Antisemitische QuerdenkerInnen tarnen sich in München als TänzerInnen

Flashmob „Danser Encore” – Dianatempel im Hofgarten München [1. Mai 2021]

Das voll­stän­di­ge Video gibt es in bes­se­rer Auflösung auf you­tube. Noch schö­ner hier.

UpdateImmer wie­der schät­ze ich falsch ein, daß hier offen­bar der Hinweis erfor­der­lich ist, daß die Überschrift sati­risch gemeint ist.

15 Antworten auf „Antisemitische QuerdenkerInnen tarnen sich in München als TänzerInnen“

  1. Wieso die Tänzer anti­se­mi­tisch sein sol­len, erschließt sich mir nicht. Ich habe nichts Derartiges gefun­den. Und was sind "getarn­te" Tänzer? Da geht die Beschreibung wohl ziem­lich ins Beinkleid.

    Beeindruckend am Ende die auf­tau­chen­de Staatsmacht, rat­los wie der Tormann beim Elfmeter.

      1. Ich versuch's auch mal (sati­risch, natürlich):

        "Seit dem 17. Mai 2019 bin ich staat­lich geprüf­ter Antisemit."

        Wer weiss die Lösung?

      2. Da bin ich echt beru­higt, dan­ke für die Klarstellung AA. 🙂 Ich habe mir das Video mehr­mals ange­schaut, konn­te aber auf­grund der schlech­ten Tonqualität den Liedtext nicht aus­rei­chend iden­ti­fi­zie­ren. Deshalb habe ich mich auf Deine Auskunft ver­las­sen, dass der Inhalt anti­se­mi­tisch sein müs­se. Gut, dass dem (anschei­nend) nicht so ist.

        Unter die­sen Voraussetzungen ist die­ser Flashmob natür­lich ein genia­ler Einfall, der Schule machen soll­te! *Daumen hoch*

        Viele Grüße,
        Der Ösi

  2. lie­ber David, aa woll­te sar­kas­tisch auf­grei­fen, dass jed­we­de Aktion,
    die sich gegen die Coronamaßnahmen rich­tet, von Medien und Politik als rechts und anti­se­mi­tisch bezeich­net wird. Mit etwas Glück wird man noch als Spinner bezeichnet.

    1. Liebe Regine, jetzt hab' ich's kapiert, dank Deiner und ande­rer Hilfestellungen. Manchmal dau­ert es eben ein biß­chen län­ger. Alter wei­ßer Mann halt…und schon des­halb gilt: Muß man abschaffen..
      8-))

  3. "Die stand­haft geblie­be­nen Künstler der Aktion #alles­dicht­ma­chen haben in ein Wespennest gesto­chen. Nochmals Danke dafür. Umso hek­ti­scher wird nun ver­sucht, von ihren Inhalten abzu­len­ken und statt­des­sen mit Vorwürfen der „Kontaktschuld“ die per­sön­li­che Reputation der Beteiligten anzugreifen.….

    Besonders her­vor tut sich aktu­ell der „Tagesspiegel“, der bereits mit sei­nem ers­ten Artikel zum Thema eine unse­riö­se, gera­de­zu gif­ti­ge Richtung auch für ande­re Medien vor­ge­ge­ben hat. In den ver­gan­ge­nen Tagen hat die Zeitung nach­ge­legt: mit einer in pseu­do-inves­ti­ga­ti­vem Duktus gehal­te­nen „Spurensuche“ zum Verdachtsfall #alles­dicht­ma­chen. Die Aktion wird geschil­dert, als wür­de ein Kriminalfall unter­sucht und alle Unterstützer sei­en Komplizen bei einer „neu­rech­ten“ Schandtat.…

    Andererseits herrscht in vie­len Medien eine gro­be Pauschalisierung vor bei der Betrachtung der sehr hete­ro­ge­nen Proteste gegen die Lockdown-Politik, die mitt­ler­wei­le unter dem erfolg­reich dif­fa­mier­ten Sammelbegriff „Querdenker-Bewegung“ ver­bucht wurden.

    Noch grund­le­gen­der: Es wur­den im Zuge der Corona-Politik Fragen der Datenerhebung und der Gesundheitsfürsorge zu Fragen von „rechts“ und „links“ erklärt: Hiervor muss man den Hut zie­hen – die­se bei vie­len Bürgern anschei­nend erfolg­rei­che Verdrehung ist ein Meisterstück der Manipulation.….

    Das „lin­ke“ Schweigen nutzt den Rechten
    In den ein­gangs erwähn­ten Artikeln des „Tagesspiegel“ wird das fort­ge­führt. So wird etwa die Position, „die Medien“ hät­ten in der Corona-Pandemie „ihre Aufgabe der unab­hän­gi­gen Berichterstattung im Sinne einer vier­ten Säule der Demokratie nicht erfüllt”, von der Zeitung als eine „neu­rech­te“ Position bezeich­net. Außerdem sei #alles­dicht­ma­chen Teil einer grö­ße­ren Kampagne, „die eine anti­de­mo­kra­ti­sche Agenda verfolgt“.

    Die auch von sol­chen Beiträgen ein­ge­schüch­ter­ten ehe­mals Linken, die sich ent­we­der in Schweigen hül­len oder noch här­te­re Lockdowns for­dern, hin­ter­las­sen ein gro­ßes Vakuum in der gesell­schaft­li­chen Debatte. Dass die tat­säch­lich Rechten die­se Lücke jetzt nur zu ger­ne fül­len wer­den und damit mut­maß­lich Erfolge bei Wahlen errin­gen kön­nen, ist so selbst­ver­ständ­lich, dass man eigent­lich gar nicht mehr dar­auf hin­wei­sen möch­te. Die pau­scha­le Diffamierung der Lockdown-Kritik und die Schaffung die­ses Vakuums kann man dar­um als gesell­schaft­lich sehr ver­ant­wor­tungs­los bezeichnen."

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=72153

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