16 Antworten auf „Bodo, genannt der Rote“

  1. Klare Botschaft: Rot ist gleich aso­zi­al. Degenhardt steht damit dem was die Staatsmedien ver­kün­den um nichts nach. Hat Degenhardt jemals eine kla­re Haltung bezüg­lich sei­nes Klassenstandpunktes gezeigt? Und ja, es gibt Musiker die haben da deut­lich mehr drauf, z.B. Roger Waters von Pink Floyd!

    1. @Erfurt: Nichts gegen Roger Waters. Ich wür­de den­noch den einen oder ande­ren Text von Degenhardt mal lesen… Und auch die­sen genau.

      1. @aa,

        es kommt dar­auf an den Klassencharakter der Gesellschaft zu erken­nen. Es gibt Künstler und Liedermacher die dazu in der Lage sind und genau das auch in ihren Songs und Texten zum Ausdruck brin­gen und zwar unmiss­ver­ständ­lich. Selbst in Degenhardts Schmuddelkinder-Text ist das nicht erkenn­bar. Er besingt Symptome ohne die Ursachen zu nennen. 

        Freundschaft!

    2. @Erfurt: Wenn Sie mit "mehr drauf haben" den Roger Waters mei­nen, der in einem Konzert ein Schwein mit Davidsstern gezeigt hat:
      Richtig, der­art "krea­ti­ves" wäre Degenhardt nicht eingefallen…
      Also bit­te eher "nichts gegen Degenhardt".

    3. @Erfurt, nein, es geht nicht dar­um das "Rot gleich aso­zi­al" ist, son­dern dar­um das es Leute gibt die sich als Rot (oder Links) bezeich­nen, jedoch Rechts oder Braun sind.

  2. Pressemitteilung zum Polizeieinsatz gegen Wohnungslose am 03.05.2021

    Zwei Mitglieder unse­res Stadtverbandes berich­te­ten als Augenzeugen vor Ort, dass die Beamten nach eige­nen Aussagen wegen Corona-Verstößen der Wohnungslosen zum sechs­ten Mal an die­sem Tag ausrückten.

    Die "Überschrift" bezieht sich auf eine bal­di­ge "Veranstaltung", für die hier kei­ne Werbung gemacht wer­den soll!

  3. Die FAZ hat 2011 einen, wie ich mei­ne, sehr guten Nachruf mit dem Titel "Gegen alle bür­ger­li­chen Dressurakte" auf Franz Josef Degenhardt geschrieben.
    „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“. Noch heu­te bekommt man Gänsehaut bei die­sem 1965 ent­stan­de­nen Lied, das eigent­lich ein bit­te­rer Personenroman ist, in dem sich das Leben der deut­schen Nachkriegsgeneration spiegelt."

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/nachruf-auf-franz-josef-degenhardt-gegen-alle-buergerlichen-dressurakte-11529165.html?service=printPreview

    1. 2017 gab es gra­vie­ren­de Grundgesetzänderungen inner­halb von 36h
      die die Privatisierung von Autobahnen oder Schulen ermöglicht.
      Es gab einen roten Bodo, der im Ministerrat dem zustimmte:
      https://www.corodok.de/wp-content/uploads/2021/05/Bodo-genannt-der-Rote.mp4

      Es tönen schon ers­te Stimmen, dass die aktu­el­le Belastungen der Staat
      nicht allei­ne durch Steuern finan­zie­ren könne.…
      Die Käufer ste­hen schon in den Startlöchern

      Erschreckend ist das Schweigen der "Linken"

      1. @aa: Aber es geht doch nicht dar­um, wel­che "Bodo´s" es heu­te gibt, son­dern dar­um wel­chen Bodo Degenhardt 1972 beschrie­ben hat – zumin­dest habe ich das so verstanden?!?
        Ramelow koket­tiert viel­leicht mit dem Image vom "Roten Bodo", aber er hat abso­lut nichts von dem, was Degenhardt in sei­nem Lied besingt! Die TAZ beschrieb Ramelow in einem Artikel als "Klassenkämpferischer Herr des Bratwurstlandes"!
        Weil es mich inter­es­siert hat, habe ich ein biß­chen im Internet gestö­bert und ich glau­be ich weiß, wen Degenhardt 1972 gemeint hat. Dr. Bodo Zeuner, geb. 1942, stu­dier­te Politikwissenschaften, und war von 1978 – 2006 Hochschullehrer an der FU Berlin, Inst. für Politikwissenschaft. Er war aktiv in der Studentenbewegung und in der Gewerkschaft, ich habe jedoch fast nicht aus die­ser Zeit über ihn gefun­den, anders als über sei­ne spä­te­re Frau, die eben­falls aktiv in der Studentenbewegung, u.a. auch in einer Arbeitsgruppe mit Rudi Dutschke war. Der Verlag sei­nes Buches, Kritik und Hoffnung 2019, beschreibt ihn als jemand, der "bereits Ende der 1950er-Jahre, weit vor dem Auftreten der Studentenbewegung, sei­nen Platz in der poli­ti­schen Linken fand. Seine Analysen des Zeitgeschehens lesen sich stre­cken­wei­se wie ein Geschichtskurs über die Entwicklung der Bundesrepublik aus der Sicht eines mar­xis­tisch inspi­rier­ten Sozialisten." Zeuner wur­de 1972, nach einem Rauswurf beim "Spiegel" zunächst Assistenzprofessor für Interessenverbandsforschung am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft.
        "Seit 1980, also dem Gründungsjahr der Partei, war Bodo Zeuner Mitglied der Grünen. „Aus Protest gegen den Jugoslawienkrieg und die neo­li­be­ra­le Politik“ sei er aber nach 18-jäh­ri­ger Mitgliedschaft aus­ge­tre­ten und enga­gier­te sich nun zunächst bei der WASG und jetzt bei der Partei Die Linke." (Wikipedia)

        1. @Anybody: Da muß ich pas­sen und bin mir gar nicht sicher, ob Degenhardt eine bestimm­te Person im Auge hat­te. Insofern war mein Text viel­leicht irre­füh­rend. Sorry!

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