Altöttings Landrat: "Bringen Impfstoff nicht mehr los"

Nun sol­len die Ü‑12-Jährigen die Statistik ret­ten. Auch sonst schert man sich nicht um Vorschriften:

»… Im Landkreis Altötting trat am Wochenende erst­mals der Fall ein, dass mehr Impfstoff zur Verfügung stand als es Impfwillige gab. Die Situation wer­de sich noch ein­mal ver­schär­fen, ist sich der Landrat sicher. Denn eine wei­te­re Charge von 17000 Impfdosen soll der Kreis in den nächs­ten Wochen erhal­ten. "Wir brin­gen den Impfstoff nicht mehr los", so Schneider.

Im Landkreis gilt ab Mitte der Woche des­halb, dass sich alle Bürger aus Bayern imp­fen las­sen kön­nen – unab­hän­gig davon, wo die­se leben und ob sie prio­ri­siert sind oder nicht. Ab Mittwoch wird dafür ein eige­nes Termin-Portal unter www.termine.impfzentrum-aoe.de frei­ge­schal­tet, da die Terminierung Auswärtiger über das BayIMCO-Portal nicht mög­lich ist.

Dazu ver­kürzt der Landkreis die Zeitspanne zwi­schen der ers­ten und der zwei­ten Impfung bei den Impfstoffen Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. Bei Moderna wird er von sechs auf vier Wochen, bei Biontech von sechs auf drei Wochen und bei Astrazeneca von zwölf auf neun Wochen redu­ziert, was bedeu­tet, dass die­je­ni­gen, die das Impfangebot des Landkreises anneh­men, zum Teil noch vor den Sommerferien bei­de Impfungen erhal­ten kön­nen – ledig­lich bei Astrazenca füh­re die Verkürzung zu gerin­gen Einbußen bei der Wirksamkeit, erläu­ter­te Dr. Katrin Mitterpleininger, die medi­zi­ni­sche Leiterin des Impfzentrums.

Eine wei­te­re Änderung, die bis­lang nur Landkreisbürger betrifft, ist, dass nun auch Jugendliche ab zwölf Jahren ein Impfangebot im Impfzentrum erhal­ten…«
plus.pnp.de (29.6.)

Neue Warnungen von Paul-Ehrlich-Institut und Astra-Zeneca? Sch… der Hund drauf. Wortspiele mit dem Namen Mitterpleininger erspa­re ich mir.

Siehe auch Altötting geht vor­an. Legal, ille­gal, hallelujal.

7 Antworten auf „Altöttings Landrat: "Bringen Impfstoff nicht mehr los"“

  1. Der Landkreis soll­te die Genbrühe über Ebay raus­hau­en. Drei-zwei-eins … meins! Am bes­ten in Kombi-Angeboten mit Kühlausrüstung und Spritzenset. Die Frage ist, unter wel­cher Rubrik das Zeug ange­bo­ten wer­den soll­te. Passend wäre wahr­schein­lich unter B‑Ware.

  2. Alle Zeugen Corona's sind geimpft. Alle "ich will in den Urlaub" Kleingeister sind geimpft, alle Mitläufer sind geimpft. Die nor­ma­le Bevölkerung scheisst auf das Gift.

  3. Die Frau Sonstwaspleiniger scheint von der Entwicklung über­rannt wor­den zu sein, noch nicht mal die Zeit genug war, die Datenschutzerklärung anzupassen:

    Diese Datenschutzerklärung doku­men­tiert die Datenverarbeitung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten im Rahmen der Corona Schnelltestungen mit der Software TestQ

    Wo soll das noch hinführern?

    1. @Helmut Adams: Nett dar­in auch: "Daten von Schnelltests (Testdaten) wer­den auf­grund behörd­li­cher Vorgaben bis Ende 2024 gespei­chert und anschlie­ßend unwi­der­ruf­lich anony­mi­siert. Erhalten blei­ben nur die sta­tis­ti­schen Daten Geburtsjahr und PLZ."

  4. "16:23 In Bremen sind 63,7 Prozent min­des­tens ein­mal geimpft +++
    Unter den Bundesländern ver­zeich­net Bremen mit 63,7 Prozent den höchs­ten Anteil Erstgeimpfter. 14 wei­te­re Bundesländer haben die 50-Prozent-Marke geschafft. Schlusslicht bleibt Sachsen mit 47,7 Prozent. Das Saarland zählt mit 43,6 Prozent den höchs­ten Anteil an voll­stän­dig geimpf­ten Einwohnern. Brandenburg ist hier mit 34,4 Prozent am Ende der Rangliste."

    https://www.n‑tv.de/panorama/19–11-Viele-Betriebsarzt-Impfungen-wurden-bisher-wohl-nicht-erfasst–article21626512.html

    Die Bremer wer­den über‑, die Brandenburger unterschätzt.

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