Regierender Müller erneut bei Lüge erwischt

Berlins Regierender befin­det sich im Krieg gegen ein Virus. Bekanntlich stirbt da die Wahrheit zuerst. „Wie vie­le Tote ist uns ein Shopping-Erlebnis wert?“, hat­te er thea­tra­lisch vor­ges­tern gefragt und die Story von einem 30-jäh­ri­gen Türken, "ein Kerl wie ein Baum", prä­sen­tiert, der "an Corona" gestor­ben sei. Und dann das:

„Regierender Müller erneut bei Lüge erwischt“ weiterlesen

Frau Högl hat 'nen Vögl!

»"Wenn das dazu führt, dass wir ein Stück mehr zusam­men­rü­cken, Bundeswehr und Gesellschaft, (…) dann ist das ein guter Aspekt in die­ser doch so schwe­ren Corona-Zeit», sag­te Högl.«

Alle sol­len Abstand hal­ten, es gibt Kontaktverbote, aber die Wehrbeauftragte des Bundestags for­dert das Zusammenrücken mit der Bundeswehr? So ist es jeden­falls auf welt.de zu lesen über Högls Auftritt in der Führungsakademie der Bundeswehr.

»"Wir alle kön­nen sehr dank­bar sein und auch sehr stolz sein, dass die Bundeswehr an vie­len Stellen in unse­rer Gesellschaft hilft", sag­te Eva Högl (SPD) auf einem Pressetermin in der Führungsakademie der Bundeswehr. Dabei ret­te die Bundeswehr jeden Tag Leben.«

Richtig dar­an ist: Solange die Bundeswehr hier mit Nachverfolgungen von "Infizierten" beschäf­tigt ist, kann sie in die­ser Zeit kei­ne Menschenleben in Auslandseinsätzen auslöschen.

»Bundesweit sind nach jüngs­ten Angaben von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mehr als 9000 Soldaten im Einsatz gegen die Pandemie.«

An vor­ders­ter Front.

Gesangsverbot: Deutsche Katholiken zeigen dafür Verständnis

»15:47 Uhr Angesichts der Entwicklung der Corona-Pandemie hät­te das Zentralkomitee der deut­schen Katholiken (ZdK) Verständnis für ein Gesangsverbot bei den Weihnachtsgottesdiensten. »Ich glau­be, die Gottesdienste selbst kön­nen aber so wie geplant statt­fin­den«, sag­te der ZdK-Vorsitzende Thomas Sternberg in Münster der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hat­te das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

Möglicherweise könn­ten zwar nicht die Gemeindemitglieder, aber Solisten sin­gen, sag­te Sternberg. Als Auflagen sei­en bei den Gottesdiensten kla­re hygie­ni­sche Vorschriften wie per­sön­li­che Anmeldung, Abstandsgebot, Maskenpflicht und Desinfektion vor­ge­se­hen. »Die katho­li­sche und die evan­ge­li­sche Kirche haben sich in der Pandemie sehr ver­ant­wor­tungs­voll ver­hal­ten – auch schon wäh­rend des ers­ten Lockdowns«, sag­te Sternberg. (dpa)«

Das lobt heu­te der "Reutlinger Generalanzeiger".

Shoppen gut, Querdenken böse

»Frankfurter Oberbürgermeister
Späte Entschuldigung von Feldmann für Shopping-Aufruf
Peter Feldmann rief dazu auf, mit einem extra güns­ti­gen Fahrschein per Bahn zum Einkaufen nach Frankfurt fah­ren, unge­ach­tet hoher Inzidenzwerte und einer wegen zahl­rei­cher Kundgebungen ohne­hin vol­len Innenstadt. Nach hef­ti­ger Kritik ist er nun zurückgerudert.

Trotz stei­gen­der Corona-Infektionszahlen und zahl­rei­cher ange­kün­dig­ter Demonstrationen in der Frankfurter Innenstadt hat Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) für die­sen Samstag mit preis­wer­ten ÖPNV-Tickets zum Weihnachtsshoppen gelockt – und dafür unter ande­rem in den Sozialen Medien viel Kritik eingesteckt.

Einen Tag spä­ter ent­schul­dig­te sich der OB für die Aktion. Diese sei vor meh­re­ren Monaten geplant wor­den, schrieb er am Samstagnachmittag – und damit Stunden nach Öffnung der Läden – auf Twitter: "Ich sehe ein: Sie passt nicht in die jet­zi­ge Zeit. Es tut mir leid, wenn sie als Einladung zum Leichtsinn miss­ver­stan­den wurde."…«

Zu lesen auf hessenschau.de – im Wirtschaftsteil.

"Querdenker" ziehen trotz Demo-Verbots durch Frankfurt

»Mit dem Bundesverfassungsgericht hat die letz­te Instanz das Verbot der "Querdenken"-Demo in Frankfurt für rech­tens erklärt. Trotzdem kam es zu Demonstrationen. Mehrfach trenn­te die Polizei Kritiker der Corona-Regeln und Gegendemonstranten.

In Frankfurt sind trotz des Verbots einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen sowohl Anhänger der "Querdenken"-Initiative als auch Gegendemonstranten auf die Straße gegangen.

