Berlin ist Hauptstadt – der Gaga-Regeln

Wie bereits berich­tet, gilt in Berlin neuerdings:

»Wer in Berlin am öffent­li­chen Leben teil­ha­ben will, braucht einen nega­ti­ven Corona-Test und eine FFP2-Maske. 

Am kom­men­den Mittwoch tritt in Berlin eine neue Infektionsschutzverordnung in Kraft. Der Senat einig­te sich am Sonnabend auf eine wei­te­re Verschärfung der Corona-Regeln. Wie die Senatskanzlei am Sonntag mit­teil­te, gilt in geschlos­se­nen Räumen künf­tig grund­sätz­lich die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske – ob in Krankenhäusern, Bibliotheken oder Geschäften. Das gilt auch für den Personennahverkehr. Einfache medi­zi­ni­sche Masken sind dem­nach nicht mehr gestat­tet.«
berliner-zeitung.de

Die gan­ze Stadt lacht oder fragt besorgt, woher am Montagmorgen hun­dert­tau­sen­de Menschen vor Arbeitsantritt oder Einstieg in die U‑Bahn eine sol­che Maske her­be­kom­men.* Der Aberwitz treibt aber noch bun­te­re Blüten: "Für Arbeitgeber besteht zudem eine Homeoffice-Pflicht. Sie dür­fen nur noch maxi­mal 50 Prozent ihrer Büroarbeitsplätze bele­gen."

berliner-zeitung.de berich­tet weiter:

»Gilt die Regelung auch, wenn es in mei­nem Betrieb nur Einzelbüros gibt?

Ja, auch dann gilt die Regelung, sodass nur die Hälfte der Arbeitsplätze gleich­zei­tig besetzt wer­den dür­fen. Der Grund ist, dass mit der Regelung Kontakte und Mobilität bei­spiels­wei­se auf dem Arbeitsweg, in Teeküchen und Kantinen, auf Verkehrs- und Gemeinschaftsflächen ver­mie­den wer­den sollen…

Was pas­siert, wenn ich als Arbeitgeber zulas­se, dass mehr als die Hälfte der Büroarbeitsplätze gleich­zei­tig genutzt werden?

Wer das als Arbeitgeber zulässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und ris­kiert ein Bußgeld.«

In der Millionenstadt gab es am 28.3. gan­ze 296 neue "Fälle" (https://www.berlin.de/corona/lagebericht/). 18,4 Prozent der Intensivbetten sind mit Covid-19-PatientInnen belegt.

Dies ist die Entwicklung der Todesfälle ("an und mit"):

https://www.berlin.de/corona/lagebericht/

So sieht es in mei­nem Bezirk aus: In mehr als einem Jahr wur­den 3,7 Prozent der Menschen als "Fälle" iden­ti­fi­ziert. 0,08 Prozent gel­ten als "Corona-Tote".

Es gibt offen­bar erheb­li­chen Handlungsbedarf…

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

* Update:

Die FFP2-Maskenpflicht gilt wohl erst ab Mittwoch.

21 Antworten auf „Berlin ist Hauptstadt – der Gaga-Regeln“

  1. Schwarz-grün-röt­li­cher Wettlauf um die Trophäe "Maximale Massnahmen bei mini­ma­lem Effekt und Durchblick"
    Söder-Kretschmann-Müller wer­den als Toprunner von ihren Teams begeis­tert ange­feu­ert; auch wenn Armin sich gern ein Rückzugstürchen offen las­sen möch­te. Und Hans gar öffnen.

  2. Der FFP2-Wahn kam ja in Bayern auch am 18.1., qua­si über Nacht, aller­dings mit einer Gnadenfrist von paar Tagen.
    Seit Monaten ist ja schon im HO, wo es die Tätigkeit erlaubt. Wo es nicht geht, wird es schon sei­ne Gründe haben. Freiwillig set­zen sich nur die wenigs­ten mit FFP2/3‑Maulkorb ins Büro, wo bei vie­len ja nun selbst das Essen und (Kaffee-)Trinken ver­bo­ten wur­de, weil es ja das durch­gän­gi­ge Tragen der Maulkörbe ver­hin­dern würde.
    Wollen die Behörden außer­dem dann jeden ein­zel­nen Arbeitsplatz auf HO-Tauglichkeit prü­fen und die Unternehmen haben dann nichts bes­se­res mehr zu tun, als Rechtfertigungen und Begründungen für jeden ein­zel­nen Fall zu lie­fern? Man kann es auch als Nötigung sehen, die Firmen zu schlie­ßen bzw. die Beschäftigten auszustellen.

