Verwaltungsgericht Bremen gegen Pro-Demokratie-Bewegung

In Hong­kong ist ein Ver­tre­ter der "Pro-Demo­kra­tie-Bewe­gung" gegen die dort gel­ten­den Not­stands­ge­set­ze, einer Bewe­gung, aus der her­aus im letz­ten Jahr das Par­la­ments­ge­bäu­de gestürm­te wur­de (nicht etwa des­sen Trep­pen), zu einer hohen Haft­stra­fe ver­ur­teilt wor­den. »Die gesetz­li­che Grund­la­ge für die­se Ankla­ge ist die aus bri­ti­scher Kolo­ni­al­zeit stam­men­de "Public Order Ordi­nan­ce"«, so msn​.com.

»Das Bre­mer Ver­wal­tungs­ge­richt hat das vom Ord­nungs­amt aus­ge­spro­che­ne Ver­bot der für Sams­tag geplan­ten Demons­tra­ti­on der Initia­ti­ve Quer­den­ker bestä­tigt und einen Eil­an­trag der Ver­an­stal­ter abgelehnt…

Von der Groß­de­mons­tra­ti­on gehe eine unmit­tel­ba­re Gefähr­dung der öffent­li­chen Sicher­heit aus. Die Vor­her­sa­ge der Ord­nungs­be­hör­de, dass von „Ver­samm­lung der eine erheb­li­che Infek­ti­ons­ge­fahr für die Ver­samm­lungs­teil­neh­mer“ aus­ge­he, sei „nicht zu bean­stan­den“. Gegen die Ent­schei­dung kann Beschwer­de beim Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Bre­men erho­ben wer­den

berich­tet am 2.12. weser​-kurier​.de. Das Not­stands­recht hier­zu­lan­de nennt sich "Bevöl­ke­rungs­schutz­ge­setz". Noch nir­gend­wo wur­den die Quer­den­ker als "Pro-Demo­kra­tie-Bewe­gung" bezeichnet.

Was wird Menschen dazu bewegen, einen Impfstoff zu nehmen?

In der Rubrik "MARKETING" ver­öf­fent­lich­te die pri­va­te "Whar­ton Uni­ver­si­ty of Penn­syl­va­nia" am 24.11. einen Arti­kel zu die­ser Fra­ge mit die­sen Aus­sa­gen zum Psychokrieg:

»Impf­stof­fe sind eine mäch­ti­ge Waf­fe im Kampf gegen Krank­hei­ten, aber nur, wenn sie ein­ge­nom­men wer­den. Ein Team von Ver­hal­tens­for­schern in Whar­ton und Penn unter­sucht die bes­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­tho­den, um mehr Men­schen davon zu über­zeu­gen, sich vom Zaun zu lösen und sich in ihren Arzt­pra­xen oder ört­li­chen Apo­the­ken imp­fen zu lassen.

Die Beha­vi­or Chan­ge for Good Initia­ti­ve (BCFG) hat in Zusam­men­ar­beit mit Walm­art die bis­her größ­te Stu­die durch­ge­führt, die dar­auf abzielt, die Zahl der Imp­fun­gen zu erhö­hen, indem unter­sucht wird, wel­che Arten von Bot­schaf­ten die Com­pli­ance för­dern. Die im März kon­zi­pier­te Stu­die war ursprüng­lich für die Grip­pe­sai­son 2020 kon­zi­piert wor­den, als die Coro­na­vi­rus-Pan­de­mie mit expo­nen­ti­el­lem Wachs­tum über das Land hereinbrach…

„Was wird Men­schen dazu bewe­gen, einen Impf­stoff zu neh­men?“ weiterlesen

Bill Gates freut sich über Drostens Schlagfertigkeit

Natür­lich ist das wie­der so eine Ver­schwö­rungs­sto­ry. "Micro­soft News" schrei­ben heute:

»Drei Wor­te. Mehr hat Viro­lo­ge Chris­ti­an Dros­ten nicht gebraucht, um einem Inter­net-Troll auf Twit­ter den Wind aus den Segeln zu neh­men. "Ange­li­que" hat­te eine lebens­lan­ge Haft­stra­fe für Dros­ten gefordert…

Kri­tik an ihm [scheint] abzu­pral­len. Exem­pla­risch dafür steht sein neu­es­ter Tweet. "Oh Mann, Ange­li­que!", schrieb der Viro­lo­ge dar­in. Nur drei Wor­te. Es ist eine Ant­wort auf einen Kom­men­tar auf einer Sei­te vol­ler Ver­schwö­rungs­theo­rien, auf der es unter ande­rem auch um Dros­tens Dok­tor­ar­beit ging.«

Denn ers­tens ist Gates gar nicht mehr bei Micro­soft, son­dern ver­dient nur Geld mit der Fir­ma. Zwei­tens wür­de er sich nicht aus­ge­rech­net in "Micro­soft News" zu Wort mel­den, son­dern im "Spie­gel" oder der "Tages­schau". Und Drit­tens ist Dros­ten wohl eh nicht mehr sein Mann.

