Betreibt das RKI mit 250 Tausend Dollar von der Gates-Stiftung Biowaffenforschung?

Eigentlich eine kla­re Geschichte und unver­fäng­lich. Der Zweck ist deut­lich benannt: "Den Ursprung und die Entwicklung des Pockenimpfstoffs zu unter­su­chen". Mißtrauisch wird man aller­dings, wenn man weiß, daß die WHO 1980 die Welt für pocken­frei erklärt hat. Biowaffenforschung eines RKI-Abteilungsleiters und durch Christian Drosten und sein Umfeld bekom­men damit womög­lich ein unge­ahn­tes Gewicht.

https://www.gatesfoundation.org/about/committed-grants/2019/11/opp1216026

Richtig span­nend wird die Sache, wenn man bei Wikipedia nachliest:

»Seit 1980 gibt es offi­zi­ell nur noch zwei Orte, an denen Pockenviren lagern, näm­lich das Forschungszentrum der US-ame­ri­ka­ni­schen Seuchenbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in Atlanta und ihr rus­si­sches Gegenstück VECTOR in Kolzowo süd­öst­lich von Nowosibirsk. Über eine Vernichtung der letz­ten Bestände wur­de nach­ge­dacht, die Gedanken wur­den aller­dings ver­wor­fen. Die Bestände wären die letz­te Möglichkeit, Impfstoffe gegen die Pocken auf ihre Wirksamkeit zu prüfen.

Nachdem die „natür­li­che“ Verbreitung der Pocken mit den Impfkampagnen eli­mi­niert wor­den war, rück­te das Virus als mög­li­che Methode eines Biowaffenanschlags wie­der in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit…

Die Industriestaaten haben sich nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 umfas­send mit Pockenimpfstoff für ihre Bevölkerung ein­ge­deckt (u. a. die USA mit 100 Millionen Impfdosen), so dass umge­hend reagiert wer­den könn­te. Unter dem Eindruck des bevor­ste­hen­den Irakkriegs gab die Bundesrepublik Deutschland der Firma Bavarian Nordic um den Jahreswechsel 2002/2003 den Auftrag, für jeden Einwohner Deutschlands etwas mehr als eine Impfdosis auf Vorrat zu produzieren…

2014 wur­den ver­sie­gel­te Ampullen mit gefrier­ge­trock­ne­ten Pocken-Viren in einem Abstellraum in den National Institutes of Health ent­deckt, das seit 1972 zur Food and Drug Administration gehört. Nach ers­ten Untersuchungen stam­men die Proben aus den 1950er Jahren.«

RKI-Fachgebietsleiter Ellerbrok koordiniert Biowaffenforschung

Heinz Ellerbrok gelang­te im November in die Medien, weil auf­ge­flo­gen war, daß der RKI-Funktionär Gesellschafter der Firma "GenExpress Gesellschaft für Proteindesign" ist. Damals war in der "Welt" zu lesen:

»Das RKI ist seit mehr als 20 Jahren Kunde des Unternehmens, erklärt die Sprecherin des Instituts. Seit 2005 arbei­tet die Firma laut Auskunft des Senats auch in gerin­gem Umfang für die Charité. Das Unternehmen arbei­tet nach eige­nen Angaben eng mit der Firma TIB Molbiol zusam­men, die Anfang die­ses Jahres gemein­sam mit dem Virologen Christian Drosten einen der ers­ten PCR-Tests auf Covid-19 ent­wi­ckelt hat.«

Näheres dazu ist zu lesen in "Interessenkonflikt bei lei­ten­dem RKI-Mitarbeiter". Lügt das RKI?
Über die Biowaffenforschung des Herrn Ellerbrok woll­te die Zeitung nicht berichten.

Drosten-Vertrauter Olfert Landt mit dabei

Zu den Projekten, mit denen sich die Firma genExpress, die Olfert Landt lei­tet, schmückt, gehört dieses:

"Biologische Gefahrenlagen: Risikobewertung, ultra­schnel­le Detektion und Identifizierung von bio­ter­ro­ris­tisch rele­van­ten Agenzien (BIGRUDI)". Das Projekt wird so beschrieben:

»Risikobewertung, ultra­schnel­le Detektion und Identifizierung von bio­ter­ro­ris­tisch rele­van­ten Agenzien. Es wur­de eine schnel­le, ein­fach zu bedie­nen­de Diagnostikplattform zur Risikobewertung von ver­däch­ti­gen Proben ent­wi­ckelt und in ein Konzept für eine adäqua­te Risikokommunikation eingebettet.«

