Auch in München wartet der Protest nicht auf Genehmigung

»22.12.2021, 20:49 Uhr
Mün­chen: Tau­sen­de bei Coro­na-Demo – Kon­fron­ta­tio­nen mit Polizei

In Mün­chen sind am Abend rund 3.000 Geg­ner der Coro­na-Maß­nah­men durch die Innen­stadt gezo­gen. Die Poli­zei war nach eige­nen Anga­ben mit mehr als 500 Kräf­ten bei der nicht geneh­mig­ten Demons­tra­ti­on im Ein­satz. Die meis­ten Teil­neh­mer tru­gen kei­nen Mund-Nase-Schutz, Abstand von­ein­an­der hiel­ten sie nicht.

Poli­zei und Demons­tran­ten gera­ten aneinander
Ver­ein­zelt kam es zu Kon­fron­ta­tio­nen zwi­schen Poli­zei und Demons­tran­ten. Es habe Ran­ge­lei­en an Absper­run­gen gege­ben, aber kei­ne grö­ße­ren Aus­ein­an­der­set­zun­gen, beton­te ein Poli­zei­spre­cher. Auf Twit­ter-Vide­os ist unter ande­rem sehen, wie eine Poli­zei­ket­te durch­bro­chen wur­de. Ein BR-Repor­ter berich­te­te zudem, dass die Poli­zei Schlag­stö­cke einsetzte…

Gegendemonstration auf dem Odeonsplatz

Auf dem Ode­on­platz pro­tes­tier­ten laut Poli­zei zeit­gleich rund 120 Men­schen gegen soge­nann­te Quer­den­ker. Dazu auf­ge­ru­fen hat­te ein Bünd­nis "Soli­da­ri­tät statt Schwur­bel" von Lin­ken, der Grü­nen Jugend und ande­ren Gruppen.«
br​.de (22.12.)

Ob sich die Soli­da­ri­täts-Schwurb­ler erin­nern? Wenn es in Mün­chen gegen rich­ti­ge Naz­si geht, dann kom­men zu den Pro­tes­ten Tau­sen­de. Den "Lin­ken, der Grü­nen Jugend und ande­ren Grup­pen" glau­ben selbst die eige­nen Leu­te nicht mehr.

13 Antworten auf „Auch in München wartet der Protest nicht auf Genehmigung“

  1. Inter­es­sant, die Gegen­de­mo erklärt, war­um in Rich­tung Ode­ons­platz dicht gemacht wur­de. Die Poli­zei woll­te also nur die bei­den Grup­pen aus­ein­an­der hal­ten. Davon wuß­ten wir wäh­rend der Demo nichts.
    Ins­ge­samt war mein Ein­druck, daß die Poli­zei sehr ver­nünf­tig agiert hat. Gut, am Anfang waren sie natür­lich total überfordert.

    Ins­ge­samt ein wirk­lich schö­ner Abend. Nächs­te Woche ger­ne wie­der, ob mit Anmel­dung oder zufäl­li­ger Spa­zier­gang. Ist ja schon lus­tig, daß so vie­le Men­schen zufäl­lig die glei­che Idee hatten. 😉

    "Die meis­ten Teil­neh­mer tru­gen kei­nen Mund-Nase-Schutz, Abstand von­ein­an­der hiel­ten sie nicht."
    War­um auch? Da es ja kei­ne Geneh­mi­gung gab, gab es auch kei­ne Auflagen.

  2. Oh man,was wol­len die mit nem Hubschrauber?

    Wird der in Mün­chen eigtl. gegen Dea­ler ein­ge­setzt die Dro­gen an Kin­der ver­kau­fen und die­se sich spä­ter sel­ber verkaufen?

    1. @Karl
      Mit dem Hub­schrau­ber sehe ich kei­ne Pro­blem. Es ist nur all­zu ver­ständ­lich, daß die Poli­zei einen Über­blick über die Men­schen­mas­sen bekom­men woll­te. Du mußt beden­ken, das ging qua­si aus dem Nichts los und es waren plötz­lich Mas­sen von Men­schen auf der Stra­ße, wäh­rend da nichts abge­sperrt war, mit­ten im lau­fen­den Verkehr. 

