Das schönste Weihnachtsgeschenk

Am 29.11. konn­te ich berich­ten, daß die Marke von einer Million Seitenaufrufen von corodok.de im November geknackt wur­de. Für den Dezember ist das heu­te der Fall. Dieses Weihnachtsgeschenk freut mich ganz beson­ders. Entsprechend groß ist mein Dank an die vie­len Menschen, die mit zahl­lo­sen Hinweisen dazu bei­getra­gen haben!

Besonders ermu­tigt mich, daß in fast 9.000 Kommentaren inzwi­schen eine Diskussion sehr ver­schie­de­ner Standpunkte statt­fin­det. Sie ist oft sehr emo­tio­nal, mit­un­ter unge­hal­ten, aber aus mei­ner Sicht der rich­ti­ge Weg, einer gesell­schaft­li­chen Spaltung an fal­schen Schnittstellen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Nach wie vor hal­te ich nicht für ent­schei­dend, ob jemand mit oder ohne Maske im Gesicht nach­denkt, son­dern ob er sich den unso­zia­len und unde­mo­kra­ti­schen "Maßnahmen" ent­ge­gen­stellt. Für mich ist immer noch die Trennlinie aus­schlag­ge­bend zwi­schen denen, die an und mit Corona pro­fi­tie­ren und denen, die zu ihren Opfern zäh­len. In die­sem Sinne füh­le ich mich den tau­sen­den Lufthansa-Beschäftigten, deren Arbeitsplätze "abge­baut" wer­den, oder den pre­kä­ren Alleinerziehenden in die­ser Situation ver­bun­den, auch wenn sie noch nicht durch­schau­en, wer ihnen was war­um ein­ge­brockt hat.

Ich weiß immer noch nicht, wie­vie­le Menschen die Million Klicks ver­ur­sa­chen, da ich auf ent­spre­chen­de Auswertungen aus Datenschutzgründen ver­zich­te. Eine Webseite, deren Algorithmen ich nicht ken­ne, behaup­tet, es sei­en knapp 10.000 pro Tag. Irgendwie berech­net sie auch, daß der Blog $43,000 USD wert sei. Soll ich ver­kau­fen? An wen??

„Der Ausfall beim Personal ist teilweise dramatisch"

Ein Klinikleiter erklärt, wie über Tests Klinikpersonal und damit ver­füg­ba­re Intensivbetten redu­ziert wer­den. Ein Interview vom 25.12. auf tagesspiegel.de.

»Stefan Eschmann ist Vorstandsvorsitzender der pri­va­ten KMG Kliniken mit Sitz in Bad Wilsnack. Zu der Gruppe gehö­ren neun Akutkliniken, dazu Rehakliniken, Pflegeheime und Arztpraxen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen…

In wel­cher Ihrer neun Kliniken ver­sor­gen Sie der­zeit die meis­ten Patienten?
Am stärks­ten in Anspruch genom­men ist das Klinikum in Luckenwalde im süd­li­chen Brandenburg, mit dem Auto 25 Minuten von Berlin ent­fernt und in der Nähe von Potsdam. In dem Krankenhaus wer­den der­zeit 18 Patienten mit einer bestä­tig­ten Corona-Infektion behan­delt, davon zwei auf der Intensivstation. Insgesamt hat das Haus zehn Intensivbetten. Eine Woche zuvor waren es hier nur etwa halb so vie­le Covid-19-Patienten.

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Europäische Solidarität

Sonntags- und Weihnachtsreden kön­nen nicht dar­über hin­weg­täu­schen: Der Begriff der "Solidarität" ist sei­nes Inhalts voll­stän­dig beraubt. Gelten schon im eige­nen Land beson­de­ren Kriterien – die Solidarität mit Lufthansa und TUI ist eine gewal­tig ande­re als die mit Kurzarbeitern oder gar Soloselbständigen, Alleinerziehenden und und und – , so ist der Begriff voll­ends ent­behr­lich im inter­na­tio­na­len Raum. Geflüchtete oder ohne­hin am Hungertuch Nagende in den armen Ländern waren da nie­mals ein­ge­schlos­sen. Das gilt für alle im Deutschen Bundestag ver­tre­te­nen Parteien, für die, die ver­bal das Problem anspre­chen, aber wei­ter abschie­ben und mör­de­ri­sche Lockdowns auf­recht­erhal­ten, aber auch für die, die allein im deutsch­na­tio­na­len Interesse zur Zeit Corona-Maßnahmen kri­ti­sie­ren. Der Tagesspiegel mel­det heute:

