Aus dem telegram-Radikalisierungstunnel

Ein schlecht design­ter Android erklärt den Krieg. Gezeigt wird Poli­zei­ge­walt auf welt​.de am 13.12.:

twit​ter​.com

Update

In einem Kom­men­tar wird auf die­se Alter­na­ti­ve hingewiesen:

deut​sche​post​.de

17 Antworten auf „Aus dem telegram-Radikalisierungstunnel“

  1. Social plat­form Gab rejects Germany’s demands for censorship

    Sozia­le Platt­form Gab lehnt For­de­run­gen Deutsch­lands nach Zen­sur ab

    "Der Grün­der und CEO von Gab, Andrew Tor­ba, sag­te, dass sein Unter­neh­men trotz des zuneh­men­den recht­li­chen Drucks und der Andro­hung von Geld­stra­fen durch die Regie­rung den For­de­run­gen der deut­schen Inter­net­zen­sur nicht nach­kom­men werde.

    Deutsch­land hat eine bekann­te Geschich­te der Zen­sur und ver­fügt über ein Gesetz zur Regu­lie­rung sozia­ler Medi­en, das deut­sche Netz­werk­durch­set­zungs­ge­setz, kurz NetzDG. Das Gesetz wur­de ver­ab­schie­det, um gegen Fake News und so genann­te "Hass­re­den" vor­zu­ge­hen. Es gilt für Online-Platt­for­men mit mehr als 2 Mil­lio­nen Nut­zern in Deutsch­land. Es ver­pflich­tet die Platt­for­men, "ein­deu­tig ille­ga­le" Inhal­te in weni­ger als 24 Stun­den nach einer Beschwer­de zu löschen. Die Nicht­ein­hal­tung des Geset­zes kann zu Geld­stra­fen von bis zu 50 Mil­lio­nen Euro führen.

    In einem Blog­bei­trag sag­te Tor­ba, Deutsch­land habe ihm ein "rie­si­ges Paket von Doku­men­ten mit Geld­stra­fen und recht­li­chen Dro­hun­gen" geschickt. Aber er füg­te hin­zu, dass sich sein Unter­neh­men "wei­gert und schon seit vie­len Jah­ren wei­gert, das deut­sche Netz­werk­durch­set­zungs­ge­setz einzuhalten."

    Tor­ba bezeich­ne­te das NetzDG als "ein dra­ko­ni­sches deut­sches Gesetz, das dar­auf abzielt, 'Fake News' auf Social-Net­wor­king-Web­sites zu bekämp­fen", und füg­te hin­zu, dass "Fake News natür­lich das sind, was die deut­sche Regie­rung sagt, was sie sind".

    "Gab ist ein US-ame­ri­ka­ni­sches Unter­neh­men und als sol­ches sind wir in kei­ner Wei­se ver­pflich­tet, aus­län­di­sche Geset­ze von tyran­ni­schen Regie­run­gen zu befol­gen", füg­te er hin­zu. .." (Über­set­zer)

    https://​reclaimt​he​net​.org/​s​o​c​i​a​l​-​p​l​a​t​f​o​r​m​-​g​a​b​-​r​e​j​e​c​t​s​-​g​e​r​m​a​n​y​s​-​d​e​m​a​n​d​s​-​f​o​r​-​c​e​n​s​o​r​s​h​ip/

    1. @UnerwünschteBerichterstattung:

      Herr Pis­to­ri­us ist schein­bar kein sehr intel­li­gen­ter Mann. Mit Sicher­heit aber kein Vorausschauender.

      Inter­es­sant was die Poli­zei in Land­au als "ver­hält­nis­mäs­sig" oder "ange­bracht" betrach­tet. Wenn ich Poli­zist wäre, hät­te ich bei dem Ein- oder Ande­ren "Kol­le­gen" wäh­rend des Ein­sat­zes echt ein mul­mi­ges Gefühl.