      Das obi­ge Video wirkt tat­säch­lich ein biß­chen rei­ße­risch … Hub­schrau­ber und viel Blau­licht. Tat­säch­lich waren die Blau­lich­ter sogar meist aus, wenn es nicht nötig war. Ich fand, die Poli­zei hat sehr gut und beson­nen reagiert. Das ein­zi­ge, was eine offen­sicht­li­che Pro­vo­ka­ti­on war, die locke­re Poli­zei­ket­te, bestehend vor­wie­gend aus klei­ne­ren Poli­zis­tin­nen, die soll­te über­rannt wer­den, um ent­spre­chen­de Bil­der zu gene­rie­ren. Da soll­ten die Demons­tran­ten auch dis­zi­pli­nier­ter sein und sich nicht pro­vo­zie­ren lassen.
      Und wie schon gesagt, wir wuß­ten es zu der Zeit nicht, aber offen­sicht­lich war der Grund der Poli­zei­sper­re rich­tung Ode­ons­platz, uns von den jung­grü­nen Gegen­de­mons­tran­ten fern zu halten.

  3. Heu­te mor­gen wur­de selbst im Main­stream von ca. 5000 gespro­chen. Aus eige­ner Sicht kann ich sagen, waren es deut­lich mehr. Das Regime woll­te die Demo auf die The­re­si­en­wie­se ver­ban­nen, dass nie­mand was mit­be­kommt. Drum wur­de sie abge­sagt. Die freie Zeit haben wohl eini­ge zum Spa­zie­ren gehen genutzt. Eini­ge weni­ge Poli­zis­ten waren aggres­siv und etwas hilf­los. Das typi­sche Spiel, ein­kes­seln, auf­kes­seln u.s.w. Nächs­ten Mitt­woch dann die 10000er Mar­ke kna­cken. Die von Tätern und Mit­läu­fern orga­ni­sier­te "Gegen­de­mo" war wirk­lich ein Witz.

  4. Aber Schuss­waf­fen­an­wen­dung ist sicher­lich nicht vor­ge­se­hen, oder irre ich mich da sehr?

    "Saskia Weishaupt@SaskiaLeaRaquel

    Die Tak­tik von den Querdenker:innen ist es, sich Stück für Stück die Stra­ße zu erkämp­fen. Poli­zei muss han­deln und im Zwei­fels­fall Pfef­fer­spray und Schlag­stö­cke ein­set­zen. Wir dür­fen ihnen kein Mil­li­me­ter über­las­sen! #Muc2212"

  5. ein schö­nes weihnachtspaket

    der maß­nah­me­staat in bestform

    23.12.2021, 12:19 Uhr – Pres­se- und Infor­ma­ti­ons­amt des Lan­des Berlin
    Ers­te Ver­ord­nung zur Ände­rung der Vier­ten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

    Aus der Sit­zung des Senats am 23. Dezem­ber 2021:

    Der Senat von Ber­lin hat in sei­ner heu­ti­gen Sit­zung auf Vor­la­ge von Gesund­heits­se­na­to­rin Ulri­ke Gote die Ers­te Ver­ord­nung zur Ände­rung der Vier­ten SARS-CoV-2-Infek­ti­ons­schutz-maß­nah­men­ver­ord­nung beschlossen.

    Die­se wird am 28. Dezem­ber 2021 in Kraft treten.

    Mit der Ver­ord­nung wird der Beschluss der Regierungschef:innen von Bund und Län­dern vom 21. Dezem­ber 2021 umgesetzt.

    Fol­gen­de wesent­li­che Ände­run­gen sieht die Ände­rungs­ver­ord­nung vor:

    Die Per­so­nen­ober­gren­ze für pri­va­te Ver­an­stal­tun­gen und Zusam­men­künf­te wird auf 10 Per­so­nen, die alle geimpft oder gene­sen sein müs­sen, her­ab­ge­setzt. Das gilt sowohl im Frei­en als auch in geschlos­se­nen Räu­men. Sofern nicht geimpf­te oder gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, gilt wei­ter­hin, dass sich nur Per­so­nen aus einem Haus­halt mit höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­halts tref­fen dür­fen, wobei Kin­der bis 14 Jah­ren nicht mit­ge­zählt werden.

    Es wird für den Jah­res­wech­sel 2021/2022 an bestimm­ten, in einer neu­en Anla­ge zur Ver­ord­nung* defi­nier­ten Orten ein Ver­bot der Ansamm­lung von Men­schen und des Abbren­nens von Feu­er­werk und ande­ren pyro­tech­ni­schen Gegen­stän­den auf­ge­stellt. Aus­nah­men von dem Ver­bot sind nur für bestimm­te behörd­lich ange­zeig­te bzw. geneh­mig­te pro­fes­sio­nel­le Feu­er­wer­ke vorgesehen.

