Bayern: 2G-Regel im Einzelhandel komplett ausgesetzt

»Bayerischer Verwaltungsgerichtshof kippt vor­erst 2G-Regel im Einzelhandel
München: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die 2G-Regel für den Einzelhandel vor­läu­fig außer Kraft gesetzt. Das Gericht gab damit dem Eilantrag einer Inhaberin eines Lampengeschäfts statt. Entsprechend der bis­lang gel­ten­den baye­ri­schen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung darf in den Einzelhandel grund­sätz­lich nur, wer gene­sen oder geimpft ist. Ausgenommen sind Läden mit Waren des täg­li­chen Bedarfs. Durch die­se Regelung sah die Antragstellerin ihre Berufsfreiheit und den Gleichbehandlungsgrundsatz ver­letzt. Die Richter gaben ihr recht und begrün­de­ten das damit, dass in der Verordnung nicht klar genug gere­gelt sei, wel­che Geschäfte zum täg­li­chen Bedarf gehö­ren. Staatskanzleichef Herrmann kün­dig­te gleich nach Bekanntwerden der Entscheidung an, dass die 2G-Regel im Einzelhandel kom­plett aus­ge­setzt wird. Eine FFP2-Maskenpflicht blei­be aber wei­ter bestehen.«
br.de (19.1.)

5 Antworten auf „Bayern: 2G-Regel im Einzelhandel komplett ausgesetzt“

  1. Ich dach­te bei der Regel schon, es setzt aus. Aber jetzt kann man sie sogar selbst aus­set­zen. Ein fei­nes Leerstück für mich 😉

  2. Ah okay, also nur eine Unschärfe in der Definition. War schon kurz beun­ru­higt und dach­te, dass es wohl­mög­lich dar­an geschei­tert ist, dass uns das RKI dem­nächst per Newsfeed über unse­ren Grundrechtestatus infor­miert. Ironie ende. 😉

  3. [zitat= https://orf.at/#/stories/3244252/ ]
    Tschechien schafft geplan­te Impfpflicht für Senioren ab
    Tschechien macht sei­ne Entscheidung für eine Impfpflicht für Senioreninnen und Senioren und bestimm­te Berufsgruppen wie­der rück­gän­gig. Es wer­de unter sei­ner Regierung kei­ne Impfpflicht geben, ver­si­cher­te der neue Ministerpräsident Petr Fiala nach einer Kabinettssitzung heu­te in Prag. Man wol­le die Gräben in der Gesellschaft nicht ver­tie­fen, führ­te der libe­ral-kon­ser­va­ti­ve Politiker zur Begründung an.

  4. Hoffentlich prä­zi­siert man jetzt nicht nur mit einer neu­en Verordnung, was zum täg­li­chen Bedarf gehört und was nicht, son­dern lässt es ein­fach blei­ben mit 2G im Handel.

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