Anthony Fauci: Herdenimmunität bei COVID-19 kein erstrebenswertes Ziel mehr

Es mutet schon selt­sam an, an einem 1. April eine sol­che Meldung zu ver­öf­fent­li­chen. Doch es trifft zu, was unter die­sem Titel auf aerzteblatt.de zu lesen ist:

»Bethesda – Eine klas­si­sche Herdenimmunität, die die Grundlage für die Eradikation von SARS-CoV‑2 bil­den könn­te, ist nach Ansicht von Anthony Fauci nicht mehr mög­lich und auch nicht not­wen­dig. Die in den letz­ten bei­den Jahren durch Erkrankungen erreich­te Hintergrundimmunität soll­te zusam­men mit Impfstoffen, anti­vi­ra­len Medikamenten und mono­k­lo­na­len Antikörpern aus­rei­chen, um trotz der wei­te­ren Zirkulation der Viren zur Normalität zurück­zu­keh­ren, schreibt der Direktor des US-National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) mit Kollegen im Journal of Infectious Diseases (2022; DOI: 10.1093/infdis/jiac109).

Die Herdenimmunität war nach dem Beginn der Pandemie das Mantra der Virologen. Sie wur­den nicht müde, der Öffentlichkeit zu erklä­ren, dass die Epidemie vor­über sei, wenn 2/3 der Bevölkerung durch Erkrankungen oder Impfung schüt­zen­de Antikörper im Blut haben. Inzwischen dürf­ten die meis­ten Länder eine noch höhe­re Seroprävalenz in der Bevölkerung erreicht haben, doch die Zahl der Infektionen ist mit jeder neu­en Variante von SARS-CoV‑2 wei­ter gestiegen…

Die Herdenimmunität mag in der Theorie ein nütz­li­ches Instrument sein, um den Verlauf von Epidemien zu beschrei­ben, so Fauci, als prak­ti­sches Mittel für die Bekämpfung von Epide­mien sei sie jedoch nicht aus­rei­chend geeignet.

Fauci ver­gleicht die Erfahrungen, die in den letz­ten bei­den Jahren mit COVID-19 gemacht wur­den, mit der Influenza. Eine Grippe hin­ter­las­se eben­falls nur eine zeit­lich begren­ze Immunität, der sich die Viren in jedem Jahr durch einen anti­ge­nen Drift ent­zie­hen kön­nen (wes­halb jedes Jahr ein neu­er Impfstoff kon­zi­piert wer­den muss)…«


Fauci ver­sucht mit sei­ner Argumentation, die "Impfkampagne" zu ret­ten. Es ist frag­lich, ob das gelin­gen kann. Zunächst ein­mal zer­stört er jeden­falls das Mantra der Drosten, Lauterbach und Co. In der genann­ten Arbeit "The Concept of Classical Herd Immunity May Not Apply to COVID-19" heißt es:

»… HERDENIMMUNITÄT UND COVID-19. Das Erreichen einer voll­stän­di­gen Herdenimmunität mit COVID-19 ist mit erheb­li­chen Hindernissen ver­bun­den. Die "klas­si­sche" Herdenimmunität, die zu einer Ausrottung oder Eliminierung der Krankheit führt, ist mit Sicherheit ein uner­reich­ba­res Ziel. Wie bereits erwähnt, ist es mit Massenimpfungen und aggres­si­ven Ansätzen im Bereich der öffent­li­chen Gesundheit nicht gelun­gen, ande­re (schein­bar bes­ser kon­trol­lier­ba­re) Infektionskrankheiten der Atemwege wie Pocken, Masern und Röteln, die alle durch Viren mit begrenz­ter phä­no­ty­pi­scher Entwicklung ver­ur­sacht wer­den, zu kon­trol­lie­ren. Die Bekämpfung von SARS-CoV‑2 und sei­nen Zyklen neu­er Varianten stellt eine viel grö­ße­re Herausforderung dar. Wie die Influenza mutiert auch SARS-CoV‑2 stän­dig zu neu­en Varianten, die der Immunität durch Infektionen und Impfstoffe ent­ge­hen kön­nen. Außerdem kann es asym­pto­ma­tisch und ohne patho­gno­mo­ni­sche Anzeichen über­tra­gen wer­den, was die Kontrolle der öffent­li­chen Gesundheit erschwert. SARS-CoV‑2 scheint das sys­te­mi­sche Immunsystem nicht wesent­lich zu beein­träch­ti­gen, wie dies bei Viren wie Pocken, Masern und Röteln der Fall ist, die durch­weg eine aus­ge­präg­te Virämiephase haben. Außerdem scheint weder eine Infektion noch eine Impfung bei vie­len oder den meis­ten Menschen einen anhal­ten­den Schutz gegen SARSCoV‑2 zu bewir­ken. Schließlich stößt die öffent­li­che Gesundheitsbehörde bei ihren Bemühungen, die Ausbreitung von SARSCoV‑2 durch Impfung, Tragen von Masken und ande­re Maßnahmen ein­zu­däm­men, auf erheb­li­chen Widerstand. 

