Wie das RKI Corona-Fälle erfindet

Im Dokument "Falldefinitionen des Robert Koch-Instituts zur Übermittlung von Erkrankungs- oder Todesfällen und Nachweisen von Krankheitserregern" wird aus­ge­führt, was als "Fall" zu gel­ten hat und wie damit die Zahlen auch ohne "Klinisch dia­gnos­ti­zier­te Erkrankung" in die Höhe getrie­ben werden:

»Über die zuständige Landesbehörde an das RKI zu übermittelnder Fall 

A. Klinisch dia­gnos­ti­zier­te Erkrankung
Entfällt.

B. Klinisch-epi­de­mio­lo­gisch bestä­tig­te Erkrankung
Spezifisches kli­ni­sches Bild von COVID-19, ohne labor­dia­gnos­ti­schen Nachweis, aber mit epi­de­mio­lo­gi­scher Bestätigung (Auftreten von zwei oder mehr Lungenentzündungen (Pneumonien) in einer medi­zi­ni­schen Einrichtung, einem Pflege oder Altenheim).

Spezifisches oder unspe­zi­fi­sches kli­ni­sches Bild von COVID-19, ohne labor­dia­gnos­ti­schen Nachweis, aber mit epi­de­mio­lo­gi­scher Bestätigung (Kontakt zu einem bestä­tig­ten Fall).

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Macron krank. Merkel nicht, sagt "PCR-Text"

So steht es auf welt.de.

»Besonders ner­vös aber dürf­ten die neben Macron ande­ren 26 Regierungschefs die Nachricht auf­ge­nom­men haben, die wäh­rend des letz­ten EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag ver­gan­ge­ner Woche in Brüssel zusam­men­ge­kom­men waren, dar­un­ter auch die deut­sche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Länger als 21 Stunden hat­ten sie in einem fens­ter­lo­sen Raum ver­han­delt. Hohe EU-Kreise ver­si­cher­ten WELT, dass beim Gipfel alle „gesund­heit­li­chen Schutzmaßnahmen“ streng ein­ge­hal­ten wur­den. Bisher sei­en neben Macron auch kei­ne wei­te­ren Covid-Erkrankungen von Teilnehmern gemel­det wor­den. Auch die deut­sche Kanzlerin habe „wie immer nach einem Europäischen Rat mit eini­gen Tagen Abstand einen PCR-Text [so im Original, AA] gemacht“, teil­te eine Sprecherin des Bundespresseamtes mit und beton­te, dass das Ergebnis nega­tiv sei.«

Schade, daß nicht alle posi­tiv Getesteten über so einen Textbaustein ver­fü­gen. Siehe dazu Masken-Zirkus im Bundestag – und da hat die Öffentlichkeit zugesehen!

Lauterbach fordert neue Promille-Grenze

»Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach for­dert eine deut­li­che Verlängerung des seit Mittwoch gel­ten­den Lockdowns. „Jetzt ist bereits abseh­bar, dass der Lockdown bis zum 10. Januar nicht aus­rei­chen wird, um auf den Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche zu kom­men“, sag­te er der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Der Wert von 50 sei außer­dem „nicht nach­hal­tig genug“, kri­ti­sier­te Lauterbach. „Ich for­de­re, die­sen har­ten Lockdown durch­zu­hal­ten, bis ein bun­des­wei­ter Inzidenzwert von weni­ger als 25 Neuinfektionen erreicht ist. Egal, wie lan­ge das dau­ert.“«

Das berich­tet heu­te welt.de. Es steht zu erwar­ten, daß die Bundesregierung wie­der nach dem Motto reagiert "Dein Wille geschehe!".

"Drei Millionen Todesfälle jähr­lich durch Alkohol" nann­te aezrteblatt.de die welt­wei­ten Zahlen für 2016. "Die drei Millionen durch Alkohol ver­ur­sach­ten Todesfälle, die 2016 regis­triert wur­den, ent­spre­chen 5,3 Prozent aller Todesfälle des Jahres."

»Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg bis zu die­sem Tag [17.12.2020] auf über 1,6 Millionen.« sagt de.statista.com.

