Helios-Kliniken: Millionengewinne und knappes Personal

Auf tagesschau.de ist am 13.4. zu lesen:

»Der Klinik-Konzern Helios hat auch im Krisenjahr 2020 Gewinne ein­ge­fah­ren und stellt Anlegern höhe­re Dividenden in Aussicht. Gleichzeitig ist nach mdr-Recherchen Personal teils zu knapp, um Notfälle zu behandeln.
Von C. Haentjes, C. Huppertz, I. Dippmann und S. Kloppmann, mdr

Das Herzzentrum Leipzig ist eine der füh­ren­den Fachkliniken für Herz-Medizin in Europa. Doch Personal sei hier so knapp geplant, dass Notfälle oft nicht ange­nom­men wer­den könn­ten, sagen ver­schie­de­ne Ärzte und Ärztinnen des Klinikums im mdr-Nachrichtenmagazin Exakt. Sie wol­len anonym blei­ben; sie fürch­ten, ihre Arbeit zu ver­lie­ren – und juris­ti­sche Folgen. Die Mediziner berich­ten unter ande­rem, fast jeden drit­ten Tag müss­te der Rettungsleitstelle signa­li­siert wer­den, dass man sie nicht anfah­ren solle.

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Edeka Nord belohnt Mitarbeiter mit Impf-Prämien

faz.net berich­tet am 13.4.:

»Edeka Nord bie­tet als ers­ter Einzelhändler in Deutschland sei­nen Mitarbeitern eine Prämie an, wenn die­se sich gegen Covid-19 imp­fen las­sen. Das bestä­tig­te das Unternehmen der F.A.Z. am Dienstag. Zunächst hat­ten die „Kieler Nachrichten“ dar­über berich­tet. Edeka Nord ist eine der sie­ben Großhandelsbetriebe des Edeka-Verbundes. Das Unternehmen belie­fert Edeka-Filialen in Norddeutschland mit Waren. Zum Absatzgebiet von Edeka Nord zäh­len rund 670 Märkte.

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Anwältin: Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes verfassungswidrig

Doch, es gibt auch sol­che Beiträge in den Massenmedien. Selten zwar, aber doch hin­rei­chend, um die Parole von der "Corona-Diktatur" nicht so recht zu bestä­ti­gen. Das igno­riert nicht die zahl­lo­sen Fälle von Zensur und die Versuche, abwei­chen­de Positionen lächer­lich zu machen, sie als Fake News zu denun­zie­ren, und gezielt Menschen zu ver­fol­gen, die sie vertreten.

Die bekann­te Kritikerin und Anwältin Jessica Hamed ana­ly­siert in einem Beitrag unter obi­ger Überschrift am 13.4. auf berliner-zeitung.de:

»… Das geplan­te Gesetz ist schon des­halb ver­fas­sungs­wid­rig, weil die bis in den Wesensgehalt von vie­len Grundrechten ein­grei­fen­den Maßnahmen an den rei­nen Inzidenzwert anknüp­fen – und das, obwohl der Bundestag erst im März beschlos­sen hat­te, dass er gera­de nicht mehr allei­ni­ger Maßstab sein soll.

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Stellen "durchgeimpfte" Menschen zwei Drittel der Corona-Geschädigten in GB?

So steht es in einem Artikel vom 13.4. auf rubikon.news mit dem Titel "Der Impf-Todesstoß". Dies scheint eine Fehldeutung zu sein.

Zitiert wird aus einem Papier der bri­ti­schen Regierung "SPI-M‑O: Summary of fur­ther model­ling of easing restric­tions – Roadmap Step 2, 31 March 2021":

»Der Wiederanstieg sowohl bei den Krankenhauseinweisungen als auch bei den Todesfällen wird von den­je­ni­gen domi­niert, die zwei Dosen des Impfstoffs erhal­ten haben und etwa 60 Prozent bezie­hungs­wei­se 70 Prozent der Welle aus­ma­chen. Dies kann auf die hohe Durchimpfungsrate in den am stärks­ten gefähr­de­ten Altersgruppen zurück­ge­führt wer­den, sodass Impfversager für mehr schwe­re Erkrankungen ver­ant­wort­lich sind als nicht geimpf­te Personen.«

Abgesehen davon, daß es sich hier um ein Papier han­delt, das nicht peer-review­ed ist, han­delt es sich nicht um eine Zustandsbeschreibung, son­dern ein Element einer wei­te­ren Modellierung, mit der eine drit­te Welle in GB für den Sommer vor­aus­ge­sagt wird. Es geht um die übli­che Kaffeesatzleserei. Dennoch ist bemer­kens­wert, daß die Studie eine sol­che Entwicklung für mög­lich hält. Sie begrün­det dies so:

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Kretschmann empfiehlt in Corona-Zeiten Protest im Netz

Dies ist die Überschrift eines Artikels auf n‑tv.de vom 13.4. Von Maskenpflicht vor'm Rechner ist noch nicht die Rede.

