Wie war das noch… mit Drosten und MERS?

2014 hat­te sich Christian Drosten üppig mit selbst ver­ge­be­nen Forschungsmitteln der Öffentlichen Hand aus­ge­stat­tet, um MERS zu erfor­schen, sie­he dazu Drosten-Landt-Connection: Geld schef­feln mit Pandemien (III). Mit Olfert Landt, dem Partner auch in Corona-Tagen, hat­te er dazu publi­ziert. Hier soll in Erinnerung geru­fen wer­den, was er sei­ner­zeit Interessantes mit­zu­tei­len hat­te, von dem er sich heu­te ver­ab­schie­det hat.

https://www.sciencemag.org/news/2014/05/mers-virologists-view-saudi-arabia

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"Viele Corona-Partys in Deutschland – Betrunkene greifen Polizei an"

Während "Corona-Ausbrüche" und Todesfälle im Zusammenhang mit Impfungen von über­re­gio­na­len Medien weit­ge­hend ver­schwie­gen wer­den, ver­hält es sich anders mit Berichten über "ille­ga­le Partys". Als uner­hört soll dar­ge­stellt wer­den, daß Leute fei­ern. Schließlich ster­ben doch Menschen in die­sem Jahr! Daß sie fast aus­schließ­lich in Alten- und Pflegeheimen zu Tode kom­men, in denen sie seit Monaten iso­liert sind oder BesucherInnen auf­wen­di­ge – aber offen­sicht­lich nutz­lo­se – Tests absol­vie­ren müs­sen, wird aus­ge­blen­det. So wie Demonstrierende zu Superspreadern erklärt wer­den, sol­len nun Feiernde die Schuld an "Corona-Toten" haben und dafür gna­den­los betraft werden.

Der Titel des Artikels auf t‑online.de vom 24.1. gibt dabei die Richtung vor. Während noch nie von "Krebs-Partys" oder "Diabetes-Partys" zu hören war, soll hier die Namensgebung vor­täu­schen, es ver­brei­te­ten sich Infektionen. Schließlich ist Covid-19, anders als Krebs und Diabetes ja anste­ckend, beson­ders, wenn Alkohol im Spiel ist. Wir lesen:

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Spahn: Auszubildende in der Pflege sollen testen, anstatt zu lernen

Jens Spahn will die ihm erteil­ten Ermächtigungen nut­zen, um Azubis als Hilfskräfte bei den Tests zu miß­brau­chen. Es regt sich Widerstand.

»In einem gemein­sa­men Schreiben vom 26.01.2021 an die Partner der Ausbildungsoffensive Pflege regen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesgesundheitsministerium an, Auszubildende mög­lichst noch mehr in der Pflegepraxis arbei­ten zu las­sen. Geprüft wer­den soll, inwie­weit sich Pflegeschülerinnen und ‑schü­ler in Alten- und Pflegeheimen im Rahmen von Covid-19-Testungen oder der Impf-Organisation ein­set­zen lassen.

… Bereits im ers­ten Ausbildungsjahr könn­ten sie bei der Durchführung von Testungen oder bei den Vorkehrungen der Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Entlastung beitragen. 

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BürgerInnen fordern Aufklärung zu Todesfällen nach Impfung

Selbst zur Zahl der "Infizierten" im Seniorenwohnpark Uhldingen-Mühlhofen gibt es wider­sprüch­li­che Angaben, wie einem heu­ti­gen Artikel auf suedkurier.de zu ent­neh­men ist. Ausflüchte des Gesundheitsamts und zyni­sche Vorschläge von "Experten" führ­ten zu einem Offenen Brief von BürgerInnen.

Unklar ist, ob es sich um 30 posi­tiv getes­te­te BewohnerInnen und 10 MitarbeiterInnen seit Jahresbeginn han­delt oder die Zahlen 33 und 7 lauten.

