Neuinfektionen trotz Impfung: Abschied vom Ziel der Herdenimmunität?

Das wird besorgt auf faz.net am 4.6. gefragt.

»Kein ande­res Land der Welt ist beim Impfen so weit fort­ge­schrit­ten wie die Seychellen. 66,7 Prozent der Bevölkerung sind voll­stän­dig geimpft. Deshalb gilt der Inselstaat vor der ost­afri­ka­ni­schen Küste Gesundheitsfachleuten als wich­ti­ges Fallbeispiel. Vor allem seit die Sieben-Tage-Inzidenz Mitte Mai einen Höchststand von 2858 erreichte.

Jeder Dritte, der sich zu die­sem Zeitpunkt neu mit dem Virus ange­steckt hat­te, sei bereits voll­stän­dig geimpft gewe­sen, sagt Jude Gedeon, der Leiter der natio­na­len Gesundheitsbehörde der Seychellen, der F.A.Z.

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Deine Personalausweisnummer geht kein Testzentrum etwas an

Vermutlich wird sich von den LeserInnen hier kaum jemand ohne zwin­gen­den Grund "bür­ger­tes­ten" las­sen. Zur Weitergabe an Willige kann die­se Info auf netzpolitik.org aber sinn­voll sein:

»Viele Schnelltestzentren ver­lan­gen bei der Anmeldung die Personalausweis- oder Reisepassnummer als Pflichtfeld. Diese musst und soll­test Du nicht ange­ben. Mit einem ein­fa­chen Trick kannst Du Dich dage­gen weh­ren… „Deine Personalausweisnummer geht kein Testzentrum etwas an“ weiterlesen

Eine halbe Wahrheit ist auch eine halbe Lüge

»In Schweden haben sich in Bezug auf die Bevölkerungszahl sehr viel mehr Menschen mit dem Covid-19-Virus infi­ziert als in ande­ren euro­päi­schen Ländern
tagesspiegel.de (3.6.)

Bei der Letalitätsrate liegt Schweden mit 1,4 Prozent auf Platz 37 in Europa, die BRD mit 2,4 Prozent auf Platz 11 (corona-in-zahlen.de). Dazu kommt wie stets: Das, was hier als Infektionen aus­ge­ge­ben wird, sind ledig­lich posi­ti­ve PCR-Tests, die über­all unter­schied­lich vor­ge­nom­men werden.

Bezogen auf die Bevölkerung sind in Schweden 0,14 Prozent "an und mit" Corona ver­stor­ben, in der BRD 0,10 Prozent. Pandemie halt.

Astrazeneca für alle
Schenefelder Ärzte impfen am 9. Juni ohne Termin

Ob die Verben hier rich­tig gewählt wurden?

»Geimpft wird von meh­re­ren Schenefelder Ärzten. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst…

„Wir wol­len den Leuten, die sich mit Astrazeneca imp­fen las­sen wol­len, dies auch ermög­li­chen“, ant­wor­tet Dr. Schüler auf die Frage nach der Intention für die Aktion. Dafür haben die Ärzte extra ent­spre­chend vie­le Dosen zurückgestellt…

Der Wohnort spielt kei­ne Rolle. Wer Interesse hat, muss nur sei­nen Impfpass ein­pa­cken. „Optimal wäre es auch, wenn der Aufklärungsbogen für Astrazeneca aus dem Internet her­un­ter­ge­la­den, aus­ge­druckt und zur Impfung unter­schrie­ben mit­ge­bracht wird“, sagt Dr. Schüler. Aber es lie­gen auch Exemplare in der Praxis bereit…«
shz.de (1.6.)

Wie schön, daß es noch sol­che selbst­lo­sen, ja soli­da­ri­schen ÄrztInnen in schwe­ren Zeiten gibt. Man kann das Astra-Zeug ja nicht ganz an Afrika "wei­ter­rei­chen".

