Lehrerin macht gegen Corona-Massnahmen mobil – und wird freigestellt

Es ist "nur" die Schweiz und bloß der Bericht in einem Boulevardblatt. blick.ch berich­tet am 10.11.:

"Klassenlehrer und Corona-Skeptiker: Bei die­ser Kombination ist Ärger vor­pro­gram­miert. Trotzdem gibt es Lehrerinnen und Lehrer, die sich wei­gern, die Schutzmassnahmen im Schulzimmer umzu­set­zen. Mehr noch: Sie ver­su­chen, Schüler und Eltern von ihren Ansichten zu über­zeu­gen – eini­ge Pädagogen sind des­halb ihre Jobs bereits los.

«Ich lebe auf einem Affenplaneten», klagt ein Ostschweizer Musiklehrer* in einem Skeptiker-Forum auf Telegram. «Ich bin soeben frei­ge­stellt wor­den.» Grund: Der Musiker will sei­nen Schülern wei­ter­hin die Hand schüt­teln. Dafür wand­te er sich mit einem Brief an die Eltern: «Ich habe ent­schie­den, der Empfehlung des Bundesamts für Gesundheit, den Kindern nicht die Hand zu schüt­teln, mit Ihrer Einwilligung nicht nach­zu­kom­men», schreibt er. Auf einem Talon soll­ten die Eltern dann ankreu­zen, ob sie ein­ver­stan­den sind. Kein Einzelfall.

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NRW-Polizeigewerkschaft warnt vor Verlängerung des Lockdowns

rp-online.de infor­miert am 8.11.:

»Angesichts wei­ter stei­gen­der Infektionszahlen warnt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor einer Verlängerung des Lockdowns. „Wenn die Maßnahmen über den November hin­aus­ge­hen soll­ten, wer­den wir wohl kei­ne fried­li­chen Weihnachten erle­ben“, sag­te der NRW-Vorsitzende der GdP, Michael Mertens, unse­rer Redaktion. Er befürch­tet, dass dann bei vie­len der Geduldsfaden rei­ßen könn­te. „Das wird sich nicht nur auf der Straße zei­gen, son­dern auch bei der häus­li­chen Gewalt. Damit muss man lei­der rech­nen, weil sich vie­le Menschen ein­ge­sperrt und beengt füh­len. Bei dem einen oder ande­ren mün­det das dann in aggres­si­ves Verhalten“, so Mertens.

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Maskenpflicht: Düsseldorf muß klein beigeben

Was die Klage eines ein­zel­nen Bürgers errei­chen kann! Die Stadt beharrt zwar auf ihrem Maskengebot für die Altstadt, muß den Rest aber fal­len­las­sen. rp-online.de illus­triert sehr schön die ver­trau­ens­bil­den­de Maßnahme:

Siehe auch Maskenpflicht in Düsseldorf gekippt – nur für den Kläger.
(Es ist Zufall, daß die­ser Beitrag am 11.11. um 11:11 Uhr ver­öf­fent­licht wird.)

Social Distancing soll nun auch für Tiere gelten

Wer hat's erfun­den? Die Schweizer Tierklinikkette Anicura. Zumindest hat sie es sich abge­guckt bei der Centers for Disease Control and Prevention. www.20min.ch berichtet:

»Die Empfehlung zum Social Distancing hat auch die Haustiere erreicht: Hundehalter sol­len ihr Tier mit min­des­tens zwei Meter Abstand zu Passanten aus­füh­ren und Spaziergänge an belieb­ten öffent­li­chen Plätzen ver­mei­den. Auch Katzen müs­sen auf Distanz gehen: Sie sol­len nicht mehr frei in der Natur her­um­strei­fen, son­dern drin­nen bleiben.

"Behandeln Sie Haustiere wie ande­re Familienangehörige, die Sie vor einer mög­li­chen Ansteckung schüt­zen, bis wir mehr über die Auswirkungen des Virus auf Tiere wis­sen", brin­gen die ame­ri­ka­ni­schen Centers for Disease Control and Prevention ihre Empfehlungen auf den Punkt.

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Schweizer Bundesamt für Gesundheit: Wegen Corona Duschen vor Sex!

Am 1.11. ist auf nau.ch zu erfahren:

»Das Wichtigste in Kürze

        • Seit rund zwei Wochen sind in Grossbritannien One-Night-Stands verboten.
        • Auch das BAG warnt: Bei so engem Kontakt ist das Ansteckungsrisiko gross.
        • Wer trotz­dem Sex mit Fremden will, dem wird emp­foh­len, vor­her zu duschen.

Auf die Frage, ob der­zeit von One-Night-Stands abge­ra­ten wer­de, reagiert das Bundesamt für Gesundheit zurück­hal­tend. Eine Ja- oder Nein-Antwort gibt es nicht, doch Dauwalder mahnt: "Das Risiko, dass man sich mit dem Coronavirus ansteckt, ist bei einem so engen Kontakt gross, wenn eine betei­lig­te Person anste­ckend ist und man sich nicht an die Schutzregeln hält."

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arte-Video aus Mediathek gelöscht. Schweden zu positiv dargestellt?

Das ging schnell. Noch ges­tern abend wur­de hier berichtet:

»Eine sehens­wer­te Bestandsaufnahme mit dem Untertitel "Deutsche, Franzosen und Schweden in der Krise" ist in der arte-media­thek verfügbar.«

Update 11.11. 02:00: Es ist wie­der da. (Wie lange?)

Offenbar kam Schweden dabei zu gut weg. Den Beitrag gibt es nicht mehr. Eine Suche in der Mediathek lis­tet das Video noch auf:

Will man es auf­ru­fen, erfährt man:

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WDR gegen Corona-Depression: Mit Haferflocken und Lachen

Da wird Herr Wieler die Stirn run­zeln (s. Wieler: Lachen ist Risikofaktor) und die "Zeit"-Redaktion einen Wutanfall erlei­den (s. "Die Zeit": Maul hal­ten im Bus und kei­nes­falls lachen!). Der WDR gibt "Tipps gegen den drei­fa­chen November-Blues". Einer davon:

Auch in die­sem Fall war wie­der eine sub­ver­si­ve Bildredaktion zugange.

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