Sollte sich die durch Impfung oder Infektion her­vor­ge­ru­fe­ne Immunität gegen SARS-CoV‑2 tat­säch­lich als kurz­le­big erwei­sen oder soll­ten wei­ter­hin Escape-Mutanten ent­ste­hen, könn­te sich das Virus auf unbe­stimm­te Zeit wei­ter aus­brei­ten, wenn auch hof­fent­lich auf einem nied­ri­gen ende­mi­schen Niveau. Dies ist ins­be­son­de­re beim pan­de­mi­schen Influenzavirus von 1918 der Fall, des­sen vira­le Nachkommen auch 104 Jahre spä­ter noch sai­so­na­le Ausbrüche und gele­gent­li­che Pandemien ver­ur­sa­chen (Pandemie H2N2 im Jahr 1957, H3N2 im Jahr 1968 und H1N1 im Jahr 2009) (24), und das wir auch nach mehr als 80 Jahren noch nicht voll­stän­dig mit Impfstoffen bekämp­fen konn­ten. Diese Faktoren machen es wahr­schein­lich unmög­lich, SARS-CoV‑2 aus­zu­rot­ten (nur ein ein­zi­ges mensch­li­ches Virus – die Pocken – wur­de jemals aus­ge­rot­tet), es ist schwie­rig, es über lan­ge Zeiträume in gro­ßen geo­gra­fi­schen Gebieten aus­zu­rot­ten, und es ist schwie­rig, es selbst mit guten Impfstoffen zufrie­den­stel­lend zu kon­trol­lie­ren.

COVID-19 wird uns also wahr­schein­lich noch in abseh­ba­rer Zukunft beglei­ten, wenn auch auf einem sehr nied­ri­gen Niveau der ende­mi­schen Ausbreitung in der Bevölkerung und mit gerin­ge­rem Schweregrad. Wie bei der Influenza kann jedes Niveau des Herdenschutzes gegen SARS-CoV‑2 poten­zi­ell durch sich stän­dig ändern­de Immunitätsniveaus in zahl­lo­sen Teilpopulationen, durch mensch­li­che Bewegungen, Menschenansammlungen, Änderungen im Sozial- oder Präventionsverhalten, durch demo­gra­fi­sche Faktoren, durch Impfquoten, durch Schwankungen in der Dauerhaftigkeit der durch Infektion oder Impfung indu­zier­ten Immunität und durch die Entwicklung von Virusvarianten sowie durch vie­le ande­re Variablen über­wun­den wer­den.

Ermutigend ist jedoch, dass wir nach mehr als zwei Jahren Viruszirkulation und mehr als einem Jahr Impfungen mit Auffrischungsimpfungen nun über einen hohen Grad an Grundimmunität der Bevölkerung gegen SARS-CoV‑2 sowie über medi­zi­ni­sche Gegenmaßnahmen wie anti­vi­ra­le Medikamente und mono­k­lo­na­le Antikörper zur Verhinderung des Fortschreitens der Krankheit und weit­hin ver­füg­ba­re dia­gnos­ti­sche Tests ver­fü­gen. Mit die­sen Maßnahmen kön­nen wir eine weit­ge­hen­de Kontrolle der Ausbreitung in der Bevölkerung anstre­ben und wer­den dies höchst­wahr­schein­lich auch errei­chen, ohne dass es zu den gesell­schaft­li­chen Verwerfungen kommt, die COVID-19 in den letz­ten zwei Jahren ver­ur­sacht hat. Wir brau­chen das schwer fass­ba­re Konzept der "Herdenimmunität" nicht mehr als erstre­bens­wer­tes Ziel: Die Kontrolle von COVID-19 ist bereits in greif­ba­rer Nähe.