Sie wollen neue Bergamo-Bilder

»Hanau setzt wegen stei­gen­der Zahl von Corona-Toten Kühlcontainer ein
Die hes­si­sche Stadt Hanau ist ange­sichts einer stei­gen­den Zahl an Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus beim Umgang mit den Verstorbenen unter Druck. Auch ein Kühlcontainer ist dabei nun im Einsatz. Neben den Plätzen für Tote in den bei­den Hanauer Krankenhäusern sind auch die ent­spre­chen­den Kapazitäten der Trauerhallen an den ins­ge­samt sechs Friedhöfen der Stadt aus­ge­schöpft, wie ein Sprecher der Stadt sag­te. Insgesamt gebe es an den Friedhöfen 68 sol­cher Plätze, wei­te­re 24 sei­en es in den bei­den Kliniken.

Gestern Abend hat­te die Stadt bekannt­ge­ge­ben, dass wegen der Situation nun erst­mals der auf dem Hauptfriedhof ste­hen­de Kühlcontainer genutzt wer­den müs­se. Hier soll­ten zunächst zwei Verstorbene unter­ge­bracht wer­den. Insgesamt habe der Container 25 Kühlplätze, sag­te der Sprecher. Er war bereits im April die­ses Jahres auf­ge­stellt, aber bis­lang nicht genutzt wor­den.«

Das ist zu lesen auf stern.de. Der gesam­te Main-Kinzig-Kreis, zu dem auch Hanau gehört, hat bis­lang (!) ins­ge­samt (!!) 135 Covid-Tote zu bekla­gen. Laut RKI hat der Kreis 420.552 EinwohnerInnen und ver­zeich­net ins­ge­samt 9.079 "Fälle". Auf bestattungen.de sind 50 Unternehmen für den Kreis benannt. Dort ist auch zu erfah­ren: "Insgesamt gibt es in Hanau zehn kom­mu­na­le Friedhöfe."

Update 21.12.: Den Link zum Stern gibt es nicht immer. Die Meldung wird aber breit kolportiert.

Biontech-Vakzin: "Impfstoffkunde wird diskreditiert"

»Anti-Covid-Impfstoff: "Wenn wir uns irren (si on se lou­pe), wird die Impfstoffkunde dis­kre­di­tiert", befürch­tet Eric Caumes« ist ein Artikel vom 10.12 auf leparisien.fr (Bezahlschranke) überschrieben.

»Der Leiter der infek­tio­lo­gi­schen Abteilung an der Pitié-Salpêtrière in Paris kom­men­tiert die neu­es­ten Daten, die zu zwei Impfstoffen ver­öf­fent­licht wurden.

Konnten Sie auf die wis­sen­schaft­li­chen Veröffentlichungen zu den ver­schie­de­nen Impfstoffen zugreifen?
ERIC CAUMES. Auf eine, ja! Die voll­stän­di­gen Ergebnisse der AstraZeneca-Studie wur­den gera­de in The Lancet ver­öf­fent­licht… Das soll­te die Regel sein, aber Pfizer und Moderna haben ihren Erfolg ein­fach in einer Pressemitteilung bekannt gege­ben. So etwas habe ich in mei­ner medi­zi­ni­schen Laufbahn noch nie gese­hen! Sie müs­sen sich dar­über im Klaren sein, dass von einer wis­sen­schaft­li­chen Veröffentlichung noch kei­ne Spur ist. Wir lau­fen auf dem Kopf (On mar­che sur la tête). Glücklicherweise konn­te ich am Dienstagabend den Bericht der ame­ri­ka­ni­schen Arzneimittelbehörde ein­se­hen, der auf den von Pfizer zur Verfügung gestell­ten Daten basier­te, um sei­nen Impfstoff ver­mark­ten zu können.

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Wie der Herr, so’s Gescherr

»Bedeutungen:
Negative Eigenschaften der Eltern, des Chefs oder ähn­li­chen Personen las­sen sich auch an Kindern, Mitarbeitern und sons­ti­gen Untergebenen nachweisen…Im Deutschen wur­de…, ver­mut­lich um einen Reim her­zu­stel­len, … das Gescherr benutzt, das für das Geschirr steht, in dem der Untergebene ange­schirrt ist.« de.wiktionary.org

rp-online.de berich­tet heute:

»Merkel-Schalte mit Biontech-Gründern: „Wir sind mäch­tig stolz auf Sie“
Die Kanzlerin dankt den Biontech-Gründern, sie wür­den vie­le Leben ret­ten. Und sie woll­te wis­sen, wann die Idee zum Impfstoff in Mainz gebo­ren wur­de. Özlem Türeci ver­spricht: „Unsere Mitarbeiter wer­den Weihnachten durch­ar­bei­ten, um die die Auslieferung zu sichern.“..

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