Lange Schlangen vor Bäckereien in Westerland wegen Quarantäne

»Westerland | Einen Tag nach­dem bekannt wur­de, dass die Bäckerei Raffelhüschen auf Sylt wegen meh­re­rer Coronafälle schließt, kom­men wei­te­re Infektionen hin­zu. Insgesamt sie­ben Mitarbeiter der Filialen sind posi­tiv auf das Virus getes­tet wor­den, wie Dagmar Schulze, Sprecherin des Kreis Nordfriesland, am Freitag mit­teil­te. Noch am Donnerstag waren es offi­zi­ell fünf Angestellte im Verkauf und in der Produktion, die nach­weis­lich infi­ziert waren.«

Schon das ist Unsinn, denn es geht um Ergebnisse von Schnelltests. „Lange Schlangen vor Bäckereien in Westerland wegen Quarantäne“ weiterlesen

Play it again, Bill

Auch sol­che Nachrichten sol­len den Boden berei­ten für die ewi­ge Aufrechterhaltung von "epi­de­mi­schen Notlagen":

»„Tödlichste Tier der Welt“ brei­tet sich in Deutschland aus 

Die Asiatische Stechmücke kann ernst­haf­te Erkrankungen wie das Dengue-Fieber über­tra­gen. Die Verbreitung in Deutschland der nur zehn Millimeter gro­ßen Insekten ist nicht mehr aufzuhalten.

Berlin | Bereits 2014 warn­te Microsoft-Gründer Bill Gates vor dem "töd­lichs­ten Tier der Welt" – der Asiatischen Stechmücke. Jetzt hat sich die gefähr­li­che Mückenart auch in Deutschland aus­ge­brei­tet, vor allem in den süd­deut­schen Bundesländern.«
shz.de (4.6.)

Wissen das unse­re Fußballmillionäre da unten? „Play it again, Bill“ weiterlesen

Spahn will unbrauchbare Masken verschwinden lassen

Das ist am 4.6. auf deutschlandfunk.de zu erfah­ren. Es geht um mehr als eine Milliarde Euro:

»Laut einem Bericht des „Spiegels“ ver­sucht das Bundesgesundheits­ministerium, Millionen mög­li­cher­wei­se man­gel­haf­ter Masken ver­schwin­den zu lassen.

Das Nachrichtenmagazin bezieht sich auf inter­ne Papiere und Kommunikation zwi­schen dem Gesundheits- und dem Arbeitsministerium. Demnach will Minister Spahn das Infektionsschutzgesetz so ändern, dass die Masken für die Notreserve des Bundes ver­wen­det wer­den. Zum Einsatz kom­men sol­len sie dort nur im abso­lu­ten Notfall und ansons­ten nach dem Erreichen des Verfallsdatums ent­sorgt werden. 

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Warum Merkel die "epidemische Notlage" retten will

»Merkel für erneu­te Feststellung von "epi­de­mi­scher Lage von natio­na­ler Tragweite" 

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist trotz sin­ken­der Infektionszahlen laut Regierungssprecher Steffen Seibert für eine Verlängerung der soge­nann­ten "epi­de­mi­schen Lage von natio­na­ler Tragweite". Daran wür­den vie­le aktu­el­le Regelungen in der Pandemie hän­gen wie etwa die Impfverordnung oder Einreise-Restriktionen. Die Entscheidung dar­über tref­fe aber der Bundestag, der dies nun erör­tern müs­se. Der Bundestag muss alle drei Monate über eine Verlängerung ent­schei­den.«
tagesspiegel.de (4.6.)
Wurde sei­ner­zeit ein Gesetz geschaf­fen, um Notstandsmaßnahmen ein­zu­füh­ren, müs­sen nun die Maßnahmen her­hal­ten als Begründung für den Fortbestand des Gesetzes.

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„Die Fußball-EM ist eine Sondersituation, die wir haben“

Schließlich geht es um Geld, sehr viel Geld. Deshalb gilt:

»Jeweils rund 14.000 Zuschauer sol­len die Spiele bei der Fußball-EM in München besu­chen dür­fen. Dies kün­dig­te Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts am Freitag an und sprach von einer Stadionauslastung von „bis zu 20 Prozent“. Zunächst hat­te die „Bild“ dar­über berichtet.

„Die Fußball-EM ist eine Sondersituation, die wir haben“, erklär­te Söder. Die Partien vor Zuschauern könn­ten als Pilotprojekt für den wei­te­ren Profisport betrach­tet werden…

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