Dros­ten hat­te auf die­sen Tweet geantwortet:

https://​twit​ter​.com/​L​e​S​c​h​o​l​z​o​/​s​t​a​t​u​s​/​1​3​3​3​8​2​3​4​3​2​5​6​8​5​2​8​897

Vogelscheuchen gegen Corona wirken!

»Kam­bo­dscha­ni­sche Dorf­be­woh­ner benut­zen kei­ne Mas­ken oder sozia­le Distanz. Sie ver­trau­en auf magi­sche Vogel­scheu­chen. Eine Vogel­scheu­che vor Ihr Haus zu stel­len ist SO EINFACH. War­um soll­test Du es nicht tun? Anti-Vogel­scheu­chern soll­te die medi­zi­ni­sche Behand­lung ver­wei­gert wer­den.«

https://​twit​ter​.com/​S​w​e​d​e​n​T​e​a​m​/​s​t​a​t​u​s​/​1​3​3​4​1​7​4​2​0​1​1​7​1​8​1​6​451

Das hat sich gelohnt: 8 Positive bei Massentest in Hildburghausen

»Im Thü­rin­ger Coro­na-Hot­spot Hild­burg­hau­sen wol­len sich bis­her rund 3000 Kin­der, Leh­rer und Erzie­her an frei­wil­li­gen Coro­na-Schnell­tests betei­li­gen. Das sei­en etwa ein Drit­tel der Anspruchs­be­rech­tig­ten, sag­te Land­rat Tho­mas Mül­ler (CDU). Die Bereit­schaft, das Test­an­ge­bot zu nut­zen, stei­ge spür­bar nach anfäng­li­cher Zurückhaltung.

Der Kreis im Süden Thü­rin­gens will damit errei­chen, dass die seit 25. Novem­ber wegen stark gestie­ge­ner Infek­ti­ons­zah­len geschlos­se­nen Kitas und Schu­len schritt­wei­se wie­der geöff­net wer­den kön­nen. Nach Anga­ben von Mül­ler wur­den am Diens­tag beim Start der laut Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um bun­des­weit ein­ma­li­gen Test­ak­ti­on von Kin­der­gar­ten- und Schul­kin­dern und ihren Betreu­ern rund 900 Unter­su­chun­gen vor­ge­nom­men. Es habe ins­ge­samt acht posi­ti­ve Ergeb­nis­se unter Kin­der, Jugend­li­chen und Päd­ago­gen gegeben.

Wer nega­tiv getes­tet sei, kön­ne in Kita oder Schu­le zurück­keh­ren – noch vor der geplan­ten gene­rel­len Wie­der­eröff­nung am 14. Dezem­ber. Die Akti­on lau­fe noch bis Frei­tag und wür­de bei Bedarf bis Mon­tag ver­län­gert.« Quel­le: tages​schau​.de

Sie­he auch: Zwangs­test? I wo!.

Update 7.12.: rp​-online​.de berichtet:

»Das Land­rats­amt nann­te nach Abschluss der Test­ak­ti­on am Frei­tag die Zahl von 2418 getes­te­ten Per­so­nen. Etwa 9000 Men­schen waren zu den frei­wil­li­gen Tests auf­ge­ru­fen worden.

