Bochumer Testfirma soll um zehn Millionen betrogen haben

Das alte Spiel in immer neu­en Varianten: Böse sind Betrüger, die durch die von Spahn weit geöff­ne­ten Scheunentore der Testorgien schrei­ten, nicht etwa eine Regierung, die Unsummen Steuergelder ganz legal für den Unsinn aus­gibt. Ja, es ist empö­rend, wie leicht es Gaunern gemacht wird, an der von Regierung und Medien geschür­ten Angst bzw. den ver­spro­che­nen Verlockungen zu ver­die­nen. Diese zehn Millionen Euro sind aller­dings Peanuts im Vergleich zu den Abermilliarden, die an die Pharmakonzerne gereicht wer­den, um unsin­ni­ge "Impfprogramme" bei einer kaum noch meß­ba­ren "Inzidenz" durchzuführen.

Erinnern wir uns: Eine Inzidenz von 17 bedeu­tet, daß inner­halb von 7 Tagen 17 Menschen von 100.000 posi­tiv getes­tet wur­den. Das sind 0,017 Prozent. Laut RKI waren das am 13. Juni 1.489 "Neuinfektionen". Von über 80 Millionen BürgerInnen gal­ten damit ca. 200 an einem Tag als "Corona-Fälle".

»Im Fall des mög­li­chen Betrugs mit Testzentren durch die Firma Medican aus Bochum sind neue Details bekannt gewor­den. Die Schadenssumme soll sich nach Berichten von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR dem­nach auf zehn Millionen Euro belau­fen. Diese Zahl sei dem­nach aber nur vorläufig. 

Dem Inhaber Oguzhan C. und sei­nem Sohn und Geschäftsführer Sertac C. wird dem­nach laut Justizkreisen vor­ge­wor­fen, Corona-Testzentren betrie­ben zu haben und die­se als ärzt­li­che Zentren abge­rech­net zu haben, ohne die ent­spre­chen­den Voraussetzungen dafür zu haben. Der Bund ver­gü­tet Test in ärzt­li­chen Zentren höher als ande­re Tests. 

Beschuldigte bestreiten Vorwürfe

Die drei Ärzte, die im Impressum der Firma auf­ge­führt waren, sind Vollzeit als Chirurgen in einem Krankenhaus ange­stellt. Sie sei­en nach Angaben des Krankenhauses in den Testzentren nur für tele­fo­ni­sche Rückfragen und Personalschulung zustän­dig gewe­sen zu sein. Ein Arzt habe auch alle ein bis zwei Wochen die Hygienevorschriften kontrolliert. 

Auch sol­len mehr Test abge­rech­net als ein­ge­setzt wor­den sein und zudem zu höhe­re Kosten als tat­säch­lich im Einkauf ent­stan­den sei­en ange­ge­ben wor­den. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermit­telt des­halb wegen Betrugs…«
t‑online.de (14.6.)

Von Ermittlungen gegen Christian D. und Lothar W. wur­de nichts bekannt.

5 Antworten auf „Bochumer Testfirma soll um zehn Millionen betrogen haben“

  1. Die Qualitätsmedien arbei­ten schon seit gerau­mer Zeit am Narrativ einer bra­ven Regierung und flei­ßi­gen Behörden, die nur lei­der, lei­der von gemei­nen Betrügern – auf den Intensivstation
    und in den Testzentren – hin­ter­gan­gen werden.

    An die­ser neu­en "Dolchstoßlegende" stimmt natür­lich gar nichts. Richtig ist, dass Regierung und Behörden dazu ein­ge­la­den und den Geschäftemachern im kri­mi­nel­len Spiel um "Fälle", "Inzidenzen" und "Nachweise" ein Stöckchen hin­ge­hal­ten haben, über das die­ae nur zu ger­ne gesprun­gen sind: Geliefert wie bestellt und gewünscht.

  2. Die Inzidenz bei schwe­ren Impfschäden liegt über 20.
    "Es gibt nur 0,2 Fälle pro 1000 Pieks."
    Diese Spackos schrei­ben alle nur über das Geld und ver­ges­sen, dass durch die falsch über­mit­tel­ten Zahlen "ihre" Inzidenz nichts wert ist.
    Aber dadurch sieht man, wel­ches Kriterium ihnen das Wichtigste ist: Geld!

  3. Und auch die­se Meldung dient nur dazu vom Wesen des Kapitalismus abzu­len­ken. Und was Steuergelder betrifft: Für über 90% der Steuereinnahmen in der DDR kamen die Volkseigenen Betriebe auf. Damit konn­te man was anfan­gen! Zum Beispiel ein Sozial- und Gesundheitswesen finan­zie­ren was Allen zugäng­lich ist! Bezahlbare Mieten und Arbeit für Alle, schließ­lich ist Arbeit ja auch ein Bedürfnis.

    Und zum Vergleich: In der BRD machen die von pri­va­ten Unternehmen gezahl­ten Steuern weni­ger als 10% der Gesamtsteuereinnahmen aus. Diese Zahlen sind aus den 80er Jahren. Und auch die Tatsache daß die DDR unter den ers­ten 10 Industrienationen zu fin­den war. Obwohl sich kein ein­zi­ges Krankenhaus und nicht eine ein­zi­ge Arztpraxis in der DDR "gerech­net" hat. Und auch trotz Coronaviren die es natür­lich auch in der DDR gege­ben hat.

  4. zer­for­schung @zerforschung@chaos.social

    Damit kön­nen wir jetzt die PDF-Nummern durchprobieren.
    Das klingt zwar viel, aber so kom­pli­ziert müs­sen wir es gar nicht machen – wir haben noch eine ein­fa­che­re Möglichkeit gefun­den, an die Codes heranzukommen.

    Die bis­he­ri­ge Lücke beim Testzentrum-Anbieter Medican und was dann noch geschah, haben wir in unse­rem Blogpost aufgeschrieben:
    https://zerforschung.org/posts/medicant/
    aus:
    https://chaos.social/@zerforschung

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