    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en mit mehr als 1.000 zeit­gleich Anwe­sen­den blei­ben ver­bo­ten. Ver­an­stal­tun­gen in geschlos­se­nen Räu­men mit mehr als 200 zeit­gleich Anwe­sen­den blei­ben eben­falls ver­bo­ten. Es gilt wei­ter­hin die 2 G‑Regelung.

    Sofern ein ent­spre­chen­des Hygie­ne­rah­men­kon­zept der für Kul­tur, der für Wirt­schaft oder der für Sport zustän­di­gen Ver­wal­tung vor­liegt, sind Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en nur noch mit bis zu 3.000 Per­so­nen sowie in geschlos­se­nen Räu­men mit bis zu 2.000 Per­so­nen zuläs­sig. Das Hygie­ne­rah­men­kon­zept muss min­des­tens eine maschi­nel­le Belüf­tung in geschlos­se­nen Räu­men vor­se­hen, für die Ver­an­stal­tun­gen ist grund­sätz­lich 2 G plus (inkl. FFP2-Mas­ke und nega­ti­vem Test­nach­weis) verpflichtend.

    Das Abhal­ten von Tanz­lust­bar­kei­ten wird sowohl im Frei­en als auch in geschlos­se­nen Räu­men untersagt.

    Die Lauf­zeit der Ver­ord­nung wird bis zum 22. Janu­ar 2022 verlängert.

    Anla­ge zur Verordnung:

    Bereich Alte Frank­fur­ter Allee/ Siegfriedstraße/ Bahn­hof Lich­ten­berg, begrenzt durch Sieg­fried­stras­se 212, Kreu­zung Frank­fur­ter Allee/ Gud­run­stras­se sowie Frank­fur­ter Allee 233
    Bereich Alt­stadt Köpe­nick, begrenzt durch Lan­ge Brü­cke, Damm­brü­cke, Kat­zen­gra­ben­steg, Amts­stra­ße sowie Müg­gel­hei­mer Straße
    Bereich Alt­stadt Span­dau, begrenzt durch Am Juli­us­turm, die Havel, Stab­holz­gar­ten sowie Alt­städ­ter Ring
    Bereich Ann­emirl-Bau­er-Platz, begrenzt durch die Kreu­zung Sonntagstraße/ Len­bach­stra­ße, die Kreu­zung Neue Bahnhofstraße/ Sim­plon­stra­ße, den S- und Regio­nal­bahn­bahn­hof Ost­kreuz, die Kreu­zung Lehnbachstraße/ Reva­ler Stra­ße, die Kreu­zung Lehnbachstraße/ Simplonstraße
    Bereich Bahnhofstraße/S‑Bahnhof Köpe­nick, begrenzt durch die Kreu­zung Mahls­dor­fer Straße/ Am Bahn­damm, Borg­mann­stra­ße, Puch­an­stra­ße, die Kreu­zung Bahnhofstraße/ Annen­al­lee, Hämmerlingstraße
    Bereich Bran­den­bur­ger Tor/ Tier­gar­ten, begrenzt durch Schei­de­mann­stra­ße, Ebert­stra­ße, Len­né­stra­ße, Tier­gar­ten­stra­ße, Hof­jä­ger­al­lee, Gro­ßer Stern, Spree­weg, John-Fos­ter-Dul­les-Allee (Aus­ge­nom­men von dem Auf­ent­halts­ver­bot in die­sem Bereich sind die jeweils zuge­las­se­nen Mit­wir­ken­den, Teil­neh­men­den und Gäs­te der Ver­an­stal­tung „Cele­bra­te at the Gate – Sil­ves­ter am Bran­den­bur­ger Tor (Ber­lin Wel­co­me 2022)“)
    Bereich Breit­scheid­platz, begrenzt durch Buda­pes­ter Stra­ße, Euro­pa-Cen­ter, Tau­ent­zi­en­stra­ße, Kur­fürs­ten­damm, Geschäfts­ge­bäu­de Kur­fürs­ten­damm 11, Kantstraße
    Bereich Dra­chen­flie­ger­berg (Klei­ner Teu­fels­berg), begrenzt durch die Kreu­zung Tannenbergallee/Heerstraße, Teu­fels­se­e­ch­aus­see, den Grunewald
    Bereich Fal­ken­ha­ge­ner Feld, begrenzt durch Rade­land­stra­ße, Hohen­zol­lern­ring, die Bahn­tras­se der Deut­schen Bahn AG, Wolfs­horst, Recke­weg, die Lan­des­gren­ze Berlin/Brandenburg
    Bereich Frank­fur­ter Tor, begrenzt durch Peters­bur­ger Stra­ße 2/4, Frank­fur­ter Allee 1/2, War­schau­er Stra­ße 7/8, Karl-Marx-Allee 140/143
    Bereich Gesund­brun­nen, begrenzt durch Bad­stra­ße 6, die Kreu­zung Badstraße/ Brun­nen­stra­ße, Behm­stra­ße 28, Swi­ne­mün­der Brü­cke, Han­ne-Sobeck-Platz, Brun­nen­stra­ße 105
    Bereich Heer­stra­ße Nord, begrenzt durch Cos­mar­weg, Maul­beer­al­lee, Bla­se­wit­zer Ring, Klein­gar­ten­an­la­ge Hasen­hei­de, Mey­den­bau­erweg, Meester­weg, Feld­ge­biet Aufstall
    Bereich Her­mann­platz, begrenzt durch die Kreu­zung Urbanstraße/Sonnenallee, die Kreu­zung Hasen­hei­de/­Karl-Marx-Stra­ße
    Bereich Her­mann­stra­ße, begrenzt durch die Kreu­zung Hermannstraße/ Aller­stra­ße, die Kreu­zung Hermannstraße/Siegfriedstraße
    Bereich Hut­ten­kiez, begrenzt durch Ros­to­cker Stra­ße 13/41, Beus­sel­stra­ße 27/61 bis 12/78, Turm­stra­ße 58/63, die Kreu­zung Huttenstraße/ Ros­to­cker Straße
    Bereich Johan­nis­tha­ler Chaus­see/Fritz-Erler-Allee (Gro­pi­us­stadt), begrenzt durch Fritz-Erler-Allee 50/53, die Kreu­zung Fritz-Erler-Allee/­Lip­s­chitz­al­lee, die Kreu­zung Lipschitzallee/Kölner Damm, die Kreu­zung Köl­ner Damm/ Johan­nis­tha­ler Chaus­see, Johan­nis­tha­ler Chaus­see 263
