Das kommt bei der digitalen Schule heraus

Bildungs- und MedienforscherInnen war­nen schon lan­ge vor der Vereinsamung von Menschen, die lan­ge Zeiten ihres Tages allei­ne vor PC- und Smartphone-Bildschirmen ver­brin­gen. Eingeschränkte Blickwinkel, feh­len­der Austausch durch man­geln­de Kontakte, Anfälligkeit für Verschwörungstheorien kön­nen die Folge sein, je län­ger ein sol­cher Zustand anhält. sol.de ("Partner von RP ONLINE") berich­tet am 8.1.:

»Abschlussklassen im Saarland for­dern Verlängerung von Homeschooling

Die Schülervertretung einer Schule im Landkreis Saarlouis hat eine Petition gestar­tet. Der Abschlussjahrgang des Albert-Schweizer-Gymnasiums (ASG) Dillingen ver­öf­fent­lich­te einen offe­nen Brief an Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Eine wei­te­re Petition der Schülerin Selina Birk hat bereits über 1.000 Unterstützer:innen.«

Nun müs­sen die MacherInnen nicht not­wen­di­ger­wei­se wis­sen, wer Albert-Schweitzer (!) war. Sie müs­sen auch nicht die "Vision" der Schule kennen:

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"Wir machen auf!" Wie ist die Rechtslage?

Die Kanzlei Beate Bahner schreibt:

»Sehr geehrte Damen und Herren,

vor wenigen Tagen startete eine Unternehmerinitiative den Aufruf „Wir machen auf“. Derzeit – und vermutlich noch länger als angekündigt – ist es den meisten Betrieben, Geschäften, Hotels und Gaststätten untersagt, ihren Betrieb zu öffnen. Die damit verbundenen finanziellen Belastungen sind inzwischen so existenzbedrohlich, dass viele Unternehmer diese Verbote nicht mehr hinnehmen wollen und können – denn sie haben fast nichts mehr zu verlieren.
Beigefügt finden Sie eine Darstellung der Rechtslage, die Sie gerne verwenden oder weiterleiten können..«

Dem sei hiermit nachgekommen

Rechtsanwältin Beate Bahner zur Rechtslage - Wir machen auf - Stand 8. Januar 2021

Keine Maskenpflicht mehr, solange Geschäfte zu sind in Krefeld

»Krefeld Obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz in Krefeld seit die­ser Woche wie­der steigt, endet nun die Maskenpflicht in der City. Außerdem ver­zich­tet die Verwaltung auf Parkgebühren in der Innenstadt. Der Oberbürgermeister begrün­det die Entscheidungen.…

„Wir haben uns mit die­ser Entscheidung schwer­ge­tan“, gesteht Oberbürgermeister Frank Meyer, Chef des Corona-Krisenstabs. „Wir wol­len damit kein fal­sches Signal set­zen. Aber wir wür­den sehen­den Auges Gefahr lau­fen, dass die Gerichte die bestehen­de Situation kas­sie­ren, weil die Geschäfte geschlos­sen sind.“ Sobald der Lockdown been­det ist und der Handel wie­der öff­nen darf, sol­len die „prä­ven­ti­ven Maßnahmen wie­der ein­ge­lei­tet wer­den“, betont der Verwaltungschef. Und: Die Verwaltung ver­zich­tet – wie schon beim ers­ten Lockdown – bis zum 31. Januar auf die Parkgebühren im Innenstadtbereich. Meyer: „Die Menschen sol­len schließ­lich zu Hause blei­ben.“« (rp-online.de)

Eines ist so logisch wie das Andere.

Viele Corona-Schnelltests ohne Prüfung im Umlauf

Nun ist auch beim "Spiegel" ange­kom­men, wor­über hier bereits am 11.12. berich­tet wur­de. msn.com zitiert das Blatt heu­te so:

»Eigentlich sol­len sie hel­fen, das Virus zurück­zu­drän­gen. Doch vie­le in Deutschland ange­bo­te­ne Antigentests auf SARS-CoV‑2 sind nicht unab­hän­gig geprüft wor­den. Andere haben die Kontrolle nicht bestanden.

… Schließlich meh­ren sich Zweifel, wie vie­le der auf dem Markt befind­li­chen Tests wirk­lich etwas taugen.

Denn ein Großteil der in Deutschland ange­bo­te­nen Schnelltests auf Sars-CoV‑2 ist nach SPIEGEL-Informationen bis­her nicht unabhängig geprüft wor­den. Zwar wer­den beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mehr als 300 sol­cher Tests geführt. Doch gera­de mal 25 Tests sind vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) unabhängig kon­trol­liert worden.

Um auf die lan­ge BfArM-Liste zu kom­men, dürfen Hersteller ihre Produkte selbst zer­ti­fi­zie­ren, ohne exter­ne Kontrollen.

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Philologenverband lässt an Lehrer verteilte Masken testen – Ergebnis: Minderwertig

»STUTTGART. Der Philologenverband hat Masken tes­ten las­sen, die das Kultusministerium Baden-Würtemberg an Lehrer ver­teilt hat. Ergebnis: Diese KN95-Masken ver­feh­len deut­lich die Anforderungen für FFP2-Masken.«

Das ist am 4.1. zu erfah­ren auf news4teachers.de. Die Philologen den­ken nicht zu Ende.

