Drosten zu Hintergedanken und Arbeitsplatzabwesenheiten

Es führt kein Weg dar­an vor­bei. Anschei­nend wei­gern sich die Men­schen vom NDR erst­mals, den "Coro­na­vi­rus Update"-Podcast mit Chris­ti­an Dros­ten zu ver­schrift­li­chen. Jeden­falls liegt bis heu­te von der Sen­dung am 12.1.23 kein Tran­skript vor*. Ich kann es ihnen nicht übel­neh­men, wenn sie es ableh­nen, die­se Arbeit ohne Gefah­ren­zu­la­ge auf sich zu neh­men. Also bei­ße ich in den süß-sau­ren Apfel und brin­ge zu lesen, was an Schar­la­ta­ne­rie zu hören ist. Gleich zu Beginn heißt es innovativ:

»Die Pan­de­mie zeich­net sich u.a. ja dadurch aus, daß sie auß­er­sai­so­na­le Wel­len macht, daß wir also bei­spiels­wei­se so etwas wie eine Som­mer­wel­le bekom­men von einem Virus, das eigent­lich ja in die Win­ter­zeit gehört. Und das kommt dadurch, daß das Virus sich adjus­tiert…« „Dros­ten zu Hin­ter­ge­dan­ken und Arbeits­platz­ab­we­sen­hei­ten“ weiterlesen

Urteil: Zwangsbehandlung nur nach Aufklärung zulässig

Es geht bei dem Arti­kel auf n‑tv.de am 18.1.23 nicht um die Coro­na-Sprit­zen. Den­noch ist das Urteil auch dafür von Bedeutung.

»Frankfurt/Main (dpa/lhe) – Eine Zwangs­be­hand­lung mit Medi­ka­men­ten ist laut einem Gerichts­ur­teil nur nach "best­mög­li­cher" Auf­klä­rung zuläs­sig. Das Ober­lan­des­ge­richt (OLG) Frank­furt hob wegen "meh­re­ren schwer­wie­gen­den Ver­fah­rens­män­geln" einen Beschluss des Land­ge­richts auf, das die­sen schwe­ren Ein­griff in die Grund­rech­te erlaubt hat­te. „Urteil: Zwangs­be­hand­lung nur nach Auf­klä­rung zuläs­sig“ weiterlesen

Woran denken Sie beim Branchenverband BIO Deutschland?

Deme­ter, Alna­tu­ra, Rapun­zel? Mein Gro­schen bei die­ser Mel­dung fiel erst beim vor­letz­ten zitier­ten Absatz:

»Finan­zie­rung der Bio­tech-Bran­che bricht nach Coro­na-Boom ein

BERLIN (dpa-AFX) – Nach einem Boom wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie erlebt die deut­sche Bio­tech­no­lo­gie-Bran­che wie­der schwie­ri­ge­re Zei­ten. Nach zwei Jah­ren mit Finan­zie­rungs­re­kor­den floss 2022 weni­ger Geld in die Unter­neh­men, wäh­rend sich die Stim­mung in der Bran­che ein­ge­trübt hat. Das teil­te der Bran­chen­ver­band BIO Deutsch­land am Mitt­woch in Ber­lin mit… „Wor­an den­ken Sie beim Bran­chen­ver­band BIO Deutsch­land?“ weiterlesen

840.000 Corona-Fälle durch EM. Weil man nicht auf Viola Priesemann hörte

Wie­viel Leid wäre der Mensch­heit und ins­be­son­de­re der Natio­nal­elf erspart geblie­ben, hät­te man der Pythia des Max-Planck-Insti­tuts für Dyna­mik und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on Glau­ben geschenkt! Und wie vie­le Leben wären auch bei der WM zu ret­ten gewe­sen (Stu­die folgt bestimmt)!

Selbst die Über­schrift auf tages​schau​.de "Stu­die zählt 840.000 Coro­na-Fäl­le durch EM" ist falsch. Noch nie hat Prie­se­mann etwas gezählt. Sie hat ihren Com­pu­ter mit Daten gefüt­tert, auf daß er gewünsch­te Ergeb­nis­se aus­spu­cke. Die "Tages­schau" meint: „840.000 Coro­na-Fäl­le durch EM. Weil man nicht auf Vio­la Prie­se­mann hör­te“ weiterlesen

Hoffnung auch für Kinder? Wie Moderna das RS-Virus besiegen will

Bezeich­nen­der­wei­se in der Rubrik "Unter­neh­men" darf die Finanz­jour­na­lis­tin Ange­la Göp­fert auf tages​schau​.de am 18.1.23 Pro­dukt­wer­bung trei­ben, wie sie im Buche steht. Unter obi­ger Über­schrift ist dort zu lesen:

»… Inten­siv­me­di­zi­ner schlu­gen wegen der zeit­wei­se "kata­stro­pha­len Lage" auf den Kin­der-Inten­siv­sta­tio­nen Alarm.

Was man­che nicht wis­sen: RSV ist nicht nur für Früh­ge­bo­re­ne und Klein­kin­der gefährlich…

Hier­zu­lan­de zählt das Robert Koch-Insti­tut (RKI) auch Erwach­se­ne mit Immun­schwä­che, einem durch Medi­ka­men­te unter­drück­ten Immun­sys­tem oder Vor­er­kran­kun­gen des Her­zens oder der Lun­ge zu den Risi­ko­pa­ti­en­ten, die schwer an einer RSV-Infek­ti­on erkran­ken können.