    Bereich Karl-Marx-Stra­ße, begrenzt durch Her­mann­platz, U‑Bahnhof Neukölln
    Bereich KottbusserTor/Kottbusser Damm, begrenzt durch die Kreu­zung Kott­bus­ser Tor/Adalbertstraße, die Kreu­zung Kott­bus­ser Tor/Skalitzer Stra­ße, die Kreu­zung Kott­bus­ser Tor/Reichenbergerstraße, die Kreu­zung Kott­bus­ser Damm/Hermannplatz/Urbanstraße/ Son­nen­al­lee, Hohenstaufenplatz
    Bereich Leo­pold­platz, begrenzt durch Max­stra­ße, Schul­stra­ße, Mül­lerstra­ße, Nazarethkirchstraße
    Bereich Lich­ten­ber­ger Brü­cke, begrenzt durch Frank­fur­ter Allee 248/gegenüber bis 263/266
    Bereich Mär­ki­sches Vier­tel, begrenzt durch Calau­er Stra­ße, die Kreu­zung Calau­er Straße/Senftenberger Ring, Senf­ten­ber­ger Ring, Uhland­stra­ße, Wil­helms­ru­her Damm, die Kreu­zung Wil­helms­ru­her Damm/Finsterwalder Stra­ße, Fins­ter­wal­der Stra­ße, die Kreu­zung Fins­ter­wal­der Straße/Clauer Straße
    Bereich Mau­er­park, begrenzt durch Gleim­stra­ße, Gleim­tun­nel, Am Falk­platz, Fried­rich-Lud­wig-Jahn-Sport­park, Ebers­wal­der Stra­ße, Wol­li­ner Stra­ße, Graunstraße
    Bereich Mehrower Allee (Mar­zahn Nord), begrenzt durch die Kreu­zung Mehrower Allee/Blumberger Damm, die Kreu­zung Mehrower Allee/Märkische Allee
    Bereich Moder­sohn­brü­cke, begrenzt durch die Kreu­zung Modersohnstraße/Revaler Stra­ße, Moder­sohn­stra­ße 33/34
    Bereich Mon­bi­jou­par­k/­Ja­mes-Simon-Park, begrenzt durch Ora­ni­en­bur­ger Stra­ße, Klei­ne Prä­si­den­ten­stra­ße, die Spree, Monbijoustraße
    Bereich Oranienplatz/Oranienstraße, begrenzt durch die Kreu­zung Moritzplatz/Prinzenstraße, die Kreu­zun­gen Oranienstraße/Dresdener Stra­ße, die Kreu­zung Oranienplatz/Legiendamm, die Kreu­zung Oranienplatz/Leuschnerdamm, die Kreu­zung Oranienplatz/Naunynstraße, die Kreu­zung Oranienstraße/Skalitzer Stra­ße, die Kreu­zung Oranienplatz/Erkelenzdamm, die Kreu­zung Oranienplatz/Segitzdamm
    Bereich Pots­da­mer Platz, begrenzt durch die Kreu­zung Ebertstraße/Voßstraße, die Kreu­zung Bel­le­vue­stra­ße/­Au­gus­te-Haus­ch­ner-Stra­ße, die Kreu­zung Leip­zi­ger Straße/Leipziger Platz, die Kreu­zung Ebertstraße/Alte Pots­da­mer Stra­ße, die Kreu­zung Pots­da­mer Stra­ße/­Va­ri­an-Fry-Stra­ße
    Bereich Pots­da­mer Straße/Kurfürstenstraße, begrenzt durch Pots­da­mer Stra­ße 105/116 bis 117/130, Kur­fürs­ten­stra­ße 26/155 bis 33/149
    Bereich Pots­da­mer Straße/Lützowstraße, begrenzt durch Pots­da­mer Stra­ße 65/80 bis 79/92, Lüt­zow­stra­ße 20/95 bis 25/88
    Bereich Pots­da­mer Straße/Pohlstraße, begrenzt durch Pots­da­mer Stra­ße 93/102 bis 105/116, Pohl­stra­ße 46/53 bis 62/75
    Bereich RAW-Gelän­de, begrenzt durch Reva­ler Stra­ße, Moder­sohn­stra­ße, Bahn­ge­län­de der Deut­schen Bahn AG, War­schau­er Straße
    Bereich Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße 84 (Max­hö­fe), begrenzt durch Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße 79 bis 87, den öffent­lich zugäng­li­chen Hof der Häu­ser Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße 82 bis 87
    Bereich Roe­der­platz, begrenzt durch Wei­ßen­seer Weg, Herz­berg­stra­ße, Möl­len­dorf­stra­ße, Paul-Junius-Straße