In Zukunft könn­ten Impfstoffe mit brei­te­rem Schutz eine wich­ti­ge Rolle bei der Bekämpfung von SARS-CoV‑2 und sei­nen unver­meid­li­chen Varianten spie­len. Die Entwicklung "uni­ver­sel­ler" Coronavirus-Impfstoffe (oder zumin­dest uni­ver­sel­ler SARS-CoV-2-Impfstoffe, die eine dau­er­haf­te und breit schüt­zen­de Immunität gegen meh­re­re SARS-CoV-2-Varianten aus­lö­sen) ist ein wich­ti­ges Ziel für die nahe Zukunft. In der Zwischenzeit erfor­dert eine opti­ma­le COVID-19-Bekämpfung sowohl klas­si­sche, nicht-phar­ma­ko­lo­gi­sche Ansätze im Bereich der öffent­li­chen Gesundheit als auch die Impfung von viel mehr Menschen welt­weit mit den SARS-CoV-2-spe­zi­fi­schen Impfstoffen, die wir bereits haben, mit Auffrischungsimpfungen und mit Aktualisierungen der Impfstoffantigene, falls erforderlich.

Das Leben mit COVID wird am bes­ten nicht als Erreichen eines nume­ri­schen Schwellenwerts für die Immunität betrach­tet, son­dern als Optimierung des Schutzes der Bevölkerung ohne pro­hi­bi­ti­ve Einschränkungen unse­res täg­li­chen Lebens. Wirksame Instrumente zur Vorbeugung und Kontrolle von COVID-19 (Impfstoffe, Präventionsmaßnahmen) ste­hen zur Verfügung; wenn sie genutzt wer­den, ist der Weg zurück zur Normalität auch ohne Erreichen der klas­si­schen Herdenimmunität mög­lich.«

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

15 Antworten auf „Anthony Fauci: Herdenimmunität bei COVID-19 kein erstrebenswertes Ziel mehr“

  1. Ich kann das Wort imp­fen nicht mehr hören. Wir brau­chen kei­nen Impfstoff, schon gar nicht die­se hoch­ge­fähr­li­chen gen­tech­ni­schen Experimente, die rein gar nichts brin­gen, aus­ser Profit für die Pharmaindustrie.
    Schluss mit die­sem Impfterror!!!!

  2. Damit ist Fauci mit sei­nem "Corona-Relativismus und "blin­den Influenza-Vergleichen" nun also auch als Saboteur unterwegs.

    Wann wird Klausi umschwenken?

  3. Die Impfpflicht brau­chen wir natür­lich wei­ter­hin. Klar.
    In mei­nem Umfeld sind die geschlumpf­ten per­ma­nent „posi­tiv“. Natürlich immer mit dem Zusatz „Gut dass ich geimpft bin, wer weiß wie schlimm es sonst….“. Die mer­ken nix mehr. Ich schaf­fe es ums ver­re­cken nicht, den Schmarren zu bekom­men. Oder ich hat­te das schon und hab’s nicht bemerkt.
    Es dau­ert Jahrzehnte, bis die­se Massenpsychose vor­bei ist, sofern wir über­haupt die Kurve krie­gen. Nachdem aber die Hypnotisierten jedes „Thema“ bereit­wil­ligst anneh­men, wer­den die auch die NWO und damit ein­her­ge­hen­de social credit Systeme mit Begeisterung anneh­men und die Abtrünnigen jagen. Gut, dass die kei­nen lan­gen Atem mehr haben und nur noch dahinsiechen.

    1. Meine Nachbarn, dop­pelt gespritzt und geboos­tert, sind gera­de krank, zum Teil ziem­lich hef­tig und ich höre: "Wir haben doch alles rich­tig gemacht… Man mag sich gar nicht vor­stel­len, wie schlimm es gewe­sen wäre, wenn wir nicht…" Die mer­ken nichts und wer­den nie etwas merken.

  4. das passt zu den zwar nicht ganz aktu­el­len Aussagen des Professors der zusam­men mit der Uni Duisburg Essen eine inten­si­ve Kooperation u.a. in Wuhan mit einer Datenbank betreibt. (mei­ne priv. These ist, dass das Sars Cov 2 nicht gen­tech­nisch modi­fi­ziert jedoch neu und aus einem Labor (viel­leicht auch die­sem bei dem er selbst mit­ar­bei­tet?) stammt, hält auch er nicht für aus­ge­schlos­sen, eiert aber rum. (lei­der kann man den wah­ren Ursprung anders als bei radio­ak­ti­ven Isotopen wohl nicht nach­wei­sen, ins­be­son­de­re wenn kein mäch­ti­ges Interesse besteht) und sowie­so die mRNA Injektionen für eine heils­brin­gen­de Technologie hält.
    https://www.fr.de/wissen/corona-virus-virologe-ulf-dittmer-omikron-ba2-delta-grippe-labor-wuhan-interview-91418333.html

