Die Enttäuschung mit den Schnelltests

Das ist die Überschrift eines Artikels auf faz.net am 16.4. (Bezahlschranke). Auch bis dort hat sich inzwi­schen her­um­ge­spro­chen, was hier seit Monaten zu lesen ist: Schnelltests tau­gen nichts. Die Schlußfolgerung der drei AutorInnen der FAZ: Lieber kei­ne Öffnungen.

»Schein­bar hat­ten sie alles rich­tig gemacht. Zwei Schwestern woll­ten sich mit ihren Familien zu Ostern bei den Großeltern tref­fen, und alle haben sich Schnelltests unter­zo­gen, um sicher­zu­ge­hen. Trotzdem aber regis­trier­te das Gesundheitsamt in Hamburg-Eimsbüttel nach dem Treffen vier Infektionen. Es sei zwar nicht ganz aus­zu­schlie­ßen, dass das Virus durch die nicht getes­te­ten Kinder hin­ein­ge­tra­gen wor­den sei, heißt es dort, viel wahr­schein­li­cher aber sei, dass eine der Schwestern bereits, ohne es zu wis­sen, infi­ziert gewe­sen sei – und der Schnelltest nicht ange­schla­gen habe. „Das macht die Tests als sol­che nicht schlecht, aber sie funk­tio­nie­ren eben nur dann, wenn die Viruslast hoch ist. Es ist ein Kompromiss, des­sen muss man sich bewusst sein“, sagt die Leiterin des Gesundheitsamtes Eimsbüttel, Gudrun Rieger-Ndakorerwa. „Es ist gut und schön, dass wir die Schnelltests haben. Aber die Tests sind eigent­lich nicht dafür da, in eine stei­gen­de drit­te Welle hin­ein alles öff­nen zu kön­nen, son­dern nur, um Infektionen schnell zu erkennen.“…

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Little-Joachim versucht sich an Big-John

Joachim Müller-Jung ist ein beson­ders her­vor­zu­he­ben­der Fälscher. Der Mann saß in der Jury, die Christian Drosten und sei­nem Podcast-Team den "Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftssjournalismus" ver­lieh. Er ist der Meinung: »Die Aufgabe des Wissenschaftsvermittlers und ‑kri­ti­kers muss also gera­de­zu dar­in bestehen,… "ande­re Meinungen nicht zur Sprache kom­men zu las­sen"«. Mit sei­nem Angriff auf Prof. Ioannidis am 14.4. auf faz.net dürf­te er sich wohl überheben:

»John Ioannidis galt als Ikone für Qualitätsforschung. In der Pandemie gibt er den Verharmloser und pro­vo­ziert mit Machtspielen. Für die quer­den­ken­den Populisten reicht das zur Galionsfigur.

… Als Ioannidis im Jahr 2005 der Welt erklärt hat­te, war­um die Forschung seriö­ser mit Statistiken umge­hen und ihre Studien sorg­fäl­ti­ger pla­nen muss, um repro­du­zier­ba­re und damit ver­trau­ens­wür­di­ge­re Ergebnisse zu pro­du­zie­ren, war der Held gebo­ren. Der Personenkult um den grie­chisch-ame­ri­ka­ni­schen Statistiker flau­te nicht ab – nicht weil die Forschung von nun an revo­lu­tio­när rich­ti­ge und halt­ba­re Resultate lie­fer­te, son­dern weil Ioannidis einen neu­en skep­ti­schen Geist entfachte…

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Auch in Remscheid: 14 von 17 positiv Getesteten zweifach geimpft
Ausbrüche nicht nur dort. Auch Tote

Klar, daß wie stets das RKI genaue Untersuchungen ver­langt. rp-online.de berich­tet am 16.4.:

»Remscheid/Leichlingen Wie in Leichlingen gibt es nun auch in Remscheid einen Corona-Ausbruch unter geimpf­ten Bewohnern und Mitarbeitern eines Altenheims. Das RKI weist dar­auf­hin, dass sol­che Vorfälle genau unter­sucht wer­den müssen.

