Liverpool ein"

»Zweitausend Soldaten rücken in die­sen Tagen in Liverpool ein, um das Pilotprojekt „Moonshot“ zu unter­stüt­zen. Von Freitag an soll allen, die in der Stadt leben und arbei­ten, wöchent­lich ein Corona-Test ange­bo­ten wer­den. Die Regierung stellt dabei erst­mals mas­sen­haft Schnelltests zur Verfügung, die sie über­wie­gend aus China und Südkorea gekauft hat. „Diese Tests wer­den die vie­len Tausend Menschen in der Stadt, die kei­ne Symptome haben, aber ande­re unwis­sent­lich anste­cken kön­nen, iden­ti­fi­zie­ren“, sag­te Premierminister Boris Johnson. Sollte das Pilotprojekt erfolg­reich sein, will die Regierung bis Weihnachten Millionen der neu­en Schnelltests im gan­zen Land einsetzen.

Geplant ist, in Liverpool mobi­le Teststationen vor Schulen, Krankenhäusern und Arbeitsstätten auf­zu­bau­en. Bürgermeister Joe Anderson kün­dig­te an, Bürger auch in ihren Wohnungen tes­ten zu las­sen. Die Kapazitäten erlaub­ten es, dass sich die etwa 500.000 Liverpooler ein­mal pro Woche ohne Voranmeldung tes­ten las­sen kön­nen, sag­te er…

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Gesundheitsminister beschließen Impfstrategie. Weitere Militarisierung

»Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben ein gemein­sa­mes Vorgehen bei Impfungen gegen das Coronavirus beschlos­sen. Das teil­te die Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin mit…

60 Impfzentren in Deutschland geplant

Die Impfstoffe sol­len den Angaben zufol­ge durch die Bundeswehr oder durch die Hersteller ange­lie­fert wer­den. Die Impfdosen sol­len dem Bevölkerungsanteil ent­spre­chend an die Länder ver­teilt wer­den, die die Impfzentren in eige­ner Verantwortung errich­ten. Dabei kön­ne bei­spiels­wei­se die jewei­li­ge Kassenärztliche Vereinigung ein­be­zo­gen werden.

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RKI: Fast die gesamte Welt "Risikogebiet". Zwangstest vorgeschrieben

Laut aktu­el­lem Stand (6.11.) erklärt das RKI mehr als 150 Länder zu Risikogebieten. Die UNO umfaßt 193 Mitgliedsstaaten.

Kürzer ist die­se Aufzählung:

»Gebiete, die zu einem belie­bi­gen Zeitpunkt in den ver­gan­ge­nen 14 Tagen Risikogebiete waren, aber der­zeit KEINE mehr sind:

Spanien: Kanarische Inseln (2. September – 24. Oktober)
Estland: Region Jogeva (24. Oktober – 1. November)«

Das RKI nennt auch fol­gen­de Verpflichtungen:

»Sehr geehr­te Reisende,
herz­lich will­kom­men in Deutschland! Bitte beach­ten Sie fol­gen­de wich­ti­ge Hinweise für Ihre Einreise: 

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Keine Feier wegen Corona: 70 Jahre Verfassungsschutz

Auf die Idee muß­te man kom­men. Der skan­dal­ge­schüt­tel­te Inlandsgeheimdienst woll­te heu­te tat­säch­lich pom­pös sein Jubiläum bege­hen. Zumindest das hat uns die Corona-Hysterie erspart.

Nach den bekannt­ge­wor­de­nen Verquickungen mit der Terrororganisation NSU war auch beim "Sturm auf die Reichstagstreppen" der Verdacht laut gewor­den, daß ent­spre­chen­de V‑Leute dort mit­ge­wirkt hatten.

Dennoch lohnt ein Blick auf die Geschichte des "Verfassungsschutzes", der von Anbeginn in den Händen alter Nazis war. Siehe dazu V‑Leute und Nazi-Tradition im Verfassungsschutz.

"Zeit": 20.000 Menschen protestieren bei Querdenken-Demo gegen Corona-Auflagen

»In Leipzig haben Zehntausende Menschen gegen die Corona-Auflagen der Bundesregierung demons­triert. Laut Polizeiangaben nah­men bis zu 20.000 Menschen an der Querdenken-Demonstration teil. Angemeldet sei­en jedoch nur 16.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewesen.

Wie bereits auf meh­re­ren Querdenken-Veranstaltungen in den ver­gan­ge­nen Wochen hät­ten die meis­ten Teilnehmenden gegen die Abstandsregeln ver­sto­ßen. Laut Angaben einer Polizeisprecherin trug auch so gut wie nie­mand eine Mund-Nasen-Bedeckung. "Die Einsatzkräfte spre­chen Personen ohne Maske an, wenn uns ein Attest gezeigt wird, glei­chen wir das mit den Angaben im Personalausweis ab", sag­te die Polizeisprecherin. Jedoch sei es schwie­rig, "bei die­ser Menge lücken­los zu kontrollieren".

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