Besser wär's…

Der Ärztliche Direktor der Universitätsmedizin Essen wird heu­te auf faz.net zu mög­li­chen Impfungen des Personals befragt. In die­sem Zusammenhang äußert er:

»Einen Impfschutz zu haben bedeu­tet zunächst ein­mal, dass eine berech­tig­te Hoffnung besteht, dass die­se Person nicht erkrankt – oder wenn, dass sie nicht so schwer krank wird. Das wäre für vie­le schon ein gro­ßer Gewinn. Noch bes­ser wäre, wenn nach­ge­wie­sen wür­de, dass Geimpfte das Virus nicht wei­ter­ge­ben kön­nen. Doch auch das wis­sen wir heu­te noch nicht.«

Ist es ein Wunder, wenn er sich in Sachen Impfbereitschaft, sagen wir ein­mal, eher bedeckt hält?

»Wie schät­zen Sie die Bereitschaft der Ärzte und Pfleger ein, sich gegen Corona imp­fen zu lassen?
Ich höre, dass vie­le dazu bereit sind und sich imp­fen las­sen wol­len. Und wir haben ja auch Erfahrungen mit der Grippeschutzimpfung, die für medi­zi­ni­sches Personal emp­foh­len wird. Es gibt Stationen im Krankenhaus, da haben fast 100 Prozent der Mitarbeiter die Influenza-Impfung bekom­men. Deshalb gehe ich davon aus, dass auch die Zustimmung zur Corona-Impfung hoch sein wird. Aber ich will kei­nes­falls, dass irgend­wie Druck auf­ge­baut wird. Die Impfung ist für alle Mitarbeiter frei­wil­lig.«

Mit simplem Trick Impfstoff-Daten gehackt

Es gab nicht nur den Hacker-Angriff auf die Europäische Zulassungsbehörde EMA (s. Warum sind dafür Hacker nötig?), son­dern, wie heu­te die Wirtschaftswoche berich­tet, min­des­tens einen erfolg­rei­chen Datenklau bei Unternehmen, die mit der Impfstoff-Logistik betraut sind. Die Hacker nutz­ten dafür die dümms­te denk­ba­re Sicherheitslücke aus. In dem Gespräch mit einem IT-Sicherheits-Experten lesen wir:

»Eines der Unternehmen ist ein klei­ne­rer Logistiker, der sich auf die Lagerung und den Transport der Trägerflüssigkeit spe­zia­li­siert hat, den es für den Covid-Impfstoff braucht. Das Unternehmen hat uns Anfang Oktober hin­zu­ge­zo­gen, nach­dem es ein­deu­ti­ge Hinweise auf einen Hack gege­ben hat­te. Wir kön­nen den Angriff mitt­ler­wei­le größ­ten­teils rekon­stru­ie­ren. So ist es den Tätern offen­bar gelun­gen, an das Passwort eines Systemadministrators zu gelan­gen. Wahrscheinlich konn­ten die Täter das Passwort erfah­ren, weil der Mitarbeiter es auch zum Login für ein Internetforum benutz­te, das ein­mal gehackt wur­de und des­sen Daten dann im Darknet zu fin­den waren. In die­sem Punkt gibt es aller­dings Unsicherheiten. Was wir bestimmt wis­sen, ist, wie die Täter dann vor­ge­gan­gen sind: Sie haben sämt­li­che E‑Mail-Korrespondenz über den Impfstoff und beson­ders jene zu Forschung und Entwicklung auto­ma­tisch an eine von Ihnen ein­ge­rich­te­te E‑Mail-Adresse in Kopie wei­ter­lei­ten las­sen. Dadurch konn­ten sie mehr als zwei Monate lang Know-How der Firma absaugen…

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Testen, bis das Ergebnis stimmt

Was beim Fußball gilt, muß auch in ande­ren Bereichen mög­lich sein, in denen Geld ver­dient wird (anders als zum Beispiel in Flüchtlings­unterkünften). t‑online berich­tet heute:

»Positiver Corona-Test auf Kreuzfahrt war fal­scher Alarm
Ein posi­ti­ver Corona-Test auf einer Kreuzfahrt "ins Nirgendwo", der zu einem Komplett-Lockdown auf dem Schiff führ­te, hat sich als fal­scher Alarm her­aus­ge­stellt. Ein noch­ma­li­ger Test bei dem betrof­fe­nen Passagier habe gezeigt, dass die­ser nicht mit dem Virus infi­ziert sei, teil­ten die Behörden von Singapur am Donnerstag mit. Wegen des ver­meint­li­chen Falls an Bord des Schiffes hat­ten 1.680 Passagiere und 1.148 Besatzungs­mitglieder stun­den­lang ihre Kabinen nicht ver­las­sen dürfen.

Reiseabbruch nach drei Tagen

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So schnell kann's gehen

»Nachdem die chi­ne­si­schen Behörden am 11. Januar 2020 die gene­ti­sche Sequenz des neu­ar­ti­gen Coronavirus im Internet ver­öf­fent­lich­ten, haben Forscher am „Vaccine Research Center“ der NIH inner­halb von 2 Tagen den Impfstoff ent­wor­fen, sprich die gewünsch­te Sequenz für die mRNA festgelegt.

Die Firma Moderna hat dann bis zum 7. Februar eine 1. Charge her­ge­stellt, die Labortests unter­zo­gen wur­de. Gleichzeitig begann die Produktion der für eine 1. Studie not­wen­di­gen Impfstoffmenge, die am 24. Februar zur Verfügung stand. Am 4. März hat die Arzneimittelbehörde FDA die Erlaubnis für eine kli­ni­sche Studie erteilt.