  3. Also bei mei­ner Kundschaft wird nun auch jeder Stuhl um die Konferenztische als Arbeitsplatz gezählt. Ist aber letzt­lich auch egal – Anwaltskanzleien wer­den eher sel­ten wegen Ordnungswidrigkeiten gestürmt. Weder Ordnungsamt, noch Polizanten wol­len sich die­sen Schuh anziehen.

  4. vie­le haben es immer noch nicht ver­stan­den, ber­lin ist die deut­sche haupt­stadt der glo­ba­len "ideologischen"mitläufer in deutschland.
    es geht um zer­stö­rung von gesell­schaft, kul­tur und um depo­pu­la­ti­on. da sind auch die grü­nen ganz vor­ne mitda­bei wel­che ideo­lo­gie­ver­blen­det seit jah­ren schon men­schen mit wind­kraft zu tode quälen.

    die gates foun­da­ti­on bezahlt das rki für die stim­mungs­ma­che und lässt den her­aus­ge­bern von medi­en , wie die welt und zeit eben­so gel­der für zukom­men. unter ande­ren wur­den auch eini­ge hun­dert "fact che­cker" sei­ten durch die gates stif­tung und anlie­gen­de insti­tu­te ins leben geru­fen und finanziert.

    wes brot ich ess des lied ich sing

    die deut­schen poli­ti­ker sind eis­kal­te mör­der und hand­lan­ger der glo­ba­lis­ten. war­um wohl gibt es kei­ne zah­len der kol­la­te­ral­to­ten, wer­den die imp­fop­fer genau­so unter den tisch gekehrt wie die fol­ge­er­krank­ten und todes­op­fer der windkraft ?

    es geschieht nicht zufäl­lig, es sind die­sel­ben akteu­re, allen vor­an die aus­lands­ge­steu­er­te lan­des­ver­rä­te­rin frau mer­kel und der bil­der­ber­ger kna­ben­freund spahn.
    es gibt kei­ne ver­schwö­rungs­theo­rien, das ist hand­fes­te poli­tik gegen die men­schen, im sin­ne der glo­ba­len "eli­ten".

    glo­bal2000-bericht an den prä­si­den­ten der usa (von 1983) und hun­der­te aus­sa­gen der "eli­ten'"' zur pla­nung der glo­ba­len depo­pu­la­ti­on sind fakt und doku­men­tiert. der gröss­te trick der glo­ba­len kaba­le war, die men­schen glau­ben zu las­sen es gäbe sie nicht.

    es ist nicht die "pan­de­mie" es geht um viel mehr..

    ich wün­sche allen die hier mit­le­sen die kraft, den mut zu wie­der­stand und mensch­lich­keit auf­zu­brin­gen und den glau­ben an sich selbst nicht zu verlieren

    1. @der ber­li­ner: Da ist ziem­lich viel Unbelegtes durch­ein­an­der­ge­mischt. Und Formulierungen wie "Knabenfreund Spahn" haben in kei­ner Argumentation etwas zu suchen.

  5. Kann man über so viel Irrsinn wirk­lich noch lachen? Es ist denen doch blu­ti­ger Ernst. 

    Möglicherweise sind Politiker, die so etwas anord­nen, kom­pro­mat­ge­steu­ert. In Berlin kom­pro­mit­tiert sich ein Politiker ver­mut­lich leich­ter als in ande­ren Teilen Deutschlands.

  6. Willkommen in der Diktatur, was ande­res ist das doch nicht. Mit her­bei­ge­tes­te­ten Fallzahlen, die die Erkrankungen nicht abbil­den, wird hier eine Panik ver­brei­tet, die jeder Beschreibung spottet.

  7. Ein IQ Test… bin auf das Ergebnis gespannt. Oder ein gro­ßes Ablenkungsmanöver ?
    Was steht den aus­sen­po­li­tisch an ? Defender EU 21 USA Manöver in der Pandemie .Mai-Juni 2021 Soldaten geimpft.. Seltsam.

  8. Achwas! Machen wir doch eine ange­mel­de­te Demo, mit Teilnehmerbegrenzung, Maulkörben und Mindestabständen. Dann wird die Regierung bestimmt weich und über­legt sich das noch­mal anders. Wir wer­den die­sen Faschismus mit dem flei­ßi­gen Zeigen von Herzchen sicher sehr bald beenden!

    "Flieht, ihr Narren!"

