Kathrin Jansen – Rücktritt einer Grauen Eminenz

Im März 2022 gab Pfizer-CEO Albertos „Albert“ Bourla der Washington Post ein Interview, in dem ein Passus aus dem übli­chen PR-Kauderwelsch des immer­wäh­ren­den Erfolgswachstums herausfiel:

„mRNA war eine Technologie, mit der wir weni­ger Erfahrung hat­ten, wir arbei­te­ten nur zwei Jahre dar­an, und tat­säch­lich war mRNA eine Technologie, die bis zu die­sem Tag kein ein­zi­ges Produkt gelie­fert hat­te, kei­nen Impfstoff, kein ande­res Medikament. Es war also sehr kon­train­tui­tiv, und ich war über­rascht, als man mir vor­schlug, dies sei der rich­ti­ge Weg, und ich stell­te es in Frage. Ich bat sie um eine Begründung, wie man so etwas sagen kann, aber sie kamen und waren sehr, sehr über­zeugt, dass dies der rich­ti­ge Weg ist.
Sie waren der Meinung, dass die zwei­jäh­ri­ge Arbeit an mRNA seit 2018 zusam­men mit BioNTech zur Entwicklung des Grippeimpfstoffs sie davon über­zeugt hat, dass die Technologie aus­ge­reift ist und wir kurz davor ste­hen, ein Produkt zu liefern.
Also sie haben mich über­zeugt. Ich folg­te mei­nem Instinkt, dass sie wis­sen, was sie sagen. Sie sind sehr gut, und wir haben damals die­se sehr schwie­ri­ge Entscheidung getroffen. […]
Der Grund, war­um sie etwas vor­schlu­gen, das ein­deu­tig ris­kan­ter war als die ande­ren, lag in den vie­len Vorteilen, wenn wir erfolg­reich wären.“ [1] „Kathrin Jansen – Rücktritt einer Grauen Eminenz“ weiterlesen

Pfizergate und BioNTechgate

Der däni­sche Arzt und Sachbuchautor Peter C. Gøtzsche („Tödliche Medizin und orga­ni­sier­te Kriminalität“) faß­te 2015 die Geschichte von Pfizer so zusam­men: „Ja, der welt­weit größ­te Medikamentenhersteller Pfizer zum Beispiel hat in den USA 2009 nach einem Prozess wegen der ille­ga­len Vermarktung von Arzneimitteln 2,3 Milliarden Dollar gezahlt. […] In einem Prozess gegen Pfizer haben die Geschworenen 2010 aus­drück­lich fest­ge­stellt, dass die Firma über einen Zeitraum von zehn Jahren gegen das soge­nann­te Rico-Gesetz gegen orga­ni­sier­te Kriminalität ver­sto­ßen hat.[…] Und Celebrex von Pfizer, das mit Vioxx ver­gleich­bar ist, wur­de dem Unternehmen zufol­ge bis 2004 welt­weit 50 Millionen Menschen ver­ab­reicht. Es dürf­te bis zu die­sem Jahr also etwa 75 000 Patienten getö­tet haben. Das Mittel wird für eini­ge Krankheiten noch immer ver­schrie­ben. Obwohl Pfizer Millionen Dollar zah­len muss­te, weil sie Studienergebnisse zur Sicherheit des Mittels falsch dar­ge­stellt hat­ten.“ [1] Diese Liste ist unvoll­stän­dig und sie­ben Jahre alt. Was gera­de geschieht, stellt alles bis­her Dagewesene weit in den Schatten. „Pfizergate und BioNTechgate“ weiterlesen

Folge der Spur der Aktien

Ende Mai 2021 begann der Leiter des Office of Science and Technology Policy der US-Regierung mit sei­ner Arbeit. Eric Lander soll­te das Klima ret­ten, den Krebs besie­gen und vor allem die „Impfungen“ in die Leute bekom­men, doch nach nicht ein­mal einem Jahr ist er zurück­ge­tre­ten, sei es nun, weil er sei­ne Mitarbeiter gemobbt hat oder selbst weg­ge­mobbt wur­de. Kein Trennungsgrund dage­gen war sein offen­sicht­li­cher Interessenkonflikt, denn „er hat­te zwi­schen 500.000 und 1 Million Dollar in BioNTech-Aktien, als er im Weißen Haus für Impfstoffe warb“. [1] Andere Pharma-Wertpapiere hat­te Lander im Juni ver­äu­ßert, doch die BioNTech-Aktien behielt er bis zum 5. August und ver­kauf­te sie weit vor dem Termin, an dem er dazu ver­pflich­tet war.

