"Pandemie-Zuschlag": SoldatInnen erhalten bis zu 600 Euro

So wer­den PflegerInnen wei­ter "wert­ge­schätzt". Diejenigen, die wirk­lich "an vor­ders­ter Front" kämp­fen, wer­den mit maxi­mal 1.000 Euro beglückt, und auch längst nicht alle erhal­ten etwas (s. "Unter Pflegekräften wächst der Frust" ). Erneut sol­len sie mit ver­län­ger­ten Schichten und Versetzungen auf Intensivstationen aus­ba­den, was die poli­tisch Verantwortlichen über Jahre ver­säumt haben. Und dann dies:

Über den Corona-Markt

Oft wird gefragt, in wel­chem Maße die "Corona-Maßnahmen" irra­tio­nal und von Angst getrie­ben sind, aber auch, wes­sen Interessen sie bedie­nen. Ein Aufsatz aus dem März ist für die Antwort immer noch aktu­ell. Damals hieß sei­ne Überschrift noch "BIG PHARMA BEREITET SICH DARAUF VOR, VOM CORONAVIRUS ZU PROFITIEREN":

»Da das neue Coronavirus Krankheit, Tod und Katastrophen auf der gan­zen Welt ver­brei­tet, ist prak­tisch kein Wirtschaftssektor von Schaden ver­schont geblie­ben. Inmitten des Chaos der glo­ba­len Pandemie über­lebt jedoch eine Branche nicht nur, son­dern pro­fi­tiert in hohem Maße davon.

"Pharmaunternehmen betrach­ten Covid-19 als eine ein­ma­li­ge Geschäftsmöglichkeit", sag­te Gerald Posner, Autor von "Pharma: Gier, Lügen und die Vergiftung Amerikas". Die Welt braucht natür­lich phar­ma­zeu­ti­sche Produkte. Vor allem für den neu­en Coronavirus-Ausbruch brau­chen wir Behandlungen und Impfstoffe und in den USA Tests. Dutzende von Unternehmen wett­ei­fern nun dar­um, sie herzustellen.

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Drosten-Dissertation: Noch mehr Merkwürdigkeiten

Frau Giffeys Doktorarbeit muß von ihrer Hochschule noch ein­mal geprüft wer­den, nach­dem zwei Rechtsgutachten Verstöße bemän­gelt haben. Über die Dissertation von Christian Drosten hält die Goethe-Universität noch ihre schüt­zen­de Hand. Offenbar ist das dar­um errich­te­te Gebäude aus Falschinformationen der­ar­tig eng ver­bun­den mit Seilschaften aller Art, daß wei­ter­hin Druck von außen nötig ist, um die Wahrheit zu erfahren.

Inzwischen wer­den die Merkwürdigkeiten erkenn­ba­rer. Eine betrifft den an ein Hütchenspiel erin­nern­den Umgang mit ver­schie­dens­ten "Exemplaren" der Doktorarbeit. Eine ande­re die feh­len­de Erwähnung eines Patents.

In der Erklärung der Goethe-Universität "Falschbehauptungen zum Promotionsverfahren von Prof. Dr. Christian Drosten" vom 15.10. heißt es:

»Die Dissertation, die Ende 2001 als Monografie fer­tig­ge­stellt wur­de und am 6. Februar 2002 mit dem Gesuch zur Zulassung zur Doktorprüfung als Monografie im Dekanat ein­ge­reicht wur­de, datiert auf das Jahr 2001…

Die zur Zulassung ein­ge­reich­ten Exemplare der Dissertation waren als Korrekturexemplare aus­schließ­lich für die Gutachter bestimmt und unter­la­gen nicht der archi­va­li­schen Dokumentationspflicht.«

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"Spiegel" bitter enttäuscht über "Böhmermanns Eliten-Bashing"

Anscheinend lohnt es sich, die Sendung in der ZDF-Mediathek anzu­se­hen, wenn das "Nachrichtenmagazin" heu­te der­art schäumt:

»Neue ZDF-Show
Welche dunk­le Macht ist in Jan Böhmermann gefahren?
Verschwörungstheoretiker auf Telegram sind nicht so schlimm – jeden­falls nicht so schlimm wie Jeff Bezos und Mathias Döpfner: Jan Böhmermann ver­zet­tel­te sich in sei­ner neu­en Sendung in ris­kan­tem Relativismus…

Zwar täusch­te Böhmermann mit viel iro­ni­schem Illuminati-Geraune und psy­cho­ti­schen Klangeffekten vor, dass man sich gleich mit den Irren von Telegram beschäf­ti­gen wer­de – doch dann gab es eine Generalkritik an Deutschlands Superreichen. Ein son­der­ba­rer Twist.

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"Entdeckung: App erkennt Covid-19-Husten"

Wer soll da noch mit­kom­men bei den Wunder-Apps gegen Corona? Als ob damit mut­wil­lig Verschwörungstheorien bestä­tigt wer­den soll­ten (Pharma und IT als Drahtzieher der Pandemie), kommt eine Corona-App nach der ande­ren in die Medien. Und zwar nicht von irgend­wel­chen TüftlerInnen, die näch­te­lang qual­mend und Kaffee trin­kend vor ihren PCs sit­zen, son­dern von hoch sub­ven­tio­nier­ten Unternehmen und Forschungsinstituten.

Heute stellt in der Frankfurter Rundschau ein "SEO-Redakteur" eine ent­spre­chen­de Presseerklärung als Artikel dar:

»COVID-19-PANDEMIE
Corona-Infektion am Husten dia­gnos­ti­zie­ren: Eine neue App erkennt asym­pto­ma­ti­sche Covid-19-Fälle

…Das Coronavirus Sars-CoV‑2 kur­siert wei­ter­hin welt­weit. Die Zahl der Neu-Infektionen steigt auch in Deutschland täg­lich an*. Dabei ist bis­lang unklar, wel­che Rolle „asym­pto­ma­ti­sche“ Corona-Infektionen spie­len: Das sind Ansteckungen, die ohne auf­fäl­li­ge Symptome ablaufen.

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