Pfizer-CEO verkaufte am Montag Aktien im Wert von 5,6 Millionen Dollar

»Pfizer-CEO Albert Bourla ver­kauf­te am Montag Aktien im Wert von 5,6 Millionen Dollar – am sel­ben Tag, an dem der Impfstoff von Pfizer und BioNTech gegen das Coronavirus nach vor­läu­fi­gen Ergebnissen eine Wirksamkeit von 90% zeig­te, wodurch die Aktien des Unternehmens um fast 8% stiegen.

Zwischen den Zeilen: Der Aktienverkauf ist durch einen vor­her fest­ge­leg­ten Plan namens Regel 10b5‑1 voll­kom­men legal, aber die Optik ist nicht groß­ar­tig. Ein Sprecher von Pfizer füg­te in einer Erklärung kei­ne neu­en Informationen hin­zu und sag­te, der Verkauf sei Teil eines vor­her fest­ge­leg­ten Plans, der im August erstellt wur­de.«

Das berich­tet heu­te axios.com. Jens Spahn, excel­lent job!

Heile, heile, Gänschen mit Roboter

"Soziale Roboter könn­ten psy­chi­sche Folgen der Coronaisolation mil­dern" begeis­tert sich aerzteblatt.de am 10.11.:

»Sogenannte sozia­le Roboter könn­ten wäh­rend der Coronakrise für psy­chisch anfäl­li­ge Menschen eine wich­ti­ge Stütze sein. Zu die­sem Ergebnis kom­men Wissen­schaftler aus den Niederlanden, Schweden, der Türkei und von der Universität Hohen­heim in Stuttgart. Ihre Arbeit ist im Journal of Service Management erschie­nen (DOI: 10.1108/JOSM-05–2020-0145).

„Durch die auf­grund der COVID-19-Pandemie ergrif­fe­nen Quarantänemaßnahmen leben der­zeit vie­le Menschen in sozia­ler Isolation. Das kann sich sowohl kurz- als auch lang­fristig nach­tei­lig auf ihre psy­chi­sche Gesundheit aus­wir­ken“, schrei­ben die Forscher.

Der Einsatz von sozia­len Robotern kön­ne die­se nega­ti­ven Folgen mög­li­cher­wei­se ver­hindern oder zumin­dest mini­mie­ren. Sie könn­ten Menschen in ihrem täg­li­chen Leben unter­stüt­zen, ein Medium für sozia­le Kontakte sein und so zu deut­li­chen Verbesserungen in deren Wohlbefinden füh­ren, so die Wissenschaftler…«

Robert-Koch-Institut und Faschismus

Viel ist in die­sen Zeiten die Rede von Faschismus oder einer Corona-Diktatur. Antifas beschimp­fen "Corona-SkeptikerInnen" als Nazis, die zah­len mit glei­cher Münze zurück. Nun gibt es ver­schie­de­ne Definitionen von Faschismus, mit denen sich aus­ein­an­der­zu­set­zen lohn­te. Hier soll es aber um die Rolle eines zen­tra­len Akteurs von heu­te, des Robert-Koch-Instituts, im real exis­tie­rend haben­den deut­schen Faschismus gehen.

In einem Flyer zu sei­ner Geschichte erwähnt das RKI:

»1933: Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten müs­sen jüdi­sche Wissenschaftler das Institut ver­las­sen. Während des Dritten Reichs ist das Institut erheb­lich in die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gewaltpolitik involviert.

1942: Das Institut wird eigen­stän­di­ge Reichsanstalt und heißt jetzt „Robert Koch-Institut“. Erforscht wer­den vor allem Infektionskrankheiten, die die mili­tä­ri­sche Schlagkraft bedrohen.«

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WAZ-Chefredakteur: Impfpflicht und Berufsverbot

Gut, es ist nur der stell­ver­tre­ten­de Chefredakteur, der in der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" am 10.11. hetzt. Er beginnt mit "Corona und die mora­li­sche Pflicht, sich imp­fen zu las­sen", bleibt dabei aber nicht stehen.

»Noch wirkt das Versprechen auf einen Impfstoff nur wie ein zar­ter Silberstreif am Horizont, da schie­ben sich auch schon wie­der dunk­le Wolken davor: Reflexartig beteu­ert ein Großteil der Bevölkerung, sich „auf kei­nen Fall“ imp­fen las­sen zu wol­len. Manche Menschen haben das Coronavirus nie ernst genom­men – war­um soll­ten sie jetzt damit anfan­gen? Andere fürch­ten das Virus sehr wohl; der Gedanke, sich eine völ­lig neu­ar­ti­ge Substanz sprit­zen zu las­sen, berei­tet ihnen jedoch eben­so erheb­li­ches Unbehagen. Und das ist ja auch durch­aus nachvollziehbar.

Ist es also eine ganz pri­va­te Entscheidung, sich imp­fen zu las­sen? Ich mei­ne: nein. Denn ob wir am Ende erfolg­reich sein wer­den gegen Corona und die Krise mit all ihren exis­ten­zi­el­len Wirkungen und Nebenwirkungen been­den kön­nen, hängt nicht nur vom Impfstoff selbst ab, son­dern auch von einer aus­rei­chen­den Impfquote.