Seine eige­ne Rolle benennt das Unternehmen in sei­nem Abschlußbericht so:

»Aufgabe der Firma GenExpress war es, die zur Etablierung der ange­streb­ten Detektionssysteme not­wen­di­gen rekom­bi­nan­ten Proteine in Absprache mit den Projektpartnern herzustellen…

Die Verbundtreffen fan­den in aller Regel in Berlin statt. Die Partner kamen zu uns.«

Auf der Eresburgstr., dem Sitz der meis­ten Unternehmen, für die Herr Landt tätig ist, tra­fen sich also "in aller Regel" MitarbeiterInnen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), des Bundeskriminalamts (BKA), der Charité, des Robert Koch-Instituts (RKI) und Andere, um über Biowaffen zu diskutieren.

Test beim Natogipfel

Der offi­zi­el­le Abschlußbericht des Gesamtprojekts schil­dert den Testeinsatz der ent­wi­ckel­ten Instrumente beim Natogipfel in Baden Baden und Kehl 2009.

Die Bundesregierung teil­te am 20.11.2012 als Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion mit:

»Im Programm „Forschung für die zivi­le Sicherheit“ wur­den bis­lang ins­ge­samt rund 13,0 Mio. Euro an Zuwendungen für Forschungsprojekte im Zusammenhang mit hoch­pa­tho­ge­nen Erregern aus­ge­ge­ben bzw. festgelegt.«

Die EU-Mittel für die­sen Zweck im Zeitraum 2007 – 2013 wer­den so angegeben:

»Die für die­se Projekte aus­ge­ge­be­nen bzw. zuge­sag­ten Fördersummen betra­gen rund 396,9 Mio. Euro.«

Mehr Infos in Olfert Landt: Forschung zu Biowaffen.

Rolle von Ellerbrok – Lügt das RKI?

Dr. Ellerbrok war aller­dings nicht nur Gesellschafter der Firma, son­dern gleich­zei­tig lei­tend für das Projekt tätig:

»Verbundkoordinator Dr. Heinz Ellerbrok
Robert Koch Institut
Zentrum für Biologische Sicherheit (ZBS1)
Nordufer 20
13353 Berlin
Fon +49 (0) 30–18754–2258
Fax +49 (0) 30–18754–2605
ellerbrokh@rki.de«

Im oben genann­ten Artikel der "Welt" ist zu lesen:

»Auf Anfrage von WELT erklärt sei­ne Sprecherin nun, dem RKI sei die Verbindung seit 2008 bekannt. „Herr Ellerbrok hat das RKI damals ent­spre­chend infor­miert.“ Dabei, erklärt die Sprecherin, sei er dazu gar nicht ver­pflich­tet gewesen…

Die RKI-Sprecherin erklär­te wei­ter, Ellerbrok sei – nach­dem er das Institut über sei­ne Beteiligung infor­miert hat­te – von der Institutsleitung ange­wie­sen wor­den: Er dür­fe kei­ne vom Bundesforschungsministerium geför­der­ten Projekte lei­ten, an denen sowohl das RKI als auch sei­ne Firma betei­ligt seien.«

Die letz­te Behauptung ist ent­we­der eine glat­te Lüge oder Ellerbrok hat sich über eine Anweisung hinweggesetzt.

Frühes Engagement von Drosten und Ellerbrok zu Bioterrorismus

Aus dem Jahr 2003 datiert ein Artikel "First International Quality Assurance Study on the Rapid Detection of Viral Agents of Bioterrorism", zu deren Verfassern Christian Drosten, Heinz Ellerbrok, der Mitentdecker des SARS-Virus Stephan Günther vom Bernhard-Nocht-Institut sowie meh­re­re Mitarbeiter des RKI gehören.

An die­ser Studie waren 24 zivi­le und mili­tä­ri­sche Labore aus 14 Ländern betei­ligt. Es ging u.a. um Pockenviren:

»Variola major-Virus, Filoviren und Lassa-Virus wer­den als Bioterrorismus-Agenten der Kategorie A ein­ge­stuft. Angriffe mit die­sen Viren kön­nen durch Freisetzung von waf­fen­fä­hi­gem Material oder Verbreitung der Erreger (ins­be­son­de­re Pocken) durch infi­zier­te Patienten erfol­gen. In jüngs­ter Zeit wur­den in vie­len Ländern dia­gnos­ti­sche Kapazitäten ein­ge­führt, um einen raschen Nachweis die­ser spe­zi­el­len Krankheitserreger zu ermög­li­chen. Die PCR ist für Tests weit ver­brei­tet, aber wegen der ein­ge­schränk­ten Verfügbarkeit viro­lo­gi­schen und kli­ni­sches Material ist die Auswertung und Standardisierung von Tests Verfahren ist schwie­rig. Um einen Einblick in das Niveau der dia­gnos­ti­schen Fähigkeiten der ver­ant­wort­li­chen Laboratorien zu erlan­gen, haben wir eine exter­ne Qualitätssicherungsstudie (EQA) durch das European Network for Diagnostics of Imported Viral Diseases (ENIVD) durch­ge­führt…«

Wie aus­führ­li­cher dar­ge­stellt wird in Auch Drosten an Bioterrorismus-Forschung betei­ligt hat­te Drosten 2008 einen Artikel geschrie­ben über "Biologische Verbrechen und Bioterrorismus". Es geht dort u.a. um die Entwicklung von Impfstoffen. Er beschreibt Labore, die

»… an aus­ge­wähl­ten Viren for­schen. Hierzu gehö­ren Partner, die mit dem SARS-Coronavirus, dem Vogelgrippevirus, Pockenviren, die mit dem aus­ge­rot­te­ten Variolavirus ver­wandt sind und ande­ren zoo­no­ti­schen Viren, wie der Tollwut, dem Nipahvirus, dem Hantavirus, dem West-Nil-Virus, dem Gelbfiebervirus und den durch Zecken über­tra­ge­nen Enzephalitis-Viren arbeiten…«

Corona-Virus von Anfang an im Bioterrorismus-Kontext

»Es wer­den wis­sen­schaft­li­che Abhandlungen zur Verfügung gestellt, die sich mit aktu­el­len Themen der anti­vi­ra­len Forschung, der Impfstoffentwicklung und dem Erkennen von Viren beschäf­ti­gen, wobei der Schwerpunkt auf dem Bezug zum Bioterrorismus liegt. Die Verfasser jeder Abhandlung rekru­tie­ren sich aus Komites euro­päi­scher Experten unse­res Konsortiums, um die neu­es­ten Erkenntnisse in ver­ständ­li­chen Formaten zu kana­li­sie­ren. Koordinator des Projekts ist das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg/Deutschland. In den frü­hen acht­zi­ger Jahren war das BNI eines der ers­ten Institute in Europa, das über ein BSL-4-Labor ver­füg­te. Zu sei­nen neu­es­ten Errungenschaften zählt die pri­mä­re Identifizierung des aus­lö­sen­den Virus für SARS– unter­stützt von Kollegen in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich.…«

2004 war Ellerbrok Mitautor eines Papiers "SARS Coronavirus Detection". Darin bedankt er sich bei der Firma Artus GmbH für die Kooperation. Mehr über die­se Firma, einer Ausgründung des Bernhard-Nocht-Instituts, zu deren Gunsten das Institut und Drosten 2003 auf ein Patent ver­zich­te­ten, sie­he Qiagen – artus – Drosten – Millionengeschenk.

Weitere gemein­sa­me Publikationen von Drosten und Ellerbrok stam­men aus dem Jahr 2011 ("An Insect Nidovirus Emerging from a Primary Tropical Rainforest", "Gouléako virus iso­la­ted from West African mos­qui­toes con­sti­tu­tes a pro­po­sed novel genus in the fami­ly Bunyaviridae").

Mit der Bundeswehr zum Biowaffen-Workshop in Georgien

Die Geschäftsideen von Dr. Erik Lattwein beru­hen wie die von Olfert Landt vor­zugs­wei­se auf Tests zu von Christian Drosten popu­la­ri­sier­ten Gefahren. Auch er ist aber im Militärischen unter­wegs. Einzelheiten so sei­nem Vorgehen sie­he Aus dem Drosten-Netzwerk – wie­der Biowaffen.

Ist das denn Biowaffenforschung?

Man mag der Meinung sein, der Begriff Biowaffenforschung dra­ma­ti­sie­re einen Sachverhalt, bei dem es gera­de um die Abwehr von Angriffen mit Biowaffen gehe und der des­halb defen­siv zu ver­ste­hen sei. Daß das nicht so ein­fach ist, wird beschrie­ben in Biowaffenforschung: RKI-Projektleiter Gesellschafter der Landt-Firma? und in Olfert Landt: Forschung zu Biowaffen.