»Die Niederlande erklä­ren Deutschland nach Angaben des Auswärtigen Amtes zum Risikogebiet.
Ab dem 29. Dezember 2020 müs­sen alle Flugreisenden beim Einchecken einen nega­ti­ven PCR-Test vor­wei­sen, wenn sie in die Niederlande flie­gen wol­len. Gleiches gilt für Reisende per Zug, Bus oder Schiff. In den Niederlanden ange­kom­men, wird drin­gend emp­foh­len, sich in eine zehn­tä­gi­ge Hausquarantäne zu bege­ben. Der nega­ti­ve Test, der für die Einreise in die Niederlande benö­tigt wer­de, sei kein Ersatz für die Quarantäne.«

Rot-rot-grüne Heuchelei

Weihnachtsgrüße vom Berliner Senat nach tagesspiegel.de:

»Berlins Bürgermeister: „Denken Sie an Einsame in Ihrer Nachbarschaft“
Der Regierende Bürgermeister Michael Müller und sei­ne Stellvertreter Ramona Pop und Klaus Lederer haben an die Berliner appel­liert, sich an den Weihnachtsfeiertagen soli­da­risch zu ver­hal­ten. „Denken Sie bit­te beson­ders an Einsame auch in Ihrer Nachbarschaft und in Ihrem Haus. Auch ein Telefonanruf kann ein gern emp­fan­ge­nes Zeichen von Solidarität und Anteilnahme sein, wenn man sich schon nicht besu­chen kann“, heißt es in einer gemein­sa­men Erklärung der drei Senatsmitglieder vom Mittwoch.

Der Senat habe sich für bedrü­cken­de Beschränkungen ent­schie­den, was das gewohn­te Zusammensein mit der Familie, mit Freunden und Bekannten an den Feiertagen ange­he. „Wir in der Landesregierung wis­sen, dass vie­le Menschen das als Zumutung emp­fin­den und dass beson­ders unse­re Seniorinnen und Senioren und die Familien, aber auch vie­le unter uns, die ohne­hin ein­sam sind, die­ses Fest schmerz­lich erle­ben wer­den“, so die drei Berliner Bürgermeister…

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Potsdam quengelt

Die Stadt Potsdam ist sau­er, weil sie im Ranking der Sieben-Tage-Inzidenz benach­tei­ligt wird:

»RKI mel­det fal­sche Zahlen für Potsdam auf sei­ner Webseite

Auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts fin­det sich aktu­ell für die Stadt Potsdam eine fal­sche Sieben-Tage-Inzidenz von gera­de ein­mal 40,7 Fällen pro 100.000 Einwohnern in den ver­gan­ge­nen sie­ben Tagen. Dadurch wirkt Potsdam zwi­schen dem Landkreis Potsdam-Mittelmark und der Stadt Berlin wie eine Insel im Meer der Pandemie. Doch der Eindruck trügt.

Die Stadt bestä­tig­te gegen­über dem Tagesspiegel, dass es „Schwierigkeiten bei der Datenübermittlung” gege­ben habe, wes­halb die Inzidenz auf der Seite des RKI nicht kor­rekt ist. Tatsächlich hat die Inzidenz in Potsdam am Mittwoch erneut einen Höchststand erreicht. Der Wert stieg nach Angaben der Stadt auf 296,7.