In einem Remscheider Pflegeheim ist es wie zuvor in Leichlingen zu einem Corona-Ausbruch unter geimpf­ten Bewohnern und Mitarbeitern gekom­men. Das Remscheider Gesundheitsamt hat bei allen Betroffenen einen PCR-Test vor­ge­nom­men. Von den 60 Bewohnern haben 14 ein posi­ti­ves PCR-Ergebnis. Zwei von ihnen sind nicht geimpft, zwölf sind zwei­fach geimpft. Außerdem sind sechs Mitarbeiter PCR-posi­tiv, drei von ihnen wur­den bis­lang nicht geimpft, eine Person hat eine Erstimpfung erhal­ten, zwei haben den vol­len Impfschutz. Im Leichlinger Heim wur­den 17 Personen posi­tiv getes­tet, 14 von ihnen waren bereits zwei­fach geimpft…«

Hof, Cham und Zirndorf kön­nen das auch. Allerdings wird in der Überschrift gelo­gen. Denn zwei von drei Verstorbenen waren geimpft. Gestorben wird nach Impfung aber "mit Corona". „Auch in Remscheid: 14 von 17 posi­tiv Getesteten zwei­fach geimpft
Ausbrüche nicht nur dort. Auch Tote“
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Ja-Wort hinterm Schutzvisier

Mönchengladbach scheint eine Hochburg gestör­ter Menschen zu sein, wenn man rp-online glau­ben mag.

https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/moenchengladbach-hochzeit-hinter-dem-corona-schutzvisier_aid-57188679

Nicht im Virus‑, son­dern im Vituscenter gab sich das mehr­fach ver­mumm­te Paar am schöns­ten Tag des Lebens das Ja-Wort. Wenn auch die Anstaltskittel ande­res ver­mu­ten las­sen, taten sie es freiwillig.

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Wegen Corona: Führende Wirtschaftsinstitute fordern höheres Rentenalter – "eleganteste Lösung"

Werden die #ZeroCovid-AnhängerInnen auch hier sagen: "Hört auf die Wissenschaft!" und jede Kritik als "rechts­of­fen" und "ver­schwö­rungs­theo­re­tisch" brand­mar­ken? Schließlich sind die Wirtschaftsforscher aner­kann­te Fachleute.

Unter obi­ger Überschrift ist auf nordbayern.de am 15.4. zu lesen:

»BERLIN - Die füh­ren­den Wirtschaftsforschungsinstitute raten ange­sichts der in der Corona-Krise stei­gen­den Staatsschulden und der altern­den Bevölkerung zu einem höhe­ren Rentenalter in Deutschland. Dies sei die "ele­gan­tes­te Lösung".

"Die ele­gan­tes­te Lösung wäre eine lang­sa­me, schritt­wei­se Erhöhung des Renteneintrittsalters", sag­te Oliver Holtemöller vom Institut für Wirtschaftsforschung (IWH). Ein höhe­res Rentenalter kön­ne die Staatsfinanzen stüt­zen, ohne bei wich­ti­gen Zukunfts-Investitionen auf die Bremse tre­ten zu müssen.

Wirtschaftsinstitute: Unternehmen müs­sen noch bis Sommer unter­stützt werden

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Und ewig grüßt der kleine Piks

Auf finanzen.net wird am 16.4. ein erfolgreiches Geschäftsmodell erklärt:

»Pfizer-Chef: Wahrscheinlich dritte und jährliche Impfdosis notwendig
Pfizer-Aktie stärker

"Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung, aber all das muss noch bestätigt werden", sagte der Vorstandsvorsitzende des US-Pharmakonzerns dem US-Sender CNBC in einem am Donnerstag veröffentlichten, aber bereits Anfang April geführten Interview. Dabei spielten auch die Varianten von Sars-CoV-2 eine große Rolle. Andere Wissenschaftler und Pharma-Vertreter hatten sich bereits ähnlich geäußert. Pfizer und sein deutscher Partner BioNTech sowie andere Hersteller untersuchen derzeit bereits die Wirkung von möglichen Auffrischungen ihrer Corona-Impfstoffe.

Die an der NYSE gelistete Pfizer-Aktie gewinnt zeitweise 1,87 Prozent auf 38,31 US-Dollar.«

finanzen.net

Hannover: Eine Rechtsprechung findet nicht statt

»Ein Zwischenbericht der Corona-Kinderstudie mit mehr als 25.000 regis­trier­ten Fällen wur­de bereits im März ver­öf­fent­licht. Daraus geht her­vor, dass Masken bei einem Großteil der Kinder sowohl kör­per­li­che als auch psy­chi­sche Nebenwirkungen verursachen.«

So stand es am 12.4. auf merkur.de, bevor der Artikel gelöscht wur­de (Näheres hier). Das Amtsgericht Hannover will davon nichts wis­sen und lehnt mehr als hun­dert Anträge ab.

amtsgericht-hannover.niedersachsen.de