An erster Hochschule 3G gekippt

bild.de (26.7.)

»Hannover – Für die rund 26 700 Studenten und 5300 Beschäftigen der Leibniz-Universität gilt kei­ne 3G-Regel mehr.

Eine unge­impf­te Institutsmitarbeiterin der Hochschule war gegen die Entscheidung des Präsidiums, Zugang nur Geimpften, Getesteten und Genesenen (3G) zu gewäh­ren, per einst­wei­li­ger Anordnung vor dem Verwaltungsgericht vorgegangen.

Ehe die Eilsache ent­schie­den wur­de, gab die Uni nach und kas­sier­te die Vorgabe – wohl wis­send, dass die Verfügung auf Sand gebaut war…

Die Leibniz-Uni setzt seit­her bei der Corona-Prophylaxe auf Freiwilligkeit. In einer Rundmail appel­lier­te Präsident Dr. Volker Epping an Studenten und Mitarbeiter, sich wei­ter­hin tes­ten zu las­sen und bei Ansammlungen eine Maske zu tra­gen.«

17 Antworten auf „An erster Hochschule 3G gekippt“

    1. @Johannes Schumann
      Das habe ich auch erst gedacht, wegen Verknüpfung "Leibnitz-Uni" = Leipzig. Es ist aber nicht in Sachsen, son­dern die Leibnitz-Uni ist wohl in Hannover = Niedersachsen. Soweit ich weiß, tra­gen die zwar "Sachsen" im Namen, wür­den sich aber gegen die Zuschreibung "Sachsen" weh­ren. Beide Länder könn­ten von ihrer Identität nicht wei­ter von­ein­an­der ent­fernt sein, fin­de ich.

  1. Mann Asche, Corona isch OVER und durch !!!!
    fin­de dich end­lich damit ab, dass dein Thema tot is und such dir ein ande­res Hobby.

  2. Wow, die Frau ist eine Heldin für mich (sie war sich sicher­lich bewusst, wie sie bei einem nega­ti­ven Urteil des Gerichts dage­stan­den hät­te, ver­mut­lich wäre sie raus­ge­mobbt wor­den oder offi­zi­ell gekün­digt wor­den, da gibt es ja mitt­ler­wei­le vie­le Methoden, sei es "Störung des Hausfriedens" usw.), die Frage ist aber, war­um die Verfügung der Uni auf Sand gebaut sei. Bisher gilt ja angeb­lich, dass man per Hausrecht jede noch so kras­se Grundrechtsverletzung durch­peit­schen darf – oder sind die Verwaltungsgerichte mitt­ler­wei­le auf­ge­wacht aus ihrem Tiefschlaf und es wird juris­tisch wie­der bes­ser gear­bei­tet? Dass ein soge­nann­tes Hausrecht unse­re Grundrechte 'kas­siert', hielt ich schon immer für einen schlech­ten Witz.

    Wow, und das war Hannover = Niedersachsen. Irgendwie hat­te ich zu spä­ter Stunde "Leipzig" abge­spei­chert… In Niedersachsen waren schon eini­ge sinn­haf­te Urteile dabei. Damals wur­de auch von einem Richter am Verwaltungsgericht das 3G im Einzelhandel gekippt, von Montgomery damals als "klei­nes Richterlein" bezeichnet.
    Interessant. Was funk­tio­niert in Niedersachsen, was in ande­ren Bundesländern bei den Gerichten nicht mehr funk­tio­niert? Ist in Niedersachsen die Justiz per Definition unab­hän­gi­ger oder hat man dort nur mehr (oder ein paar gute) Richter mit Rückgrat?

    1. In Niedersachsen wirrd am 09.10.22 gewählt und da stellt man gern im Vorfeld ein paar Honigfallen auf. Hat ja in Schleswig-Holstein und NRW auch funktioniert.

  3. Hm … hat­te ein ande­res Gericht in einem ande­ren Fall nicht bestä­tigt, dass sich eine Uni bei sowas auf ihr Hausrecht beru­fen darf? Oder ging es dabei „nur“ um Maskenpflicht, aber nicht um Zugangsbeschränkungen wie 3G?

