Aus dem Rot-Rot-Rotlichtmilieu

Es kommt nicht gut an in Ber­lin, was Dr. Gif­fey präsentiert.

rbb24​.de (31.1.)

»… Am Wochen­en­de hat­te Gif­fey der "Bild am Sonn­tag" gesagt, falls der Betrieb in der ele­men­ta­ren Grund­ver­sor­gung nicht mehr mit Gesun­den auf­recht­erhal­ten wer­den kön­ne, sei es eine Opti­on, "dass Infi­zier­te, die aber kei­ner­lei Sym­pto­me haben, in bestimm­ten Berei­chen im Aus­nah­me­fall wei­ter zur Arbeit kommen".

Der gesund­heits­po­li­ti­sche Spre­cher der CDU-Frak­ti­on, Chris­ti­an Zan­der, nann­te Gif­feys Aus­sa­gen "völ­lig absurd". Damit sor­ge sie für erheb­li­che Irri­ta­tio­nen, sie kon­ter­ka­rie­re auch die Impf­kam­pa­gne und den Sinn einer Impf­pflicht für bestimm­te Berufs­grup­pen. "Wer soll­te sich nach Gif­feys Ankün­di­gung jetzt noch schüt­zen las­sen?", frag­te Zander.

Auch der Ber­li­ner Kita­ver­band reagier­te skep­tisch auf den Vor­schlag. Der Lan­des­vor­sit­zen­de Wolf­gang Frei­er sag­te im rbb-Info­ra­dio, es stel­le sich die Fra­ge, war­um über­haupt noch getes­tet wird. Man könn­te dann auch sagen: Wer Sym­pto­me hat, bleibt zu Hau­se und die ande­ren kön­nen kom­men…«

Mit­un­ter fla­ckert auch bei den Berich­ten des RBB gesun­der Men­schen­ver­stand auf.

9 Antworten auf „Aus dem Rot-Rot-Rotlichtmilieu“

  1. Ist aber bis jetzt nur ein fla­ckern .… da könn­te wir noch alle ein wenig pus­ten, das hilft beim Feu­er machen .… das mit dem " Strich-durch-Dr." ist 

  2. Man könn­te dann auch sagen: Wer Sym­pto­me hat, bleibt zu Hau­se und die ande­ren kön­nen kommen…«
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    Ehr­lich? Könn­te man das sagen?! Was für eine ver­blüf­fen­de Erkennt­nis!! Scho­ckie­rend gera­de­zu! So etwas darf ver­öf­fent­licht wer­den? In aller Öffentlichkeit?

    Ja. Genau. Exakt. Puuh. Ich habe Fie­ber, ich kann nicht spre­chen, mein Hals kratzt. Ich füh­le mich total schwach, Hus­ten quält mich. 

    Da bin ich sicher über­haupt nicht sehr leis­tungs­fä­hig im Groß­raum-Büro, bei der BVG, als Ser­vice-Mit­ar­bei­ter der Bahn oder in der Fabrik und ste­cke als Super­sprea­de­rin sehr, sehr wahr­schein­lich die Kol­le­gen an, die kein beson­ders gutes Immun­sys­tem haben oder deren natür­li­ches Immun­sys­tem durch eine merk­wür­di­ge, künst­li­che "Gen-The­ra­pie" ohne aus­rei­chend lan­ge wir­ken­den Immun­schutz lei­der schon geschwächt ist.

    Also blei­be ich, falls ich eine nie­sen­de Hexe bin mit Sym­pto­men, zu Hau­se. Meis­tens dau­ert eine Atem­wegs­er­kran­kung 7 bis 10 Tage, so ganz von Natur aus, ohne Tests, ohne PCR-Nach­wei­se, maxi­mal (für den Arbeit­ge­ber) mit einer freund­li­chen Krank­schrei­bung des Haus­arz­tes und der Emp­feh­lung des­sel­ben: Scho­nen Sie sich und legen Sie sich ins Bett.