RSV-Impfstoff zeigt deutliche Wirkung

„Hoff­nung auch für Kin­der? Wie Moder­na das RS-Virus besie­gen will“ weiterlesen

EU genehmigt »Inverkehrbringen von teilweise entfettetem Pulver aus Acheta domesticus (Hausgrille) als neuartiges Lebensmittel«

Ich habe nichts gegen den Ver­zehr von Insek­ten. Das ist in wei­ten Regio­nen der Welt gän­gi­ge Pra­xis. (Ob es sich hier um "kul­tu­rel­le Aneig­nung" han­delt, mögen Beru­fe­ne­re dis­ku­tie­ren.) Was uns am 3.1.23 "für die Kom­mis­si­on Die Prä­si­den­tin Ursu­la VON DER LEYEN" in einer Ver­ord­nung unter­ju­belt, ist aller­dings dreist. Es geht um

»…Ver­wen­dung von teil­wei­se ent­fet­te­tem Pul­ver aus gan­zem Ach­e­ta dome­sti­cus (Haus­gril­le) in Mehr­korn­brot und ‑bröt­chen, Cra­ckern und Brot­stan­gen, Getrei­de­rie­geln, tro­cke­nen Vor­mi­schun­gen für Back­wa­ren, Kek­sen, tro­cke­nen gefüll­ten und unge­füll­ten Erzeug­nis­sen aus Teig­wa­ren, Soßen, ver­ar­bei­te­ten Kar­tof­fel­er­zeug­nis­sen, Gerich­ten auf Basis von Legu­mi­no­sen und Gemü­se, Piz­za, Erzeug­nis­sen aus Teig­wa­ren, Mol­ken­pul­ver, Fleisch­ana­lo­gen, Sup­pen und Sup­pen­kon­zen­tra­ten oder ‑pul­ver, Snacks auf Mais­mehl­ba­sis, bier­ähn­li­chen Geträn­ken, Scho­ko­la­den­er­zeug­nis­sen, Nüs­sen und Ölsaa­ten, Snacks außer Chips sowie Fleisch­zu­be­rei­tun­gen für die all­ge­mei­ne Bevölkerung…«

Gekenn­zeich­net wird das nur bedingt:

„EU geneh­migt »Inver­kehr­brin­gen von teil­wei­se ent­fet­te­tem Pul­ver aus Ach­e­ta dome­sti­cus (Haus­gril­le) als neu­ar­ti­ges Lebens­mit­tel«“ weiterlesen

Das Davöschen der Holtzbrinck-Oligarchen

"Euro­pe 2023" nennt der Medi­en­kon­zern sei­ne Tagung, die in den Blät­tern heu­te so bewor­ben wird.

Es lohnt, einen nähe­ren Blick auf die­se Anzei­ge zu wer­fen. Sie ver­deut­licht schön Medi­en­macht, Finan­ziers, Akteu­rIn­nen und Feigenblätter.

Außer­dem zeigt sie unge­wollt eine Tech­nik der Mei­nungs­ma­che auf:

.. „Das Davö­schen der Holtz­brinck-Olig­ar­chen“ weiterlesen

Wer hat das Zitat aus Ihrem "Welt"-Artikel gelöscht, liebe Frau Bodderas, Frau Stolze, Herr Röhn?

In Ihrem Arti­kel "Erkennt­nis­se, die der deut­schen Impf­pra­xis fun­da­men­tal wider­spre­chen" vom 6.4.22 heißt es (seit wann?) hin­ter der Bezahlschranke:

»Trans­pa­renz­hin­weis: In einer frü­he­ren Ver­si­on des Arti­kels lau­te­te das wört­lich zitier­te State­ment einer Biontech-Spre­che­rin zur Dosis­fra­ge anders. Auf Wunsch des Unter­neh­mens haben wir es geändert.«
welt​.de ("ver­öf­fent­licht am 06.04.2022")

Aus Ihrem Ori­gi­nal­ar­ti­kel (gesi­chert!) wur­de auf die­sem Blog am glei­chen Tag zitiert:

»Offen gesteht Biontech-Fir­men­spre­che­rin Jas­mi­na Ala­to­vic zur Impf­do­sie­rung ein: „Es ist rich­tig, bei den Jün­ge­ren rei­chen 20 Mikro­gramm, manch­mal sogar 15 Mikro­gramm aus.“ Eine alters­an­ge­pass­te Dosie­rung der Impf­stof­fe sei „prin­zi­pi­ell zwar eine ele­gan­te Lösung“, so Ala­to­vic, „aber nicht prak­tisch, wenn man so rasch wie mög­lich fünf Mil­li­ar­den Men­schen imp­fen muss“. Daher habe man sich unter dem Druck der Pan­de­mie ent­schie­den, „dass 30 Mikro­gramm die ange­mes­se­ne Dosis für alle ist“, sagt Alatovic…«
Biontech-Stoff: "Über­do­sis für die einen", zu wenig für die ande­ren, coro​dok​.de
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