12 Antworten auf „"Aufruf an meine Kollegen" von Martin Ruthenberg. Mahnwachen am 14.7.“

  1. 14.07.22 Berlin: Vorm RBB 18–21 Uhr! (Ist, soweit mir bekannt, angemeldet.)
    Ich wer­de da sein. Vielleicht sehen wir uns.

    Herziche Grüße aus dem Witwesk (habe ges­tern von der ers­ten unter 30jährigen "plötz­lich und uner­war­tet" Verstorbenen aus mei­nem eige­nen Lebensumfeld erfah­ren; sie war kern­ge­sund, aber min­des­tens 2x gespritzt. Gestorben ist sie allein nachts in ihrer Wohnung in der Nacht von Montag zu Dienstag. Am Donnerstag Abend spra­chen wir noch über die Urlaubszeit. – Und natür­lich kann sie einen nor­ma­len plötz­li­chen Tod gestor­ben sein; nie wer­de ich es erfah­ren [und ver­mut­lich nie­mand]. ~ ~ ~ Dennoch: Lasst uns wei­ter­kämp­fen! Das muss ein Ende haben!)

    1. Ist doch eigent­lich Privatsache wenn die ster­ben. Sie haben die­se Parteien gewählt und sich frei­wil­lig imp­fen las­sen. AfD oder gar NPD wähl­te doch kaum wer . Sie sind bis zu ihrem Ableben glück­lich und voll zufrie­den mit dem System . Und sagen wir so, vie­le die­ser selt­sa­men Todesfälle kön­nen auch am Klimawandel lie­gen. Wie neu­lich hier in Weil der Stadt.. medi­zi­ni­scher Notfall in der 20er Zone, stand im Polizeibericht. Fahrer tot. 57 Jahre . Blumenkübel im Wert von 300.- kaputt

    1. Eine zusätz­li­che Referenz per URL auf eine Datei wäre nett. Bitte.

      Was den zwangs­fi­nan­zier­ten Staatsfunk betrifft, wür­de ich eine Kombination von Privatisierung des Unterhaltungsprogramms (glot­zen gegen Knete), eine Zwangsfinanzierung aus den Gewinnen des Unterhaltungsprogramms zur Grundfinanzierung eines Minimums der Berichterstattung und eine zu 100 % aus Spenden nur (!) von Bürgern (*) finan­zier­te erwei­ter­te Berichterstattung. Keine Querfinanzierung, kei­ne Tochterunternehmen. Die Existenz der bei­den Teile wird anein­an­der gekop­pelt. Pensionen wer­den nicht mehr gezahlt, es bleibt nur noch die Rente, so wie für die meis­ten Arbeitnehmer des Landes. Keine Unterstützung durch die Steuerzahler, kei­ne Zwangsfinanzierung für alle, kei­ne steu­er­li­chen Vergünstigungen. Zwei Anstalten, zwei Intendanten. Gewinne über das Maß der not­wen­di­gen Investitionen zur Aufrechterhaltung des Betriebs wer­den als Abgaben (!) an alle Bürger verteilt.

      (*) kei­ne Unternehmen, kei­ne Organisation und dergleichen

      Den Rest erle­digt die Demokratie und die Marktwirtschaft. 😉

        1. Mit der Zwangsfinanzierung ist de fac­to allen Bürgern des Landes jeg­li­cher Einfluss genom­men wor­den. Schauen Sie sich doch nur mal die Redaktion der Tagesschau an: Was unter­schei­det die von einem US-ame­ri­ka­ni­schen Bordell?

          Und das Geblöke vom angeb­lich im Grundgesetz ver­an­ker­ten Auftrag der Zwangsfinanzierten kann der Ruthenberg sich irgend­wo hin ste­cken. Mit den ers­ten 20 Artikeln des GG sol­len die Bürger vor dem Staatsapparat geschützt wer­den und das heißt nicht umge­kehrt, dass mit Artikel 5 eine Zwangsfinanzierung die­ser Drecksäcke und Versager vom ÖR begrün­det wer­den kann.