„Als Mitglied des Kabinetts des Präsidenten war es Teil von Landers Aufgabe, die Impfbemühungen der Regierung im Kampf gegen die Covid-Pandemie zu för­dern. Und in den Wochen vor der Transaktion am 5. August tat er genau das und traf sich mit Biden, um sei­nen mil­li­ar­den­schwe­ren Plan zur Vorbereitung auf die nächs­te Pandemie zu besprechen.
‚Und wir müs­sen den Druck auf­recht­erhal­ten, um die Pandemie wirk­lich zu besie­gen, indem wir sicher­stel­len, dass jeder geimpft ist‘, schrieb Lander am 29. Juni in einem Artikel im Boston Globe. […]
Am 4. August, einen Tag bevor er die Aktie ver­kauf­te, schrieb Lander einen Meinungsartikel in der Washington Post über Investitionen in eine neue Infrastruktur zur Bekämpfung künf­ti­ger Pandemien, der wie folgt begann ‚Coronavirus-Impfstoffe kön­nen die der­zei­ti­ge Pandemie been­den, wenn sich genü­gend Menschen dafür ent­schei­den, sich selbst und ihre Angehörigen zu schüt­zen, indem sie sich imp­fen las­sen.‘“ [2]

Am Donnerstag, dem 5. August stand die BioNTech-Aktie kurz vor ihrem Allzeithoch ($447,23 / 371,50 € am 9.8.) und dem Absturz Mitte der fol­gen­den Woche ($359,19 / 309,60 € am 11.8.). Gutes Timing.

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RKI: Neues zum „Totimpfstoff“ und zur Aspiration

Im Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom 17. Februar 2022 gibt es „AKTUELLE DATEN UND INFORMATIONEN ZU INFEKTIONSKRANKHEITEN UND PUBLIC HEALTH“, von denen zwei von beson­de­rem Interesse sind. Zum einen gibt es gute Nachrichten für die „Impfstoff"-Produzenten: „Die STIKO emp­fiehlt in der 18.Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung alter­na­tiv zu den bereits emp­foh­le­nen COVID-19-Impfstoffen den Impfstoff Nuvaxovid zur Grundimmunisierung für Personen ≥ 18 Jahre. Des Weiteren emp­fiehlt die STIKO beson­ders gesund­heit­lich gefähr­de­ten bzw. expo­nier­ten Personen nach abge­schlos­se­ner COVID-19-Grundimmunisierung und erfolg­ter 1.Auffrischimpfung eine 2.Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff.“ [1] Da Nuvaxovid von Novavax nur für die „Grundimmunisierung“ eine beding­te Zulassung hat, fol­gen zum „Boostern“ die mRNA-„Impfstoffe“.

Zum ande­ren emp­fiehlt die im RKI ange­sie­del­te STIKO (Ständige Impfkommission) plötz­lich die Aspiration, also nach Einstich in den Muskel – das Ziel der Injektion – die Überprüfung, ob die Nadel fälsch­li­cher­wei­se ein Blutgefäß getrof­fen hat, was durch ein kurz­zei­ti­ges Zurückziehen des Spritzenstempels geschieht und ggf. durch Rotfärbung erkenn­bar ist. Die Injektion hat intra­mus­ku­lär (i.m.) zu erfol­gen, weil es ande­ren­falls das Risiko erheb­li­cher Schäden gibt, wie Wolfgang Wodarg schon lan­ge wuß­te: „CAVE!: Ein beson­ders hohes Risiko ent­steht durch eine ver­se­hent­li­che intra­ve­nö­se Injektion der ‚Impfstoffe‘. Die Spikebildung kann dann im Endothel des Niederdrucksystems (rech­ter Vorhof – Myocard-Lungengefäßbaum) gro­ßen Schaden anrich­ten. Je kräf­ti­ger der Muskel, um so grö­ßer das Risiko. (Myocarditisfälle bei jun­gen Männern? […] Entgegen den STIKO-Empfehlungen soll­te vor jeder i.m. Injektion das Risiko einer venö­se Gabe durch Aspiration mini­miert wer­den.“ [2] „RKI: Neues zum „Totimpfstoff“ und zur Aspiration“ weiterlesen