  9. Warum gibt es so weni­ge Proteste gegen die­se idio­ti­sche FFP2-Masken-Pflicht?

    Warum behaup­ten so vie­le Menschen, mit denen ich rede, man kön­nen mit einer FFP2-Maske pro­blem­los atmen? Ich kann es nicht, doch kein Arzt möch­te mir ein Attest aus­stel­len. Aus Angst vor einer Durchsuchung durch die Polizei.

    Was ist mit den Menschen passiert?

    1. @Bernard
      Das ist aber sehr seltsam.
      Gehen Sie zu einem Facharzt und machen Sie einen Lungentest.

      Mein Arzt hat mir sofort ein lan­ges Dokument ausgestellt.
      Ich habe aller­dings schwe­res Asthma, bin Medikamenten- und Lebensmittelallergikerin und das seit Jahren.

  10. GAGA-Regeln oder Teil der von Norbert Häring pro­gnos­ti­zier­ten lan­ge geplan­ten Bargeldabschaffung i.R. der Corona-Plandemie (aus hygie­ni­schen Gründen)?:

    ""Dann soll ein Pilotprojekt begin­nen, bei dem wir im gesam­ten Busnetz die kon­takt­lo­se Zahlung tes­ten. Für die Fahrgäste wird das bedeu­ten, dass sie in allen BVG-Bussen mit EC- und Kreditkarten Fahrscheine kau­fen kön­nen", teil­te die Chefin des größ­ten deut­schen Nahverkehrsunternehmens mit. "Bargeld wird in den Bussen nicht mehr ange­nom­men, schon um in Corona-Zeiten unnö­ti­ge Kontakte zu ver­mei­den. Nach unse­ren Vorstellungen soll aus der vor­läu­fi­gen eine dau­er­haf­te Lösung werden."

    Die BVG-Chefin kün­dig­te an, dass die BVG eine auf­lad­ba­re Prepaidkarte her­aus­ge­ben wird, mit der Fahrgäste Tickets im Bus und anders­wo kau­fen kön­nen. "Die Ausschreibung ist abge­schlos­sen und wir gehen davon aus, dass die Guthabenkarte vom zwei­ten Quartal 2021 an gekauft wer­den kann", so Kreienkamp. Zunächst soll es sie bei den Vertriebsstellen der BVG geben, spä­ter auch in Drogeriemärkten.

    Die BVG-Chefin berich­te­te auch über Überlegungen für ein neu­es Ticketsystem, das bereits seit län­ge­rem im Gespräch ist. "Wir den­ken über eine ÖPNV-Card nach, die wie eine Bahncard funk­tio­nie­ren wür­de", so Kreienkamp. "Die Kundin oder der Kunde zahlt eine Grundgebühr, die sich preis­lich im Bereich eines Netflix-Abos bewe­gen wür­de. Dafür kön­nen dann Tickets zum ermä­ßig­ten Preis gekauft wer­den." Einen Termin dafür gibt es aber noch nicht. (dpa)"

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/coronavirus-in-berlin-bezirksbuergermeister-fordert-abendliche-ausgangssperre/25655678.html

  11. Sie sind plei­te gegan­gen? Ihre Ehe/Familie hat unter den Corona-Maßnahmen sehr gelitten?
    Wir hät­ten da was für Sie von einem NY Start-up empfohlen!

    Demnächst in Ihrer Uni-Klinik: SOMA

    "Es sieht so aus, als wür­de die­ses Umdenken tat­säch­lich jetzt im Jahr 2021 pas­sie­ren. Die Pandemie hat eine psy­chi­sche Gesundheitskrise aus­ge­löst. Die lang­fris­ti­ge Einnahme von Antidepressiva ist mit hohen Risiken und Kosten ver­bun­den. Kein Wunder, dass der Staat offen ist für Alternativen. Die MIND-Foundation, eine Berliner Non-Profit-Organisation, die sich für Psychedelika ein­setzt, schreibt auf ihrer Webseite: „Psilocybin könn­te sicher­lich eine Bereicherung, wenn nicht sogar ein Baustein in der Reformierung der psych­ia­tri­schen Versorgung wer­den. Die vor­ge­schla­ge­ne Behandlung könn­te für bestimm­te Patienten effek­ti­ver sein und erfor­dert kei­ne Langzeitmedikation, was die Behandlung mög­li­cher­wei­se kos­ten­güns­ti­ger macht.“"

    https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/experiment-an-der-charite-der-trip-gegen-die-depression-li.148259

    "Allen Kasten gemein­sam ist die Konditionierung auf eine per­ma­nen­te Befriedigung durch Konsum, Sex und die Droge Soma, die den Mitgliedern die­ser Gesellschaft das Bedürfnis zum kri­ti­schen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt. Die Regierung jener Welt bil­den Kontrolleure, Alpha-Plus-Menschen, die von der Bevölkerung wie Idole ver­ehrt werden." 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ne_neue_Welt"

    1. "Droge Soma, die den Mitgliedern die­ser Gesellschaft das Bedürfnis zum kri­ti­schen Denken und Hinterfragen ihrer Weltordnung nimmt."