    Bereich Rosen­tha­ler Platz, begrenzt durch Wein­bergs­weg 2/27, Tor­stra­ße 118/119 bis 131/132, Rosen­tha­ler Stra­ße 1/72A bis 2/196
    Bereich der Ska­ter­an­la­ge Fal­ken­ber­ger Chaus­see/­Vin­cent-van-Gogh-Stra­ße, begrenzt durch Fal­ken­ber­ger Chaus­see, Vin­cent-van-Gogh-Stra­ße, War­nit­zer Straße
    Bereich Simon-Dach-Kiez, begrenzt durch Grün­ber­ger Stra­ße, die Kreu­zung Modersohnstraße/Gärtnerstraße, Reva­ler Stra­ße, War­schau­er Straße
    Bereich Son­nen­al­lee, begrenzt durch Her­mann­platz, Trep­tower Straße
    Bereich Span­dau­er Neu­stadt, begrenzt durch Hohen­zol­lern­ring, Fal­ken­seer Damm, die Havel
    Bereich Sparr­platz, begrenzt durch Spren­gelstra­ße, Sparr­stra­ße, Lynarstraße
    Bereich Ther­mo­me­ter­sied­lung, begrenzt durch Cel­si­us­stra­ße, die Kreu­zung Celsiusstraße/Fahrenheitstraße, die Kreu­zun­gen Réaumurstraße/Celsiusstraße, die Klein­gar­ten­an­la­ge Celsiusstraße
    Bereich Tra­ve­platz, begrenzt durch Tra­ve­stra­ße, Jess­ner­stra­ße, Oder­stra­ße, Weichselstraße
    Bereich Trep­tower Park, begrenzt durch die Spree, die Kreu­zung Alt Treptow/Bulgarische Stra­ße, Bul­ga­ri­sche Stra­ße, Am Trep­tower Park, Elsenstraße
    Bereich U‑Bahnhof Ebers­wal­der Stra­ße, begrenzt durch die Ein­mün­dung Schön­hau­ser Allee/Topsstraße, Pap­pel­all­lee 5A/88, die Kreu­zung Dan­zi­ger Straße/ Knaackstraße/Lychener Stra­ße, die Ein­mün­dung Schön­hau­ser Allee/Kastanienallee, Kas­ta­ni­en­al­lee 9/100, Ebers­wal­der Stra­ße 19/31
    Bereich U‑Bahnhof Naue­ner Platz, begrenzt durch die Kreu­zung Rei­ni­cken­dor­fer Straße/Liebenwalder Stra­ße, Schul­stra­ße 40/103 bis 41/ gegen­über Rei­ni­cken­dor­fer Stra­ße 52/74
    Bereich U‑Bahnhof See­stra­ße, begrenzt durch Mül­lerstra­ße 135/ gegen­über bis 40B/138, See­stra­ße 43/95 bis 46/93A
    Bereich Volks­park am Wein­bergs­weg, begrenzt durch Vete­ra­nen­stra­ße, Brun­nen­stra­ße, Wein­bergs­weg, Fehr­bel­li­ner Straße
    Bereich War­schau­er Brü­cke, begrenzt durch die Ein­mün­dung Hel­singsfor­ser Straße/Warschauer Stra­ße, den U‑Bahnhof War­schau­er Straße
    Bereich War­schau­er Stra­ße, begrenzt durch die Ein­mün­dung Hel­singsfor­ser Straße/Warschauer Stra­ße, die Kreu­zung War­schau­er Straße/Revaler Stra­ße, den U‑Bahnhof Frank­fur­ter Tor
    Bereich Was­ser­stadt­brü­cken, begrenzt durch Rauch­stra­ße, Daum­stra­ße, Poh­le­see­stra­ße, Hugo-Cassirer-Straße
    Bereich Weit­ling­s­tra­ße, begrenzt durch Frank­fur­ter Allee, Lückstraße
    Bereich Wer­ner-Dütt­mann-Sied­lung, begrenzt durch Urban­stra­ße, Jahn­stra­ße, Hasen­hei­de, Graefestraße
    Bereich Wis­mar­platz, begrenzt durch Weser­stra­ße, Gry­phi­us­stra­ße, die Kreu­zung Wismarplatz/Boxhagener Stra­ße, die Kreu­zung Wismarplatz/Grünberger Straße
    Bereich Wrangelkiez/ Gör­lit­zer Park, begrenzt durch Ska­lit­zer Stra­ße, May-Ayim-Ufer, Am Ober­baum, Schle­si­sche Stra­ße, Vor dem Schle­si­schen Tor, Cuvry­stra­ße, Gör­lit­zer Ufer, Gör­lit­zer Stra­ße, Wie­ner Straße
    Eben­so ver­bo­ten ist das Abren­nen von Feu­er­werk in aus­ge­wie­se­nen Pyro­tech­nik­ver­bots­zo­nen auf dem Alex­an­der­platz, im Steinmetzkiez/Pallasstraße sowie im Bereich der JVA Moabit. 