Die nor­ma­ler­wei­se übli­chen tier­ex­pe­ri­men­tel­len Studien wur­den über­sprun­gen…«

Das war am 17.3. auf aerzteblatt.de zu lesen. Wie sag­te Prof. Schmidt-Chanasit?

»WELT: Unter Verschwörungstheoretikern wird auch hart­nä­ckig der Vorwurf geäu­ßert, das neu­ar­ti­ge Coronavirus sei nie­mals iso­liert worden.

Schmidt-Chanasit: Das ist völ­lig absurd, das gehört nun wirk­lich zum Standard-Repertoire eines viro­lo­gi­schen Labors. Man fragt sich, wie ansons­ten die vie­len ver­öf­fent­lich­ten Tierversuche hät­ten statt­fin­den kön­nen, bei denen Tiere mit dem Coronavirus infi­ziert wur­den.«

Licht und Schatten

»Umfrage zeigt: Nur 43 Prozent der Deutschen wol­len sich imp­fen lassen

Nur 43 Prozent der Bürger in Deutschland wol­len sich laut einer Forsa-Umfrage gegen Covid-19 imp­fen las­sen. 50 Prozent der Befragten wol­len erst ein­mal abwar­ten, wie die Erhebung im Auftrag von RTL und ntv ergab. Sieben Prozent leh­nen eine Impfung gene­rell ab. Mit 70 Prozent sprach sich eine gro­ße Mehrheit gegen eine Impfpflicht aus.

Immer mehr Deutsche plä­die­ren aller­dings für einen här­te­ren Kurs in der Corona-Krise: 49 Prozent wol­len laut ZDF-Politbarometer ange­sichts der hohen Infektionszahlen zusätz­li­che Einschränkungen – das sind 18 Prozent mehr als bei der letz­ten Umfrage. Nur 13 Prozent hal­ten die bis­he­ri­gen Maßnahmen für über­trie­ben. Wenn die hohen Infektionszahlen nicht sin­ken, wol­len 73 Prozent sogar einen Shutdown ähn­lich wie im Frühjahr. Damals wur­den auch Schulen und Kitas geschlos­sen.«

Nachzulesen auf t‑online.de.

Wer hat uns verraten? Olivdemokraten!

Das ver­schlägt auch rp-online.de die Sprache.

» Verschwörungstheoretiker stel­len aus Sicht von Verfassungsschützern zuneh­mend ein Problem dar. Die Grünen-Fraktion in NRW will nun Angehörige der auchn Querdenker [so im Original, AA]

(kib/dpa) Die Grünen-Fraktion im Düsseldorfer Landtag hat ein Beratungsangebot zum Umgang mit Verschwörungsideologien gefor­dert, das sich auch an den Familien- und Freundeskreis rich­tet. Das geht aus einem Antrag der Fraktion her­vor, der unse­rer Redaktion vor­ab vorliegt…

„Für Angehörige und das Umfeld von Anhängern die­ser Verschwörungsmythen ist der Umgang damit oft nicht ein­fach. Deshalb brau­chen wir mehr Informationen über das Phänomen und ein Beratungsangebot, an das sich Angehörige und Bekannte von Verschwörungsgläubigen wen­den kön­nen“, so Schäffer. Dieses Beratungsangebot sol­le etwa Hilfestellung geben bei der Frage, wie Verschwörungsgläubigen im eige­nen Umfeld begeg­net wer­den kön­ne, um sie für demo­kra­ti­sche Haltungen zurück zu gewin­nen und damit auch der wei­te­ren Verbreitung von Verschwörungsmythen zu begeg­nen.«

Horror-Risikokatalog von BioNTech

In ihrem Quartalsbericht zum 30. September 2020 führt die Firma "BioNTech SE" auf dut­zen­den Seiten finan­zi­el­le und medi­zi­ni­sche Risiken für ihr Impfstoffprogramm auf. Sie inter­es­sie­ren offen­bar weder die Öffentlichkeit noch die Zulassungsbehörden. Die erstaun­lich schnel­le Festlegung von Medien, Behörden und Regierungen auf ein "siche­res Produkt" sind ange­sichts die­ses Katalogs erschre­ckend: Update: Zitate ab S. 67. „Horror-Risikokatalog von BioNTech“ weiterlesen

Pfizer-Chef: Impfstoff kostet weniger als eine warme Mahlzeit

Zum Preis des BioNTech-Impfstoffs in den USA zitiert faz.net den Pfizer-Chef am 8.12. so: "In Amerika kos­te eine Impfung rund 20 Dollar und damit weni­ger als eine war­me Mahlzeit. " Hier soll es nicht dar­um gehen, wie­vie­le US-AmerikanerInnen sich täg­lich eine war­me Mahlzeit leis­ten kön­nen, son­dern dar­um, daß die Preise, die die EU dem Konzern zahlt, geheim sind. Noch nicht ein­mal den ParlamentarierInnen sind sie bekannt. Das gilt laut BioNTech für alle Regionen bis auf die USA:

Quelle: https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1776985/000156459020055789/bntx-ex992_33.htm

Da steht mit 570 Millionen ver­ein­bar­ten und 600 Millionen optio­na­len Dosen eini­ges auf dem Spiel an Profiten. Ach nein, die Verträge haben ein­ge­hal­ten zu wer­den, ob die Stoffe ver­impft oder nach einem Massenboykott ent­sorgt werden.