Man prü­fe in der Stadt die Meldewege zum RKI, damit auch dort „in Kürze wie­der die aktu­el­len Zahlen aus­ge­ge­ben wer­den.” Diese Antworten kamen bereits ges­tern. Auch am heu­ti­gen Mittwoch mel­det die Landeshauptstadt wei­te­re 106 neue Fälle. Doch auf der Webseite des RKI wer­den wei­ter­hin fal­sche Werte ange­zeigt.«

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Berliner Regierender Müller hofft, rechnet und tätigt Äußerungen

»Müller: Risikogruppen bis zum Frühsommer geimpft
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hofft dar­auf, bis zum Frühsommer einen Großteil der Berlinerinnen und Berlin imp­fen zu kön­nen. Er rech­net zumin­dest damit, dass das für alle Menschen aus Risikogruppen gelin­gen wird. Das wird aus Äußerungen deut­lich, die er im Sender rbb 88.8 tätig­te.

Er hof­fe, dass alle Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit der Corona-Impfung in Anspruch neh­men, sag­te Müller. Millionen Menschen zwei­mal zu imp­fen wer­de aller­dings "Monate in Anspruch neh­men". Zur Frage, wie lan­ge es dau­ert, bis die gesam­te Bevölkerung in der Hauptstadt geimpft ist, sag­te er: "Insofern rech­ne ich mit dem Frühsommer – dass wir bis dahin eine gro­ße Gruppe, hof­fent­lich alle, imp­fen konn­ten. Auf jeden Fall die­je­ni­gen, die es beson­ders drin­gend nötig haben, die mit den Vorerkrankungen und die Älteren."«

Ob den Lockdown-FreundInnen klar ist, was hier im Tagesspiegel zu lesen ist? Bis zum Frühsommer sind "hof­fent­lich" die Risikogruppen geimpft? Wann, den­ken sie, wird der Lockdown enden? Am Sonntag soll es los­ge­hen mit dem Ausrücken von Impfteams gegen die Pflegeheime:

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"Ich kann dieses 'Danke' nicht mehr hören"

In einer wöchent­li­chen Kolumne "Berliner Intensivpfleger an der Corona-Front" übt Ricardo Lange am 24.12. her­be Kritik. Eigentlich ist er jemand, der die Krankheit sehr ernst nimmt und Maßnahmen sowie die Impfung unter­stützt. Aufgestoßen ist ihm unter ande­rem das Statement des Professor Henn vom Ethikrat.

»Letzte Woche hat Professor Henn vom Ethikrat die Frage geäu­ßert, ob Impfverweigerer im Falle einer Covid-Erkrankung lebens­ret­ten­de Beatmung erhal­ten sol­len oder eher nicht.

Wie ste­hen Sie dazu?
Ich fin­de: Niemandem darf auf­grund sei­ner Entscheidungen, egal wie wir die­se per­sön­lich, mora­lisch und ethisch bewer­ten – und selbst wenn die­se Entscheidungen ande­re in der Gesellschaft beein­träch­ti­gen – medi­zi­ni­sche Hilfe ver­wehrt wer­den. Dies schließt Impfgegner, Corona-Leugner und auch poli­ti­sche Entscheidungsträger, die das Gesundheitssystem bis heu­te kaputt­ge­spart haben, mit ein.

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CDU und Grüne planen weitere Rechtsbrüche zu Masken-Attesten

»Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hat nach­drück­lich vor der Nutzung von gefälsch­ten Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht gewarnt. Die Polizei akzep­tie­re bei Kontrollen künf­tig nur noch Atteste im Original, auf denen neben dem Arzt auch die Diagnose und die Gründe zur Befreiung von der Maskenpflicht ver­merkt sein müss­ten, sag­te Stübgen am Donnerstag der „Märkischen Allgemeinen“. Diese Daten wer­de die Polizei auf­neh­men und an die Gesundheitsämter weiterleiten.

„Wer glaubt, man kön­ne all dies auf die leich­te Schulter neh­men, den war­ne ich: Urkundenfälschung ist ein Offizialdelikt“, warn­te Stübgen. Ein Offizialdelikt wird als Straftat von einer Staatsanwaltschaft von Amts wegen verfolgt.

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