Polizei verlegte einen Großteil ihrer Kräfte inklusive Wasserwerfer in den Stadtpark

Aus einem fai­led state:

»Hamburg. Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag erneut Partys und Ansammlungen vor Feiernden in Hamburg wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln auf­ge­löst. Für die Einsatzkräfte über­ra­schend: In die­ser Nacht ent­gleis­ten die Partys nicht im Schanzenviertel oder am Alma-Wartenberg-Platz (Ottensen) son­dern im Stadtpark.

In der Nacht ver­leg­te die Polizei einen Großteil ihrer Kräfte inklu­si­ve Wasserwerfer in den Stadtpark, um dort gegen 1.30 Uhr eine Party von etwa 750 Jugendlichen, die bei dröh­nen­der Musik und mit viel Alkohol fei­er­ten, auf­zu­lö­sen. Es kam laut Polizei zu Flaschenwürfen auf Beamte und Einsatzfahrzeuge, sowie Körperverletzungen und räu­be­ri­schem Diebstahl. „Polizei ver­leg­te einen Großteil ihrer Kräfte inklu­si­ve Wasserwerfer in den Stadtpark“ weiterlesen

Berliner Sauerbier: "Brennpunkt-Impfungen"

Am Freitag noch hat­te der Tagesspiegel den vol­len Erfolg der Kampagne in zwei Berliner Stadtteilen vor­her­ge­sagt (s. Bundeswehr "impft" Berliner Problemsiedlung durch). Die Nachrichten von heu­te sind eher kleinlaut:

»So unter­schied­lich kann es gehen: Am Freitag blieb noch Impfstoff übrig, am Sonnabend muss­te die Aktion auf alle Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks aus­ge­wei­tet wer­den – und an die­sem Sonntag sind nach vier Stunden schon alle 800 ein­ge­plan­ten Dosen ver­teilt. Anders als an den ers­ten bei­den Tagen war die Nachfrage bei der Brennpunkt-Impfaktion in Marzahn-Hellersdorf am drit­ten und letz­ten Tag groß. Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) habe des­halb noch ein­mal 200 Dosen beim Land nach­ge­or­dert
tagesspiegel.de (6.6.)

Geplant war die Aktion mit 2.400 Dosen für ein paar Straßenzüge. Nun freut man sich über 2.600 in den Arm gebrach­te Dosen in drei Tagen – in einem Bezirk mit über 270.000 EinwohnerInnen. Ähnlich sah es in Schöneberg aus: „Berliner Sauerbier: "Brennpunkt-Impfungen"“ weiterlesen

Indischer Wachstumsvorteil bei Sage und Schreibe 40 Prozent

»Die soge­nann­te Delta-Variante des Coronavirus ist nach Angaben der bri­ti­schen Regierung um 40 Prozent anste­cken­der als die Ursprungsform des Covid-19-Erregers. Der „Wachstumsvorteil“ der Variante lie­ge nach Erkenntnissen des Expertengremiums Sage bei rund 40 Prozent, sag­te Gesundheitsminister Matt Hancock am Sonntag der BBC. Großbritannien ver­zeich­ne­te zuletzt wie­der einen deut­li­chen Anstieg der Corona-Infektionsfälle. Die Zahl der Krankenhaus­einweisungen sei jedoch sta­bil und betref­fe vor allem Nicht-Geimpfte, sag­te Hancock.«
faz.net (6.6.)

Ist das wie­der eine "Kommunikationspanne" oder ein­fach nur dum­mes Gerede? Wie kann man das Wort "Wachstum", den zen­tra­len Begriff der kapi­ta­lis­ti­schen Liturgie, nur in einem sol­chen Kontext verwenden?

Altmaier: Biontech-Impfe gegen taiwanische Chips

Versteckt in einem Artikel "Bloß kei­ne Hilfe aus China" fin­det man die­se Information auf faz.net am 5.6. Eigentlich geht es dar­um, daß Taiwan ger­ne Dosen von Biontech gekauft hät­te. Gegen einen ent­spre­chen­den Vertrag hat­te Peking pro­tes­tiert, da die Volksrepublik Taiwan als chi­ne­si­sche Provinz ansieht – 1971 hat­te das die UNO de fac­to bekräf­tigt. Die Regierung in Taipeh hat­te Lieferungen aus der Volksrepublik abge­lehnt und steht nun unter Druck.