Es ist nicht alles hygge im Staate Dänemark

Die skan­di­na­vi­schen Länder haben die „Corona-Krise“ weit­aus bes­ser über­stan­den als vie­le ande­re Länder der Welt, Deutschland ein­ge­schlos­sen. Von Anfang an war es Schweden, das im Vergleich einen deut­lich ver­nünf­ti­ge­ren Weg ein­schlug, nun ist Dänemark dank einer weit­ge­hen­den Normalisierung seit dem 1. Februar ein Vorbild an Verstand und Gelassenheit – und das ange­sichts sol­cher „Fallzahlen“ [1], die ande­ren­orts für Hyperventilation und anti­de­mo­kra­ti­sche Exzesse sorgen.

Im Hygge-Land der glück­lichs­ten Europäer mit den geloch­ten Münzen und den durch­ge­stri­che­nen Buchstaben stand seit März 2020 aber lan­ge nicht alles auf dem Boden von Wissenschaft und Demokratie, viel­mehr kann der Regierung ein selbst­herr­li­cher Führungsstil attes­tiert wer­den, der gro­ßen Schaden ange­rich­tet hat. Immerhin führ­te das im Gegensatz zu den meis­ten ande­ren Ländern schon zu ers­ten Aufklärungsversuchen. „Es ist nicht alles hyg­ge im Staate Dänemark“ weiterlesen

England und „das Virus wie eine Erkältung“

Der 27. Januar 2022 brach­te den Menschen in England eine Reihe von Änderungen ihres Lebens:

„Ab dem heu­ti­gen Donnerstag, dem 27. Januar, besteht ‚über­all in England‘ kei­ne Maskenpflicht mehr. […]
Seit Donnerstag, dem 20. Januar, müs­sen jedoch weder das Personal noch die Schüler in den Klassenzimmern Gesichtsmasken tra­gen, und das Bildungsministerium hat sei­ne Leitlinien ent­spre­chend aktua­li­siert. Und ab heu­te, dem 27. Januar, müs­sen Schüler, Personal und Besucher in Gemeinschaftsbereichen kei­ne Masken mehr tragen. […]
Boris Johnson bestä­tig­te die Absicht, die gesetz­li­che Verpflichtung zur Selbstisolierung in den kom­men­den Wochen zu been­den. […] ‚Die Verordnungen zur Selbstisolierung lau­fen am 24. März aus und ich gehe davon aus, dass sie zu die­sem Zeitpunkt nicht ver­län­gert wer­den. Wenn die Daten es zulas­sen, wür­de ich ger­ne eine Abstimmung in die­sem Haus bean­tra­gen, um die­ses Datum vorzuverlegen.‘ […]
Unmittelbar nach Johnsons Ankündigung wur­den die Richtlinien für das Home Office auf­ge­ho­ben und er ermu­tig­te die Arbeitnehmer, mit ihrem Unternehmen über die Rückkehr ins Büro zu sprechen. […]
Anfang die­ser Woche wur­de Großbritannien zum ers­ten gro­ßen Land der Welt, das allen nicht geimpf­ten Reisenden die Selbstisolierung erspart, da die Minister fast alle Beschränkungen für die Einreise ins Vereinigte Königreich aufhoben. […]
Auch Nachtclubs und ande­re Veranstaltungsorte ver­lan­gen seit dem 27. Januar um Mitternacht kei­nen Covid-Impfpass mehr für den Zutritt, auch wenn eini­ge wei­ter­hin auf frei­wil­li­ger Basis einen sol­chen Pass ver­lan­gen kön­nen.“ [1] „England und „das Virus wie eine Erkältung““ weiterlesen