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    Ein Traum! Ein Traum, der bald wahr wird? Ich wün­sche allen, die sich gera­de mit grip­pa­len Infek­ten, Viren­at­ta­cken jeder Art pla­gen, von Her­zen gute Bes­se­rung! Auch den "Corona"-Verordnungsgebern, Poli­tik­be­ra­tern, "Impf"-Marketing-Strategen bun­des­weit wün­sche ich gute Bes­se­rung! Sie sol­len geheilt wer­den! Sie, die Ver­ord­nungs- und Gesetz­ge­ber, sol­len ganz schnell wie­der rich­tig gesund werden!

    Alles Gute!

    PS: Ich habe über­haupt kei­ne Angst! Vor nichts! Auch nicht vor dem Scheiterhaufen!

  3. So for­mu­liert der MDR für Thüringen:

    Locke­run­gen in Thü­rin­gen: 3G-Regel soll im Ein­zel­han­del kommen

    Die Thü­rin­ger Lan­des­re­gie­rung will den Zugang zum Ein­zel­han­del erleich­tern. Ab dem 9. Febru­ar soll daher beim Ein­kau­fen und bei kör­per­na­hen Dienst­leis­tun­gen die 3G-Regel gel­ten, sag­te Regie­rungs­spre­cher Falk Neu­bert am Diens­tag in Erfurt. Nicht nur Geimpf­te und Gene­se­ne, son­dern auch nega­tiv Getes­te­te haben dann Zutritt zu den Geschäften. 

    https://​www​.mdr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​t​h​u​e​r​i​n​g​e​n​/​d​r​e​i​-​g​-​r​e​g​e​l​-​e​i​n​z​e​l​h​a​n​d​e​l​-​1​0​0​.​h​tml

  4. Wer dann alles zur ele­men­ta­ren Grund­ver­sor­gung gehört, legen wir dann fest.
    Infor­mie­ren sie sich täg­lich über mei­ne neu­en Ent­schei­dun­gen, da gewis­se Lob­by­is­ten die Not­wen­dig­keit ihrer Spar­te mir regel­mä­ßig dar­le­gen müssen.

  5. Dr. ex. et hop. Gif­fey ist eine ehr­li­che Person.
    Ein rotes Aus­hän­ge­schild deut­scher Politik.

    Spritz.

    Die will nur unser Bestes.

    Spritz, spritz.

    Das bekommt sie aber nicht.

    Spritz, spritz.

  6. schwarz packt es an. scharz ist ein ech­ter macher.

    Coro­na-Regeln: Wirt­schafts­se­na­tor Schwarz setzt Erleich­te­run­gen für Unter­neh­men, Kun­din­nen und Kun­den durch

    01.02.2022, 13:23 Uhr – Senats­ver­wal­tung für Wirt­schaft, Ener­gie und Betriebe
    Coro­na-Regeln: Wirt­schafts­se­na­tor Schwarz setzt Erleich­te­run­gen für Unter­neh­men, Kun­din­nen und Kun­den durch

    Der Senat hat in sei­ner heu­ti­gen Sit­zung zwei für die Ber­li­ner Wirt­schaft wesent­li­che Anpas­sun­gen der Infektionsschutz­maßnahmenverordnung beschlos­sen, die auf eine Initia­ti­ve des Wirt­schafts­se­na­tors zurückgehen.