    Naja … jeden­falls eine erfreu­li­che Meldung. Und gro­ßen Respekt für die Angestellte, die den Mut hat­te, gegen ihren Arbeitgeber und die­se Regelung vor­zu­ge­hen. Anstatt sich dar­auf zu ver­las­sen, das bestimm­te Staranwälte aus dem Internet schon bald das gan­ze Kartenhaus zum Einstürzen bringen. 😉

    1. "Hm … hat­te ein ande­res Gericht in einem ande­ren Fall nicht bestä­tigt, dass sich eine Uni bei sowas auf ihr Hausrecht beru­fen darf? Oder ging es dabei „nur“ um Maskenpflicht, aber nicht um Zugangsbeschränkungen wie 3G?"

      @King Nothing
      Doch, wenn ich m ich recht erin­ne­re, hat­te ein Gericht in Hessen an der Uni in Marburg (?) ent­schie­den, dass dort das Hausrecht gilt und somit auch Maskenpflicht und 3G ver­langt wer­den dürfe.
      Aber die Begründungen der Gerichte wer­den mei­nes Erachtens sowie­so nur noch an den Haaren so her­bei­ge­zo­gen, dass sie das bereits vor­her getrof­fe­ne Urteil nur noch unter­mau­ern müssen.

      Möglicherweise ist es eine sehr poli­ti­sche Sache. Marburg hat vie­le Verbindungen in die Pharmabranche und einen bestimm­ten poli­ti­schen Ruf. Die Leipzig Uni ist mir nicht als poli­tisch-aus­ge­rich­te­te Universität bekannt, wobei Hannover in Niedersachsen schon ein Zentrum der Medizin ist. Vielleicht ist dort die Richterschaft ein­fach noch unab­hän­gi­ger und bekommt weni­ger 'Druck' von den Machthabenden bzw. hängt weni­ger an deren Geldtöpfen?

      1. @Getriebesand:
        Sie haben ein gutes Gedächtnis. 🙂
        Es war die Uni in Marburg. Eine Suche im Blog bestä­tigt das. Allerdings ging es wirk­lich "nur" um die Maskenpflicht, nicht um Zugangsbeschränkungen. Diese wur­de letzt­end­lich dann auch vom Verwaltungsgericht bestä­tigt, da sich die Uni dabei auf ihr Hausrecht beru­fen könne.

        Uni Marburg: Hausrecht schlägt Grundgesetz
        https://www.corodok.de/uni-marburg-hausrecht/

  4. An den Präsidenten der Leibniz Universität Hannover
    Herrn Prof. Dr. Epping 

    prae­si­dent @ uni-hannover.de

    Geschäftszimmer des Präsidenten
    Frau Theophiel 

    linda.theophiel @ zuv.uni-hannover.de

    uni-hannover.de/de/universitaet/praesidium/praesident/

    31.05.2021

    Infoveranstaltung zur COVID-19-Schutzimpfung 

    Studierende und Beschäftigte der LUH sind ein­ge­la­den zum Austausch mit Prof. Dr. Christine Falk von der Medizinischen Hochschule Hannover 

    Unter dem Titel „COVID-19-Schutzimpfung – Facts and Figures“ fin­det am Freitag, den 4. Juni 2021, von 10.30 bis 12 Uhr eine Informationsveranstaltung für alle Angehörigen der Leibniz Universität Hannover (LUH) statt. Referentin ist Prof. Dr. Christine Falk, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie und Professorin am Institut für Transplantationsimmunologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Sie stellt die wich­tigs­ten Fakten zur COVID-19-Impfung dar und beant­wor­tet Fragen. Die Betriebsärztin der LUH Dr. Ellen Aumüller mode­riert die Fragen. 

    https://www.uni-hannover.de/en/universitaet/aktuelles/corona/details/news/infoveranstaltung-zur-covid-19-schutzimpfung/

    20.08.2021

    Impfaktion rich­tet sich an Studierende 

    Präsidium möch­te zum Wintersemester 21/22 wie­der Lehre in Präsenz ermöglichen 

    Seit drei Semestern läuft die Lehre an der Leibniz Universität Hannover (LUH) pan­de­mie­be­dingt nahe­zu aus­schließ­lich online. Nun gilt es, wie­der Präsenz an der Universität zu ermög­li­chen. Allerdings ist dafür u.a. ein mög­lichst hoher Anteil an geimpf­ten Studierenden unab­ding­bar.