      Auf Psychedelika trifft die­se Charakteristik so gar­nicht zu, pardon.

  12. Hätte Loriot sich nicht aus­den­ken kön­nen, den gan­zen Kram. Irgendwann müs­sen die doch mal mer­ken, dass die Schraube in ihrem Kopf völ­lig über­dreht ist, so wie die sich da mit immer absur­de­ren Spielchen reinsteigern?

  13. Müsste nicht gegen die­se neue Berliner Maskentrageregel juris­tisch vor­ge­gan­gen werden?
    Auch ein Reutlinger Pathologe (ehem. Chefarzt) hat­te sich in einem Gutachten ähn­lich ableh­nend gg. FFP2-Masken geäußert.
    Wer klagt im Eilverfahren?

    "Schweizer Gesundheits-Behörde BAG warnt vor Verwendung von FFP2 Masken
    pfm Gesundheit 6. März 2021 

    Die Maskenpflicht als Schutzmaßnahme ist seit ihrer Einführung hef­tig umstrit­ten. Bis Anfang 2020 war Stand der Wissenschaft und Forschung, dass von der Verwendung von Masken abge­ra­ten wur­de. Studien bei Grippe Epidemien hat­ten kei­ne Schutzwirkung gezeigt. Erst im März 2020 wur­de ohne jeg­li­che wis­sen­schaft­li­che Begründung die Maskenpflicht ein­ge­führt und seit 2021 gilt in Österreich und Teilen Deutschlands sogar eine Verpflichtung zum Tragen von FFP2 Masken, wider dem Rat von Experten.

    Von der Verwendung von FFP2 Masken abge­ra­ten wird von der Europäischen Gesundheitsbehörde ECDC aber auch vom Bundesamt für Gesundheit BAG. Auf deren Webseite steht eindeutig:

    „Für den pri­va­ten Gebrauch emp­feh­len wir kei­ne Atemschutzmasken. Auch in der aktu­el­len Situation mit der Ausbreitung der neu­en Virusvarianten emp­feh­len wir momen­tan für den pri­va­ten Gebrauch kei­ne Atemschutzmasken, wie bei­spiels­wei­se FFP2-Masken. Atemschutzmasken wur­den zum Schutz vor Feinstaub bei bestimm­ten Arbeiten ent­wi­ckelt und sind bei­spiels­wei­se für Pflegekräfte nur bei bestimm­ten, beson­ders ris­kan­ten Eingriffen empfohlen.

    Bei Atemschutzmasken, wie FFP2-Masken, ist die Zuverlässigkeit schwer zu gewähr­leis­ten, da unter ande­rem die Handhabung und das kor­rek­te Tragen der Atemschutzmasken Schwierigkeiten darstellen.“"

    https://tkp.at/2021/03/06/schweizer-gesundheits-behoerde-bag-warnt-vor-verwendung-von-ffp2-masken/

  14. Exklusiv 29.03.2021, 15:37 Uhr
    Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berliner Eltern wol­len Rückkehr zum nor­ma­len Schulbetrieb erwirken

    Wegen Lernlücken und Entwicklungsdefiziten: Vier Eltern gehen stell­ver­tre­tend für ihre Kinder gericht­lich gegen das Wechselmodell an Grundschulen vor.
    Saara von Alten 

    Zwar „sei­en nach den Feststellungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Schülerinnen und Schüler eher kein ,Motor‘ des Infektionsgeschehens“,
    heißt es in dem Gerichtsbeschluss, jedoch ste­he die Häufigkeit von Infektionen in einer engen Beziehung zur Inzidenz in der Gesamtbevölkerung.
    Der Zugang zum schu­li­schen Unterricht wer­de nicht ver­wei­gert, son­dern nur „modi­fi­ziert“.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/beschwerde-beim-oberverwaltungsgericht-berliner-eltern-wollen-rueckkehr-zum-normalen-schulbetrieb-erwirken/27049880.html

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