Bodenkultur Wien: Coronaverharmloser*innen darf keine Bühne auf der Uni geboten werden!

Die "Hochschüler*innenschaft an der Universität für Bodenkultur Wien" hat einen neu­en Wissenschafts-Straftatbestand erfun­den. In einem Offenen Brief for­dert sie die Absetzung "einer fächer- und uni­ver­si­täts­über­grei­fen­den Ringvorlesung zum Thema Covid 19". Für sie stellt Kritik an den Regierungsmaßnahmen "Antisemitismus, Ableismus oder ande­re Diskriminierungsformen" dar.

»Gerade für Studierende, die sich noch nicht inten­siv mit Corona und coro­na­ver­harm­lo­sen­den Positionen aus­ein­an­der­ge­setzt haben, ist es außer­dem teil­wei­se schwer zu erken­nen, wer dahin­ter­steckt oder wel­chen Hintergrund die Behauptungen haben.«

Das war am 15.12.2021. Der ORF greift die Vorwürfe am 6.1. auf und for­mu­liert demagogisch:

»Aufregung an der Uni: Coronaverharmlosung im Hörsaal

Schon seit Oktober sorgt eine Ringvorlesung in Wien für Aufsehen. Unter dem Titel „Corona – eine trans­dis­zi­pli­nä­re Herausforderung“ sol­len Eckpunkte der Coronapandemie zusam­men mit der Klimakrise dis­ku­tiert wer­den. Doch der umstrit­te­nen Lehrveranstaltung wird eine ein­sei­ti­ge Betrachtungsweise abseits der aka­de­mi­schen Sorgfalt vorgeworfen…

Die Lehrveranstaltung wird gemein­sam von der Universität Wien, der Technischen Universität Wien und der Universität für Bodenkultur abge­hal­ten. In 13 wöchent­li­chen Einheiten sol­len Eckpunkte der Corona- zusam­men mit der Klimakrise behan­delt wer­den. Doch wie sich zeigt, sind eini­ge der Vorträge eher dubi­os.«

Flachsiges Schnitzel von rund 200 Ärzt*innen

duden​.de klärt dar­über auf, daß es sich bei "flach­sig" im Bayerischen und Österreichischen um "seh­nig, zäh (von Fleisch)" han­delt.

»Den ers­ten Vortrag der Ringvorlesung hält der umstrit­te­ne Allgemeinmediziner Andreas Sönnichsen. Der Mediziner beharrt in der Vorlesung dar­auf, dass Corona für Menschen unter 45 Jahren prak­tisch nicht exis­tent sei. Pandemiemaßnahmen lehnt er ab – und emp­fin­det sie als unnö­tig. Die Nichtbeachtung von Coronavorgaben und die Ermutigung von Studierenden, es ihm gleich zu tun, soll­te zwei Monate spä­ter zu sei­ner Kündigung an der Medizinischen Universität Wien führen.

Andreas Sönnichsen enga­gier­te sich für die deut­sche Basisdemokratischen Partei. Dieser poli­ti­schen Bewegung wird eine Nähe zur rechts-außen AfD und der Querdenken-Bewegung nach­ge­sagt. Der Mediziner initi­ier­te außer­dem jenes inzwi­schen bekann­te Schreiben, in dem er den Rücktritt des Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer for­dert. Der von rund 200 Ärzt*innen unter­schrie­be­ne Brief ist von Falschinformationen durch­zo­gen wie ein flach­si­ges Schnitzel.«

Gut, das Bild des zwei­ten zitier­ten Referenten ist auch nicht geglückter:

»„Wir sind kei­ne Maschinen, in die man ein­fach eine Spritze rein­sticht!“ empört sich Christian Schubert in sei­nem Vortrag über die Covid-19-Impfung. Auch Schubert ist – wie Sönnichsen – Mitglied der „Initiative für evi­denz­ba­sier­te Corona-Information“. Wenig über­ra­schend: er ist eben­falls kein Befürworter von Pandemiemaßnahmen.«

Bei der nächs­ten Zwischenüberschrift hat die Selbstzensur nicht voll­stän­dig gewirkt:

»Technologischer Machbarkeitswahn trifft Impfkritik

Andrea Komlosy, Historikerin an der Universität Wien, orga­ni­siert die Ringvorlesung. Sie kommt auch selbst in der Lehrveranstaltung öfter zu Wort und hält drei Vorträge ab. Komlosy sieht ein rie­si­ges Profitinteresse hin­ter der Impfung. Ohne medi­zi­ni­sche Kompetenzen ver­kün­det sie die Unsicherheit des Covid-19-Impfstoffes. Dabei hand­le es sich laut Komlosy nur um einen ein­ge­bil­de­ten Schutz, das Infektionsgeschehen sprä­che sowie­so gegen eine Impfung. Aber auch Covid-Tests steht die Historikerin kri­tisch gegen­über. Diese hält sie für ein Beispiel eines tech­no­lo­gi­schen Machtbarkeitswahns. Den Grünen Pass sieht sie als ein Mittel der staat­li­chen Überwachung.«

Medizinische Kompetenzen haben offen­bar defi­ni­ti­ons­ge­mäß aus­schließ­lich die BefürworterInnen der Maßnahmen. Schließlich wis­sen doch alle, wie sicher Tests sind und "Grüne Pässe" Symbole von Freiheit. Dem Muster folgt auch die­se "Information":

»Von Pferdeentwurmungsmittel, Tretminen und Diktaturwerkzeugen

Abgesehen von den genann­ten Vortragenden selbst sor­gen auch die beglei­ten­den Vorbereitungsmaterialen für Aufregung. Bestehend aus Texten und (YouTube-)Videos wei­sen sie ver­schwö­rungs­theo­re­ti­sche Tendenzen/Inhalte und Falschinformationen auf…«

Auch wenn man die Hype um Ivermectin kri­tisch sieht, ist die­se "Argumentation" ein­fach dumm und unwis­sen­schaft­lich: "Das auch vom FPÖ-Chef Herbert Kickl wie­der­holt emp­foh­le­ne Pferdeentwurmungsmittel Ivermectin wird in die­sen Videos gelobt".

»ÖH: „Keine ECTS für Coronaverharmlosung!“

„Das Problem an der Ringvorlesung ist, dass die Betrachtung des Themas ein­sei­tig ist. Es wer­den teil­wei­se Verschwörungstheorien und Unwahrheiten ver­brei­tet. Aufgeklärt wird dar­über nicht“, erklärt ÖH-BOKU Vorsitzende Stefanie Nikl. Gemeinsam mit der ÖH Uni Wien, den jüdi­schen öster­rei­chi­schen Hochschüler*innen, der Studienvertretung IG POWI und der Fakultätsvertretung für Sozialwissenschaften der Uni Wien wur­de ein offe­ner Brief an die Rektorate der Hochschulen ver­fasst. „Die ange­bo­te­ne Ringvorlesung bie­tet eine Plattform für men­schen­ver­ach­ten­de Haltungen und muss daher abge­setzt wer­den! Es darf kei­ne ECTS für Coronaverharmlosung geben!“ heißt es darin.

Die Universitäten distan­zie­ren sich auf Nachfrage von jeg­li­cher Covid-19-Verharmlosung und appel­lie­ren zur Impfung. Die Hochschulen beto­nen aber auch die Wichtigkeit der aka­de­mi­schen Freiheit. Die BOKU kün­digt an, Stellungnahmen der han­deln­den Personen ein­zu­ho­len und die­se zu prüfen.

In knapp drei Wochen soll die Abschlussprüfung der Ringvorlesung statt­fin­den „Der Prüfungsstoff besteht aus den Vorträgen sowie den Vortragsunterlagen.“, ist der Lehrveranstaltungsbeschreibung zu ent­neh­men.«

Die Vertretung der Studierenden for­dert, daß den TeilnehmerInnen der Veranstaltung kei­ne "Scheine" aus­ge­stellt wer­den dürfen.

»Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen] (nach der eng­li­schen Bezeichnung European Credit Transfer and Accumulation System oft ECTS abge­kürzt) ist ein Instrument, das der Gliederung des Hochschulstudiums dient und die Gewichtung sei­ner Bestandteile trans­pa­rent macht.«
de​.wiki​pe​dia​.org


Für die ange­hen­den AkademikerInnen und den Autor des ORF könn­te sinn­voll sein, sich mit einer Arbeit zu beschäf­ti­gen, in der zu lesen ist:

»Nationalsozialistisches Wissenschafts- und Forschungsverständnis an der BOKU

Grundsätzlich gab es an der Hochschule für Bodenkultur im Untersuchungszeitraum zwei Ausrichtungen der Wissenschaft und Lehre. Einerseits Wissenschaft, die für Kriegswirtschaft und Rüstung nützlich schien, ande­rer­seits eine Art „völkische“ Wissenschaft, die ideo­lo­gi­schen Propagan­da­zwe­cken dien­te. Im Zeitraum von 1938 bis 1940 domi­nier­te der ideo­lo­gi­sche Aspekt der Wissenschaft anhand der Lehre. Vorlesungen wie „Volk und Staat“, „Deutsche Ernährungswissenschaft“ und „Forstpolitik“ soll­ten natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Propagandapolitik an der Hochschule implementieren…

Die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Lehre der BOKU wird anhand fol­gen­den Zitats sicht­bar: „Jedes Vorlesungsfach hat eine natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Zielsetzung." …

Eine Richtungsweisung für Lehrkörper und Forschung an der BOKU ist dem von Dozentenbundführer Franz Sekera und Rektor Otto Porsch her­aus­ge­ge­be­nen Vorlesungsverzeichnis für das Studienjahr 1939/40 zu entnehmen:

„An die Stelle des wis­sen­schaft­li­chen Einzelgängers und welt­frem­den Professors tritt der neue Dozent. Aus sei­ner Kameradschaft mit Männern der Bauernführung holt er sich die Aufgaben. In der Kameradschaft des deut­schen Forschungsdienstes löst er sei­ne Aufgaben. Und in der Kameradschaft zu sei­nen Studenten ver­mit­telt der Dozent nicht nur Wissen, son­dern vor allem jene persönliche Haltung, die not­wen­dig ist, um neue Aufgaben zu sehen, sie rich­tig zu lösen und das Ergebnis dem Volk wiederzugeben.“

Forschung, völkisch als deut­scher Forschungsdienst bezeich­net, soll­te dem­nach „in der Kameradschaft“ began­gen wer­den. Diese Richtungsweisung der Forschung ist auch in eini­gen Dissertationen zu fin­den, aller­dings stark von der persönlichen Einstellung der Autorin oder des Autors abhängig…«

Auf Quellenverweise in die­ser Arbeit wur­de hier verzichtet.

38 Antworten auf „Bodenkultur Wien: Coronaverharmloser*innen darf keine Bühne auf der Uni geboten werden!“

  1. Wie schön: Unser Bildungssystem leis­tet offen­bar her­vor­ra­gen­de Arbeit.

    Selten war die Jugend so gut dres­siert wie heute.

  2. … und dann muss ich mir vor­hin Markus Lanz anse­hen, wo deut­sche Maßnahmenkritiker kri­ti­siert, aber lei­der nicht ein­ge­la­den waren, um Stellung zu neh­men. Teilnehmer: die übli­chen Verdächtigen und Streeck, der aber vor lau­fen­der Kamera auch nicht mehr so ganz genau weiß, wie er und wir alle noch von Viren über­rum­pelt wer­den könnte(n) oder was man über­haupt dazu sagen sollte.

    Na ja. Immerhin hat Gysi ein paar annä­hern­de Annäherungen, sich annä­hernd, angebracht.

    Pff. Hätte ich es mal lie­ber aus­ge­las­sen, das TV, hat sich nicht gelohnt.

    1. @Zuschauerin – ZDF geguckt: Wieso? Wieso tun Sie sich das über­haupt an? Raus mit der Glotze. Wenn Sie noch gele­gent­lich Filme zur Unterhaltung sehen wol­len, brau­chen Sie nur einen Computer mit Bildschirm. Ende. Schluss mit den "Nachrichten".
      Sollten Sie unter Entzugserscheinungen lei­den, dann schmei­ßen Sie ein Anschlusskabel zum Fernseher weg. Der finan­zi­el­le Verlust ist klein, Aufwand zum mal eben Glotzen ist hoch. Dann ein hal­bes Jahr durch­hal­ten und schließ­lich die Glotze ver­kau­fen. So ein­fach ist das.

      Filme zur Unterhaltung kön­nen Sie sich aus der Konserve auf dem Computer anschauen.

      Heute ist Spazieren angesagt.