    Um die Gesundheit aller Angehörigen der Leibniz Universität zu schüt­zen, plant die Hochschulleitung, aus­schließ­lich geimpf­ten, gene­se­nen oder getes­te­ten Studierenden und Beschäftigten den Zutritt zu allen Gebäuden der Universität zum Wintersemester 21/22 zu ermög­li­chen. Damit Studierende eine Impfung ohne gro­ßen Aufwand erhal­ten kön­nen, lädt das Präsidium der LUH zu drei Impfterminen an der Universität ein. Eine Anmeldung ist ab sofort mög­lich. Es wird aus­schließ­lich der Impfstoff von BioNTech / Pfizer durch ein mobi­les Impfteam verimpft. 

    Wer zwi­schen Anmeldung und Impfung einen ande­ren Impftermin wahr­neh­men kann, ist gebe­ten, sich per E‑Mail an betriebs­arzt @ zuv.uni-hannover.de abzu­mel­den, damit ande­re Kommilitoninnen und Kommilitonen auf der Liste nach­rü­cken kön­nen. Bei Rückfragen wen­den Sie sich bit­te an betriebs­arzt @ zuv.uni-hannover.de [ Dr. Ellen Aumüller ] 

    https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/corona/detailansicht/news/impfaktion-richtet-sich-an-studierende/

    15.10.2021

    Zutritt zur LUH wei­ter­hin mit 3G 

    https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/corona/detailansicht/news/zutritt-zur-luh-weiterhin-mit-3g/

    Oktober 2021

    Zutritt nur mit 3G! Der Zutritt ohne eine dies­be­züg­li­che Legitimation ist Hausfriedensbruch, der straf­recht­lich ver­folgt wird. 

    3G access only! Entering without pro­of of vac­ci­na­ti­on, reco­very or tes­ting (3G) is con­si­de­red as trespas­sing and will be prosecuted 

    https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/pressestelle/aktuelles/3G-Hinweis-Oktober-2021_V3.pdf

    08.11.2021

    Weiterer Impftermin für Studierende und Beschäftigte 

    Angebot für Erst‑, Zweit- und Boosterimpfungen am 13. Dezember 2021 von 10 bis 17 Uhr 

    https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/corona/detailansicht/news/weiterer-impftermin-fuer-studierende-und-beschaeftigte/

    15.11.2021

    Impfzentrum in der Hauptmensa 

    Die Region Hannover betreibt ein Impfzentrum in der Mensa am Schneiderberg 

    Erst‑, Zweit- und Booster-Impfungen: Alle Studierenden und Beschäftigten der Leibniz Universität und des Studentenwerks Hannover sowie die Bürgerinnen und Bürger der Region kön­nen sich in der Hauptmensa am Schneiderberg (Callinstraße, Hannover) gegen COVID-19 imp­fen lassen. 

    https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/corona/detailansicht/news/impfzentrum-in-der-hauptmensa/

    15.03.2022

    Weitere Impftermine für Studierende und Beschäftigte 

    Erst‑, Zweit- und Boosterimpfungen am 5. und 12. April 2022

    Ohne Anmeldung: Die Leibniz Universität Hannover (LUH) bie­tet am Dienstag, dem 5. sowie dem 12. April 2022, wei­te­re Impfungen für ihre Studierenden und Beschäftigten an. Ein mobi­les Impfteam der Region Hannover impft von 10 bis 17 Uhr im Raum A320 des Hauptgebäudes (Welfengarten).