  5. Prof. Peter C Gøtzsche
    @PGtzsche1
    Molnupiravir for COVID-19 loo­ks like ano­t­her Tamiflu-like scan­dal. Science by press release once again: https://maryannedemasi.com/publications/f/warning-for-molnupiravir-despite-green-light-from-drug-regulators
    Remdesivir in New England Journal of Medicine was also a scandal.
    Warning for molnu­pi­ra­vir des­pi­te green-light from drug regulators
    maryannedemasi.com
    Warning for molnu­pi­ra­vir des­pi­te green-light from drug regulators
    By Maryanne Demasi, PhD
    8:58 AM · Mar 28, 2022
    https://twitter.com/PGtzsche1/status/1508367803665072130?cxt=HHwWhIC-gdOh5u4pAAAA

  6. Prof. Peter C Gøtzsche
    @PGtzsche1
    COVID-19 mass kil­lings: All governments should make gain-of-func­tion rese­arch, which cau­sed the pan­de­mic, ille­gal. We have not seen any such pro­po­sal from WHO or other aut­ho­ri­ties. Why not? Get my book about the Chinese virus for free:
    scientificfreedom.dk
    Books
    https://www.scientificfreedom.dk/books/

    Updated 21 March 2022 These are the most recent books by Peter C Gøtzsche: The Chinese virus: Killed mil­li­ons and sci­en­ti­fic free­dom (2022) The decli­ne and fall of the Cochrane empi­re (2022) Mental…
    10:50 AM · Mar 28, 2022
    https://twitter.com/PGtzsche1/status/1508396063740383237?cxt=HHwWisC-_cyO8-4pAAAA

    sie­he dazu
    The Chinese virus: Killed mil­li­ons and sci­en­ti­fic freedom

    This book docu­ments the US-Chinese cover up for the ori­gin of the COVID-19 pan­de­mic. It is the worst cover up in the histo­ry of medi­ci­ne, for one of the worst inter­na­tio­nal cata­stro­phes ever, which has so far kil­led 6 mil­li­on peop­le. It is extre­me­ly likely that COVID-19 was cau­sed by a lab leak in Wuhan and also that the virus was manu­fac­tu­red the­re. But China, and what has been cal­led Beijing’s use­ful idi­ots, which inclu­de Lancet, Nature, Science, New York Times, US pre­si­den­ti­al advi­sor Anthony Fauci, and pre­vious direc­tor Francis Collins from the National Institutes of Health, led the who­le world astray. All the key play­ers lied about the facts. The book descri­bes many other attacks on sci­en­ti­fic free­dom and com­mon sen­se, also some out­side health­ca­re, and exp­lains in detail the deplor­able role social media cen­sor­s­hip has play­ed via their so-cal­led fact checkers.

    The book is free. 

    Write to
    pcg@scientificfreedom.dk
    sta­ting the coun­try you live in to get a copy (for a few coun­tries, I can­not send the book, as I have a con­tract with a publis­her). See contents.
    https://www.scientificfreedom.dk/books/

    1. @Prof. Peter…: Der ist in der Selbstvermarktung fast so gut wie Kalle. Die Szene wird sich ent­schei­den müs­sen. Hat das "chi­ne­si­sche Virus" 6 Millionen Menschen getö­tet oder wird es hoch­ge­spielt und ist eher ungefährlich?

      1. @aa: Nicht strin­gent: es ist sehr gut mög­lich, dass in Wuhan eini­ge Leute an dem ent­wi­che­nen GoF-Erreger in dem Wuhaner Krankenhaus ver­star­ben. Der GoF-Erreger ver­starb dann aber mit. 

        Die Damen und Herren Pandemiker nah­men den durch sie selbst ver­ur­sach­ten (P. Daszak ist hier zu nen­nen und die Herren Dr. Osten zusam­men mit dem Fauci) Vorfall, bzw. "Unfall", dann zum Anlass/Vehikel für die nach­fol­gen­de Zurichtungs-Tyrannei.

        Die Tyrannei, die auf der grund­le­gend fal­schen, bes­ser irre­füh­ren­den Annahme fußt, es kön­ne eine Pandemie mit einem gefähr­li­chen Erreger geben. Eine Pandemie ist von Vornherein aber nur mit harm­lo­sen Erregern möglich.

