Das Dilemma der Antifa

rp-online.de berich­tet heu­te aus Düsseldorf über eine Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen:

»Großaufgebot der Polizei hat­te Corona-Demos im Griff

Auf den Rheinwiesen in Oberkassel haben am Sonntagnachmittag etwa 600 Menschen gegen die Corona-Auflagen demons­triert. Michael Schele von der Gruppe Querdenken und Anmelder der Demonstration hat­te eine Versammlung mit maxi­mal 3000 Teilnehmern angekündigt.

Die Demo hat­te die Auflage bekom­men, dass sie die Rheinwiesen nicht ver­las­sen darf. Da Markus Sonnenberg von den Querdenkern Leverkusen am Freitagnachmittag eine zwei­te Versammlung ab 17 Uhr auf dem Marktplatz ange­mel­det hat­te, zogen rund 300 Teilnehmer doch über die Oberkasseler Brücke vor das Rathaus und setz­ten dort ihre Anti-Corona-Demo fort. Es gab kei­ne Eskalationen.

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Absurdität der Inzidenz

Die gan­ze Absurdität, "Inzidenzen" als Kriterium für Verbote und sons­ti­ge Maßnahmen zu ver­wen­den, wird an die­ser Grafik aus Berlin deut­lich. Inzidenzwerte von bis zu 2.281,1 (kom­ma­ge­nau!) sol­len ver­deut­li­chen: Aus den Maßnahmen las­sen wir Euch nie­mals mehr heraus.

Wir sehen hier 26.769 "Fälle" von Menschen unter 39 Jahren, von denen einer als "an und mit" Corona ver­stor­ben gilt.

Der Bezirk Neukölln mit der erschre­ckend wir­ken­den Inzidenz von 2.042,6 hat bei mehr als 300.000 Ew. seit dem Frühjahr 60 "an und mit" Corona Verstorbene zu bekla­gen. In der Millionenstadt sind 274 Intensivbetten mit "COVID-19-PatientInnen" belegt.

Google verbannt auch "Rubikon" von youtube

Der reich­lich nai­ve Eintrag auf Wikipedia zum Thema "Social Media" meint:

»Social Media (eng­lisch für sozia­le Medien) sind digi­ta­le Medien und Methoden (vgl. Social Software), die es Nutzern ermög­li­chen, sich im Internet zu ver­net­zen, sich also unter­ein­an­der aus­zu­tau­schen und media­le Inhalte ein­zeln oder in einer defi­nier­ten Gemeinschaft oder offen in der Gesellschaft zu erstel­len und wei­ter­zu­ge­ben….«

Nichts zu lesen ist von der immensen Macht der Konzerne, die die Plattformen bereit­stel­len und kon­trol­lie­ren. Drastisch wird die­se Macht im Umgang mit Beiträgen zu Corona. Seit Monaten wer­den ein­zel­ne Beiträge gelöscht oder mit Hinweisen zu dubio­sen "Fakten-Checks" oder direkt zu Regierungsstellen ver­se­hen. Es kommt aber auch zum meist kom­men­tar­lo­sen Löschen von gan­zen Kanälen. Jetzt hat es auch Rubikon getrof­fen. Wer dort den ehe­ma­li­gen Kanal oder einen Link auf­ruft, erhält die Nachricht

»Video nicht verfügbar
Dieses Video ist nicht mehr ver­füg­bar, weil das mit die­sem Video ver­knüpf­te YouTube-Konto gekün­digt wur­de.«
oder »Dieses Konto wur­de gekün­digt, da es gegen die YouTube-Community-Richtlinien ver­sto­ßen hat.«

Siehe auch Wahrheitsministerium macht Fortschritte und Google: Virus kann nicht durch Feuerwerke aus der Luft ent­fernt wer­den.

Der Gipfel der Verordnungen

Noch eher zag­haft mel­den sich auch im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk kri­ti­sche Stimmen zum Umgang mit den "Corona-Maßnahmen". In einem Beitrag von heu­te mit obi­gem Titel auf rbb24.de wird berich­tet über einen SPD-Abgeordneten aus Berlin, der das unde­mo­kra­ti­sche Vorgehen des Senats nicht mehr bil­ligt, einen Verfassungsjuristen der Goethe-Universität (!) mit gro­ßen Bedenken und einen Senatssprecher, der alles in Ordnung fin­det ("Es ist kei­ne Zeit."):