      1. 🙂

        Hm. Ja. Manchmal will ich eben ein­fach wis­sen, ob und wie vie­le Corodok​.de – Inhalte schon bei denen ange­kom­men sind. Sorry. Kommt eher nicht mehr vor!!! Ich freue mich aber sehr über den Hinweis. 

        Ich weiß noch nicht genau, wann bei uns der nächs­te Sperrmüll-Termin oder Elektro-Schrott Sammeltag ange­sagt ist, muss ich mal gucken!!!

        🙂

  3. Das ist kei­ne neue Entwicklung. Es fällt eini­gen nur heu­te stär­ker auf, weil es mit eige­nen Überzeugungen kol­li­diert. Bei ande­ren Themen fin­det man die­ses Vorgehen nach wie vor akzeptabel.

  4. @aa

    "Auch wenn man die Hype um Ivermectin kri­tisch sieht, ist die­se "Argumentation" ein­fach dumm und unwis­sen­schaft­lich: "Das auch vom FPÖ-Chef Herbert Kickl wie­der­holt emp­foh­le­ne Pferdeentwurmungsmittel Ivermectin wird in die­sen Videos gelobt"."

    Nein, die­se Argumentation ist geziel­te Propaganda und vie­le der Propagandaopfer wis­sen des­halb auch nicht, dass es die­ses "Pferdeentwurmungsmittel" auch in einer Version zur Anwendug am Menschen gibt, dass des­sen Entwickler den Nobelpreis erhielt und dass das Mittel von der WHO als eines der unent­behr­li­chen Medikamente benannt ist. 

    Während man uns im Frühjahr 2021 mit den Horrormeldungen aus Indien bom­bar­dier­te, hört man seit Monaten gar nichts mehr aus Indien, ver­mut­lich des­halb, weil man dort die Delta-Variante in den Griff bekam und dies unter ande­rem mit Ivermectin. Im Staat Uttar Pradesh gab man Vorsorge- und Ersthilfe-Kits an die Bevölkerung aus. Hierzulande gibt man den Menschen nicht ein­mal Ratschläge, was sie als Erste-Hilfe-Maßnahme beim Verdacht auf eine Infektion machen kön­nen. Statt des­sen nur: "Impfen ist das ein­zi­ge, was hilft!". In mei­nen Augen ist das unter­las­se­ne Hilfeleistung sei­tens Medizinern und Politik.

    Ein Beispiel für so ein Propagandaopfer fin­det sich in den Kommentaren unter die­sem unsäg­li­chen Artikel eines sich immer wei­ter radi­ka­li­sie­ren­den "Qualitätsjournalisten".

    "Der Staat muss mehr Härte gegen radi­ka­le Impfgegner zeigen"

    "Impfgegner pro­ben mit den rechts­wid­ri­gen „Spaziergängen“ und der Hetze bei Telegram den Aufstand. Die Fanatiker müs­sen gestoppt wer­den. Ein Kommentar. Frank Jansen"

    https://​www​.tages​spie​gel​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​a​n​g​r​i​f​f​e​-​a​u​f​-​p​o​l​i​z​i​s​t​e​n​-​h​a​s​s​-​i​n​-​c​h​a​t​g​r​u​p​p​e​n​-​d​e​r​-​s​t​a​a​t​-​m​u​s​s​-​m​e​h​r​-​h​a​e​r​t​e​-​g​e​g​e​n​-​r​a​d​i​k​a​l​e​-​i​m​p​f​g​e​g​n​e​r​-​z​e​i​g​e​n​/​2​7​9​5​1​9​2​6​.​h​tml

  5. Die Jugend die­ser Sorte in Australien ist jetzt aktiv – so:
    https://​twit​ter​.com/​c​a​i​t​_​_​k​e​l​l​y​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​7​9​3​2​7​0​7​5​4​2​5​1​5​3​026
    – Djokovic raus! Wir imp­fen euch alle! 

