3.000 Anzeigen bei Anti-CoV-Demo

»Tausende Teilnehmer fan­den sich am Samstag zu einer gro­ßen Kundgebung in der Wiener Innenstadt ein. Angefeuert von def­ti­gen Reden von FPÖ-Klubchef Herbert Kickl – u. a. bei einer ange­mel­de­ten FPÖ-Veranstaltung im Prater – zogen abends noch meh­re­re hun­dert durch die Leopoldstadt. Am Donaukanal griff die Polizei vehe­ment ein: Die teil­wei­se aggres­si­ven und Coronavirus-Regeln über­wie­gend igno­rie­ren­den Demonstranten wur­den ein­ge­kes­selt und die Identitäten festgestellt.

Anzeigen gegen FPÖ-Politiker ste­hen im Raum

Wie von der Polizei erwar­tet tum­mel­ten sich auch dies­mal Verschwörungstheoretiker und Rechtsextreme in den Kundgebungszügen – gese­hen wur­den die rechts­ex­tre­men Identitären und der ver­ur­teil­te Neonazi Gottfried Küssel. Einer der Rädelsführer, der Coronavirus-Skeptiker Martin Rutter, wur­de laut Informationen aus Polizeikreisen auch dies­mal wegen Verwaltungsübertretungen festgenommen.

Die Landespolizeidirektion berich­te­te Sonntagfrüh von über 3.000 ver­wal­tungs­recht­li­chen sowie 60 straf­recht­li­chen Anzeigen und 42 Festnahmen, unter ande­rem wegen Nichteinhaltung der Covid-19-Maßnahmen und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz…«
https://wien.orf.at/stories/3093712/

"Massenimpfkampagnen führen zu einer katastrophalen Verschlimmerung der Covid-19-Pandemie"

Geert Vanden Bossche hat bereits ver­schie­de­ne Stationen in sei­ner Karriere durch­lau­fen: GlaxoSmithKline Biologicals, Novartis Vaccines & Diagnostics, Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF), Global Alliance for Vaccines and Immunisation (GAVI), Deutsches Zentrum für Infektionsforschung. Er ist alles ande­re als ein Impfgegner und den­noch höchst besorgt. In einem Vortrag "Why should cur­rent Covid-19 vac­ci­nes not be used for mass vac­ci­na­ti­on during a pan­de­mic?" erklärt er:

»Ich habe die Folien der Keynote ange­hängt, die ich ges­tern auf dem Vaccine Summit in Ohio gehal­ten habe ("Why should cur­rent Covid-19 vac­ci­nes not be used for mass vac­ci­na­ti­on during a pan­de­mic?"). Bitte schau­en Sie sie sich an. Die Quintessenz ist, dass ich nicht sehe, wie Massenimpfkampagnen nicht zu einer kata­stro­pha­len Verschlimmerung der Covid-19-Pandemie füh­ren wür­den. Aber nie­mand scheint das zu erken­nen; statt­des­sen kon­zen­trie­ren sich Impfstoffhersteller, Kliniker und Wissenschaftler nur auf die (posi­ti­ven) kurz­fris­ti­gen Ergebnisse und Auswirkungen auf indi­vi­du­el­ler Ebene. Niemand scheint sich mit den Folgen und dem Risiko auf der Ebene der mensch­li­chen Bevölkerung zu befas­sen (die sich nach mei­nem Verständnis recht bald mani­fes­tie­ren werden).

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Todesfälle: Mutanten oder doch die Impfung?

Hierzu ein Beispiel aus dem Kreis Mettmann. Dort gab es nach offi­zi­el­len Angaben des Kreises bis zum Impfstart am 27. Dezember 245 "an und mit Corona" Verstorbene. Bis zum 7. März ist die­se Zahl auf 609 hochgeschnellt.

Nun könn­te das an den Mutanten lie­gen, die ja gefähr­li­cher und anste­cken­der sein sol­len. Dagegen spre­chen zwei Umstände. Bis Ende Januar jeden­falls konn­te kei­ne Mutation ent­deckt wer­den (inzwi­schen ist das bei den "Infizierten" anders). Zum Zeitpunkt die­ser Information gab es aber bereits 440 Todesfälle, das heißt in einem Monat fast so vie­le wie im Jahr zuvor.