Die Fauci-Fragmente

Anthony Fauci ist lang­jäh­ri­ger Leiter des National Institute of Allergy and Infectius Diseases (NIAID), wich­ti­ger Berater der US-Regierung und Thema des Dokumentarfilms „Fauci“ aus dem Jahr 2021 mit die­ser „offi­zi­el­len Plotversion“: „Mit sei­ner cha­rak­te­ris­ti­schen Mischung aus wis­sen­schaft­li­chem Scharfsinn, Offenheit und Integrität wur­de Dr. Anthony Fauci wäh­rend COVID-19 zu Amerikas unwahr­schein­lichs­ter Kulturikone. Als welt­weit aner­kann­ter Spezialist für Infektionskrankheiten und dienst­äl­tes­ter Leiter des öffent­li­chen Gesundheitswesens in Washington, D.C., hat er in den letz­ten 50 Jahren tap­fer die Reaktion der USA auf Epidemien wie HIV/AIDS, SARS und Ebola über­wacht. FAUCI ist ein bei­spiel­lo­ses Porträt eines unse­rer wich­tigs­ten öffent­li­chen Bediensteten, des­sen Arbeit Millionen von Menschen ret­te­te, wäh­rend er gleich­zei­tig von anony­men Gegnern bedroht wur­de.“ [1] Aus die­ser Dokumentation stammt das obi­ge, etwas bear­bei­te­te Bild: „Fauci in sei­nem Büro, umge­ben von Bildern von Fauci, beim Betrachten der Szene aus ‚Fauci‘, in der Fauci in sei­nem Büro sitzt, umge­ben von Bildern von Fauci.“ Außer den Pfeilen war der Monitor-Inhalt zuge­fügt wor­den: „Siehe ‚Fauci‘ bei 1:25:37 für die Aufnahme von Fauci in sei­nem Büro, umge­ben von Bildern von Fauci. Was die Betrachtung von ‚Fauci‘ durch Fauci angeht, so schät­ze ich, dass dies täg­lich geschieht.“ [2] „Die Fauci-Fragmente“ weiterlesen

Im Jahr des umfallenden Elefanten

Der Regisseur und Musiker Dietrich Brüggemann twit­ter­te: „Im chi­ne­si­schen Horoskop ist 2022 das Jahr des umfal­len­den Elefanten. (Habe ich mir gera­de aus­ge­dacht, aber das macht man ja heut­zu­ta­ge so.)“ und ergänz­te: „Er fällt übri­gens scheib­chen­wei­se um. Hat schon ange­fan­gen.“ [1] Dies sind eini­ge Elefanten-Scheibchen aus den letz­ten Tagen, in abstei­gen­der Reihenfolge mit mei­nem Favoriten zum Schluß. „Im Jahr des umfal­len­den Elefanten“ weiterlesen

Ein „Impfstoff“ mit drei Namen

Nachdem geklärt ist, dass die C19-„Impfstoffe“ kei­ne Infektionen ver­hin­dern kön­nen und – zumin­dest in den USA – ihre Zulassung auf­grund von weder neu­en noch gra­vie­ren­den Grippesymptomen erfolgt ist [1], soll nun ver­sucht wer­den, etwas Ordnung in ein ver­mut­lich gezielt ange­rich­te­tes Durcheinander zu brin­gen. Thema ist ein „Impfstoff“ mit zwei Handelsnamen von zwei Pharmafirmen auf zwei Kontinenten mit zwei Zulassungsbehörden, was in die­sem Bildausschnitt optisch kon­zen­triert ist [2]:

Zu sehen ist eine Ampulle der in der EU nicht zuge­las­se­nen Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine mit dem Vermerk der US-ame­ri­ka­ni­schen Notfallzulassung (For use under Emer­gen­cy Use Authorization) auf dem Etikett, wäh­rend im deut­schen Impfpass der in der EU bedingt zuge­las­se­ne „Impfstoff“ COMIRNATY® der BioNTech Manufacuring GmbH aus der Mainzer Goldgrube beschei­nigt wur­de. „Ein „Impfstoff“ mit drei Namen“ weiterlesen