    Egal wohin, der Tennisstar wird das "Parkhotel" Melbourne, erst Covid‑, nun Flüchtlingshaftanstalt, in Rekordzeit verlassen.
    Da hat die "Antifa" Recht. Für vie­le "Mitbewohner" Djokovics gibt es nicht die gerings­te Perspektive auf Bewegungsfreiheit:
    https://​www​.the​guar​di​an​.com/​w​o​r​l​d​/​2​0​2​2​/​j​a​n​/​0​7​/​e​v​e​r​y​o​n​e​-​a​s​k​s​-​a​b​o​u​t​-​n​o​v​a​k​-​b​u​t​-​m​e​h​d​i​-​h​a​s​-​l​a​n​g​u​i​s​h​e​d​-​f​o​r​-​n​i​n​e​-​y​e​a​r​s​-​i​n​-​a​u​s​t​r​a​l​i​a​n​-​i​m​m​i​g​r​a​t​i​o​n​-​d​e​t​e​n​t​ion

    P.S.: Von einem Corona-Ausbruch im Parkhotel ist zu lesen.
    Sind die Flüchtlinge etwa nicht geimpft? Lasst das bloß die Antifa nicht wis­sen, falls dem so wäre …

  6. Was Krtik an Corona-Maßnahmen mit Antisemitsmus, Ableismus oder sons­ti­ger Diskriminierung zu tun haben könn­te, wür­de mich schon inter­es­sie­ren. Ist es nicht voll­kom­men egal, wer die Kritik äußert, solan­ge die Kritik zutref­fend ist. Dies meint natür­lich nicht Kritik, die nur als Behauptung in den Raum gestellt wird, z.B. als Ausdruck einer ideo­lo­gi­schen Ausrichtung. Aber Ideologen kön­nen eben nicht sach­lich dis­ku­tie­ren. Und Technokratie wird durch vor­ge­täusch­te wis­sen­schaft­li­che Sachlichkeit benutzt, um alter­na­tiv­lo­se Maßnahmen zu imple­men­tie­ren. Etwas, das seit Jahrzehnten läuft, nun mit einer gewal­ti­gen Schlagzahl.

    Wie wäre es umge­kehrt, dass die Maßnahmenbefürworter ein­mal nicht nur etwas behaup­ten, son­dern sau­ber und ein­deu­tig nach­wei­sen. Aber dazu bräuch­te es eben Daten und vor allem bräuch­te es das Ablegen von ideo­lo­gi­schen Scheuklappen.

    Die "Politik" der Spaltung der Gesellschaften hat sich als erfolg­reich erwie­sen. Die Psychologie der Massenbeeinflussung funk­tio­niert eben doch. Egal, wie und was die Geschichte ist und was man vor­geb­lich gelernt hat. Die ideo­lo­gisch Verblendeten, die Maßnahmen Befürwortenden, sind Opfer die­ses Feldzugs gegen unse­re freheit­li­chen Gesellschaften.

  7. Kurzfassung: Halt's Maul und gehorche.
    Sokrates war so ein Querdenker, dass man ihm den Becher reichte…
    Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit.
    Universitäten waren mal Ausdruck der Aufklärung. Diese Amputationspädagogik wird sich rächen, ganz ein­fach weil sie Gedankenfreiheit ver­hin­dert. Da kann nix Gutes von wer­den. Ist abseh­bar. Bin sel­ber Prof und weiß, wovon ich rede.

    1. @ Prof. Dr. No

      Sehr lan­ge waren die Universitäten das Gegenteil von Aufklärung. Die auf­klä­re­ri­schen Impulse kamen – auch danach – oft von außer­halb, ent­we­der von außer­halb des aka­de­mi­schen Umfelds oder von außer­halb des jewei­li­gen Fachbereichs.

  8. Wie vie­le der "Hochschüler*innenschaft an der Universität für Bodenkultur Wien" haben Geld von Bill Gates oder einem ande­ren "Menschenfreund" erhalten?

      1. Ich bin mir durch­aus bewusst, dass es nicht so sim­pel ist.
        Trotzdem: Ein wich­ti­ger Ansatz ist mei­ner Meinung nach, jene Leute zu nen­nen, die von der Korruption unse­rer Gesellschaft pro­fi­tie­ren, egal ob sie auf der Geber- oder Empfängerseite stehen.

  9. Hui, ich bin beein­druckt. Als ich an der Uni Bremen stu­pi­diert habe, war das in den letz­ten Zügen der "Roten Kaderschmiede". Das Geschwätz, wel­ches man damals über die Uni hören konn­te, ent­sprach ziem­lich genau dem heu­ti­gen der Tiefdenker*innenschaft der Uni Wien.
    Es gibt Traditionen, die soll­te man nicht fort­füh­ren. Bornierte Dümmlichkeit gehört defi­ni­tiv in die­se Kategorie.

