Auch Hamburg soll Corona-Denkmal bekommen

»Metropolen wie Paris, New York, London und Madrid haben sie bereits: Denkmäler für die Opfer der Covid-19-Pandemie. Auf Bestreben der SPD-Bürgerschaftsfraktion soll nun auch in Hamburg ein sol­ches Denkmal gebaut werden…

So hat es eine SPD-Initiative in Schleswig-Holstein bereits getan, auf deren Bestreben der dor­ti­ge Landtag beschloss, einen Gedenkort zur Erinnerung an die Toten der Pandemie zu errich­ten. „Die SPD-Bürgerschaftsfraktion sieht die­sen Schritt als wich­ti­ges Signal und spricht sich für einen eben­sol­chen ‚Ort der Trauer und Erinnerung‘ in Hamburg aus“, so Felix Koopmann, Pressesprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion.«
mopo.de (19.6.)

Das paßt:

Druckausgabe der Hamburger Morgenpost vom 18.6.


Hier der Entwurf des SPD-Denkmal-Experten Prof. Karl Lauterbach (für Frankfurt)

22 Antworten auf „Auch Hamburg soll Corona-Denkmal bekommen“

  1. Das kann man nur bescheu­ert nen­nen, denn wo blei­ben die Denkmäler für Krebskranke, unter denen sehr vie­le Kinder sterben.
    Wo blei­ben die Denkmäler für die Menschen, die im Straßenverkehr durch die Fehler ande­rer ums Leben kommen?

    Wirklich, der Schwachsinn scheint kei­ne Grenzen zu kennen.

    1. @Weißer Rabe
      Nee, es geht ja nicht um die Opfer der "Pandemie" (wobei ich damit leben [sic!] könn­te, da man dar­un­ter ja auch die Maßnahmenopfer ver­ste­hen kann), son­dern um ein ziem­lich absto­ßen­des Selbstlob, ein Schulterklopfen, da man ja alles rich­tig gemacht hat, gewis­ser­ma­ßen eine post-mor­tem-Bestätigung der eige­nen Propaganda: Hätte natür­lich noch bes­ser sein kön­nen, aber da war ja noch die Heimtücke des wüten­den Virus und die "Verantwortungslosen", "Maskenverweigerer", "Coronaleugner" …

      Abstoßend.

  2. Die Mikrobiologieforscher des KWI (RKI) waren schon frü­her sehr rei­se- und expe­ri­men­tier­freu­dig gewesen: 

    "1929 ver­ließ Rose Deutschland, um in China als ärzt­li­cher Berater der Kuomintang-Regierung zu arbei­ten. Im Dezember 1929 wur­de er zum Direktor der Landesanstalt für das Gesundheitswesen in Chekiang ernannt, wei­ter­hin war er Berater für das öffent­li­che Gesundheitswesen beim Innenminister von Chekiang. Roses Zeit in China war von umfang­rei­chen Studienaufenthalten in Europa, Asien und Afrika unterbrochen."

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Rose

    Angeregt durch
    https://twitter.com/AudeMiriam/status/1406224832296108032

    Ansonsten gibt es kei­ne Paralellen, bestimmt!

  3. Ohgott, wie pein­lich. Corona-Denkmäler m(

    Andererseits hät­ten wir vlt nach jeder Pseudopandemie eines auf­stel­len sol­len, dann wür­den die Vollidioten viel­leicht was lernen.

  4. Dann soll­te man aber auch kon­se­quent sein: der Trauerort soll­te ganz­jäh­rig nur mit Impfausweis zugäng­lich sein, und dort müss­te natür­lich Masken‑, Handschuh‑, Gesichtsschild- und 7,32-Meter-Abstandspflicht gel­ten. Zusätzlich muss noch die Spezial-Warn-App "Billy" auf dem Smartphone instal­liert werden 😀

  5. Ich fas­se es nicht. Ich sehe gera­de einen Steinmeier aus Beton (oder Marmor?) mit Kerze in der Hand vor mei­nem geis­ti­gen Auge.