    Die­se drei Ver­bots­zo­nen basie­ren auf dem All­ge­mei­nen Sicher­heits- und Ord­nungs­ge­setz (ASOG).

    1. Das hat unser Herr Weil (der norddeutsche Södolf) in Niedersachsen schon lange festgezurrt:

      Welche Warnstufe gilt ab 24. Dezember?
      Für den Zeitraum vom 24. Dezember 2021 bis zum Ablauf des 15. Januar 2022 wird die Warnstufe 3 landesweit für das Land Niedersachsen festgestellt. Das für Gesundheit zuständige Ministerium sowie die Landkreise und kreisfreien Städte stellen nach Maßgaben der Regelungen in § 2 und 3 der Corona-VO (System der Warnstufen) die jeweils ab dem 16. Januar 2022 geltende Warnstufe fest.

      Die regionale Inzidenz "Neuinfizierte" sowie die Indikatoren "Hospitalisierung und Intensivbetten) spielen insofern bis zum 15. Januar keine Rolle bei der Feststellung bzw. Aufhebung einer Warnstufe.

      In der Warnstufe 3 wird dabei vorrangig die 2GPlus-Regel (geimpft, genesen plus zusätzlich negativen Testnachweis) unseren Alltag bestimmen. Außerdem werden die Kontaktbeschränkungen für private Feiern und Zusammenkünfte ab dem 27. Dezember 2021 (ebenfalls bis zum 15. Januar 2022) deutlich verschärft: Nach Weihnachten, genauer ab dem 27. Dezember 2021 dürfen auch in Niedersachsen nur noch zehn Personen bei privaten Feiern oder Zusammenkünften zusammenkommen. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mit eingerechnet, ebenso wenig Betreuungspersonen.

      https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html

      Hospitalisierung und Intensivbettenbelegung sind aktuell übrigens am fallen.

  6. Kei­nen sog. "Mund-Nase-Schutz", und kei­nen Abstand. Wie schön, dass die Leu­te ver­nünf­tig sind, und sich nicht in Angst ver­setz­ten lassen.

    1. Ganz ein­fach, da es kei­ne Geneh­mi­gung gab, gab es auch kei­ne Auf­la­gen (Mas­ken­pflicht, Abstand). 😉
      Anders sieht es aus, wenn eine Ver­an­stal­tung geneh­migt ist und der Orga­ni­sa­tor sol­che Auf­la­gen akzep­tiert hat. Dann muß er sie ggf. durch­setz­ten bzw. die Poli­zei hat einen Grund, Ver­stö­ße zu ahn­den oder die Ver­an­stal­tung zu beenden.

    1. @Ganz nor­ma­le Leu­te sagt:
      "ins­be­son­de­re wur­de eine Absperrung—vornehmlich aus Polizistinnen—einfach über­lau­fen"

      Das war nicht opti­mal! Das war eine Fal­le der Poli­zei, extra eine schwa­che Ket­te mit gro­ßem Abstand und vor­wie­gend eher klei­nen Poli­zis­tin­nen ohne Schutz­aus­rüs­tung, um genau die­ses Ver­hal­ten zu pro­vo­zie­ren. Und damit Bil­der zu lie­fern, die man als Gewalt der Demons­tran­ten gegen die Poli­zei aus­le­gen kann. 

      Ins­ge­samt gilt: unbe­dingt fried­lich blei­ben, nicht pro­vo­zie­ren las­sen. Die da oben wol­len, daß es eska­liert, wir dür­fen ihnen den Gefal­len nicht tun. Die Poli­zei ist nicht der eigent­li­che Feind, son­dern nur des­sen Erfül­lungs­ge­hil­fen. Und auch Poli­zis­ten sind Men­schen, die ihren Job machen wol­len, um ihre Fami­lie zu ernäh­ren. Es hat ande­re Demos gege­ben, wo Gewalt oder Aggres­si­on von der Poli­zei aus­ging (Ber­lin, Frank­furt), das ist zu ver­ur­tei­len. Aber in Mün­chen hat­te ich nicht die­sen Ein­druck! Anfangs waren sie total über­for­dert, dann als sie zah­len­mä­ßig bes­ser auf­ge­stellt waren, haben sie ver­nünf­tig agiert (bis auf die Falle).
      – vie­le Poli­zis­ten ohne Schutz­aus­rüs­tung; Schutz­aus­rüs­tung (Hel­me, Schlag­stock) haupt­säch­lich an der 2. Polizeikette
      – wenig Blaulicht
      – wenn Helm, dann meist Visier offen
      – eini­ge Demons­tran­ten haben mit den Poli­zis­ten in der Ket­te gere­det (ich weiß aller­dings nicht wor­über), auf jeden fall mensch­li­cher, als denn die da nur schwei­gend ste­hen und Löcher in die Luft gucken
      – es gab auch Poli­zis­ten ohne Mas­ken (weiß nicht, ob aus Über­zeu­gung oder weil sie es in der Anfangs­pha­se so eilig hatten)
      – der Grund der Sper­re in Rich­tung Ode­ons­platz war offen­bar die dor­ti­ge Gegen­de­mo, davon wuß­ten wir aber nichts; man konn­te über Neben­stra­ßen ein­fach drum­her­rum gehen, wir waren nicht eingekesselt

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