    Bis­her sind Veranstalter:innen sowie die Betreiber:innen von Gast­stät­ten und Hotels, von kul­tu­rel­len Ange­bo­ten wie Kinos und Thea­tern, von Fit­ness- und Tanz­stu­di­os und die Anbieter:innen von kör­per­na­hen Dienst­lei­tun­gen dazu ver­pflich­tet, eine soge­nann­te Anwesen­heitsdokumentation zu füh­ren. Dafür müs­sen sie per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wie den Namen und Kon­takt­mög­lich­kei­ten ent­we­der ana­log oder digi­tal erfas­sen und für eine Dau­er von 2 Wochen auf­be­wah­ren oder spei­chern. Die Anwesenheits­dokumentation ver­folg­te das Ziel, die Kon­takt­nach­ver­fol­gung und Qua­ran­tä­ne­a­n­ord­nun­gen der Ber­li­ner Gesund­heits­äm­ter zu ermög­li­chen. In Ber­lin sind aller­dings ca. 1,9 Mil­lio­nen Men­schen geboos­tert. Die­se Per­so­nen müss­ten im Fal­le einer Infek­ti­on nicht mehr in Qua­ran­tä­ne. Dazu Wirt­schafts­se­na­tor Ste­phan Schwarz: „Der Senat trägt mit der Auf­he­bung der Pflicht dem Umstand Rech­nung, dass die Daten­er­he­bung ohne Ver­wen­dungs­zweck nicht mehr not­wen­dig ist.“

    Dar­über hin­aus benö­ti­gen Per­so­nen, die voll­stän­dig frisch geimpft, also zwei Impf­do­sen oder im Fal­le einer vor­he­ri­gen Infek­ti­on eine Imp­fung erhal­ten haben, oder frisch gene­sen sind, in Berei­chen und Bran­chen, in denen 2G-plus-Test gilt, für die Dau­er von drei Mona­ten kei­nen zusätz­li­chen Test mehr. Bis­her galt dies nur für Per­so­nen, die eine Auf­frisch­imp­fung erhal­ten hat­ten („Boos­ter“). Dies trägt dazu bei, die Hür­den für den Besuch von Gas­tro­no­mie sowie Kul­tur- und Frei­zeit­an­ge­bo­ten zu redu­zie­ren. Die Ände­rung betrifft sowohl Kun­din­nen und Kun­den wie auch Selbst­stän­di­ge, die im Rah­men ihrer Tätig­keit phy­si­schen Kon­takt zu ande­ren haben. Auch die­se sind nicht mehr ver­pflich­tet, einen tages­ak­tu­el­len Test vorzulegen.

    Wirt­schafts­se­na­tor Ste­phan Schwarz: „Ich wer­de auch zukünf­tig die Inter­es­sen der Ber­li­ner Wirt­schaft im Senat adres­sie­ren und mich für einen sach­ge­rech­ten Aus­gleich mit dem not­wen­di­gen Schutz des Gesund­heits­sys­tems stark machen.“

    Die Ände­run­gen tre­ten am 5. Febru­ar 2022 in Kraft.

  7. Senat beschließt Vier­te Ver­ord­nung zur Ände­rung der Vier­ten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

    Aus der Sit­zung des Senats am 1. Febru­ar 2022:

    Der Senat hat heu­te auf Vor­la­ge der Sena­to­rin für Wis­sen­schaft, Gesund­heit, Pfle­ge und Gleich­stel­lung, Ulri­ke Gote, die Vier­te Ver­ord­nung zur Ände­rung der Vier­ten SARS-CoV-2-Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung beschlos­sen. Die­se wird vor­aus­sicht­lich am 5. Febru­ar 2022 in Kraft treten.

    Fol­gen­de wesent­li­che Ände­run­gen sieht die Vier­te Ände­rungs­ver­ord­nung vor:

    • Anpas­sung bei der Anwesenheitsdokumentation:

    o Die Pflicht zur Anwe­sen­heits­do­ku­men­ta­ti­on in den Berei­chen der Ver­an­stal­tun­gen, Gas­tro­no­mie, Beher­ber­gung und beim Sport entfällt.

    o Bei wei­ter­hin vor­ge­schrie­be­ner Anwe­sen­heits­do­ku­men­ta­ti­on muss zukünf­tig die Vor­la­ge von Test-/Impf- und Gene­se­nen­nach­wei­sen nicht mehr erfasst wer­den. Es genügt die Erfas­sung der Kontaktdaten.

