Sachsen kriegt ÄrztInnen nicht in den Griff. Andere auch nicht

Unter dem beklopp­ten Titel "Coro­na-Hot­spots in Sach­sen und die Rol­le der AfD" ist am 17.12. auf mdr​.de zu lesen:

»Land­kreis Gör­litz, einer der Coro­na-Hot­spots in Sach­sen. Hier liegt der Inzi­denz­wert laut RKI bei 622 Infi­zier­ten pro 100.000 Ein­woh­nern in einer Woche. Bun­des­weit ist das der Land­kreis mit den siebt­höchs­ten Zahlen.

Seit dem 14. Dezem­ber gilt in der Gör­lit­zer Innen­stadt bereits der har­te Lock­down. Doch fragt man hier die Men­schen auf der Stra­ße, ist erstaun­li­cher­wei­se etwa jeder Fünf­te skep­tisch, ob die Maß­nah­men gerecht­fer­tigt sind und äußert Miss­trau­en gegen­über der Regie­rung. Man­che glau­ben nicht dar­an, dass der Mund­schutz und der Lock­down dazu bei­tra­gen, die Infi­zier­ten­zah­len zu ver­rin­gern, ande­re sind davon über­zeugt, dass Coro­na eine Erfin­dung der Poli­ti­ker ist.

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Lauterbach hat was gelesen (sagt er)

Und her­aus kommt:

https://​twit​ter​.com/​K​a​r​l​_​L​a​u​t​e​r​b​a​c​h​/​s​t​a​t​u​s​/​1​3​3​9​9​1​7​2​6​2​8​0​8​0​3​5​334

Was liest er da? Wie so oft, den Pre­print einer Stu­die, die nicht peer review­ed ist, dafür von einer Bio­tech-Fir­ma gespon­sert wur­de. Dar­um geht es:

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Söder: Neue "Spezialeinheit" soll Heimbewohner beschützen

Die Einen neh­men vor ihren Auf­trit­ten nach­weis­lich erheb­li­che Men­gen Alko­hols zu sich, Ande­re schei­nen unter Koks zu ste­hen. n‑tv berich­tet heu­te unter obi­ger Überschrift:

»Mit einer neu­en Spe­zi­al­ein­heit will Bay­ern die Bewoh­ner von Alten- und Pfle­ge­hei­men bes­ser vor Anste­ckun­gen mit dem Coro­na­vi­rus schüt­zen. "Exper­ten sagen ein­deu­tig, dass es ab einer bestimm­ten Höhe der Infek­ti­ons­zah­len und bei einem dif­fu­sen Infek­ti­ons­ge­sche­hen nahe­zu unmög­lich ist, Alten- und Pfle­ge­hei­me kom­plett vom Virus frei zu hal­ten", sage Minis­ter­prä­si­dent Mar­kus Söder dem in Aschaf­fen­burg erschei­nen­den "Main Echo" (Sams­tag).

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In Jena gehen die Uhren anders. Bergamo droht

Wäre nicht eine so üble Stim­mungs­ma­che damit ver­bun­den, könn­te man sich über Spra­che und Auf­ma­chung eines Arti­kels in den "Jena­er Nach­rich­ten" von heu­te aus­las­sen. Er trägt die Über­schrift »Kri­tik an der Landesregierung -
Angst um Jena: „Wir ste­hen vor Ber­ga­mo« Man könn­te? Nein, man muß.

Wird Jena unter­ge­hen? Ist da ein Anklang von "Wir lagen vor Mada­gas­kar und hat­ten die Pest an Bord"? Was steht hin­ter Jena? Las­set uns lesen.

»Lasche Coro­na-Maß­nah­men: Ein emo­tio­na­ler Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Ger­litz nimmt die Lan­des­re­gie­rung in die Pflicht und nennt dazu kon­kre­te Pro­ble­me in Jena und Thüringen.

Jena. Die bei­den größ­ten Thü­rin­ger Städ­te Erfurt und Jena haben ihre Kri­tik an der Lan­des­re­gie­rung bezüg­lich des Coro­na-Manage­ments erneuert.

„Es ist 5 nach 12“

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Mitten in der Krise: Krankenpflegerin soll abgeschoben werden

Nicht etwa feh­len­de Bet­ten sind das Pro­blem auf den Inten­siv­sta­tio­nen, son­dern die Ver­pflich­tung von Kran­ken­häu­sern, nach betriebs­wirt­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en zu han­deln und oft­mals Gewin­ne zu erzie­len. Da stellt Per­so­nal einen Kos­ten­fak­tor dar, der zu mini­mie­ren ist. Infol­ge­des­sen geht der Betrieb schon im Nor­mal­fall auf die Kno­chen der Beschäftigten.

