So, jetzt erst mal eine Woche Pause

Es war ja ange­kün­digt in Wann macht coro­dok dicht? Kommentare wer­den frei­ge­schal­tet, aber sonst ist Abstand hal­ten zum Thema angesagt.

An die­ser Stelle bedan­ke ich mich für die vie­len Wünsche, Hinweise und Kritiken zu der Überlegung, wann coro­dok wohl nicht mehr gebraucht wird. Klar, der Beitrag konn­te als "fishing for com­pli­ments" gele­sen wer­den, und ich gebe zu, mich über loben­de Worte gefreut zu haben. Dennoch war die Frage ernst­ge­meint. Deshalb wer­de ich die nächs­ten Tage auch nut­zen, um über die ver­schie­de­nen Vorschläge nach­zu­den­ken. Dabei weiß ich, daß hier nur die "Fans" zu Wort gekom­men sind; die­je­ni­gen, die den Blog (inzwi­schen) für unnö­tig oder schlecht hal­ten, haben ihn verlassen.

Fest steht jeden­falls, daß die Seite als Fundgrube aus 11.000 Beiträgen und fast 150.000 Kommentaren bestehen bleibt. Ob und in wel­cher Weise die Grube wei­ter befüllt wird, wird sich zei­gen. Ich hof­fe, in einer Woche sind immer noch zahl­rei­che LeserInnen dabei!

VG Düsseldorf zur Impfpflicht in Krankenhausverwaltung: Tätig­keits­verbot für Unge­impfte rechtswidrig

Wieder ein klei­ner Trippelschritt in Richtung Vernunft, über den lto​.de unter die­ser Überschrift am 4.10. berichtet:

»Die Stadt Duisburg durf­te kein Tätigkeitsverbot wegen feh­len­der Corona-Schutzimpfungen gegen die Mitarbeiterin in der Verwaltung einer Klinik ver­hän­gen. Das hat das VG Düsseldorf in einem Eilverfahren entschieden.

Das Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf hat in einem Eilverfahren ent­schie­den, dass das wegen feh­len­der Impfung aus­ge­spro­che­ne Tätigkeitsverbot gegen eine Mitarbeiterin nach vor­läu­fi­ger Prüfung rechts­wid­rig war. Deshalb wur­de die auf­schie­ben­de Wirkung ihrer Klage ange­ord­net (Beschl. v. 29.09.2022, Az. 24 L 1818/22). „VG Düsseldorf zur Impfpflicht in Krankenhausverwaltung: Tätig­keits­verbot für Unge­impfte rechts­wid­rig“ weiterlesen

Weil Arzneimittel auf Resistenzen stoßen: Impfen, impfen, impfen

Hier eine wei­te­re Geschäftsidee von "Pharma Fakten. Eine Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland", dies­mal vom 2.9.22:

»Impfen gegen die nächs­te Pandemie

Auf die nächs­te glo­ba­le Gesundheitskrise – anti­mi­kro­biel­le Resistenzen gegen Arzneimittel – gibt es kei­ne ein­fa­che Antwort. Um zu ver­hin­dern, dass lebens­wich­ti­ge Medikamente unwirk­sam wer­den, muss an vie­len Stellschrauben gedreht wer­den. Die Impfrate ist eine davon.

Der Leitgedanke ist ein­fach: Jede Krankheit und jede Komplikation, die nicht sein muss, ist eine zu viel. Ein wich­ti­ger Strategiepfeiler gegen die Gefahr unwirk­sam wer­den­der Arzneimitteltherapien ist: die Krankheitslast ver­rin­gern. „Weil Arzneimittel auf Resistenzen sto­ßen: Impfen, imp­fen, imp­fen“ weiterlesen

US-Gesundheitsbehörde: "Studie bestätigt Zusammenhang zwischen COVID-19-Impfung und vorübergehender Verlängerung des Menstruationszyklus"

Auf der Seite des "National Institutes of Health" ist am 27.9. zu lesen:

»Eine gro­ße inter­na­tio­na­le Studie hat die Ergebnisse einer frü­he­ren US-Studie bestä­tigt, in der die COVID-19-Impfung mit einer durch­schnitt­li­chen Verlängerung des Menstruationszyklus um weni­ger als einen Tag in Verbindung gebracht wur­de. Dieser Anstieg war nicht mit einer Veränderung der Anzahl der Menstruationstage (Tage der Blutung) ver­bun­den. Die von den National Institutes of Health finan­zier­te neue Studie umfass­te Daten von fast 20.000 Personen aus Kanada, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Europa und ande­ren Teilen der Welt, die einen von neun ver­schie­de­nen Impfstoffen erhal­ten hat­ten. Bei den meis­ten Studienteilnehmern ver­schwand der Anstieg in dem auf die Impfung fol­gen­den Zyklus. „US-Gesundheitsbehörde: "Studie bestä­tigt Zusammenhang zwi­schen COVID-19-Impfung und vor­über­ge­hen­der Verlängerung des Menstruationszyklus"“ weiterlesen

Mehr Freude am Impfen

Das for­dert "Pharma Fakten. Eine Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland."Wir lesen über ein "Pflichtfach Impfungen an der Schule" und Berufsverbote für ÄrztInnen:

» Bessere Aufklärung und Kommunikation
Und es gibt noch wei­te­re Schritte, die Dr. Michael Wojcinski skiz­zier­te. Der Gynäkologe aus Garmisch-Partenkirchen enga­giert sich seit Jahren dafür, dass auch Fachärzt:innen beim Impfen zum Einsatz kom­men. Wie auch Klaus Holetschek schlug Wojcinski vor, die Kommunikation, Information und Aufklärung in Sachen Impfen ein­fa­cher und bes­ser zu gestal­ten. Das fan­ge an bei den Impf-Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Stiko, die viel kür­zer und ein­fa­cher for­mu­liert wer­den müss­ten. „Die Anwendungshinweise zum Impfen bei Menschen mit Immundefizienz umfas­sen 136 Seiten“, so Wojcinski, dabei kön­ne man auch ganz ein­fach sagen: „Eine Totimpfung ist immer mög­lich“
„Mehr Freude am Impfen“ weiterlesen

Impfbereitschaft schläft noch

Das ist zu erfah­ren in einem Artikel auf faz​.net am 5.10. hin­ter der Bezahlschranke. Die Druckausgabe vom 6.10. trägt den abwei­chen­den Titel "Neue Impfstoffe wecken Impfbereitschaft. Ausgerechnet Ältere sehen den Booster gegen Covid häu­fig skep­tisch". Es kom­men aber PatientInnen mit Angsterkrankungen.

»Die Verfügbarkeit neu­er Corona-Impfstoffe, die an unter­schied­li­che Omikron-Varianten ange­passt sind, führt zu einer ver­stärk­ten Nachfrage der Bürger nach Boosterimpfungen. „Die Resonanz ist deut­lich bes­ser gewor­den“, sagt Benedikt Hart vom Deutschen Roten Kreuz. Er lei­tet das Impfzentrum in Frankfurt und ver­zeich­net dort inzwi­schen wie­der bis zu 300 Impflinge je Tag… Interessant sei für die Impfwilligen aller­dings nur ein Präparat – jener Impfstoff näm­lich, der nicht nur gegen den Wildtyp des Virus wirkt, son­dern auch gegen die Varianten BA.4 und BA.5. Das ande­re Mittel kom­me kaum zum Einsatz… „Impfbereitschaft schläft noch“ weiterlesen

KBV nörgelt über Aufwand bei Erfassung der bis zu 6 "Impfungen"

Die Dokumentation schmä­lert den Erlös der Gesundheitsunternehmen:

»KBV zu neu­en Regeln bei Dokumentation von COVID-19-Impfungen: Mehrbelastung ohne Nutzen

Berlin. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung kri­ti­siert neue Dokumentationsregelungen bei Corona-Impfungen und spricht von einem hohen büro­kra­ti­schen Aufwand, der damit ver­bun­den sei.

Für die täg­li­che Dokumentation von COVID-19-Impfungen sieht die Coronavirus-Impfverordnung dem­nach vor, dass Praxen künf­tig erfas­sen, die wie­viel­te Impfung jemand erhal­ten hat. Das glei­che wer­de auch bei der Abrechnung ver­langt, so die KBV am Freitag in Berlin… „KBV nör­gelt über Aufwand bei Erfassung der bis zu 6 "Impfungen"“ weiterlesen