Die­se hat­ten am Diens­tag begon­nen, zwei Dut­zend Test­teams unter ande­rem von Bun­des­wehr und Deut­schem Roten Kreuz (DRK) waren vor Ort…«

Damit lag der Ort noch unter den Erwar­tun­gen. faz​.net schrieb am 4.12. unter dem Titel "Kaum einer kommt zu den Mas­sen­tests":

»… Wer ein nega­ti­ves Test­ergeb­nis vor­wei­sen kann, darf bereits seit Don­ners­tag wie­der Schu­len und Kitas besu­chen… „Ich rech­ne damit, dass wir etwa ein Drit­tel errei­chen“, sag­te Land­rat Tho­mas Mül­ler (CDU) am Freitag,«

Auch aus Sach­sen wird eine "ver­hal­te­ne Test­be­reit­schaft" gemel­det. bild​.de meint:

»Doch was als Mas­sen­test ange­legt war, fand ohne Mas­sen statt.«

Auf saech​si​sche​.de ist über die Gemein­de Räckel­witz zu erfahren:

»321 Ein­woh­ner haben am Frei­tag die Mög­lich­keit genutzt, sich kos­ten­los tes­ten zu las­sen. Dabei wur­den sie­ben posi­ti­ve Fäl­le gefunden.«

Und bei mdr​.de heißt es:

Ergeb­nis­se der ers­ten Mas­sen­tests in zwei Gemein­den Sachsens
Ort Anzahl Getes­te­te Anzahl posi­tiv Getestete Anzahl Ein­woh­ner Gemeinde
Räckel­witz 321 7 1.131 (Ende 2019)
Rath­manns­dorf 167 2 912 (Ende 2019)

Merkel: China hängt uns wirtschaftlich ab, weil die nicht so viele Querdenker-Demos haben

Reu­ters berichtet:

»Mer­kel – Pan­de­mie wird uns gegen­über Asi­en zurückwerfen

Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel hat vor einer Ver­schie­bung der wirt­schaft­li­chen Kräf­te­ver­hält­nis­se in der Welt durch die Coro­na-Kri­se gewarnt.

“Die Pan­de­mie wird uns wirt­schaft­lich zurück­wer­fen”, sag­te sie am Diens­tag auf dem Digi­tal­gip­fel der Bun­des­re­gie­rung. “Wo kom­men wir da raus, wo kommt Chi­na raus, wo kommt Süd­ko­rea raus, wenn die alle immer viel bes­ser die Mas­ken tra­gen und nicht so vie­le Quer­den­ker-Demos haben, son­dern der­weil schon wie­der einen wirt­schaft­li­chen Aufschwung?”

Man müs­se sich fra­gen, wo Euro­pa nach der Kri­se lan­de, sag­te sie in Anspie­lung auf die hohen Zah­len an Coro­na-Infek­tio­nen und die damit ver­bun­de­nen Ein­schrän­kun­gen. “Das wird noch­mal eine Neu­ord­nung der Regio­nen sein, glau­be ich”, füg­te Mer­kel hin­zu. Sie respek­tie­re natür­lich das Demons­tra­ti­ons­recht. Deutsch­land kön­ne und wol­le auch nicht die Mit­tel ein­set­zen wie Chi­na mit sei­nem Kon­troll­sys­tem. Aber man müs­se sich ins­ge­samt anstren­gen, um tech­no­lo­gisch mit­hal­ten zu kön­nen.«

Oder, um mit der 80er-Jah­re-Com­bo "Gei­er Sturz­flug" zu spre­chen: "Jetzt wird nicht mehr in die Mas­ke gespuckt, wir stei­gern das Bruttosozialprodukt!".

Sie kriegen nichts auf die Kette mit dem Impfen

Der Ton klappt nicht, die Abspra­che der Gesund­heits­mi­nis­te­rIn­nen der Län­der kommt nicht in die Gän­ge, kein Plan zu gar nichts, und dann muß aus­ge­rech­net noch Frau Kalay­ci vor die Kame­ra, um das Elend zu ver­kün­den und selbst den armen Mode­ra­tor ins Stau­nen zu bringen.

Das gan­ze Video gibt es auf dasers​te​.de.

Schwafel in stiller Ruh'

»Stil­le Nacht. In die­sem Jahr kann die Lied­zei­le zwei sehr unter­schied­li­che Bedeu­tun­gen anneh­men: Ent­we­der kann sie für ein Coro­na-Weih­nach­ten ste­hen, an dem es viel ruhi­ger zugeht, als es die meis­ten je erlebt haben. Weil die Men­schen in Deutsch­land an den Fei­er­ta­gen sogar auf Besu­che bei der Fami­lie und engen Ver­wand­ten ver­zich­ten und das Weih­nachts­fest in ihrem eige­nen Haus­halt ver­brin­gen, womög­lich ein­sam. Oder aber für ein Coro­na-Weih­nach­ten, das für vie­le Men­schen zum letz­ten ihres Lebens wird, weil sie Anfang 2021 an Covid-19 ster­ben, nach­dem sie sich in engen, schlecht gelüf­te­ten Räu­men bei zu lan­gen Besu­chen mit Sars-CoV‑2 infi­ziert haben.«

Das ist am 2.11. zu lesen in einem Arti­kel "Alle Jah­re wie­der – nur nicht die­ses" auf zeit​.de. Ein­sam blei­ben oder ster­ben lau­tet danach die Alter­na­ti­ve. Schuld ist die Mathe­ma­tik. "Denn die Mathe­ma­tik zeigt: Fami­li­en­be­su­che sind ris­kant."

