Auch in Frankfurt (Main): Infiziert pflegen, maskiert und separiert Pause machen

Traf bis­her die Ausgrenzung in den Kliniken und anders­wo "nicht Geimpfte", so sind jetzt selbst Geboosterte davor nicht gefeit, wenn sie "erkran­ken" und es für eine gute Idee hal­ten, trotz­dem arbei­ten zu gehen. Auf hessenschau.de ist am 25.7. zu lesen:

»Personalmangel am Frankfurter Uni-Klinikum
Corona-Infizierte dür­fen sich mit Selbsttest statt PCR freitesten

Mitarbeiter des Universitätsklinikums Frankfurt dür­fen sich seit einer Woche selbst frei­tes­ten, um wie­der arbei­ten zu kön­nen – vor­aus­ge­setzt, sie haben sich zuvor fünf Tage lang iso­liert und sind seit min­des­tens zwei Tagen sym­ptom­frei. Zuvor war dafür ein nega­ti­ver PCR-Test notwendig…

Maskenpflicht und getrennte Pausenzeiten

Dazu kom­me ein sehr hoher Krankenstand bei den Mitarbeitern, der gera­de in der Urlaubszeit beson­ders schwer wie­ge. "Durch mehr Patienten und weni­ger Personal kom­men wir lang­sam wie­der an die Grenze", sag­te [der Ärztliche Direktor des Frankfurter Universitätsklinikums,] Graf. Eine der Gegenmaßnahmen sei, dass Mitarbeiter sich seit 18. Juli selbst frei­tes­ten dür­fen, um wie­der zur Arbeit gehen zu kön­nen. Sie müss­ten Masken tra­gen und getrennt von ande­ren Pause machen.

Graf hält das für ver­tret­bar, "weil wir wis­sen, dass Übertragungen am Arbeitsplatz mit unse­ren Schutzmaßnahmen abso­lut sel­ten sind". . Die Entscheidung sei nach einer Gefährdungsanalyse auf Basis einer Risikoabwägung gefal­len, erklär­te Graf. Abzuwägen sei die Gefahr, dass Patienten nicht mehr ver­sorgt wer­den kön­nen, mit dem Restrisiko, dass die Infektion wei­ter­ge­ge­ben wird…«

Warum noch mal muß­ten sich die Beschäftigten durch­imp­fen las­sen? Und was ist aus dem "Goldstandard" PCR geworden?

Siehe auch Uni-Klinikum Giessen: Mit posi­ti­vem Coronatest zum Patienten.

2 Antworten auf „Auch in Frankfurt (Main): Infiziert pflegen, maskiert und separiert Pause machen“

  1. "weil wir wis­sen, dass Übertragungen am Arbeitsplatz mit unse­ren Schutzmaßnahmen abso­lut sel­ten sind"

    sind die schutz­maß­nah­men nur bei geimpf­ten posi­ti­ven wir­kungs­voll oder auch bei gesun­den nicht geimpften?

    denn dann wären die­se schutz­maß­nah­men ein argu­ment gegen die impf­pflicht, weil es dann ein im ver­hält­nis zu grund­rechts­ein­schrän­kun­gen mil­de­res mit­tel gibt.

  2. Ich kapie­re es noch nicht ganz. Wenn sie sich frei­tes­ten und vor­her 5 Tage ein­ge­sperrt waren, sind sie doch nach aktu­el­lem Stand de fak­to gesund, arbei­ten also nicht als noch Krank/Infizierte.
    Einzig neu ist, daß anstatt dem "Gold-Standard" jetzt der "Dreck-Standard" ange­wen­det wird.

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