Besorgniserregender ist aller­dings die­ser Umstand: Von 331 seit dem Impfbeginn ein­deu­tig die­sem Zeitraum zuge­ord­ne­ten Toten war nur ein Viertel unter 80 Jahren alt, gehör­te also nicht zur Gruppe der zu Impfenden. Dabei gab es ab dem 18.1. ver­schärf­te Besuchsregeln in den Heimen. Am 9.2. war auch der "Betrieb im Impfzentrum gut angelaufen".

Während in der Zeit bis zum Impfbeginn durch­schnitt­lich 0,86 Menschen am Tag "an und mit" Corona zu Tode kamen, waren es danach 4,73 Tote täg­lich. Wie erwähnt, waren davon drei Viertel über 80 Jahre alt.

Das Argument der Ämter und des Paul-Ehrlich-Instituts, Geimpfte sei­en nun mal alte Menschen, die ster­ben, greift bei die­sem Anstieg nicht. Näheres in der PDF-Datei.

Sturmgeschütz gegen Merkel

»"Lehnt sich weit aus dem Fenster": Merkels Impfabstands-Plan ver­wun­dert Virologen« lau­tet die Überschrift eines Artikels auf focus.de vom 5.3.

»Der Abstand zwi­schen Erst- und Zweitimpfung soll auf ein Maximum aus­ge­dehnt wer­den – sowohl bei Biontech als auch bei Astrazeneca. So will Bundeskanzlerin Angela Merkel in kur­zer Zeit mehr Menschen immu­ni­sie­ren. Virologe Martin Stürmer sieht das kritisch.«

Kritik an den Regierungsmaßnahmen ist immer gut. Ein wenig miß­trau­isch soll­te man sein, wenn sie von jeman­dem kommt, der mit sei­ner Firma jede Menge Geld mit Tests ver­dient (s. Dr. Stürmer und sein Geschäftsmodell).

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Welle, die dritte

Wie nennt man ste­tig sin­ken­de Zahlen? Exponentielles Wachstum. Müßten die all­ge­gen­wär­ti­gen Mutanten sich nicht lang­sam bemerk­bar machen?

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

Noch inter­es­san­ter wäre die­se Kurve, wenn der Vergleich nicht den Durchschnitt von vier Jahren, son­dern die ein­zel­nen Daten zei­gen würde.

Update Das ist sie (Dank an einen Kommentator!):

„Welle, die drit­te“ weiterlesen

Focus-Kolumnist will Merkel stürzen

»Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Endphase der Kanzlerschaft Merkel: Jeder Tag mehr ist ein Tag zu viel«

So lau­tet die Überschrift sei­ner Kolumne am 7.3. Nun gehört nicht viel Mut dazu, eine Kanzlerin anzu­schie­ßen, die ihre Abdankung schon lan­ge ange­kün­digt hat. Vermutlich geht es auch eher um PR für sein neu­es Buch, das in dem Beitrag mit Link zu Amazon ange­kün­digt wird.

Fleischbeschauer begut­ach­ten eigent­lich bereits getö­te­te Tiere. Jan ana­ly­siert ein noch leben­des Opfer. Er benennt viel Richtiges in sei­nem Beitrag. Dennoch drängt sich der Eindruck auf, mit der Wortwahl (ange­lehnt an "Merkel muß weg!") soll­ten rech­te WählerInnen für ein kom­men­des Schwarz-Grün unter einem Kanzler Söder ein­ge­fan­gen wer­den. Wenn die­ser Eindruck zutrifft, wäre das iro­ni­scher­wei­se der Versuch, mit Kritik an den "Maßnahmen" das Programm von WEF und Schwab für einen "grü­nen Kapitalismus" umzusetzen.

Fleischhauer schreibt:

„Focus-Kolumnist will Merkel stür­zen“ weiterlesen

Corona-Party mit 500 Jugendlichen aufgelöst

Darüber noch "POLIZEI TREIBT FEIER-MEUTE AUSEINANDER". Erkennbar ein "Bild"-Artikel am 7.3. auf bild.de (Bezahlschranke).

»Frankfurt/Main – Hunderte Leute fei­er­ten am Samstagabend im Hafenpark der Bankenmetropole ohne Rücksicht auf die bestehen­den Corona-Regeln. Die Polizei lös­te die ille­ga­le Corona-Party im Frankfurter Stadtteil Ostend auf.