Zwischenzeitlich lud sich die Stimmung auf, als bei­de Gruppen an der Hauptwache in der Innenstadt auf­ein­an­der tra­fen, wie ein Polizeisprecher am Samstag berich­te­te. Die Beamten droh­ten mit dem Einsatz eines Wasserwerfers, konn­ten die Gruppen aber schließ­lich tren­nen. Die Polizei war mit meh­re­ren tau­send Beamten aus Hessen und angren­zen­den Bundesländern im Einsatz.

Am Merianplatz und am Friedberger Platz in der Innenstadt lös­te die Polizei zwei klei­ne Versammlungen mit "einer Handvoll Querdenkern" auf, wie der Sprecher wei­ter berich­te­te: "Diese stan­den im direk­ten Kontext mit der ver­bo­te­nen Veranstaltung." Zudem zogen etwa 450 Gegendemonstranten von der Bockenheimer Warte Richtung Alte Oper.«

Es gibt eben sone Demos und sone. "Mitten im Weihnachtseinkaufstrubel" sind die Einen eine Gefahr. Wer Schilder trägt "Wir imp­fen Euch alle", hin­ge­gen nicht. Denn Impfen ist geleb­ter Antifaschismus. Quelle: hessenschau.de

Gute Idee!

»"Personen mit einer Vorgeschichte eines ana­phy­lak­ti­schen Schocks bei Impfungen, Arznei- oder Lebensmitteln soll­ten den Pfizer/BioNTech-Impfstoff nicht erhal­ten. Die zwei­te Dosis soll­te nie­man­dem ver­ab­reicht wer­den, bei dem nach Verabreichung der ers­ten Dosis die­ses Impfstoffs eine Anaphylaxie auf­ge­tre­ten ist", sag­te June Raine, Geschäftsführerin der MHRA in der Nacht zum Donnerstag. Die Warnung erfolg­te am Mittwoch, nach­dem zwei Fällen von schwe­ren all­er­gi­schen Reaktionen bei den ers­ten Corona-Impfungen in Großbritannien auf­ge­tre­ten waren.«

Diesen schö­nen Hinweis der bri­ti­schen Arzneimittelaufsicht MHRA mel­det heu­te finanzen.net in der Rubrik "Aktien".

Ärztekammer Schleswig-Holstein droht

Darüber empö­ren sich am 11.12 die "Schleswiger Nachrichten" (Bezahlschranke):

»CORONA-PANIKMACHE? Arztpraxis in Angeln legt Flyer mit Impf-Kritik im Wartezimmer aus

Schleswig | Der Patient einer Arztpraxis in Angeln war zunächst ein­mal irri­tiert, als er sich im Wartezimmer nach Lesestoff umsah und dabei auf zwei Blätter stieß, die auf einem Tisch abge­legt waren. Bei nähe­rem Hinsehen ver­wan­del­te sich die Irritation in Empörung: Es han­del­te sich um ein DIN-A4 Blatt mit dem Titel „Die Impfaktion. Nutzen für weni­ge – Schaden für vie­le“. Als Autor wird Dr. med. Wolfgang Wodarg genannt, ehe­ma­li­ger Leiter des Flensburger Gesundheitsamtes und Ex-SPD-Bundestagsabgeordneter.

In dem Schreiben heißt es unter ande­rem: „Die gemein­sa­me Panikmache von Drosten, Lauterbach, Söder und Merkel ent­behrt jeder medi­zi­nisch-wis­sen­schaft­li­chen Grundlage.“ Da ist von „kor­rup­ten Politikern und Wissenschaftlern“ die Rede, von „Massenimpfungen unter dem absur­den Deckmantel einer epi­de­mio­lo­gi­schen Notlage“, von Panikmache und einen gro­ßen Geschäft. „Ärztekammer Schleswig-Holstein droht“ weiterlesen

Warum Mareike Becker drei Tage weinte

Weil ihre Eltern sich zu QuerdenkerInnen radi­ka­li­siert haben. Das will uns die FAZ heu­te glau­ben machen. Mareike Becker mag es geben oder nicht. "Außer dem Namen der Protagonistin wur­den auch bio­gra­phi­sche Details ver­än­dert, um ihre Privatsphäre zu schüt­zen." (Alle Zitate aus der Druckausgabe.)

Mareike ist anders als ihr Vater.

»Und dann bezeich­ne­te ihr Vater die Tagesschau irgend­wann als "Lügenfernsehen".

Mareike Becker, die eigent­lich anders heißt, trägt Hornbrille und Kapuzenpulli, die brau­nen Haare hat sie zum Zopf gebun­den. Bevor sie auf Fragen ant­wor­tet, denkt sie erst nach und wählt ihre Worte dann mit Bedacht. "Es war klar, daß sie emp­fäng­lich waren für bestimm­te Strömungen".«

Wenn dann noch das ver­damm­te Internet auf die alten Eltern ein­stürzt, muß sich die Fünfunddreißigjährige sorgen.

„Warum Mareike Becker drei Tage wein­te“ weiterlesen