  6. Um Gottes Willen! Baut kein Denkmal fuer unse­re Leichtglaeubigkeit, unse­re Naivitaet und unse­re Gutglaeubigkeit (womoe­g­lich noch mit den Gesichtern unse­rer Peiniger (Jens Spahn, ange­la Merkel, Christian Drosten, … rauf abgebildet). 

    Ist die "Krise" erst ein­mal volls­ten­dig auf­ge­ar­bei­tet, wer­den wir uns (hof­fent­lich) auch ohne ein sol­ches Ding dar­an erin­nern, wiie wir uns vera… las­sen haben und (hof­fent­lich) unse­re Lehren dar­aus gezo­gen haben. Es wird dann nicht not­wen­dig sein, unser aller Versagen noch durch solch ein Bauwerk doku­men­tiert zu haben.

  7. Dies sieht schon sehr gut aus. Allerdings fehlt die FFP2-Maske. Und der viel­leicht Doktor soll­te auf Grundgesetzen ste­hen und damit die Grundrechte mit den Füßen tre­ten. Könnte man noch irgend­wie den PCR-Test mit ein­bau­en? Z.B. Buch weg und Drosten popelt mit einem Wattestäbchen in der Nase? Und viel­leicht noch ein paar Figuren, Jünger, die ihm zu Füßen lie­gen, eben­falls auf den Grundgesetzen? Und über dem Kopf noch Fledermäuse, vie­le Fledermäuse. Unten dann noch die Plakette des Sponsors. Wie wäre es mit einem an den PCR-Tests gut ver­die­nen­den Unternehmen.

  8. Ich bin für eine mul­ti­me­dia­le Installation nach einer Idee einer Kollegin: jede Stunde wird das Gesicht eines "Corona-Toten" nach einem dra­ma­ti­schen Kanonenschuss und zu einer pathe­ti­schen Fanfare an den Himmel über Hamburg pro­ji­ziert. Ähnlichkeiten mit "Die Tribute von Panem" sind rein zufäl­lig und sol­len über­haupt kei­nen Vergleich zwi­schen den men­schen­ver­ach­ten­den Schurken in der Buchreihe und dem edel­mü­ti­gen Hamburger Senat darstellen.

  9. Die Stadt Hamburg hat sich ja schon immer durch beson­ders patrio­ti­sche, Verzeihung, idio­ti­sche Denkmäler, wie das Kriegerdenkmal, her­vor­ge­tan: "Deutschland muss leben, und wenn wir ster­ben müssen."

    Welcher debi­le Spruch soll auf dem geplan­ten Denkmal prägen?

  10. Ist nur logisch. "Wir sind im Krieg.. ." Erst gehen Aufrichtigkeit, Vernunft und Wahrheit hopps, dann fol­gen Elend, Not und Wahnsinn bis dann, am Ende(?) Denkmäler gebaut wer­den, um sich zu erin­nern und "nie wie­der Krieg" zu füh­ren. Pervers dann die Aktivitäten gegen all die­je­ni­gen, die das ernst neh­men und vor den Anfängen war­nen. Sie wer­den dann "Verharmloser oder Lügner" geschimpft und geschichts­blind geht sie wei­ter, die wil­de Fahrt, der irre Taumel in den nächs­ten Irrsinn. Frage mich gera­de, wo die Denkmäler ste­hen für die Opfer von Naturkatastrophen. Bauen Menschen Denkmäler eher dann, wenn es um men­schen­ge­mach­tes Leid geht? Das wäre dann in Sachen Covid-19 ja eine schö­ne Offenbarung…

  11. Das makiert das ENDE der Pandemie Corona, aber jetzt kom­men doch die diver­sen Mutanten. Ist dann was ande­res, schon klar, eine neue Pandemie.

Schreibe einen Kommentar zu Rocku o'Roll Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.