Wer Ergebnisse der RKI-Studien sucht, die die Gates-Stiftung finan­ziert, wird wenig fin­den. Auf der Seite des Instituts zum Thema Pocken gibt es eine dün­ne Korrespondenz "An Early American Smallpox Vaccine Based on Horsepox", die aller­dings schon 2017 erschien.

.(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

7 Antworten auf „Betreibt das RKI mit 250 Tausend Dollar von der Gates-Stiftung Biowaffenforschung?“

  1. Könnte bit­te mal jemand, der einen bes­se­ren Draht zu @aa hat, ihm mal erklä­ren, was "drei Tage Ruhe" bedeuten? 😉

    Ansonsten ste­he ich dem Thema "Biowaffen" auch nach die­sem Beitrag noch etwas zwei­felnd gegenüber.
    Auch wenn die Fakten theo­re­tisch einen mög­li­chen Zusammenhang erge­ben, feh­len mir noch Fakten, die die­sen Zusammenhang ein­deu­tig und kau­sal belegen.
    Diese Kritik ist wert­frei und soll dazu die­nen, durch ergän­zen­de Quellen den mög­li­chen Zusammenhang zu wie­der­le­gen, oder im Optimalfall zu festigen!

    Anm.: Die Demo heu­te in Stuttgart war fast so schön, wie das abge­sag­te Frühlingsfest. Nur die Mukke war nicht mein Fall. 😀

  2. Nach allem, was ich dies­be­züg­lich hier gele­sen und auch z.T. selbst recher­chiert habe, hal­te ich die­sen Ermittlungsansatz für durch­aus not­wen­dig! Wieso ist es mög­lich, dass pri­va­te Labore wie TibMolbiol und GenExpress (bei­de unter einem Dach und im Besitz von Olfert Landt), die kei­ne Hochsicherheitslabore der Klasse 4 sind, offen und legal(?) Biowaffenforschung unter "Selbstkontrolle" betrei­ben dürfen?
    In deren Webseiten-Shop kann man alles bestel­len, was das "böse" Herz begehrt, auch Biowaffen- Proben ver­schie­de­ner Art:
    https://shop.tib-molbiol.de/cgi-bin/WebObjects/TIB-MOLBIOL.woa/2/wa/kitsDE
    Dass, falls in den fal­schen Händen, damit extrem Schindluder getrie­ben wer­den könn­te, wie z.B. belie­big und unauf­fäl­lig immer mal wie­der aus­ge­wähl­te Hotspots mit Corona- Viren zu erzeu­gen (wo viel­leicht am meis­ten Querdenker leben), neue Mutanten oder gleich ein ande­res gefähr­li­ches Virus auf die Menschheit los­zu­las­sen, ist es doch wert, da genau­er hin­zu­se­hen! Es wäre sogar dumm und fahr­läs­sig, dies nicht zu tun! Diese Zusammenhänge wir­ken doch sehr verdächtig.

  3. Nicht nur Biowaffen, auch kon­ven­tio­nel­le Kriegführung pro­fi­tiert von der Coronagesetzgebung. Die Ukraine wird gera­de in einen Selbstmordkrieg gegen Russland getrie­ben, den die NATO sich wünscht. Jemand kom­men­tier­te das wie folgt: 

    ======

    Western governments are bound by natio­nal con­sti­tu­ti­ons: which are safe­guar­ding the equa­li­ty, free­dom, human rights, and demo­cra­cy for its citizens.
    The only time the­se rights can be can­ce­led is during National emer­gen­ci­es, like a pan­de­mic and war.

    Now all NATO Nations are in a lock down, “cau­sed by a Pandemic”.
    The Lock Downs has sent the main street popu­la­ti­on of NATO nati­ons into eco­no­mic dire straits, while big cor­po­ra­ti­on are on government handouts. A cree­ping hyper­in­fla­ti­on is easing the load of gigan­tic government and cor­po­ra­te debt, but making it har­der for the gene­ral popu­la­ti­on to keep up with pri­ce inflation.

    In All of Europe demons­tra­ti­ons against Lock downs are pushed down by Police enfor­cing Pandemic rules.

    In all NATO Nations:
    The con­sti­tu­tio­nal right to free assem­bly has been canceled.
    The con­sti­tu­tio­nal right to free speech has been being canceled.
    The con­sti­tu­tio­nal rule against State Propaganda has been canceled.
    NATO nati­ons are now run by de-fac­to Fascist rule.