          1. @Peter Pan: Und weil sie gegen die ers­ten 20 Artikel des GG ver­sto­ßen, soll­ten wir die­se abschaf­fen? Ich bin sehr dafür, neue Modelle für einen öffent­lich-recht­li­chen Rundfunk zu dis­ku­tie­ren. Glauben Sie im Ernst, eine pri­vat­wirt­schaft­li­che Regelung wür­de die Interessen der BürgerInnen bes­ser ver­tre­ten? Die Wahl zwi­schen RTL und sat1?

            1. In den Knast statt abschaf­fen wäre mir lie­ber. Abschaffen klingt so endgültig.

              Aber mal ernst­haft, ich will die nicht abschaf­fen, son­dern die Finanzierung der Berichterstattung einem demo­kra­ti­schen Prozess unterwerfen.

              Die Spaltung in Unterhaltung, Verblödung, Bildung, Sport usw. einer­seits und der Berichterstattung ande­rer­seits ist gar nicht so neu. In den USA gibt es dafür seit 4 Jahrzehnten ein gut funk­tio­nie­ren­des Beispiel. Nennt sich C‑SPAN.

              Die Finanzierung der frei zugäng­li­chen Berichterstattung (und bit­te das "Bildungsprogramm" her­aus­las­sen) über eine Grundfinanzierung und Spenden gibt es eben­falls schon lan­ge, z. B. NPR und PBS in den USA. Nur dass drü­ben die Grundfinanzierung über die Regierung per Transfer von Steuereinnahmen erfolgt, mit dem Ergebnis, dass die Regierung mit­singt beim Berichten. Das will ich nicht. Der Unterhaltungsladen soll für die Finanzierung von Gebäuden usw. zur Berichterstattung sor­gen (geht, sie­he oben). Wenn das Unterhaltungsprogramm etwas taugt und die Kasse stimmt, ist sogar im Winter die Bude warm.

              Auf die Grundfinanzierung kom­men die Spenden der Bürger oben drauf (kei­ne Konzerne und der­glei­chen, am bes­ten mit Deckelung des Betrags und vor allem ohne Steuervorteile). Mit den Spenden wer­den die Gehälter zu übli­chen Konditionen finan­ziert. Keine Pensionen und sons­ti­ge Bestechungen mehr. Stimmt das Programm, stimmt auch das Gehalt und die Zahl der Mitarbeiter. Sobald die Berichterstatter des ehe­ma­li­gen Staatsfunks ver­ges­sen für wen sie arbei­ten, gibt es weni­ger Geld vom Chef, den Bürgern.

              Ist doch nicht so kom­pli­ziert wie Kalles Studien, oder?

  2. Herzliches Beileid.
    Ich bin ja kein EXPERTE, aber ich wür­de es fast auschlie­ßen, dass unter 30-jäh­ri­ge ohne Vorgeschichte ein­fach so nicht mehr auf­wa­chen. Vor der Sumpfung habe ich von so einem Fall nicht gehört. Da gab es tra­gi­sche Autounfälle oder Unfälle im Wald, ver­pfusch­te OPs oder Selbstmord.
    Jetzt hört man schon recht oft, dass jemand schein­bar "grund­los" stirbt. In abso­lu­ten Zahlen wird dies jedoch die Sterbestatistik bis­lang wenig beeinflussen.

  3. Corona:
    Überblick über die recht­li­chen Aspekte des Evaluierungsberichts 

    An­fang Juli hat der von Bun­des­tag und Bun­des­re­gie­rung ein­ge­setz­te Sach­ver­stän­di­gen­aus­schuss sei­nen Eva­lua­ti­ons­be­richt zur Pan­de­mie­be­kämp­fung vorgelegt. 

    In der Öf­fent­lich­keit wur­den die Be­set­zung des Gremiums,
    sei­ne Ziel­set­zung und schließlich
    die Aus­sa­ge­kraft des Be­richts be­reits viel diskutiert. 

    Wir geben einen Über­blick über die rechts­wis­sen­schaft­li­chen In­hal­te des Berichts, 

    die durch­aus weit­rei­chend sind, 

    bis­lang je­doch ver­hält­nis­mä­ßig wenig Auf­merk­sam­keit be­kom­men haben.

    Miriam Montag, 11. Jul 2022.

    https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/corona-ueberblick-ueber-die-rechtlichen-aspekte-des-evaluierungsberichts

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