In Zei­ten gro­ßer Anspan­nung, sei­en sie jah­res­zeit­lich oder durch eine Pan­de­mie bedingt, ist es um so absur­der, qua­li­fi­zier­te Kräf­te abzu­schie­ben. Über einen sol­chen aku­ten Fall berich­tet zeit​.de am 17.12.:

»Sie wird gebraucht, aber nicht geduldet
Farah Demir arbei­tet auf einer Coro­na-Sta­ti­on und lebt seit 34 Jah­ren in Nie­der­sach­sen. Trotz­dem soll sie abge­scho­ben wer­den. Ihre Kol­le­gen wol­len das verhindern…

Schla­fen kön­ne sie schon seit Novem­ber nicht mehr gut, seit­dem ein Brief der Aus­län­der­be­hör­de bei ihr ankam.

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Virus mutiert – Impfstoff für die Katz?

Ganz im Gegen­teil, beru­higt die "Deut­sche Wel­le" (nein, jetzt kein Kalau­er) am 15.12. Rich­tig über­zeu­gend klingt das nicht:

»Coro­na­vi­rus-Muta­ti­on kein Grund zur Panik
Viel­leicht ver­brei­tet eine Muta­ti­on in Groß­bri­tan­ni­en das Coro­na­vi­rus schnel­ler, aber es ist des­halb nicht gefähr­li­cher. Die Impf­stof­fe wir­ken, und mit­tel­fris­tig schwä­chen Muta­tio­nen das Virus zum mil­den Schnup­fen ab.

Eine jetzt im Süden von Groß­bri­tan­ni­en bestä­tig­te Muta­ti­on brei­tet sich laut dem bri­ti­schen Gesund­heits­mi­nis­ter Matt Han­cock schnel­ler aus als die bis­he­ri­ge COVID-19-Vari­an­te. Aktu­ell gebe es bereits 1.000 Fäl­le von mit der Muta­ti­on infi­zier­ten Personen.

Das bedeu­tet aber nicht, dass die­se Ver­si­on tat­säch­lich gefähr­li­cher ist, so Han­cock. Es las­se sich nur mut­ma­ßen, dass der aktu­el­le Anstieg an Neu­in­fek­tio­nen etwas mit der neu­en Vari­an­te zu tun hat…

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Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin verlangt Aufklärung über Impfung

In einer Stel­lung­nah­me vom 9.12. heißt es:

»Als EbM-Netz­werk spre­chen wir uns dafür aus, dass alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Mög­lich­keit bekom­men, sich neu­tral und unab­hän­gig über die Vor- und Nach­tei­le der ver­schie­de­nen zuge­las­se­nen Impf­stof­fe zu infor­mie­ren. Das beinhal­tet neben Aspek­ten des Nut­zens und der Neben­wir­kun­gen auch Infor­ma­tio­nen über bestehen­de Unsi­cher­hei­ten – zum Bei­spiel hin­sicht­lich mög­li­cher lang­fris­ti­ger Aus­wir­kun­gen. In Abhän­gig­keit der Zulas­sun­g/­An­wen­dungs­ge­bie­te/S­TI­KO-Emp­feh­lun­gen soll­te auch auf Unsi­cher­hei­ten bez. Per­so­nen­grup­pen hin­ge­wie­sen wer­den, die in den Zulas­sungs­stu­di­en nicht abge­bil­det sind (für den BioNTech/P­fi­zer-Impf­stoff zum Bei­spiel Men­schen, die eine sys­te­mi­sche Behand­lung mit Immun­sup­pres­si­va erhalten).

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Impfung und Datenschutz sind in Rheinland-Pfalz unverträglich

In einem Papier "IMPFEN GEGEN COVID-19 – VORBEREITUNGEN IN RHEINLAND-PFALZ" heißt es:

»Die Ter­min­ver­ga­ben für die Imp­fun­gen sol­len über eine zen­tra­le Stel­le mit lan­des­weit ein­heit­li­chen Kri­te­ri­en erfol­gen. Dazu wird das Land ein Call­cen­ter als exter­nen Dienst­leis­ter beauftragen.«

Dort wer­den sicher qua­li­fi­zier­te Agen­ten sit­zen. Eher aber wird es hei­ßen "Wenn Sie Dia­be­ti­ke­rIn sind, drü­cken Sie die 1, wenn Sie den Stoff von Moder­na wol­len, drü­cken Sie die 4, wenn Sie all­er­gisch sind, drü­cken Sie die 7. Ihr Platz in der War­te­schlei­fe ist die 1.248."

Und selbst­ver­ständ­lich wer­den die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ganz streng ver­trau­lich gesi­chert und verarbeitet.