    Angeboten wer­den Erst‑, Zweit- und Boosterimpfungen. Verwendet wer­den die Impfstoffe von BioNTech / Pfizer (für Personen unter 30 Jahren und Schwangere) sowie von Moderna. Die Entscheidung über den jeweils ein­ge­setz­ten Impfstoff liegt aus­schließ­lich beim Arzt bzw. der Ärztin vor Ort. 

    https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/online-aktuell/details/news/weitere-impftermine-fuer-studierende-und-beschaeftigte‑2/

    Informationen zum Coronavirus (…) 

    Leitung Kommunikation und Marketing / Pressesprecherin der LUH
    Mechtild Freiin von Münchhausen
    coro­na @ uni-hannover.de

    Betriebsärztin
    Dr. Ellen Aumüller
    betriebs­arzt @ zuv.uni-hannover.de

    Bei arbeits­recht­li­chen Fragen: Leitung des Dezernats Personal und Recht
    Dr. Nicole Neuvians
    nicole.neuvians @ zuv.uni-hannover.de

    https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/corona/

    There is no pan­de­mic, the­re is COVAX, a crime against huma­ni­ty and a medi­cal crime. “STOP COVAX”

  5. Medizinisch ist C19 lan­ge vor­bei, maß­nah­men­tech­nisch und poli­tisch noch lan­ge nicht.
    Ob die Unterdrücker C19, MPX oder sonst­was zum Machterhalt her­neh­men, egal ‑wei­ter­ma­chen!
    Egal, was ein Poligrafowitsch meint.

  6. Es ist schon erstaun­lich, ja, erschüt­ternd, wie sehr gewis­se Menschen die Coronaregeln ver­in­ner­licht haben. Besonders erschre­ckend ist das an den Universitäten, denn man soll­te doch erwar­ten kön­nen, dass Lehrkräfte und Studierende an Hochschulen fähig sind, Sinn und Zweck die­ser Maßnahmen kri­tisch zu hin­ter­fra­gen und das Ansteckungsrisiko rich­tig einzuschätzen.
    Ich arbei­te an einer Universität in der Schweiz, wo am 17. Februar die Zertifikats- und Maskenpflicht auf­ge­ho­ben wur­de, was von der Unileitung mit Erleichterung zur Kenntnis genom­men wur­de. Seitdem habe ich in mei­nen Lehrveranstaltungen nie­man­den mehr mit Maske gese­hen und im Fakultätsrat waren es schon eine Woche nach Abschaffung der Maskenpflicht nur noch knapp 10%, die frei­wil­lig eine Maske tru­gen (unter­des­sen sind auch die mas­ken­los): zwei Deutsche, ein Italiener, ein Österreicher, also alles Personen aus Ländern mit beson­ders repres­si­ver Coronapolitik, wo bis heu­te immer noch zumin­dest im ÖV die Maske obli­ga­to­risch ist. Besteht viel­leicht ein Zusammenhang zwi­schen der Intensität der Drangsalierung durch staat­li­che Zwangsmaßnahmen und dem Glauben an deren Wirksamkeit und Notwendigkeit? Oder waren in den Nachbarländern die Angstpropaganda und die Unterdrückung abwei­chen­der Sichtweisen effi­zi­en­ter als in der Schweiz?
    In der Schweiz fie­len die Masken von einem Tag auf den andern und wer­den heu­te fast nur noch von Touristen und Neurotikern getra­gen. Warum wol­len in Deutschland so vie­le Personen und Institutionen sich nicht von der Maske und ande­ren Zwängen befrei­en? An der Infektionsgefahr kann es nicht lie­gen, die ist kaum höher als in mas­ken­lo­sen Nachbarländern. Und dass an deut­schen Universitäten immer noch nach Hausrecht 3G- und Maskenpflicht herrscht, muss beson­de­re Gründe haben, die wohl eher poli­tisch-ideo­lo­gi­scher Natur sind.

  7. wun­der­bar. da haben ja eini­ge rich­ter sich rich­tig infor­miert. dan­ke dafür und bit­te an die kol­le­gen ins­be­son­de­re bay­ern, bw, nrw weitersagen.

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