  2. Es hät­te viel frü­her und kon­se­quen­ter ein­ge­grif­fen wer­den müs­sen? Echt jetzt? Die Gewalt war doch schon im April 2020 da. Ich habe in einem Video gese­hen, wie Atti­la Hild­mann anlass­los zu Boden geris­sen wur­de. Ich tei­le Hild­manns Ansich­ten nicht, aber das, was ich in dem einen Video gese­hen habe, war unan­ge­mes­se­ne Poli­zei­ge­walt. Es wur­den schon im Früh­jahr 2020 Rent­ner gewal­tä­tig abge­führt. Ange­sichts der Gewalt, die es schon 2020 gab, ist die im Video gemach­te Aus­sa­ge Zynis­mus. Ein kon­se­quen­te­rer Ein­satz wäre eigent­lich nur noch der Gebrauch der Schusswaffe.

    Ange­sichts der Gewalt, die dann auch erlebt wird, radi­ka­li­sie­ren sich tat­säch­lich man­che Men­schen. Ich weiß ja nicht, wie spin­nert Hild­mann – abge­se­hen von sei­nem Vega­nis­mus, haha – vor 2020 war. Wür­de mich nicht wun­dern, dass er sich in dem Moment zum Ver­schwö­rungs­theo­rie­gläu­bi­gen wur­de, als er mit die­ser Poli­zei­ge­walt kon­fron­tiert wur­de. Man darf auch nicht ver­ges­sen, dass der Lock­down sein Exis­tenz­grund­la­ge zer­stör­te, denn er war ein Restaurantbetreiber.

    Ange­sichts des­sen, dass so vie­le Men­schen mit die­ser Poli­zei­bru­ta­li­tät kon­fron­tiert waren, haben den­noch 99,9 % der Maß­nah­men­kri­ti­ker alle Siche­run­gen drin.

  3. tele­gram ist gefähr­lich, weil sie als einer der weni­gen mes­sen­ger via block­chain ver­schlüs­seln – schwer zu knacken…unbeliebt bei der Staats­Schutz Truppe

  4. Benutzt die welt​.de absicht­lich Bil­der von Poli­zei­ge­walt gegen Men­schen, um den Zuschau­ern zu sug­ge­rie­ren, dass die­se Gewalt nicht nur not­wen­dig, son­dern bis­her auch zu sanft war? Um fried­li­che demo­kra­ti­sche Demons­tran­ten als bru­tals­te Straf­tä­ter dar­zu­stel­len, gegen die sich "der Staat" weh­ren muss? Widerlich.

  5. Das kann ja auch nicht sein, dass Men­schen sich ein­fach so ihre eige­nen Infor­ma­ti­ons­quel­len suchen.
    Manch­mal frag ich mich ernst­haft, ob die­se Leu­te sich über­haupt selbst zuhö­ren beim Sprechen.

    1. @ D. S.

      Micha­el Mey­en hat schon vor län­ge­rer Zeit – also vor 2020 – dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der tie­fe­re Kon­flikt die­ser Zeit der um die Kon­trol­le über die Medi­en ist.

      Es ist offen­sicht­lich, dass sich hier in ande­ren For­men und in rapi­di­sier­ter Form wie­der­holt, was vor 500 Jah­ren durch die Erfin­dung des Buch­drucks mit beweg­li­chen Let­tern statt­ge­fun­den hat, samt Inqui­si­ti­on, Refor­ma­ti­on und schließ­lich Revo­lu­ti­on. "All govern­ment rests on opi­ni­on", wie schon David Hume wuss­te. Und die Kon­trol­le der Mei­nung ent­glei­tet den Regie­run­gen zusehends.