»Nachdem es der Regierung nicht gelun­gen war, zeit­nah genü­gend Dosen zu beschaf­fen, kün­dig­ten Terry Gou, der Gründer des Elektronik-Herstellers Foxconn und eine bud­dhis­ti­sche Vereinigung an, die Vakzine auf pri­va­tem Wege zu beschaf­fen. Abhilfe kam am Freitag aber von ande­rer Seite: Japan schick­te kurz­ent­schlos­sen 1,2 Millionen Dosen AstraZeneca nach Taipeh. „Ich bin so dank­bar, dass ich es kaum in Worte fas­sen kann“, schrieb Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen auf Japanisch auf Twitter.« „Altmaier: Biontech-Impfe gegen tai­wa­ni­sche Chips“ weiterlesen

ARD-Krimistar verweigert Impfung und verliert Job

»Immer mehr Menschen las­sen sich der­zeit imp­fen, um die Corona-Pandemie ein­zu­däm­men. Schauspielerin Eva Herzig ist aller­dings kei­ne von ihnen. Die 48-Jährige, die seit 2018 im "Steirerkrimi" die Rolle der Ermittlerin Eva Merz spielt, will sich nicht imp­fen las­sen. "Diese Impfung ist mir noch zu uner­forscht", sag­te sie jetzt der "Bild am Sonntag".

Impfnebenwirkungen ste­hen in kei­nem Verhältnis zum Nutzen

Sie habe "zu vie­le Berichte gele­sen über Impfschäden", des­we­gen wol­le sie unge­impft blei­ben.«

Der Bericht auf t‑online.de vom 6.6. muß an die­ser Stelle pflicht­schul­dig ein­flech­ten, daß das laut RKI ganz anders ist. „ARD-Krimistar ver­wei­gert Impfung und ver­liert Job“ weiterlesen

Wollen mehr als 44 Prozent weiter Masken tragen? Quatsch!

So sehen Corona-Gewinner aus. 100.000 Masken pro Tag läßt der Mann pro­du­zie­ren, jetzt auch für Kinder, um sie auch "gera­de nach Corona" umfas­send zu schützen.

Quelle: youtube.com

Die hier ange­spro­che­ne Umfrage läßt sich auch so deu­ten, daß FDP-WählerInnen ten­den­zi­ell Nazis sind. „Wollen mehr als 44 Prozent wei­ter Masken tra­gen? Quatsch!“ weiterlesen

Welch ein Medienfest!

Anläßlich der Verleihung der Leibniz-Medaillen an Christian Drosten und Mai Thi Nguyen-Kim kün­dig­te die "Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften" für den 5.6. eine Veranstaltung an, deren Programm aus­zugs­wei­se so lautete:

bbaw.de

"Die Aufzeichnung der Festveranstaltung kön­nen Sie dem­nächst in unse­rer Mediathek fin­den."

Wenn ES kein Faschismus ist, wie können wir ES benennen?

Die Leserin Elke Essien stellt dazu ihre Gedanken zur Diskussion:

»Wie sol­len, dür­fen wir ES denn benen­nen ? Ich bin Ihnen dank­bar, dass Sie immer dafür gesorgt haben, dass hier im Blog kei­ner aus­flippt oder zu offe­ner Gewalt auf­ruft. Und auch kei­ne Mengele / Hitler sons­ti­gen Vergleiche zulas­sen. Alles klar.

Aber damit steht man da mit sei­nen Einsichten, Ansichten, Wut und auch Entsetzen dar­über und hat kei­nen Namen dafür.
Solange ES kei­nen Namen hat, wird es kei­ne Aufarbeitung geben.

„Wenn ES kein Faschismus ist, wie kön­nen wir ES benen­nen?“ weiterlesen