    1. "Nationalsozialistisches Wissenschafts- und Forschungsverständnis an der BOKU"

      immer wie­der lus­tig die­ses Spiel wie AA völ­lig unsin­ni­ge Nazi-Vergleich nahe legt – um dann bei ande­rer Gelegenheit wie­der die "Nazi-Vergleiche-sind-unstatthaft"-Keule zu schwingen.

      Ist das irgend­wie so eine Art Syndrom wie zB Tourette?

      1. @Albrecht Storz: aa schwingt die Keule, wenn jemand Holocaust-Verharmlosung betreibt. Was so viel heißt: aa schreibt sei­ne Meinung zu ent­spre­chen­den Kommentaren. Sehr wohl schreibt aa von faschis­to­iden Strukturen der Ausgrenzung. Ist ihm nicht dasselbe.

        1. Klar, es ist ja sicher Holocaust-Verharmlosung wenn man klar zu machen ver­sucht, dass auch dem Holocaust etwas ande­res, viel­leicht auf den ers­ten Blick sogar harm­los wir­ken­des not­wen­dig vor­aus gegan­gen ist.

          Die Nazi-Gräuel kamen nicht über Nacht son­dern sind in einem lan­gen Prozess über mehr als 10 Jahre aufgewachsen.

          Natürlich rau­chen nach 2 Jahren Corowahn heu­te noch nicht die Schornsteine über Dachau … aber wis­sen wir, wie es in 4, 5, 8 Jahren aus­sieht? Hätten wir vor 2 Jahren uns träu­men las­sen, wie es heu­te aussieht?

          "Wehret den Anfängen!" kann wohl kaum funk­tio­nie­ren, wenn die, die das dau­ernd am lau­tes­ten schrei­en auch bei jeder Gelegenheit schrei­en: "Jeder Vergleich ver­harm­lost die dama­li­gen Zustände!"
          Nein, tut er nicht. Ein ver­nünf­ti­ger Vergleich erhellt die heu­ti­ge Situation. Und nur das inter­es­siert. Vergangenes ist Vergangen. Dem kön­nen wir nichts mehr tun oder abhel­fen. Aber dar­aus ler­nen gelingt nur über den stän­di­gen Versuch des Vergleichens.

          Nur wenn man die kleins­ten Anzeichen schon auf­spürt, die Tendenzen deu­tet, kann man den Anfängen noch weh­ren. Die heu­ti­gen, selbst­be­ru­fe­nen "Antifaschisten" und "Naziwächter" sind oft die stärks­ten Bollwerke gegen Aufklärung und vor früh­zei­ti­ger Warnung vor immer schnel­le­re Fahrt auf­neh­men­den Fehlentwicklungen.

          Es sind die stän­di­gen Verharmloser, Ablenker und "Vergleichsverbieter" (die Vergleiche ger­ne als "Verharmlosung" dis­kre­di­tie­ren), die dar­an hin­dern, dass wir schon viel wei­ter wären im Bewusstsein und Widerstand gegen täg­lich immer wei­ter aus­ufern­de staat­li­che Übergriffigkeit. Es sind zB sol­che Seiten wie die NDS, die durch ihr stän­di­ges Lavieren und pures Scheinkritisieren, aber unter­schwel­li­ges ver­tei­di­gen der Zustände und dem unter­schwel­li­gen Legitimieren poli­ti­schen Handeln (es sei ja schließ­lich "Pandemie") den Bewusstseinsbildungsprozess schwä­chen, die zivil­ge­sell­schaft­lich Gegensteuerung aus­brem­sen und lähmen.

          1. Obwohl die Züge täg­lich roll­ten, woll­te kei­ner gewusst haben, wohin die "Umsiedlung" ging. Heute kann jeder die Zahlen zur Übersterblichkeit und Nebenwirkungen in den Zeitungen lesen und doch kann das mit den Impfungen nichts zu tun haben. Die mani­pu­lier­ten Zahlen der Model-Experten sind längst auf­ge­flo­gen, trotz­dem macht die Regierung ein­fach wei­ter … wie kom­men wir da wie­der raus?