»Stuttgart (dpa/lsw) – Nach den Debatten um Demonstrationen in Corona-Zeiten hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) auf Möglichkeiten des Protests im Internet ver­wie­sen. Dort kön­ne man kon­takt­los demons­trie­ren, sag­te er am Dienstag in Stuttgart. "Das Pendant zum Homeoffice ist eben, intel­li­gent im Netz zu pro­tes­tie­ren." Er ver­glich das Thema mit Fern- und Präsenzunterricht an Schulen: "Richtig pro­tes­tie­ren ist natür­lich schon char­man­ter, als wenn man das nur im Netz macht. Aber es ist halt Pandemie."«

Zum Verbot von Demos in Stuttgart meint der sowas von alte, wei­ße Mann:

»"Das haben sie sich sel­ber ein­ge­brockt", sag­te Kretschmann mit Blick auf die Demonstranten. "Man kann doch nicht zulas­sen, dass da gege­be­nen­falls Infektionsherde größ­ten Ausmaßes ent­ste­hen." Wenn Veranstalter glaub­wür­dig sei­en und Vorgaben ein­hiel­ten, sei eine Demo kein Problem, sag­te er. Aber der Staat wer­de alles tun, um Demonstrationen zu unter­bin­den, die das Allgemeinwohl gefähr­den.«

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Vom Impf-Neid zum Gönnen

Wo der "Tagesspiegel" ein Dummchen auf­fährt (s. Die traut sich was), gönnt sich die "Berliner Zeitung" einen leib­haf­ti­gen Psychoanalytiker. Derart weg­wei­sen­de Artikel wer­den von dpa ver­brei­tet, so daß er aller­or­ten zu lesen ist. Es geht um ein weit­ge­hend ima­gi­nier­tes Thema.

»Berliner Psychologe: Das kann man gegen Impfneid tun
Der Senat hat mehr Freiheiten für Geimpfte beschlos­sen. Ungeimpfte könn­ten dabei das Gefühl ent­wi­ckeln, zu kurz zu kom­men. Das rät ein Experte.

Berlin – Die Warteschlange für die Corona-Impfungen ist lang, vie­le Menschen fra­gen sich: Wann kom­me ich end­lich dran? Neben dem Schutz vor schlim­mer Erkrankung soll das Impfen auch wie­der mehr Normalität im Alltag oder beim Reisen ermög­li­chen. In Berlin sol­len Geimpfte künf­tig wie nega­tiv Getestete behan­delt wer­den. Grund genug, dass Emotionen manch­mal hoch­ko­chen. Eckehard Pioch, Psychoanalytiker und Vorsitzender des Psychoanalytischen Instituts Berlin, erklärt, wie man mit dem Thema Impfneid am bes­ten umge­hen kann.

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Eine Zensur findet nicht statt

Hier wur­de ges­tern über einen Artikel auf merkur.de berich­tet, von dem es dort jetzt heißt:

https://www.merkur.de/welt/corona-masken-kinder-deutschland-nebenwirkungen-gefaehrdung-studie-risiko-90437220.html

Die Originalüberschrift des gelösch­ten Artikels lau­te­te übri­gens: "Corona-Masken bei Kindern: Massive Nebenwirkungen fest­ge­stellt – Studie mit alar­mie­ren­den Ergebnissen". Es ging um die­sen Zwischenbericht der Studie: "Corona Kinderstudien "Co-Ki": Erste Ergebnisse eines deutsch­land­wei­ten Registers zur Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) bei Kindern". Die Studie als Preprint gibt es hier.

Junge Leute haben vielleicht schon ein Wegebier auf

Konsequent nach dem Motto "Ist der Ruf erst rui­niert…" bleibt sich Karl Lauterbach treu. tagesschau.de erklärt am 13.4.:

»Nächtliche Ausgangssperre: Wozu das gut sein soll
… Die nächt­li­che Ausgangsbeschränkung soll in Kreisen und kreis­frei­en Städten ange­wen­det wer­den, wenn dort an drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bin­nen sie­ben Tagen über 100 lag.

Viele Menschen fra­gen sich, was das brin­gen soll und zwei­feln an der Sinnhaftigkeit die­ser Maßnahme. Ein User schrieb der Aktuellen Stunde auf Facebook: "Die Wissenschaft ist sich doch mitt­ler­wei­le einig das über 99 % der Infektionen in geschlos­se­nen Räumen statt­fin­det. Die Menschen müs­sen also raus vor die Tür, statt­des­sen wird ver­sucht die Menschen ein­zu­sper­ren womit man ver­mut­lich genau das Gegenteil von dem errei­chen wird was man eigent­lich möchte.……"

Das klingt nicht unlo­gisch, zumal die Abendstunden bei der der­zeit küh­len Witterung auch nicht gera­de dazu ein­la­den, in Parks oder auf Straßen mit Freunden die Nacht zum Tage zu machen.…«

Und nun Karl: „Junge Leute haben viel­leicht schon ein Wegebier auf“ weiterlesen

Die traut sich was

Katrin Schulze heißt die Frau, die sich traut, älte­ren Menschen im "Tagesspiegel" Vorwürfe zu machen. Am 12.4. liest man dort:

https://www.tagesspiegel.de/schulze-katrin/6047232.html

»Astrazeneca-Verweigerer über 60
Hört auf, euch den Impfstoff auszusuchen!
Die Zeit des Zusammenhalts ist vor­bei. Das zeigt sich auch dar­an, dass vie­le Ältere den für sie frei­ge­ge­be­nen Impfstoff nicht wol­len. Ein Aufschrei. 

Die Situation kann noch so schlimm sein, die Wissenschaftler, Virologen, Ärzte – also alle, die sich aus­ken­nen mit dem Coronavirus und sei­nen Folgen – kön­nen noch so laut rufen. Ihre Schreie ver­stum­men fast in dem Gebrüll von poli­ti­schen Wahlkämpfern und von wirt­schaft­li­chen Einzelinteresslern…

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