Die fragwürdige Macht des Inzidenzwerts

»50 Infizierte pro 100.000 Einwohner: Dieser Grenzwert für schwer­wie­gen­de Corona-Maßnahmen soll gesetz­lich ver­an­kert wer­den. Einige Wissenschaftler fin­den das höchst pro­ble­ma­tisch. Wie kam die Zahl zustande?«

Das fragt der Spiegel am 11.11.

»Rot bis dun­kel­rot sind aktu­ell die meis­ten Teile Deutschlands ein­ge­färbt: Auf dem Covid-19-Dashboard des Robert Koch-Instituts (RKI) ist zu sehen, dass vor allem im Süden und Westen des Landes sowie in den Großstädten Hamburg, Berlin, Dresden, Bremen und Hannover der Inzidenzwert weit über der Maßzahl 50 liegt. Das bedeu­tet, dass sich in den ver­gan­ge­nen sie­ben Tagen mehr als 50 von 100.000 Einwohnern mit dem Coronavirus infi­ziert haben.

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Seher von Saarbrücken: Simulationen schwächeln

Professor Dr. Thorsten Lehr von der Universität des Saarlandes haben wir bekannt­lich den COVID-19-Simulator zu ver­dan­ken (s. COVID-19-Simulator: Berlin gut im Rennen). Er gibt die ulti­ma­ti­ve "Vorhersage der COVID-19 Infektionen inkl. Krankenhausbettenbelegung, Intensivmedizinische Behandlung (ICU), Beatmung und Todesraten in den ein­zel­nen Bundesländern".

Dumm nur, daß er für heu­te kei­nen ein­zi­gen der genann­ten Werte kor­rekt berech­net. Sie lie­gen alle sämt­lich über denen, die das RKI mit­teilt. Der Mann war schon im Mai sehe­risch tätig. Unter der Headline "SAAR-PROFESSOR BEHAUPTET 60 000 Corona-Tote ver­hin­dert" war auf bild.de zu lesen:

»Saarbrücken – Die simu­lier­te Kurve zeigt ein Horror-Szenario fürs Saarland: 60 000 Corona-Tote bis August!

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Die große Testhoffnung wurde gerade einmal an 426 Personen geprüft

Das erfah­ren wir am 12.11. auf welt.de über den Schnelltest von Roche:

»Angesichts stei­gen­der Infektionszahlen boo­men die Antigentests. Doch der Blick auf das Kleingedruckte der Produkte offen­bart, wie das Geschäft wirk­lich läuft. Experten bemän­geln, die Herstellerangaben ent­sprä­chen nicht der Realität im Masseneinsatz.

Es ist eines der der­zeit wohl am meis­ten nach­ge­frag­ten Produkte der Welt: der Antigenschnelltest vom Schweizer Pharmaunternehmen Roche. 40 Millionen Stück wer­den der­zeit pro Monat her­ge­stellt, heißt es beim Unternehmen auf Nachfrage – bis Jahresende sol­len es dop­pelt so vie­le sein. Der Run auf die Tests ist rie­sig, die Hersteller kom­men mit den Lieferungen kaum hinterher.

Dass jeder Abnehmer auch das Kleingedruckte in der Produkt­beschreibung gele­sen hat, darf bezwei­felt werden. 

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Anwalt Reiner Füllmich im Interview zu Sammelklagen, Wieler und Drosten

Heute wird in der Fuldaer Zeitung ein Interview mit Rechtsanwalt Reiner Füllmich zu den bevor­ste­hen­den Sammelklagen in den USA geführt.

»Mit einer Sammelklage in den USA und Klage vor deut­schen Gerichten will der Göttinger Anwalt Dr. Reiner Füllmich (62) mit einem Anwaltsteam Schadenersatz für Unternehmen gel­tend machen, die Einbußen durch den Corona-Lockdown hat­ten. In die­ser Woche will er die ers­ten Klagen einreichen.