  6. Von letz­tem Wochen­en­de, aktu­ell, neu, nur die paar Tage:

    Ber­nau, Zeh­de­nick, Deg­gen­dorf, Schwe­rin, Des­sau, Fürs­ten­feld­bruck, Mag­de­burg, Ora­ni­en­burg, Aachen, Bonn, Vai­hin­gen-Enz, Len­ge­rich, Bot­trop, Göp­pin­gen, Fal­ken­see, Werder/Havel, Ill­men­au, Aalen, Bad Frei­en­wal­de, Gum­mers­bach, Itze­hoe, Schmal­kal­den, Puls­nitz, Neu­stadt a.d.W., Kamenz, Mann­heim, Ebers­wal­de, Schön­ei­che, Duis­burg, Spey­er, Worms, Waren, Frank­furt, Zwö­nitz, Usin­gen, Lands­hut, Erdin­gen, Quer­furt, Husum, Herms­dorf, Nürn­berg, Wei­ßen­fels, Erfurt, Tor­gau, Baut­zen, Dach­au, Gun­zen­hau­sen, Alten­burg, Neu­bran­den­burg, Frei­berg, Königs­wus­ter­hau­sen, Ham­burg, Cott­bus, Eisen­ach, Schwe­rin, Aschaf­fen­burg, München, …

    https://t.me/s/DEMOBILDERDEUTSCHLAND

    UNS REICHTS!

  7. Frage... wo beginnen Verschwörungstheorien und wo enden sie!? Wäre es sehr gewagt, wenn ich die Vermutung äußern würde, dass der Staat Kontrolle über eine unliebsame, weil freie, Kommunikationsquelle zu erlangen versucht. So etwas könnte der geneigte Beobachter auch Zensur nennen. Was unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung nicht geklappt hat funktioniert mit Corona, wenn die Zeit reif ist (und sie ist anscheinend schon reif) prima.

    Das Regime, anders mag ich die Staatsführung hier in Ö und D nicht mehr nennen, radikalisiert durch das androhen einer Impfpflicht bewußt einen Teil der Bevölkerung. Und plötzlich "riecht" es nach einer neuen Welle des Terrorismus. Es ist nun ein leichtes der durch Corona-Angst gebeutelte und an die abstrusesten Einschränkungen bereits verwöhnten Bevölkerung, weitere Grundrechtseinschränkungen unterzujubeln.

    Solche Meldungen sind nur die Vorbereitung dafür:
    [zitat= https://orf.at/stories/3240224/ ]
    Telegram ignoriert Behörden
    Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte zuletzt berichtet, dass deutsche Behörden seit Monaten versuchen, Löschungen hetzerischer Inhalte bei Telegram zu erreichen. Das Unternehmen mit Sitz in Dubai habe bisher aber alle behördlichen Schreiben – in denen auch die Verhängung von Millionenstrafen angekündigt wurde – ignoriert. Die Kommunikations-App Telegram dient genau aus diesem Grund in einigen Ländern – etwa dem Iran und Weißrussland – freilich auch als relativ sicherer Kommunikationskanal für Oppositionelle.

    Die neue deutsche „Ampelkoalition“ prüft derzeit ein schärferes Vorgehen gegen Messengerdienste, die für die Verbreitung von Hass und Hetze genutzt werden. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) kündigte in diesem Zusammenhang ein härteres Vorgehen gegen Telegram an, das derzeit nicht vom Netzwerkdurchsetzungsgesetz erfasst werde.

    Pflicht, strafbare Inhalte zu melden
    Dieses Gesetz sieht ab Februar kommenden Jahres eine generelle Pflicht der Betreiber sozialer Netzwerke vor, strafbare Inhalte aus dem Bereich der Hasskriminalität dem Bundeskriminalamt zu melden. Ob das auch Messengerdienste einschließt, wird aber offenbar unterschiedlich interpretiert.

    o

    In vieler Hinsicht haben wir China in Sachen Anti-Corona-Maßnahmen bereits übertroffen. An der Zensur müssen wir noch ein wenig nach schärfen.

    😎
    Der Ösi

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