            1. @Vergleichen nicht Gleichsetzen: Ja, es gibt die­ses Nichtwissenwollen. Aber anders als 1933ff. gibt es die Möglichkeit und die von immer mehr Menschen genutz­te Praxis des öffent­li­chen Protestes. Und bit­te, die Ziele der rol­len­den Züge und der "Impfungen" sind ent­schie­den andere.

          2. und wie­der AA mit einem Witz vom Onkel Fritz? ;-ö(

            Der Historiker behaup­tet, schlag­ar­tig mit 1933 wäre der Öffentliche Protest ver­un­mög­licht gewesen?

            Und noch­was: heu­te ist man in Vielem schon viel wei­ter als damals. Vieles, was man damals noch mit dem Knüppel mach­te, wird heu­te mit Informationstechnologie und ander­wei­ti­ger Übermacht gemacht.

            Beispiel: 1920 wur­de das "Union bus­ting" in den USA noch von der Mafia und Mördertrupps mit­tels Maschinengewehr-Salven auf offe­ner Straße besorgt – heu­te unter­wan­dert man die Gewerkschaften und mar­gi­na­li­siert sie – oder demon­tiert sie per "Globalisierung" und Arbeitnehmer-Import. Zeichnet einen Historiker etwa aus, dass er kei­ne Weiterentwicklung der Mittel und Methoden wahr­neh­men will/kann, oder was ist in dem Kopf bloß los … ???

    2. Es konn­ten noch nicht genü­gend Plätze in Lagern vor­be­rei­tet wer­den, wie?
      Die all­ge­mei­ne dau­er­haf­te Streupflicht auf Fußwegen kommt dann im April.

  10. Was 2019 in Wuhan/China pas­siert ist: Man hat kei­ne neue Corona-Variante gefun­den hat son­dern nur eine der unge­zähl­ten Corona-Viren-Varianten die bis­her noch nicht kata­lo­gi­siert wur­de. Also eine RNA-Sequenz die in den inter­na­tio­na­len Virendatenbanken bis­her noch nicht erfasst war (Wodarg).

    Wodarg sag­te im Februar 2020 daß man es bis­her noch nie unter­sucht hat, wie­vie­le Variationen es an Corona-Viren über­haupt gibt. Was wir an Viren rund um uns her­um haben ist ein Bestand, ist ein Ergebnis der Evolution wobei die­se Viren samt ihrer Serotypen mehr oder weni­ger gleich­för­mig auf dem gan­zen Globus ver­teilt sind, genau­so wie Insekten, Schlangen, Vögel usw. Und die­se Verteilung ist unab­hän­gig davon ob sich Menschen anhus­ten, anspu­cken oder sich gar die Hände rei­chen. Niemand infi­ziert hier jemand!!!!

    1. Auch Kekule weist dar­auf hin:
      https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​r​F​O​N​u​I​z​M​suM

      Es lässt sich jeder Zeit ein neu­er Test für die nächs­te Pandemie model­lie­ren, momen­tan wird die Infrastruktur für eine prä­dik­ti­ve "Gesundheits-Sicherheit" geschaf­fen, als Gestaltungsmittel für die Modellierung einer Neuen Normalität – wird ja ganz offen propagiert.

  11. Wenn die ÖH für das geis­ti­ge Niveau unse­rer aka­de­mi­schen Bildungselite reprä­sen­tant sein soll­te – dann: gute Nacht! Doch bei sol­chen geis­ti­gen Tieffliegern wird mir auch klar,welch Desaster unser Bildungssystem erlit­ten hat. Mainstream – dres­sier­te und poli­tisch gesteu­er­te Denkunfähigkeit!

  12. … und so funk­tio­niert das Ganze: immer mehr öffent­li­ches Geld wird für dubio­se, ten­den­ziö­se, mit frag­wür­di­gen Grundannahmen und Paradigmen aus­ge­stat­te­ten Einflussorganisationen auge­schüt­tet. Wie kann das sein? Ganz ein­fach: selbst­er­klär­te "Philanthropen"-Miliardäre sor­gen für die Anschub-Finanzierung und mani­pu­lie­ren die "Herrschende Öffentliche Meinung" ("HÖM"), also die als Mehrheitsmeinung aus­ge­ge­be­ne Milliardärsvorgabe. Das Gnaze ori­en­tiert sich an dem Leverage-Prinzip von Börsen-Gurus – und kommt auch genau daher (Soros, et al.) und wur­de auf gesell­schaft­li­che Vorgänge übertragen.