    The esca­la­ti­on towards war in Ukraine is the next step by the Fascist Elite to retain con­trol over the west.
    The cur­rent shel­ling con­duc­ted by Ukraine in Donbass is left out of the fascist pro­pa­gan­da, ins­tead Russian build up of mili­ta­ry for­ces along the bor­der to Ukraine are making the headlines.
    When NATO inva­des Ukraine it will be sold via the Fascist pro­pa­gan­da out­lets as a huma­ni­ta­ri­an inter­ven­ti­on against Russian Aggression.
    There will be no oppo­si­ti­on to war in any NATO nati­on. All oppo­si­ti­on will be can­ce­led by big tech and MSM.
    There will be no demons­tra­ti­ons against war in any NATO nati­ons. Right to free assem­bly has been canceled.

    Europe has re-ent­e­red a very dan­ge­rous situa­ti­on; simi­lar to when Hitler was lea­der of Germany.
    The wes­tern Neo-Fascist will drag us into world war once more, whe­ther we like it or not.

    ====

    Die Temperaturveränderungen in der Ostukraine erlau­ben jetzt die Verlegung von schwe­rem mili­tä­ri­schen Gerät. Es könn­te ein hei­ßer April wer­den. Wie ist eigent­lich die Schnittmenge von Querdenkern und Friedensbewegung? Und gibt es eine Chance, dass die Leute, die wegen eines ima­gi­nier­ten Krieges gegen das Virus frei­dre­hen, gegen einen rea­len Krieg auf die Straße gehen?

  4. @분석
    Ich den­ke mal, da gibt es eine Schnittmenge. Der Ostermarsch fin­det die­ses Jahr statt. Ich wer­de hingehen.
    Die Reaktion auf Covid-19 wirkt tat­säch­lich wie eine Biowaffen-Übung. Eins dürf­te aller­dings klar sein: Covid-19 ist kei­ne Biowaffe.
    Viel aus­sa­ge­kräf­ti­ger als das "Lockstep Scenario" der Rockefeller Foundation ist "Dreaming the future of health for the next hund­red years" der Rockefeller Foundation, eine Konferenz, die 2013 in Peking abge­hal­ten wurde
    https://www.rockefellerfoundation.org/report/dreaming-the-future-of-health-for-the-next-100-years/
    Wer ist die Rockefeller Foundation?
    https://zeithistorische-forschungen.de/1–2‑2007/4477
    "Medizinische, sozi­al­hy­gie­ni­sche und demo­gra­phi­sche Forschungseinrichtungen waren bereits in der Vorkriegszeit von ame­ri­ka­ni­schen Stiftungen unter­stützt wor­den – etwa in den Vereinigten Staaten selbst, in Irland, Frankreich, der Sowjetunion oder auch in Deutschland. In Brasilien, China oder Indien hat­te die Rockefeller Foundation seit den 1920er-Jahren Projekte geför­dert, um west­li­che sozi­al­hy­gie­ni­sche Standards ein­zu­füh­ren, aber auch, um die Geburtenrate von Armen zu senken.27 Nach dem Zweiten Weltkrieg wid­me­te sich John D. Rockefeller, seit 1931 Treuhänder der Stiftung, pri­mär bevöl­ke­rungs­po­li­ti­schen Fragen. Auf sei­ne Einladung tra­fen sich 1952 Biologen, Ökonomen, Gesundheitswissenschaftler und Demographen zu einer Konferenz in Washington, bei der der Population Council gegrün­det wur­de. Diese Interessenvertretung der Bevölkerungsexperten, bis in die 1970er-Jahre hin­ein per­so­nell und insti­tu­tio­nell eng mit ame­ri­ka­ni­schen Eugenikern ver­quickt, ver­schrieb sich einer klar ver­ständ­li­chen Botschaft: Das Bevölkerungswachstum in der „Dritten Welt“ und auch der ärme­ren Schichten in den USA sei alar­mie­rend und stel­le eine erns­te gesell­schaft­li­che Bedrohung dar. Die Rockefeller und die Ford Foundation för­der­ten den Population Council, der sei­nen Sitz zusam­men mit der American Eugenics Society in einem Haus in der New Yorker Park Avenue hat­te, mit vie­len Millionen Dollar. Allein die Ford Foundation inves­tier­te zwi­schen 1952 und Ende der 1960er-Jahre über 270 Millionen Dollar in bevöl­ke­rungs­po­li­ti­sche Aktivitäten.28"
    Wir sind tat­säch­lich mit einer erneu­ten Machtergreifung der Eugenik kon­fron­tiert. Diesmal nicht über Züchtung son­dern über gene­ti­sche Eingriffe.

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