Berlin gibt (sich) auf

Berlins erfolg­lo­se Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) kün­digt eine neue "Coronastrategie" an:

»Sie ent­spricht nun im Wesentlichen Forderungen der Berliner Amtsärzte für eine Konzentration der Gesundheitsämter auf den Schutz und die Kontaktverfolgung von Risikopatienten. Es kön­ne nicht mehr jeder Fall zügig nach­ver­folgt wer­den, sag­te Kalayci am Freitag bei einem Pressetermin mit den Gesundheitsstadträten von Neukölln und Temepelhof-Schöneberg, Falko Liecke (CDU) und Oliver Schworck (SPD). Darum set­ze man jetzt auf die Information und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, um die Behörden zu entlasten.

Liecke kün­dig­te an, dass bald für alle Bezirke eine soge­nann­te Allgemeinverfügung gel­ten soll. Nach die­ser müs­sen sich posi­tiv Getestete und deren direk­te Kontaktpersonen selbst­stän­dig in Quarantäne bege­ben und auch ande­re Kontaktpersonen benach­rich­ti­gen. Ziel sei es, dass "alle wis­sen, was zu tun ist, wenn sie posi­tiv getes­tet sind".

Kalayci wies dar­auf hin, dass die­se Allgemeinverfügung in acht Bezirken bereits gilt, zwei wei­te­re zie­hen am Montag nach, die rest­li­chen bei­den Bezirke "zeit­nah".«

Siehe auch Quarantäne ohne rich­ter­li­chen Beschluss nicht mög­lich.

Quelle: Lagebericht 23.10.2020

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