Gefälschtes Gutachten

»Das Kultusministerium hat­te vom 14. bis 18. Dezember 2020 ins­ge­samt 8,4 Millionen „FFP2“-Masken aus Beständen des Sozialministeriums zum Schutz der Lehrkräfte an alle Schulen, so berich­tet der Verband. Bereits am ers­ten Tag sei­en Rückfragen und Beschwerden zu die­sen Masken ein­ge­gan­gen: Luft, die man durch die­se Masken ein­at­met, habe einen deut­lich che­mi­schen Geruch. Allergiker hät­ten bereits nach eini­gen Minuten Tragezeit deut­li­che Hautrötungen an den Kontaktstellen von Maske und Gesicht.
Die Filterqualität der chi­ne­si­schen KN95-Masken schien zweifelhaft.

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Vom Saulus zum Paulus oder Trojanisches Pferd?

Klaus Stöhr kri­ti­siert Lockdown und die Inzidenzkriterien dafür. Er wird für ein Interview auf welt.de von heu­te so vorgestellt:

»Klaus Stöhr arbei­te­te von 1991 bis 2006 für die WHO, unter ande­rem als Leiter des glo­ba­len Influenza-Überwachungsprogramms und der Pandemievorbereitung. Ein von ihm gelei­te­tes Team, dem auch Christian Drosten ange­hör­te, ent­deck­te 2003 das SARS-CoV1-Virus. Seit 2007 arbei­te­te er beim Pharmakonzern Novartis, unter ande­rem als Leiter der Influenza-Impfstoffforschung. Stöhr ist Honorarprofessor der FU Berlin.«

Mehr zu ihm sie­he unten. Hier eini­ge Passagen aus dem Interview:

»WELT: Der Lockdown in Deutschland wur­de ver­län­gert, in man­chen Regionen sogar ver­schärft. Ist das richtig?

Klaus Stöhr: Um das zu beur­tei­len, müss­te ich erst ein­mal erken­nen kön­nen, wel­che Strategie die Regierung ver­folgt. Grob ist mir die Richtung klar, man will die Zahl der Fälle sen­ken. Und es ist ja auch völ­lig unstrit­tig, dass man das Virus nicht ein­fach durch­lau­fen las­sen kann, das wäre völ­lig abwe­gig. Aber wel­ches Ziel genau strebt man an?

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Gutschein-Irrsinn bei FFP2-Masken – Deutschlands nächstes Corona-Chaos

Noch bei den unsin­nigs­ten Maßnahmen ver­sagt das Gesundheitsministerium. welt.de infor­miert heute:

»Für die zwei­te Runde der Verteilung von FFP2-Masken wur­de ein fäl­schungs­si­che­res Gutscheinsystem ent­wi­ckelt. Nun aber ist die Bundesdruckerei zu spät dran – der Versand ist im Verzug. Experten sind fas­sungs­los – und for­dern eine prag­ma­ti­sche Lösung…

Die neue Strategie des Bundesgesundheitsministeriums… sieht vor, Bürgern ab 60 und jenen mit beson­de­ren Vorerkrankungen FFP2-Masken in Apotheken aus­zu­hän­di­gen – nach­dem sie einen Gutschein der Bundesdruckerei per Post erhal­ten haben, der davor wie­der­um erst an die Krankenkassen gelie­fert wer­den muss.

„In den Apotheken ste­hen nun Menschen, die Gutscheine vor­zei­gen müs­sen, die sie noch nicht haben“

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Das leise Sterben

»Alle bli­cken auf die Corona-Statistik, aber auch die Zahl der Arbeitslosen und Verzweifelten steigt. Künstler und Selbständige trifft der Lockdown beson­ders hart. Letzte Woche nahm sich eine befreun­de­te Schauspielerin das Leben. Was sie vor­her sag­te, lässt mich nicht mehr los.

Das letz­te Mal, als ich Marion (Name geän­dert) sah, hat­te sie ihre sonst blon­den Haare raben­schwarz gefärbt. Sie kam mit einer Gruppe Musiker in einem Restaurant vor­bei, in dem wir gera­de eine Teambesprechung für unser nächs­tes Filmfestival abhielten.

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Spahn – Auch Genesene sollten sich impfen lassen

Der Gesundheitsminister braucht kei­nen Lauterbach mehr. Nicht nur die Umsetzung des Prinzips "Nimm 6, zahl 5!" ("Biontech-Impfstoff: Ab sofort 20 Prozent mehr Impfungen mög­lich"), son­dern auch die­se Meldung zeu­gen davon:

»Gesundheitsminister Jens Spahn plä­diert dafür, dass sich auch Genesene nach einer Corona-Infektion imp­fen lassen.

Die Immunität durch eine Impfung sei nach Erkenntnissen der Wissenschaft deut­lich höher als nach einer über­stan­de­nen Erkrankung, sagt er im SWR4-Radio. "Insofern macht es auch für Genese Sinn, sich imp­fen zu las­sen", fügt er hin­zu. Allerdings müss­ten sich die­se Personen viel­leicht nicht sofort imp­fen las­sen.«

Näheres regelt der Markt.