    Anhand des Impfwahns kann man auch deut­lich erken­nen, wie aus der Anschubfinanzierung dann 50fache Rendite gene­riert wer­den kann. Aus 1 Milliarde mache 50 (oder noch mehr, die Milliardärs-"Philanthropen" haben bekannt­lich ganz men­schen­freund­lich in den letz­ten 2 Jahren ihre Vermögen locker vervielfacht).

    Siehe auch hier:
    https://​nor​berthae​ring​.de/​m​e​d​i​e​n​v​e​r​s​a​g​e​n​/​c​o​v​i​n​f​o​rm/

    "
    Wie die EU mit Steuergeld Regierungskritiker denun­zie­ren lässt

    6. 01. 2022 | Ein Netzwerk von „Wissenschaftlern“ namens Covinform betreibt mit Millionen von der EU Verunglimpfung aller, die mit der auto­ri­tä­ren Pandemiepolitik der Regierenden nicht zufrie­den sind. Die theo­re­ti­sche Basis namens Intersektionalitätstheorie ist obskur, das Ergebnis belie­big. Wenn es nicht so schlimm wäre, wären die Blüten, die die­se steu­er­fi­nan­zier­te Verleumdungsmaschinerie erzeugt, zum Lachen."

    Diese "Hochschüler*innenschaft an der Universität für Bodenkultur Wien" spriest sicher­lich aus dem glei­chen geld- und geheim­dienst­ver­seuch­ten Boden (wenn nicht wären sie nur zu blöd um sich aus dem Steuertopf zu bedienen)

    Die Anzahl sol­cher gro­ßer und auch klei­ner steu­er­fi­nan­zier­ter Influenzer-Netzwerke ist in den letz­ten Jahren ins bald uner­mess­li­che gewach­sen. Alles mit irgend­was "anti­fa­schis­mus, anti­dis­kri­mi­nie­rung, anti­ver­schwö­rungs­theo­re­tisch, anti­fake, anti­hass, "sci­ence", gen­der, grün, öko, femi, queer, divers, min­der­hei­ten, flücht­ling, "links­ak­ti­vis­tisch", hilfs…, kli­ma…, "open", "nob­or­der", "glo­bal", …" wird aus Steuergelder-Töpfen mehr oder min­der gut bedient (je nach­dem, wie gut man mög­lichst per­sön­lich mit der gro­ßen Politik ver­drah­tet ist oder Leute an der Hand hat, die sich aufs Angraben sol­che Hilfsgelder-Töpfe spe­zia­li­siert haben, oft in spe­zi­el­len OSF-Schulungen ausgebildet).

  13. Wenn die ÖH den geis­ti­gen Zustand unse­rer aka­de­mi­schen Bildungselite dar­stellt, dann: gute Nacht! Statt sich um angeb­li­che "Coronanaverharmlosung und men­schen­ver­ach­ten­de Haltungen" zu küm­mern, soll­ten sie sich bei sol­chen Wortspenden an die Nase fas­sen und über ihre eige­ne "Dummheitsverharmlosung" als ange­hen­de Akademiker nachdenken!

  14. Was ist eigent­lich aus Universitäten gewor­den, an denen unter­schied­li­che Erkenntnisse und Meinungen wis­sen­schaft­lich aus­dis­ku­tiert wur­den, anstatt nach Verboten von allem, was einem nicht in den Kram passt, zu schrei­en? Haben die­se neu­mo­di­schen Einheitsmeinungs-Anstalten die Bezeichnung "Universität" noch verdient?

  15. Zitat aus "Leitlinien zur Sicherung guter wis­sen­schaft­li­cher Praxis – Kodex" von der Deutschen Forschungsgemeinschaft:
    »Leitlinie 1: …
    Erläuterungen: Zu den Prinzipien gehört es ins­be­son­de­re, lege artis zu arbei­ten, strik­te Ehrlichkeit im Hinblick auf die eige­nen und die Beiträge Dritter zu wah­ren, alle Ergebnisse kon­se­quent selbst anzu­zwei­feln sowie einen kri­ti­schen Diskurs in der wis­sen­schaft­li­chen Gemeinschaft zuzu­las­sen und zu fördern. …«

    Außer natür­lich, es ster­ben Menschen …

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