Berliner Obdachlose kommen bald in viele Notunterkünfte nicht mehr rein

Ergänzend zum Beitrag 3G in Berlin: Senat ver­bannt Obdachlose von Bahnsteigen wird in einem Kommentar auf die­sen Artikel auf tagesspiegel.de vom 4.12. unter obi­gem Titel hingewiesen:

»Kleineren Tagesstätten und Suppenküchen, in denen Obdachlose betreut und ver­sorgt wer­den, dro­hen die Corona-Schnelltests aus­zu­ge­hen. Das hät­te gra­vie­ren­de Folgen für die Betroffenen. „Ohne Tests kön­nen die Einrichtungen die woh­nungs­lo­sen Menschen nicht auf­neh­men“, sag­te Ina Zimmermann vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg. „Wir müs­sen die Menschen dop­pelt schüt­zen: vor Corona und vor dem Erfrieren.“

Besonders die klei­nen und zumeist ehren­amt­lich betrie­be­nen Einrichtungen der Kältehilfe „ste­hen vor mas­si­ven Problemen“, sag­te Zimmermann. „Es gibt kei­ne Tests mehr zu kau­fen, und wenn es Tests gibt, sind sie sehr teu­er. Das über­for­dert die Einrichtungen. Wir als Diakonisches Werk ver­su­chen zu hel­fen wo wir kön­nen, bekom­men aber zur­zeit auch kei­ne Tests geliefert.“

Viele ältere ehrenamtliche Helfer kommen nicht mehr aus Angst vor Ansteckungen

Ein wei­te­res Problem sei die enor­me Belastung der ehren­amt­li­chen Helfer. Einige der älte­ren Helfer kämen aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus nicht mehr in die Einrichtungen. Das ver­schär­fe die Situation zusätzlich…

Auch die Berliner Stadtmission als größ­ter Träger in der Kältehilfe mit 350 Schlafplätzen braucht aktu­ell sehr vie­le Schnelltests. „Zwei Mal pro Woche wer­den in jeder Notübernachtung all unse­re Stammgäste getes­tet“, sag­te Barbara Breuer, die Sprecherin der Stadtmission…«


Diesen rot-grün-roten Senat inter­es­siert wie alle ande­ren Landesregierung nichts weni­ger als der Schutz armer Menschen. Den #ZeroCovid-IdeologInnen sind Obdachlose genau so schnurz­pie­pe­gal wie Berufstätige und Kinder, die sie dem Testterror aus­set­zen. Ihr Solidaritäts-Gerede blen­det nicht zuletzt aus, wel­che immensen Schäden ihre Lockdown-Politik vor allem in den armen Ländern der Welt anrichtet.

Das Gute ist, daß vie­le WählerInnen erken­nen kön­nen, daß Versprechungen vor der Wahl bei RGR genau so ver­lo­gen sind wie bei ande­ren Parteien. Das müs­sen aktu­ell die 60 Prozent BerlinerInnen fest­stel­len, die in einer Volksabstimmung für die Enteignung von Wohnungskonzernen gestimmt haben, aber auch die treu­en ClubbetreiberInnen, die dem "lin­ken" Kultursenator tat­säch­lich geglaubt haben, er wür­de ihre Einrichtungen offen halten.

Gut ist auch, daß deut­lich wird: Die immer sinn­lo­se­ren Maßnahmen rich­ten sich nicht nur gegen nicht "Geimpfte", son­dern gegen alle Menschen, die nicht an einem Zipfel der Macht teil­ha­ben. Das eröff­net Chancen für Bündnisse aller Gequälten gegen die klei­ne Clique der Machthabenden.

14 Antworten auf „Berliner Obdachlose kommen bald in viele Notunterkünfte nicht mehr rein“

  1. Immerhin sorgt der Senat dafür, dass jeder unbe­schol­ten im Görlitzer Park Drogen kau­fen kann. Die Dealer spre­chen auch Jugendliche an. Jugendliche eher gefähr­det, in den Drogensumpf zu gera­ten als eine schwe­re Covid-Erkrankung durch­zu­ma­chen. Die Politik sieht es genau anders herum

      1. @aa: Ich woh­ne seit Langem über mei­ne Freundin zu ca. 50 % in die­sem Kiez und habe eine 19-jäh­ri­ge Tochter, die dort auch vie­le Freunde hat, wes­we­gen ich das garan­tiert bes­ser weiß als Sie und ver­si­che­re an die­ser Stelle: 

        Nein, ist es nicht. Es trifft viel­mehr zu.