„Schwa­fel in stil­ler Ruh'“ weiterlesen

"Die Impfbereitschaft sinkt, die Sorge über Nebenwirkungen wächst"

»Im Kampf gegen das Coro­na­vi­rus gilt ein Impf­stoff als ent­schei­dend. Doch wür­de die Bevöl­ke­rung die­sen auch nut­zen? Wäh­rend im April 2020 noch 70 Pro­zent der Men­schen in Deutsch­land bereit waren, sich imp­fen zu las­sen, sank die Zahl im Juni auf 61 Pro­zent. Vie­le Men­schen sor­gen sich ins­be­son­de­re um mög­li­che Nebenwirkungen.«

Das war der Stand im Juni laut einer Pres­se­mit­tei­lung des Ham­burg Cen­ter for Health Eco­no­mics (HCHE) der Uni­ver­si­tät Ham­burg. Inzwi­schen liegt die Impf­be­reit­schaft nur noch bei 57%. Das sind Wer­te einer "Befra­gungs­wel­le vom 5.–16. Novem­ber", also noch vor dem gegen­wär­ti­gen Kommunikations­desaster. Euro­pa­weit gilt nach der Studie:

»Mit gro­ßem Abstand sor­gen sich die meis­ten Men­schen in allen befrag­ten Län­dern vor mög­li­chen Neben­wir­kun­gen und um eine nicht aus­rei­chen­de Wirk­sam­keit eines mög­li­chen Impf­stof­fes. 45 Pro­zent der Men­schen, die eine Imp­fung ableh­nen, und 61 Pro­zent der­je­ni­gen, die unsi­cher sind, nen­nen dies als die wich­tigs­ten Grün­de. Immer­hin jeder Sieb­te, der gegen eine Imp­fung ist, glaubt nicht, dass das Virus gefähr­lich für die eige­ne Gesund­heit ist.«

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Hersteller

Kein Mensch wür­de in die­sem Land einen Toas­ter oder auch nur eine Nagel­fei­le kau­fen, ohne sich vor­her einen Test­be­richt zu Gemü­te zu füh­ren. Auch die "Bild-Zei­tung" und ihre Able­ger ver­die­nen gutes Geld mit Pro­dukt­be­wer­tun­gen, die mehr oder weni­ger unab­hän­gig erstellt wer­den. Ganz anders beim neu­es­ten Hype-The­ma. Zu "Neben­wir­kun­gen nach der Imp­fung – was dann?" befragt bild​.de die Fir­men Biontech und Moder­na, hat aber zusätz­lich einen Dr. Rolf Höm­ke als Exper­ten zur Ver­fü­gung. Der weiß Bescheid und kann hel­fen, denn er spricht für den "Ver­band for­schen­der Arzneimittelhersteller".

»Die ers­ten Coro­na-Impf­stof­fe könn­ten bereits Mit­te Dezem­ber, spä­tes­tens aber Anfang 2021 zuge­las­sen wer­den – schnel­ler als jemals zuvor. Dem­nach konn­ten noch kei­ne Lang­zeit­stu­di­en mit den neu­ent­wi­ckel­ten Impf­stof­fen gemacht wer­den. Aber: „Die ers­ten Stu­di­en­teil­neh­mer, die die Impf­stof­fe erhal­ten haben, konn­te man jetzt schon län­ger als sechs Mona­te beob­ach­ten; es geht ihnen gut“, weiß Dr. Rolf Hömke.«

"Bild" will gar nicht wis­sen, daß es sich bei den "ers­ten Stu­di­en­teil­neh­mern" um ein paar Dut­zend gesun­der, nicht all­zu alter Men­schen han­del­te (s. Impf­stoff, Trump, EU – wer ist hier nicht kri­mi­nell?). Man hät­te nach­le­sen kön­nen, was der Phar­ma-Lob­by­ist noch im April mit­zu­tei­len hatte:

„Zu Risi­ken und Neben­wir­kun­gen fra­gen Sie den Her­stel­ler“ weiterlesen