  7. "Außerdem scheint weder eine Infektion noch eine Impfung bei vie­len oder den meis­ten Menschen einen anhal­ten­den Schutz gegen SARSCoV‑2 zu bewirken".
    und
    "Ermutigend ist jedoch, dass wir nach mehr als zwei Jahren Viruszirkulation und mehr als einem Jahr Impfungen mit Auffrischungsimpfungen nun über einen hohen Grad an Grundimmunität der Bevölkerung gegen SARS-CoV‑2 (…) verfügen."
    Äh, was denn jetzt?

  8. Jessica Hamed
    @jeha2019
    Christian Mardin, lei­ten­der Oberarzt, erwar­tet, dass das @PEI_Germany
    , dem die #Nebenwirkungen berich­tet wer­den, irgend­wann aus der Deckung kommt.
    Das erwar­te ich auch, denn 1. ist es deren Aufgabe und 2. kann das Schweigen im worst case fatal enden.
    mittelhessen.de
    Ärzten gelingt Durchbruch bei Long-Covid-Forschung – Mittelhessen
    Mediziner in Erlangen sind erfolg­reich bei Heilversuchen zu Long Covid. Welche Rolle Autoantikörper dabei und auch bei Impfnebenwirkungen spielen.
    7:08 PM · Apr 1, 2022
    https://twitter.com/jeha2019/status/1509970988796198913?cxt=HHwWgoC-haenv_QpAAAA

    1. Wissenswertes über Erlangen: es liegt nicht in Mittelhessen.

      Jetzt aber ernst (ist ja auch schon 2. April): Das scheint tat­säch­lich ein wich­ti­ger Erkenntnisfortschritt. Es geht um Durchblutungsstörungen im gan­zen Körper nach Covid-Erkrankung, die anhand von Netzhaut-Durchblutungsstörungen erkannt wur­den und mög­li­cher­wei­se auf "Autoantikörper gegen G‑Protein-gekop­pel­te Rezeptoren" zurück­ge­hen und mög­li­cher­wei­se mit einem Medikament gegen Grünen Star the­ra­piert wer­den könnten.

      Aufgrund eige­ner Beobachtungen gehe ich lei­der davon aus, dass eine Covid-Infektion zumin­dest bei eini­gen Menschen tat­säch­lich mehr (bis­lang weit­ge­hend uner­kann­te) Folgen hat als "Erkältungssymptome" und daher auch Omikron viel­leicht gar nicht so harm­los ist, wie angenommen.

      Sofern die­se Schadwirkungen mit dem Spike-Protein zusam­men hän­gen, könn­ten sie durch die Impfung natür­lich poten­ziert werden.

      Bericht auch hier: https://www.merkur.de/bayern/nuernberg/long-covid-heilung-durchbruch-medikament-aerzte-erlangen-news-aktuell-studie-zr-90839643.html

  9. Immunität und Covid:

    1. Immunität ist nicht indi­ziert: man muss die Immunität der Abgeordneten auf­he­ben, die bestehen­de 'Herdenimmunität' im Bundestag führt schein­bar zur Resistenz gegen­über Vernunft und Rechtsempfinden. Ich befürch­te es han­delt sich hier nicht um 'Wölfe im Schafspelz', son­dern rei­ne Herdentiere wie z.B. Lemminge.

    2. Asymptomatisch Ansteckende: homo sapi­ens ist zwar ver­nunft­be­gabt, die meis­ten Abgeordneten – wie vie­le Bürger – blei­ben aber völ­lig sym­ptom­frei. Es konn­te daher bis­her nicht geklärt wer­den, ob Borniertheit anste­ckend ist oder aber Vernunft nur mit Viren über­tra­gen wer­den kann, gegen wel­che aber eine Herdenimmunität besteht, aller­dings nur bei 'Herdentieren'.

    3. Was machen eigent­lich die Ungeimpften ab 50 falsch, die sich trotz nur laxer Befolgung sog. Massnahmen und ohne Umstellung im Lebensstil bis heu­te nicht erfolg­reich mit Covid anste­cken konn­ten, soweit sie das man­gels regel­mäs­si­ger Tests und bei Ausbleiben jeg­li­cher Erkrankung in den letz­ten bei­den Jahren sagen kön­nen? Auch Omikron bei vol­len Zugabteilen, schlecht gelüf­te­ten Seminarräumen, Restaurants oder eine Stunde im Raum mit dann posi­tiv getes­te­tem und sym­pto­ma­ti­schem Geimpften und geboos­ter­ten 'mag nicht anste­ckend wir­ken'. Kreuzimmunität?

    Dieser Kommentar ist teils sati­risch. Ist heu­te nicht der ers­te April?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.