        Hören Sie doch bit­te auf, auf Basis Ihrer kind­lich-alber­nen pc-Reflexe sich über Dinge aus­zu­las­sen, von denen Sie ganz offen­kun­dig nicht die aller­ge­rings­te Ahnung haben.

        Am bes­ten belas­sen Sie es beim Dokumentieren. Das kön­nen Sie näm­lich und das reicht doch rsp. ist das doch schon viel wert.

        Merci mil­le fois

  2. aa, Sie über­se­hen eines, die Politiker, ob in Berlin oder sonst wo in Deutschland, sie kön­nen lügen so viel sie wol­len. Es hat weder gesell­schaft­li­che noch juris­ti­sche Konsequenzen für die­se Leute. Denn sie wis­sen ganz genau, dass die Mehrheit der Bürger trotz­dem immer noch jubeln und ihre Wiederwahl sicher stellen.

  3. Die Politik der Angst frisst ihre Kinder. Diese Ehrenamtlichen sind Opfer der Paniknarrative. Ich erleb­te es über den Sportverein, wer da Schiss hat. Die Obdachlosen fal­len da hin­ten run­ter. Ist ja logisch, dass an die nicht gedacht wird.

  4. Habe jetzt bei Kaiser TV gehört (Sendung "Wir müs­sen reden", mit Matthias Burchhardt), Bill Gates habe sich Gedanken gemacht, dass man ja auch in Afrika eine zuver­läs­si­ge Stromversorgung benö­ti­ge, um Kühlschränke für die Impfstoffe betrei­ben zu kön­nen. Dass den Menschen die Kühlschränke für Lebensmittel wich­ti­ger sein könn­ten, kommt ihm gar nicht in den Sinn.

  5. Die Menschlichkeit einer Gesellschaft erkennt man im Umgang mit den Schwächsten…

    Aber weil Weihnachtszeit ist:

    Was ihr für einen mei­ner gerings­ten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

    1. "Was ihr für einen mei­ner gerings­ten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan."
      Ich glau­be, die­ses Zitat aus der Bibel will heu­te kei­ner mehr verstehen.

      Ich emp­feh­le die S‑Bahn- Unterführung Charlottenburg. Wer ein wenig Zeit hat, könn­te war­me Socken oder ande­re nütz­li­che Dinge kau­fen und sie dort verteilen. 

      Den Menschen Geld in die Hand zu drü­cken , kommt mir irgend­wie schä­big vor. Außerdem haben dort inzwi­schen mehr als 2 Dutzend Menschen ihre Zelte aufgeschlagen.
      Da braucht man eini­ges an Geld. Aber ich fin­de es sehr viel takt­vol­ler, etwas zu kau­fen und es zu verteilen.
      Ich schä­me mich jedes­mal, wenn ich dort vorbeifahre.

  6. Der Berliner Senat ‑oder Teile davon – benö­ti­gen, so wie vie­le Richter eine Sauberkeits-Überprüfung der Fähigkeiten im Amt.
    Bin gern bereit ein Konzept zur Überprüfung vom Qualitätsstandard zu ent­wi­ckeln …- eine Art Assessment-Center für emo­tio­na­le Behinderung und unlo­gi­schem Denken und Handeln. Anfragen über den Betreiber der website.

  7. Meine Güte, sind die Mitarbeiter die­ser Betreuungseinrichtungen wirk­lich der­art unfle­xi­bel und obrig­keits­hö­rig!? Und wenn es kei­ne Tests mehr gibt, ja mei­ne Güte, bevor man die Obdachlosen der Kälte über­lässt, so lässt sie halt unge­tes­tet her­ein – ist das sooo schwierig…

    Bzgl. der älte­ren ehren­amt­li­chen Helfern: Vor Angst gestor­ben ist auch tot!

    Kopfschüttelnde Grüße,
    Der Ösi

  8. @aa
    Herr Aschmoneit, ihr Optimismus in allen Ehren, aber wie man nach
    den letz­ten 2 Jahren immer noch glau­ben kann, daß die Bevölkerung sich zu irgend­ei­ner Form von Einsicht oder Erkenntnis
    durch­rin­gen wird, nach­dem sie sich über vie­le Jahre hin­weg immer
    wie­der auf's Neue hat belü­gen und betrü­gen las­sen und die selbst
    nach der Drangsalierung der Kinder unbe­irrt auf den Abgrund
    zuläuft, das grenzt schon an Realitätsverweigerung.

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