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Der Haken am Impfstoff (einer davon)

Aus den USA wird berich­tet – und hier dürf­te es ähn­li­che Probleme geben:

»Große städ­ti­sche Krankenhäuser in den USA beei­len sich, teu­re ultra­ka­l­te Gefriertruhen zu kau­fen, um den wahr­schein­lich ers­ten zuge­las­se­nen Impfstoff gegen Covid-19 zu lagern. Die meis­ten Krankenhäuser auf dem Land kön­nen sich die­se hoch­wer­ti­gen Einheiten jedoch nicht leis­ten, was bedeu­tet, dass das Gesundheitspersonal und die Bewohner die­ser Gemeinden Schwierigkeiten haben könn­ten, die Impfungen zu erhalten.

Der Impfstoff, der von Pfizer und der deut­schen Firma BioNTech ent­wi­ckelt wur­de, scheint nach ers­ten Daten, die am Montag ver­öf­fent­licht wur­den, eine Immunität von 90% zu bie­ten. Aber es gibt einen Haken: Der Impfstoff muss bei ‑70 Grad Celsius gela­gert wer­den. Typische Tiefkühltruhen bekom­men die­se Kälte nicht, was die Verteilung des Impfstoffs zu einem logis­ti­schen Albtraum macht.

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Von wegen "Impfen ist freiwillig"

Jens Spahn und die ihm ver­trau­en­den Medien wer­den nicht müde, zu ver­si­chern: "Die Impfung wird frei­wil­lig sein". Dabei fällt der Impfzwang noch nicht ein­mal unter die Verschärfungen, die zur Zeit im Bundestag dis­ku­tiert wer­den dür­fen. Denn das Infektionsschutzgesetz wur­de bereits zuvor ent­spre­chend gestal­tet. Sein "§ 20Schutzimpfungen und ande­re Maßnahmen der spe­zi­fi­schen Prophylaxe" sieht vor:

»(6) Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermäch­tigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzu­ord­nen, dass bedroh­te Teile der Bevölkerung an Schutz­impfungen oder ande­ren Maßnahmen der spe­zi­fi­schen Prophylaxe teil­zu­neh­men haben, wenn eine über­trag­ba­re Krankheit mit kli­nisch schwe­ren Verlaufsformen auf­tritt und mit ihrer epi­de­mi­schen Verbreitung zu rech­nen ist…

(7) Solange das Bundesministerium für Gesundheit von der Ermächtigung nach Absatz 6 kei­nen Gebrauch macht, sind die Landesregierungen zum Erlass einer Rechtsverordnung nach Absatz 6 ermäch­tigt. Die Landesregierungen kön­nen die Ermächtigung durch Rechtsverordnung auf die obers­ten Landesgesundheitsbehörden übertragen.«

Die Freiwilligkeit besteht also nur so lan­ge, bis Spahn oder ein Landesherr oder die ent­spre­chen­de Herrin das anders bestim­men. Daß dies geschieht, das wal­te Hugo!*

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Lehrerin macht gegen Corona-Massnahmen mobil – und wird freigestellt

Es ist "nur" die Schweiz und bloß der Bericht in einem Boulevardblatt. blick.ch berich­tet am 10.11.:

"Klassenlehrer und Corona-Skeptiker: Bei die­ser Kombination ist Ärger vor­pro­gram­miert. Trotzdem gibt es Lehrerinnen und Lehrer, die sich wei­gern, die Schutzmassnahmen im Schulzimmer umzu­set­zen. Mehr noch: Sie ver­su­chen, Schüler und Eltern von ihren Ansichten zu über­zeu­gen – eini­ge Pädagogen sind des­halb ihre Jobs bereits los.

«Ich lebe auf einem Affenplaneten», klagt ein Ostschweizer Musiklehrer* in einem Skeptiker-Forum auf Telegram. «Ich bin soeben frei­ge­stellt wor­den.» Grund: Der Musiker will sei­nen Schülern wei­ter­hin die Hand schüt­teln. Dafür wand­te er sich mit einem Brief an die Eltern: «Ich habe ent­schie­den, der Empfehlung des Bundesamts für Gesundheit, den Kindern nicht die Hand zu schüt­teln, mit Ihrer Einwilligung nicht nach­zu­kom­men», schreibt er. Auf einem Talon soll­ten die Eltern dann ankreu­zen, ob sie ein­ver­stan­den sind. Kein Einzelfall.

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NRW-Polizeigewerkschaft warnt vor Verlängerung des Lockdowns

rp-online.de infor­miert am 8.11.:

»Angesichts wei­ter stei­gen­der Infektionszahlen warnt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor einer Verlängerung des Lockdowns. „Wenn die Maßnahmen über den November hin­aus­ge­hen soll­ten, wer­den wir wohl kei­ne fried­li­chen Weihnachten erle­ben“, sag­te der NRW-Vorsitzende der GdP, Michael Mertens, unse­rer Redaktion. Er befürch­tet, dass dann bei vie­len der Geduldsfaden rei­ßen könn­te. „Das wird sich nicht nur auf der Straße zei­gen, son­dern auch bei der häus­li­chen Gewalt. Damit muss man lei­der rech­nen, weil sich vie­le Menschen ein­ge­sperrt und beengt füh­len. Bei dem einen oder ande­ren mün­det das dann in aggres­si­ves Verhalten“, so Mertens.

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Maskenpflicht: Düsseldorf muß klein beigeben

Was die Klage eines ein­zel­nen Bürgers errei­chen kann! Die Stadt beharrt zwar auf ihrem Maskengebot für die Altstadt, muß den Rest aber fal­len­las­sen. rp-online.de illus­triert sehr schön die ver­trau­ens­bil­den­de Maßnahme:

Siehe auch Maskenpflicht in Düsseldorf gekippt – nur für den Kläger.
(Es ist Zufall, daß die­ser Beitrag am 11.11. um 11:11 Uhr ver­öf­fent­licht wird.)