Das gute Wetter hat­te den gan­zen Tag über schon an den Main gelockt. Am Abend waren Menschenmassen vor Ort. Augenzeugen und meh­re­re Medien berich­ten von 500 jun­gen Menschen, die Polizei bestä­tig­te BILD gegen­über „meh­re­re hun­dert“. Schließlich gip­fel­te die Feier in einer Schlägerei. Daraufhin räum­te die Polizei die Gegend.

„Corona-Party mit 500 Jugendlichen auf­ge­löst“ weiterlesen

EU-Kommission macht Druck bei Impfzertifikaten

»Die EU-Kommission dringt auf ein rasches ein­heit­li­ches System von Impfzertifikaten. Dieses soll in der Staatengemeinschaft recht­zei­tig noch vor dem Sommer ein­ge­führt wer­den. Die Regierungen müss­ten dazu umge­hend mit den ent­spre­chen­den tech­ni­schen Vorbereitungen begin­nen, heißt es in einem Schreiben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an die Mitgliedstaaten. Vor allem Griechenland und Spanien, die stark vom Tourismus abhän­gig sind, pochen auf Impfpässe, damit das Reisegeschäft wie­der auf Touren kommt. Die EU-Kommission will dazu am 17. März ent­spre­chen­de Pläne vorlegen.«
boerse-online.de (5.3.)

Siehe dazu WHO lehnt geplan­te Impfpässe der EU ab.

Neue Sau durchs Dorf

»Wissenschaftler: Zahl der Kontakte bei Impfreihenfolge wichtiger

Der Immunologe Michael Meyer-Hermann emp­fiehlt, Menschen für Corona-Impfungen nach der Menge ihrer Kontakte zu prio­ri­sie­ren. Jene mit vie­len Kontakten zuerst zu imp­fen "hät­te eine viel grö­ße­re Wirkung", als wei­ter nach Alter vor­zu­ge­hen, sag­te der Experte vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung dem Berliner "Tagesspiegel". Durch die Impfung zuerst der älte­ren Bevölkerung sei die Todesrate deut­lich gesenkt wor­den – aber dies sei die Gruppe mit den wenigs­ten Kontakten, eine Auswirkung auf die Epidemie sei daher nicht zu erwarten.

Wegen der Ausbreitung der Virusvariante B.1.1.7 hält er die beschlos­se­nen Lockerungen für gefähr­lich und erwar­tet, dass die Infektionszahlen "explo­si­ons­ar­tig anstei­gen wer­den" wie zuvor in Irland, England, Portugal und Tschechien. Aus Gesprächen mit Bundes- und Landesregierungen wis­se er: "Man kann nicht sagen, dass die Politik nicht weiß, wel­che Folgen Maßnahmen haben wer­den."«
t‑online.de (7.3.)

Zu dem Herrn sie­he Wenn WissenschaftlerInnen wahn­sin­nig wer­den: Zonengrenzen, aber kein Intershop.

Nach Todesfall: Österreich stoppt Impfung mit Astrazeneca-Charge

»Nach einem Todes- und einem Krankheitsfall hat Österreich Impfungen mit einer Charge des Astrazeneca-Impfstoffs vor­sichts­hal­ber gestoppt. Es gebe zwei Meldungen in zeit­li­chem Zusammenhang mit einer Impfung aus der­sel­ben Charge des Vakzins im Landesklinikum Zwettl im Bundesland Niederösterreich, teil­te das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) am Sonntag mit. "Aktuell gibt es noch kei­nen Hinweis auf einen kau­sa­len Zusammenhang mit der Impfung", erklär­te die Behörde. Der Stopp der Impfungen mit der Charge sei eine Vorsichtsmaßnahme.

Eine 49-jäh­ri­ge Frau sei an den Folgen schwe­rer Gerinnungsstörungen gestor­ben, eine 35-jäh­ri­ge Frau habe eine Lungenembolie erlit­ten und befin­de sich auf dem Weg der Besserung, teil­te das Amt mit. "Aufgrund der bekann­ten kli­ni­schen Daten ist ein kau­sa­ler Zusammenhang nicht her­stell­bar, da ins­be­son­de­re throm­bo­ti­sche Ereignisse nicht zu den bekann­ten oder typi­schen Nebenwirkungen des betref­fen­den Impfstoffes zäh­len."«
t‑online.de (7.3.)

Siehe dazu Obduktion ange­ord­net. 49-Jährige stirbt nach Impfung, Kollegin mit Lungenembolie im Krankenhaus