»Sven Kohlmeier hat einen gan­zen Stapel Papier in der Hand. Es sind Unterlagen aus dem Rechtsausschuss, in dem er als SPD-Abgeordneter im Landesparlament sitzt. "Das hier sind alles Gesetzesvorhaben, zu denen es aus­führ­li­che Sachverständigenanhörungen gab", berich­tet Kohlmeier rbb|24. Ob Mietendeckel oder Datenschutzgesetze: Jede Fraktion dür­fe bei sol­chen Anhörungen die Sachverständigen ein­la­den, deren Positionen ihnen im Gesetzgebungsverfahren wich­tig erschei­nen. "Bei den Corona-Maßnahmen könn­te man sich so nicht nur mit den gesund­heit­li­chen Auswirkungen aus­ein­an­der­set­zen, son­dern auch mit den sozia­len, wirt­schaft­li­chen oder bildungspolitischen."

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Wider die Rohrstock- und Angstpädagogik aus vergangenen Zeiten

Gerd Bosbach ist eme­ri­tier­ter Professor für Statistik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung an der Hochschule Koblenz und Autor, mit Jens Jürgen Korff, von “Das Märchen von den aus­ster­ben­den Deutschen und ande­re Statistiklüge“, von „Lügen mit Zahlen“ und von „Die Zahlentrickser“.

Unter obi­gem Titel hat er auf norberthaering.de am 8.11. einen Gastbeitrag ver­öf­fent­licht. Dort ist zu lesen:

»Auch ich habe Angst, wenn mich die Drohkulisse stei­gen­der Corona-Zahlen zum x‑ten Mal erreicht. Es gibt Corona und wir müs­sen etwas dage­gen tun. Aber ich habe auch Angst vor Politikern, die mit Zahlen unter­legt immer genau wis­sen, was zu tun ist. Das erin­nert mich an das Frühjahr, wo Verdopplungszeit unter zehn Tagen, dann unter 14 Tagen, dann der R‑Wert unter eins, gefolgt vom kor­ri­gier­ten R‑Wert unter eins jeweils genau die ein­zig rich­ti­gen Ziele waren.

Ein Irrtum jag­te den nächs­ten, wie heu­te zuge­ge­ben wird. 

„Wider die Rohrstock- und Angstpädagogik aus ver­gan­ge­nen Zeiten“ weiterlesen

Läßt sich Drosten provozieren?

Die Recherchen auf die­sem Blog und durch Dr. Markus Kühbacher zur Dissertation von Christian Drosten zie­hen Kreise. Nicht immer wer­den alle Details kor­rekt wie­der­ge­ge­ben, doch eini­ge legen sich mäch­tig ins Zeug, Herrn Drosten zu einer Klage zu ver­lei­ten. Hochstapelei und Wissenschaftsbetrug sind Stichworte, wenn etwa kenfm.de im Gespräch mit RA Fuellmich oder rationalgalerie.de dazu berichten.

»Na, klagt Drosten? Geht er vor Gericht, um sei­ne Ehre wie­der­her­zu­stel­len? Wetten, dass nicht? Wetten, dass der fal­sche Doktor Angst hat, vor Gericht zu gehen? Denn dann müss­te er ja den Gegenbeweis antre­ten. Dann müss­te er ja gerichts­öf­fent­lich über den Verbleib sei­ner Doktor-Arbeit Auskunft geben, müss­te vor allem erzäh­len, wie er an sei­nen Professor-Titel gekom­men ist. Und er müss­te nach­wei­sen, dass sein Corona-PCR-Test ech­te Ergebnisse bringt.«

Es wäre Zeit, daß sich vor­mals seriö­se Medien an den Fall herantrauten.

Siehe u.a. C. Drostens wun­der­sa­mer Weg auf die Lehrstühle der CharitéDrosten-Dissertation: drit­ter Gutachter, Habilitation, kumu­la­ti­ve Diss.Drosten-Dissertation: Ist das pin­ge­lig?Drosten-Dissertation: Noch mehr Merkwürdigkeiten.

