Embedded Journalism in der "Süddeutschen Zeitung" (II)

Die Opfer der Corona-Debatte sit­zen im Mainstream. Die KritikerInnen der Maßnahmen sind "Geheimniswitterer" und als sol­che auch zum Mord fähig. So ähn­lich liest es sich auf sueddeutsche.de am 11.5.:

»Als die "Alles dicht machen"-Videos erschie­nen, in denen dut­zen­de Schauspieler iro­ni­sche Apelle [sic] an "unse­re erha­be­ne Regierung" stell­ten, um die angeb­lich unsin­ni­ge Willkür der Pandemiemaßnahmen zu kri­ti­sie­ren, dach­te sich Pia Lamberty schon, dass da wie­der eini­ges kom­men wird. Und die Mails kamen. Und Tweets. Und Facebook-Nachrichten. Und Instagram-Kommentare. Der gan­ze Hass…

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Bayern "impft" mit virtuellem Alter

»Die Bundesländer ver­ge­ben Termine in den Impfzentren unter­schied­lich. Sogar inner­halb einer Priorisierungsgruppe wird noch dif­fe­ren­ziert. Besonders aus­ge­klü­gelt ist das System in Bayern…

Bayern nutzt ein beson­ders aus­ge­klü­gel­tes System der Binnenpriorisierung. Dort wer­den Termine durch die Software „BayIMCO“ ver­ge­ben, die jedem Interessenten einen Punktewert zuschreibt. „Dabei ist unter ande­rem maß­geb­lich, wel­che Angaben der Impfwillige zu sei­nem Beruf und zu bestehen­den Vorerkrankungen bei der Registrierung macht. In Kombination der ver­schie­de­nen Angaben erfolgt durch das Programm ein Scoring, wel­ches im Ergebnis zur Priorisierung führt“, 

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Corona-Schutz: Kommt bald die dritte Impfung für alle?

Melanie Weiner, die sich auf t‑online.de mit Themen wie "Wie Haarausfall ver­hin­dern" beschäf­tigt (s. hier), weiß nichts, aber hat so eine Ahnung:

»…Mutationen des Coronavirus könn­ten mit­tel­fris­tig dazu füh­ren, dass Impfstoffe nicht mehr wir­ken. Mit Booster-Impfungen sol­len dem­nach auch neue Virusvarianten abge­deckt wer­den, die der Immunantwort ent­ge­hen kön­nen. Menschen, die bereits voll­stän­dig geimpft sind, erhal­ten dann eine wei­te­re Dosis, die den bestehen­den Immunschutz sogar ver­stär­ken kann… „Corona-Schutz: Kommt bald die drit­te Impfung für alle?“ weiterlesen

"Wir raten Angehörigen, mit 'Querdenkern' nicht zu diskutieren"

Diesen aus­ge­zeich­ne­ten Rat erteilt die Insek­ten-Forscherin Sabine Riede am 5.5. auf welt.de.

»Riede: Seit Mai 2020 gab es kei­nen Tag mehr, an dem wir nicht Beratungsgespräche wegen Verschwörungstheorien füh­ren. Es geht jetzt stän­dig um Corona-Leugner und „Querdenker“…

WELT: Über wel­che Probleme berich­ten die Menschen?

Riede: Generell geht es dar­um, dass Eltern, Partner, Kinder plötz­lich behaup­ten, dass es Corona nicht gibt und die Menschen durch die Impfungen kon­trol­liert wer­den sollen. 

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Schweiz: Volksabstimmung über Covid-19-Gesetz

Auf der Seite des Schweizer Bundesrats ist zu lesen:

»Am 13. Juni 2021 stim­men die Schweizer Stimmberechtigten über das Covid-19-Gesetz ab.

In Kürze
Um die nega­ti­ven Auswirkungen der Coronapandemie zu mil­dern, hat der Bundesrat eine Reihe von Massnahmen und ver­schie­de­ne Formen der Hilfe beschlos­sen (z. B. Kurzarbeitsentschädigung, Entschädigung für Erwerbsausfall, Unterstützung für Kultur, Sport und Medien). Weil das Epidemiengesetz nicht für alle Massnahmen die gesetz­li­che Grundlage bot, muss­te der Bundesrat sich auf Notrecht stüt­zen, wie die Verfassung dies für sol­che Krisensituationen vorsieht.

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Strafanzeige gegen die Task Force wegen Schreckung der Bevölkerung

Wann ist Herr Wieler dran?

»Solothurn (pts025/14.05.2021/16:30) – Mehrere Verbände und Privatpersonen wer­fen Martin Ackermann und all­fäl­li­gen Mittätern wie­der­holt irre­füh­ren­de Aussagen und sys­te­ma­ti­sche Manipulation von Pandemiedaten vor.

Gegen Martin Ackermann, den Chef der "Swiss National Covid-19 Science Task Force", und allen­falls wei­te­re Tatbeteiligte ist Strafanzeige wegen vor­sätz­li­cher und erfolg­rei­cher Schreckung der Bevölkerung gemäß Art. 258 des Strafgesetzbuches ein­ge­reicht worden. 

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Schwimmen mit "Hygieneauflagen"

Aktuelles aus der Parallelwelt des Berliner Senats:

»Der Berliner Senat beschloss am Freitag, dass die Frei- und Sommerbäder bei wei­ter­hin nied­ri­gen Inzidenzzahlen ab dem 21. Mai unter Hygieneauflagen geöff­net wer­den dür­fen. Nach aktu­el­lem Stand wer­den 11 Bäder damit bereits vor Pfingsten öff­nen.

Dafür wür­den die Bäder auf das "bewähr­te System mit den Zeitfenstern" zurück­grei­fen, hieß es. Die Bezahlung soll online über EC-Karten oder Kreditkarten erfol­gen. Ein ver­pflich­ten­der nega­ti­ver Coronatest ist Voraussetzung.

„Die Sicherheit unse­rer Gäste liegt uns sehr am Herzen“, sag­te Johannes Kleinsorg, Vorstand bei den Berliner Bäder Betrieben (BBB).«
tagesspiegel.de (15.5.)

Schon im letz­ten Jahr haben sich die BerlinerInnen wenig dar­um geschert und sind zu Zehntausenden dort schwim­men gegan­gen, wo es kei­ne Gängelei gab.