Im Corona-Interview mit der Fuldaer Zeitung atta­ckiert Dr. Reiner Füllmich Lothar Wieler und Christian Drosten heftig.
Der Anwalt sagt, dass der Chef des Robert-Koch-Instituts und der Charité-Virologe „fal­sche Behauptungen“ aufstellen.
„Die PCR-Tests sind offen­sicht­lich nur ein Werkzeug zur Panikmache“, lau­tet eine der Corona-Thesen von Reiner Füllmich.

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Familie wegen unterschiedlicher Corona-Tests wochenlang in Quarantäne

Das ist heu­te zu lesen auf rp-online.de.

»Rheinberg Nach einem posi­ti­ven Corona-Test der 17-jäh­ri­gen Tochter wird Quarantäne ange­ord­net. Ein Antikörper-Test ergibt spä­ter jedoch, dass sie gar nicht infi­ziert war. Die Rheinberger Familie übt Kritik am Kreisgesundheitsamt Wesel.

Hinter die­ser vier­köp­fi­gen Rheinberger Familie liegt ein Oktober, den sie zum Großteil zu Hause ver­bracht hat…

Die Geschichte der Familie, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möch­te, beginnt am ers­ten Montag im Oktober. Die Tochter klagt in der Schule über leich­te Kopfschmerzen und ein Kratzen im Hals. „Sie hat öfter mal eine Mandelentzündung“, sagt die Mutter, die die 17-Jährige vor­zei­tig nach der vier­ten Unterrichtsstunde abholt. Am Dienstag bleibt die Schülerin zu Hause, am Mittwoch folgt ein Besuch bei der Vertretung des Hausarztes. Dort wird ein Abstrich genom­men. Tags dar­auf steht das Ergebnis fest: Der Corona-Test ist posi­tiv. Die Schule wird infor­miert mit der Folge, dass die gesam­te Jahrgangsstufe zu Hause blei­ben muss.

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Roche-Präsident für Impfpflicht

"Pack schlägt sich, Pack ver­trägt sich", die­ses bekann­te Motto der Pharmaindustrie wird an die­sem Artikel auf www.blick.ch deut­lich. Die bei­den Platzhirsche und ewi­gen Konkurrenten der Branche kön­nen sich durch­aus gegen­sei­tig loben, wenn sie sich nicht ins Gehege kom­men. Roche ver­dient Milliarden mit Tests und gönnt Pfizer sei­nen Gewinn mit Impfungen. Gemeinsam haben sie die Propagandisten der Pandemie ins Rennen geschickt und genie­ßen ihren Erfolg.
"Christoph Franz ist nicht irgend­wer. Franz ist Roche-Präsident und Multi-Verwaltungsrat. Und in Impfsachen hat der Schweizer Wirtschaftsführer eine kla­re Meinung. Franz ist für ein Impfobligatorium, beson­ders in der Corona-Krise.

Sozialamt : Schutz-Masken sind Bekleidungsstücke- darum kein Geld für Risikogruppe

»Die der­zeit zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus vor­ge­schrie­be­nen Gesichtsbedeckungen sind aus dem SGB II- Regelbedarf zu finan­zie­ren , da sie als Bestandteil der Kleidung ange­se­hen wer­den können.«

So bestä­tigt die Regierung der Oberpfalz einen ableh­nen­den Bescheid des Sozialamts der Stadt Regensburg. Auf leben-und-leben-lassen-in-regensburg.de ist wei­ter zu lesen:

»Bemerkenswert: Die angeb­lich zum Schutz vor Virusverbreitung not­wen­di­gen Schutzmasken sind also ein­fach nur: „Kleidungsbestandteil“.

Aber wäh­rend ich ansons­ten zwecks Kostenersparnis auch nur in der Badehose durch die Stadt lau­fen darf, bin ich hier dank hoher Bußgeld-Androhung gezwun­gen, die­ses „Kleidungsbestandteil“ Maske zu tra­gen . Also ein auf­ge­zwun­ge­ner „Kleidungsbestandteil“ , den Arme trotz­dem sel­ber zah­len müs­sen. Aha.

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