Lauterbach und "Bild" haben sich wieder lieb

Eigentlich gehör­ten sie ja immer zusam­men. Neu ist nur, daß aus Lauterbachs "wich­ti­ge Studie:" und dem Zitat der Überschrift nun der Verweis auf das Fachblatt "Bild" erfolgt. Der Inhalt bleibt gleich: "Experte hat eine Vermutung". Noch ist die Zahl der Likes mit unter 1.300 mick­rig bei 1 Mio. Followern.

twitter.com (27.6.)

Wien geht voran. Zwölfte Impfung ab vier Jahren möglich

Sorry, es ist die Hitze. Noch mal.

wien.orf.at (27.6.)

Die Bildredaktion gibt Hinweise, wie sich im Do-It-Yourself-Verfahren Zertifikate her­stel­len las­sen. Wichtig: Keine Fingerabdrücke hinterlassen!

Die öster­rei­chi­sche Regierung weiß unab­hän­gig von dem Erfolg der Aktion, daß die Pandemie am 15.10.2022 endet. Die Uhrzeit wird nicht ange­ge­ben: „Wien geht vor­an. Zwölfte Impfung ab vier Jahren mög­lich“ weiterlesen

Dänemark braucht keine Winterreifen

Während uns Karl-Lauterbach Winterreifen (die mit den Spikes) von Oktober bis Ostern androht, hat sich Dänemark dage­gen ent­schie­den. Vermutlich, weil sie weni­ger Schnee haben. Oder jeden­falls viel klei­ner sind. Oder mehr "geimpft" haben. Oder es mehr Wölfe gibt. Angeregt durch einen Artikel vom 27.6. auf nachdenkseiten.de zitie­re ich aus einer Darstellung von nordschleswiger.dk:

»Sommer ohne Einschränkungen – Herbst ohne Shutdown

Es ist das Ziel der Regierung, ohne Shutdowns über den Herbst und Winter zu kom­men. Trotz stei­gen­der Infektionszahlen sol­len wir den Sommer ohne Einschränkungen genie­ßen, so die Botschaft der Regierungschefin... „Dänemark braucht kei­ne Winterreifen“ weiterlesen

»Arztpraxen sind keine Ordnungsämter!«. Hausärzteverband entsetzt über Lauterbachs Testverordnung

»Berlin, 27.06.2022. – Zur über­ar­bei­te­ten Testverordnung erklärt der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt:

„Grundsätzlich ist es aus unse­rer Sicht rich­tig, die anlass­lo­sen Massentestungen asympto­matischer Personen ein­zu­schrän­ken und die Qualität der Tests zu erhö­hen. Dafür müs­sen auch die Wild-West-Zustände in eini­gen Testzentren unter­bun­den wer­den. Die nun vor­ge­leg­te neue Testverordnung ist aber vor allem ein Bürokratiemonster mit zum Teil haar­sträu­ben­den Regelungen, die schlicht­weg nicht zu Ende gedacht sind. „»Arztpraxen sind kei­ne Ordnungsämter!«. Hausärzteverband ent­setzt über Lauterbachs Testverordnung“ weiterlesen

«Was ich mir aber schon vorstellen kann, ist, dass wir noch mal eine starke Welle kriegen»

Die Sommerpause ste­he bevor. Danach wer­de man «sehr knapp wie­der im September anfan­gen, am Infektionsschutzgesetz rum­zu­bas­teln, wenn viel­leicht schon die nächs­te Welle losläuft».

Mit die­sem Bildchen wur­de hier im Februar in Unsichere Empfängnisverhütung die Kompetenz des "Bioinformatikers" und Mitglieds des Corona-Expertenrates der Bundesregierung Lars Kaderali gewürdigt.

Am 26.6. ver­gnügt er uns unter der Überschrift "Die Pandemie macht kei­ne Pause – Krankenstand wird zur Belastung" so:

"Der hohe Krankenstand im Land in Folge der
Corona-Pandemie wird zuse­hends zum Problem.
„«Was ich mir aber schon vor­stel­len kann, ist, dass wir noch mal eine star­ke Welle krie­gen»“ weiterlesen

Unternehmensberatung PwC teilt Gewerkschaftsforderungen

Also nicht direkt, bewah­re, aber irgend­wie schon:

"Prognose: Personalmangel in Gesundheitswesen verschärft sich

München (dpa) – Der Personalmangel im deut­schen Gesundheitswesen wird sich nach einer Analyse der Unternehmensberatung PwC in den nächs­ten Jahren dra­ma­tisch ver­schär­fen. Bis 2035 könn­ten fast 1,8 Millionen Fachkräfte feh­len, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten
Papier. Besonders betrof­fen sind dem­nach Kranken- und Altenpflege; in
bei­den Bereichen könn­te mehr als ein Drittel des eigent­lich benö­tig­ten Personals feh­len. Doch auch an Ärztinnen und Ärzte wird es laut PwC in gro­ßer Zahl man­geln, sofern sich die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen nicht ver­bes­ser­ten. „Unternehmensberatung PwC teilt Gewerkschaftsforderungen“ weiterlesen

Die deutsche Maskenindustrie stirbt

Diese erschüt­tern­de Prognose ist am 27.6. hin­ter der Bezahlschranke auf faz.net zu lesen in einem "COVID-23, COVID-24, COVID-25: Ist Deutschland gut auf die nächs­ten Pandemien vor­be­rei­tet?" über­schrie­be­nen Artikel. Schuld ist die Abhängigkeit, dies­mal von China.

»… 2021 ent­stand eine gan­ze Industrie, die Deutschland ver­sor­gen konn­te, sogar ein Branchenverband wur­de gegrün­det. In dem sind 74 Hersteller orga­ni­siert, die mehr als vier Milliarden Masken pro Jahr her­stel­len könn­ten. Sie bekom­men aber kaum Aufträge, weil die Hersteller in China bil­li­ger sind. Auch der deut­sche Staat kauft in China, statt die hei­mi­sche Industrie zu för­dern. Der CDU-Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel erkennt ein Muster: „In der größ­ten Not wird gesagt, Europa müs­se unab­hän­gig sein. Ist die größ­te Not dann über­wun­den, wird wie­der beim Preiswertesten bestellt, im Zweifelsfall in China“.« „Die deut­sche Maskenindustrie stirbt“ weiterlesen