»Dem Gesundheitsamt sei­en seit Jahresbeginn zwölf Todesfälle im Seniorenwohnpark Uhldingen-Mühlhofen gemel­det wor­den. Ein 13. Todesfall sei der­zeit noch in der Abklärung. Wie Robert Schwarz erklärt, wur­den alle Verstorbenen zu Lebzeiten posi­tiv auf Covid-19 getes­tet. Zehn der Verstorbenen hat­ten am 31. Dezember die ers­te Corona- Impfung erhal­ten. Ob die Menschen letzt­lich mit oder an Corona gestor­ben sind, sei dem Landratsamt nicht bekannt.«

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Was Bill Gates schrecklich findet und was er für ein Wunder hält

Wegen der Bezahlschranke sei hier via t‑online.de zitiert, was Herr Gates in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" von sich gege­ben hat.

»Microsoft-Gründer Gates warnt vor der nächs­ten Pandemie, die sicher kom­me. Bis dahin müs­se vie­les geän­dert wer­den. Verschwörungstheorien sei­en ein gro­ßes, "ver­rück­tes" Problem. 

Der Gesundheits-Mäzen und Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor Impfnationalismus und Leichtfertigkeit im Umgang mit der Pandemie gewarnt. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sag­te Gates, Pandemien gehör­ten zur neu­en Normalität, "in der glei­chen Weise, wie die Erde bebt, Tornados kom­men oder sich das Klima wan­delt".«

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Corona-Ausbrüche in Altenheimen beschäftigen Ermittler

faz.net schreibt heu­te mit obi­gem Titel:

»Mehre­re Todesfälle im Zusammenhang mit zurück­lie­gen­den Coronavirus-Ausbrüchen in Altenheimen beschäf­ti­gen die hes­si­sche Justiz. Die Staatsanwaltschaft Hanau unter­sucht den Fall einer Einrichtung im Main-Kinzig-Kreis. Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahr­läs­si­gen Tötung ein­ge­lei­tet wor­den, teil­te ein Sprecher mit. Weitere Details könn­ten auch aus Persönlichkeitsschutz-Gründen nicht gemacht werden.

Die Staatsanwaltschaft Marburg prüft die Umstände von meh­re­ren Todesfällen in einem Heim in der mit­tel­hes­si­schen Uni-Stadt. Es han­de­le sich qua­si um Vorermittlungen, bei denen geschaut wer­de, ob es Anhaltspunkte für ein straf­recht­lich rele­van­tes Verhalten gebe, sag­te ein Sprecher.

Die Ermittler in Marburg waren nach eige­nen Angaben durch Medienberichte auf den Ausbruch und die Einrichtung auf­merk­sam gewor­den. Es gebe noch kei­nen kon­kre­ten Verdacht oder kon­kre­te Personen, die man im Blick habe. Der Sprecher der Staatsanwalt sprach von auf­wen­di­gen Ermittlungen, bei denen diver­se Unterlagen aus­ge­wer­tet und Zeugen befragt wür­den.«

"Zwei bis drei haben sich schon impfen lassen"

Wenn der Spiegel-Artikel "Seniorin über das Leben in der Pandemie: »Gegen Impfgegner hilft nur Sarkasmus«" vom 26.1. Werbung für's Impfgeschäft machen woll­te, war das ver­mut­lich nichts. Das elen­de Leben alter Menschen unter Lockdown-Bedingungen über­wiegt in der Darstellung. In einem Interview mit der 72-jäh­ri­gen Leiterin eines Hamburger Seniorentreffs ist zu lesen:

"Annegret Ptach: … Ich habe ein sehr son­ni­ges Gemüt, aber jetzt bin selbst ich genervt. Hier ist über­haupt nichts mehr los. Diese gan­ze gedrück­te Stimmung, der Lockdown, die Unsicherheiten, das darf ger­ne bald vor­bei sein.

SPIEGEL: Was machen Sie tagsüber?

Ptach: Obwohl unser Seniorentreff seit Wochen kom­plett zu hat, gehe ich trotz­dem hin. Dreimal die Woche für zwei bis drei Stunden. Ich tref­fe dort höchs­tens eine ande­re Person, eine wei­te­re Awo-Mitarbeiterin. Wir räu­men auf, unter­hal­ten uns auch mal, aber tele­fo­nie­ren vor allem viel.

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