    • Anpas­sung der Abson­de­rungs­vor­schrif­ten gemäß dem MPK-Beschluss vom 24. Janu­ar 2022:

    o Die Pflicht bei Vor­lie­gen einer posi­ti­ven (Fremd-)Antigen-Testung einen bestä­ti­gen­den PCR-Test durch­füh­ren zu las­sen, ent­fällt. Die PCR-Test­pflicht besteht wei­ter für Per­so­nen, die mit vul­ner­ablen Grup­pen arbei­ten, Per­so­nal in Kran­ken­häu­sern etc.

    o Bei Vor­lie­gen eines posi­ti­ven (unbe­auf­sich­tig­ten) Anti­gen-Selbst­tests besteht die Pflicht zur bestä­ti­gen­den Tes­tung mit­tels Anti­gen-Test bei einer zer­ti­fi­zier­ten Test­stel­le. Nur bei wider­spre­chen­den Ergeb­nis­sen ist eine bestä­ti­gen­de PCR-Tes­tung vorgesehen.

    • Die Gül­tig­keits­dau­er des Gene­se­nen­nach­wei­ses wird gemäß der RKI-Emp­feh­lung von 6 Mona­te auf 3 Mona­te nach dem posi­ti­ven (PCR)-Testergebnis verkürzt.

    • Die „2G-Bedin­gung zuzüg­lich Test“ gemäß § 9a wird geän­dert, so dass eine zusätz­li­che Test­pflicht nur für Per­so­nen besteht, die sich drei Mona­te nach ihrer zwei­ten Imp­fung nicht haben boos­tern las­sen. Die zusätz­li­che Test­pflicht ent­fällt folg­lich für

    o Geboos­ter­te (zeit­lich unbegrenzt),

    o frisch Geimpf­te (ein­schließ­lich frisch geimpf­te Gene­se­ne) für drei Monate

    o und frisch Gene­se­ne (ein­schließ­lich frisch gene­sen Geimpf­te) für drei Monate.

    • Die Rege­lung für Groß-Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en (maxi­mal 3000 Per­so­nen) wird dahin­ge­hend ange­passt, dass auch

    o die „2G zuzüg­lich Test“-Bedingung gilt,

    o FFP2-Mas­ken auch am fes­ten Platz zu tra­gen sind

    o und das Hygie­ne­rah­men­kon­zept der jeweils zustän­di­gen Senats­ver­wal­tung ein­zu­hal­ten ist.

    • Es wird eine Rege­lung für die Wahl der Vor­schlag­lis­ten und Beru­fung der Mit­glie­der der bezirk­li­chen Senio­ren­ver­tre­tun­gen eingeführt.

    • Für kör­per­na­he Dienst­leis­tun­gen gilt künf­tig die „2 G zuzüg­lich Test“-Regelung. Davon aus­ge­nom­men sind Geboos­ter­te (und ver­gleich­ba­re Fäl­le im Sin­ne des § 9a).

    • Für Selbst­stän­di­ge gel­ten Aus­nah­men von „2 G zuzüg­lich Test“-Bedingung, wenn sie geboos­tert sind (und ver­gleich­ba­re Fäl­le im Sin­ne des § 9a).

    • Es wird eine FFP2-Mas­ken­pflicht in Hoch­schu­len ein­ge­führt (außer bei Prü­fun­gen und für vor­tra­gen­de Personen).

    • Es wird klar­ge­stellt, dass die Regeln für die beruf­li­che Bil­dung auch für Maß­nah­men zur För­de­rung der Ein­glie­de­rung in den Arbeits­markt gel­ten. Dadurch wird mehr Fle­xi­bi­li­tät beim Per­so­nal­ein­satz ermöglicht.

    Die Lauf­zeit der Ver­ord­nung wird bis zum 4. März 2022 verlängert.

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