Hardcore in Schüben oder nordischer Sadist?

Auf anagrammaker.com las­sen sich Anagramme erstel­len. Gibt man dort "Christian Drosten" ein, erhält man etwa (das Teil ist englischsprachig):

    • hard­core in stints (Hardcore in Schüben)
    • nort­hern sadistic (nor­di­scher Sadist)
    • ran­cid the­sis torn (ran­zi­ge Dissertation gerissen)
    • nicest short drain (schöns­ter Kurzschluss)

Ein deut­scher Generator (sibiller.de) lie­fert:

    • Drastischer in Not
    • Anschein: Dr. ist Tor
    • Nachtdienst so irr
    • Schade – Irrsinn – Tot
    • Rache: Dort ist Sinn
    • Trance! Dr. ist so hin
    • Ach so, drit­ter Sinn!

Hängen AfD-Hochburgen und hohe Coronazahlen zusammen?

Die Frage stellt (nicht nur) der Tagesspiegel. Natürlich kommt er zu dem Ergebnis, daß das Quatsch ist. Aber bei LeserInnen bleibt die Überschrift hän­gen, dar­auf kommt es an. Als mona­te­lang Bayern und Baden-Württemberg bei allen Parametern füh­rend waren, kam erstaun­li­cher­wei­se nie­mand auf die Idee zu fra­gen, ob CSU- oder Grünen-WählerInnen "trei­bend für die Pandemie" sei­en. Am 12.12. war auf tagesspiegel.de, gar­niert mit pro­fes­sio­nell sich geben­den inter­ak­ti­ven Grafiken, zu lesen:

»Besonders stark dis­ku­tiert wird der­zeit eine Kurzauswertung von Forschern am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena. Deren Direktor Matthias Quent ver­öf­fent­lich­te auf Twitter eine Analyse, die nahe­legt, dass es einen Zusammenhang zwi­schen hohen Coronazahlen und AfD-Anhängerschaft geben könnte…

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Corona-Impfung löst allergische Reaktion bei Arzt aus

Allergologen-Chef meint: Halb so wild. t‑online.de berich­tet heute:

»Der Corona-Impfstoff des US-Konzerns Moderna hat einem Zeitungsbericht zufol­ge bei einem Arzt aus Boston zu einer erns­ten all­er­gi­schen Reaktion geführt. Der Onkologe vom Boston Medical Center, der gegen Schalentiere all­er­gisch ist, berich­te­te in der "New York Times", er habe sich unmit­tel­bar nach der Impfung am Donnerstag schwin­de­lig gefühlt und Herzrasen bekom­men. Ein Sprecher des Boston Medical Center sag­te, der Arzt sei behan­delt wor­den und mitt­ler­wei­le aus dem Krankenhaus ent­las­sen. "Es geht ihm gut." Es ist der ers­te öffent­lich gewor­de­ne Fall einer all­er­gi­schen Reaktion auf den Moderna-Impfstoff, der seit einer Woche in den USA zuge­las­sen ist.

"Allergische Reaktionen sind nicht ungewöhnlich"

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Halberstadt setzt sich an die Sp®itze, 101-Jährige vor Corona gerettet

Der Stachanow-Pfleger Tobias Krüger vom Seniorenzentrum Krüger hat das Plansoll schon vor dem offi­zi­el­len Impfstart erfüllt. "Die 101 Jahre alte Edith Kwoizalla [wur­de] als ers­te Bewohnerin geimpft. Beobachtern zufol­ge nahm sie den Pieks gelas­sen und mit einem Lächeln hin­ter dem Mund-Nasen-Schutz ent­ge­gen", ist auf t‑online.de zu erfahren.

https://www.t‑online.de/nachrichten/panorama/id_89109266/corona-krise-edith-kwoizalla-erhaelt-erste-corona-impfung-in-deutschland.html

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Impfstoff-Handhabung. Sind internationale Beobachter vor Ort?

Auf gelbe-liste.de ist eine aus­führ­li­che Anleitung zur Verwendung des Biontech-Impfstoffs zu fin­den. Es erscheint frag­lich, ob die ange­lern­ten VerabreicherInnen (Bundeswehr, Medizinstudierende) kor­rekt damit umzu­ge­hen wis­sen. Daher wäre eine Begleitung der Impftrupps durch qua­li­fi­zier­te Beobachter drin­gend wün­schens­wert. Man liest in dem Dokument:

»Genaue Handhabung und Applikation

Die gefro­re­nen Fläschchen soll­ten zum Auftauen auf 2°C bis 8°C gebracht wer­den. Alternativ kön­nen gefro­re­ne Fläschchen auch auf­ge­taut und bei Temperaturen von bis zu 25°C für maxi­mal zwei Stunden auf­be­wahrt wer­den. Wenn der unver­dünn­te Impfstoff aus dem Gefrierschrank genom­men wird, hat er eine maxi­ma­le Haltbarkeit von bis zu 5 Tagen (120 Stunden) bei 2°C bis 8°C und zusätz­li­che 2 Stunden bei Temperaturen von bis zu 25°C zur Vorbereitung der Verdünnung.

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RKI-"Aufklärungsmerkblatt" ignoriert "Gelbe Liste Pharmindex"

»Die Gelbe Liste Pharmindex ist ein Arzneimittelverzeichnis für Deutschland. Sie wird von der Medizinische Medien Informations GmbH MMI in Neu-Isenburg her­aus­ge­ge­ben«, ist bei Wikipedia zu erfah­ren. Auf der Seite gelbe-liste.de ist über den Impfstoff von BioNTech/Pfizer zu lesen:

»Gegenanzeigen
Der Impfstoff darf nicht ange­wen­det wer­den bei aku­ter Erkrankung mit Fieber oder bei Personen unter anti­ko­agu­la­ti­ver Therapie, bei denen eine intra­mus­ku­lä­re Applikation kon­tra­in­di­ziert ist (es sei denn, der poten­zi­el­le Nutzen über­wiegt ein­deu­tig das Risiko der Verabreichung). Auch Personen mit einer Anaphylaxie gegen­über einem Impfstoff, Arzneimittel oder Lebensmittel in der Vorgeschichte soll­ten den COVID-19-mRNA-Impfstoff BNT162b2 nicht erhalten.

Weiterhin ist die Impfung kon­tra­in­di­ziert bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe:

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Spahn und RKI ignorieren teilweise EMA-Daten

Ein von der euro­päi­schen Zulassungsbehörde am 23.12. ver­öf­fent­lich­tes Papier ent­hält u.a. die­se Informationen (Comirnaty ist der Handelsname des Biontech-Impfstoffs):

»Können Personen, die bereits COVID-19 erhal­ten haben, mit Comirnaty geimpft werden?
Bei den 545 Personen, die in der Studie Comirnaty erhiel­ten und zuvor COVID-19 bekom­men hat­ten, tra­ten kei­ne zusätz­li­chen Nebenwirkungen auf.
Die Daten aus der Studie reich­ten nicht aus, um Aussagen dar­über zu tref­fen, wie gut Comirnaty bei Personen wirkt, die bereits COVID-19 erhal­ten haben.

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