Diabetes und Lockdown

"Diabetes: Epidemie mit täg­lich 1500 neu­en Fällen" ist ein Artikel im "Gießener Anzeiger" vom 13.11. über­schrie­ben. Darin ist zu lesen:

"… Die Zahl der Diabetespatienten in Deutschland liegt nach jüngs­ten Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bei min­des­tens acht Millionen und nimmt ste­tig zu.
«Wir haben täg­lich etwa 1500 neue Fälle in Deutschland, vor allem Typ-2-Diabetes-Fälle», sag­te Sprecher Baptist Gallwitz der Deutschen Presse-Agentur…

Diabetiker sei­en nicht zwangs­läu­fig Corona-Risikopatienten, hieß es von der DDG zum Weltdiabetestag am 14. November. «Man kann nicht alle Diabetes-Patienten über einen Kamm sche­ren. Vor allem bei jun­gen Menschen mit Typ-1-Diabetes, die mit ihrer Insulintherapie eine norm­na­he Einstellung errei­chen und die noch kei­ne Folgeerkrankungen haben, ist kein erhöh­tes Risiko für einen schwe­ren Verlauf einer Corona-Infektion gege­ben», sag­te Gallwitz. 
Für älte­re Patienten mit Diabetes Typ 2 und ande­ren gesund­heit­li­chen Einschränkungen wie Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck oder auch star­kem Übergewicht sei Covid-19 mit Risiken verbunden…"

Lockdown und Ausgangssperren sind da gar nicht gut, wie diabetesde.org weiß:

»Regelmäßige kör­per­li­che Aktivität kann bei Diabetes Typ 1 und 2 unter ande­rem dazu bei­tra­gen, Blutzucker-Werte, aber auch Blutdruck oder Blutfett-Werte zu verbessern.«

Am 14.11. war "Weltdiabetes-Tag". Das Portal weltdiabetestag.de führt u.a. fol­gen­de Partner für sein Programm auf:

      • den Pharmakonzern Abbott (s.a. FDA warnt vor Coronatest von Abbott)
      • die Allianz-Risikolebensversicherung (RLV) für Diabetiker
      • den Pharmakonzern AstraZeneca
      • den Pharmakonzern Sanofi

Lauterbach fordert Einsatz von „Corona-Detektiven“

Er könn­te sie einer "Gemeinwohlfördernden Staatlichen Polizei" unter­stel­len. Auf merkur.de ist heu­te zu lesen:

»Nach Ansicht von Lauterbach sei­en soge­nann­te Quell-Cluster wie Hochzeitsfeiern Events, bei denen sich vie­le Menschen mit Corona infi­zier­ten – die­se müss­ten schnell aus­fin­dig gemacht wer­den. „80 Prozent der Neuinfektionen kom­men aus Quell-Clustern“, beton­te Lauterbach. „Die Infizierten müs­sen so schnell wie mög­lich in Quarantäne.“ Um die­se Aufgabe zu leis­ten, müss­ten die Gesundheitsämter „gezielt Corona-Detektive einsetzen“.

Lauterbach: Corona-Quarantäne in Deutschland muss ver­kürzt werden
Zudem for­der­te der SPD-Politiker, die Dauer der Quarantäne zu ver­kür­zen. „14 Tage sind zu lang, dafür gibt es kei­ne medi­zi­ni­sche Rechtfertigung. Ich hal­te es für sinn­voll, die Quarantäne auf zehn Tage zu redu­zie­ren – mit der Möglichkeit, dass man sich nach fünf Tagen frei tes­ten las­sen kann.“ (dpa,AFP, ml)«

Siehe auch Lauterbach: Wann über­nimmt die Staatsanwaltschaft? und Handelsblatt: Lockdown für Lauterbach.

Corona-Impfstoffentwicklung – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie lieber erst gar nicht

Dieser Beitrag auf nachdenkseiten.de stammt zwar von Anfang Oktober, ist aber durch­aus aktu­ell. Dort ist zu lesen:

»Wer auf die bal­di­ge Verfügbarkeit eines auch nur halb­wegs auf Sicherheit geprüf­ten Impfstoffs spe­ku­liert, soll­te lie­ber kei­nen Blick auf die Übersichtsseite der aus­sichts­reichs­ten Impfstoffkandidaten wer­fen, die von der WHO geführt wird. Dort sind zehn Impfstoffkandidaten zu fin­den, die bereits in der soge­nann­ten drit­ten kli­ni­schen Testphase sind, also an einer grö­ße­ren Zahl von Probanden geprüft wer­den, um im Idealfall auch sel­te­ne Risiken und Nebenwirkungen und Spätfolgen zu doku­men­tie­ren. Schaut man sich die Studiendesigns der zehn Kandidaten an, so stößt man unwei­ger­lich auf fol­gen­de Zeitangaben, an denen die kli­ni­schen Daten aller Probanden vor­lie­gen sol­len und damit die drit­te Testphase been­det wer­den kann:

„Corona-Impfstoffentwicklung – zu Risiken und Nebenwirkungen fra­gen sie lie­ber erst gar nicht“ weiterlesen