Bratwurst weit abgeschlagen

"Was wün­schen sich die Deutschen als Impf-Belohnung?" fragt bild​.de am 7.8..

»Nicht bei jedem steht eine Bratwurst als Impf-Anreiz hoch im Kurs. Eine INSA-Umfrage für BILD ergab:

▶︎ 70 Prozent der Deutschen, die mate­ri­el­le Impf-Belohnungen befür­wor­ten, wür­den sich vor allem über Einkaufsgutscheine für den Lebensmittelhandel als Impf-Belohnung freuen.

▶︎ 33 % bevor­zu­gen Freitickets (Fußball, Kultur).

▶︎ Eine Bratwurst wol­len nur 17 %. Insbesondere SPD-Wähler spre­chen sich am sel­tens­ten für die­sen Anreiz aus (9 Prozent, 15 bis 28 Prozent bei Wähler der ande­ren Parteien).

︎ALLERDINGS: Mehr als jeder Zweite Befragte (52 Prozent) sprach sich gene­rell DAGEGEN aus, dass Bürgern mate­ri­el­le Anreize gege­ben wer­den, um sie zur Corona-Impfung zu bewe­gen. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) ist dafür.«

Da liegt die Linkspartei ja voll im Trend (s. Bartsch bie­tet 50 Euro). Was haben SPD-WählerInnen aber gegen Bratwürste?? Mal abge­se­hen davon, daß der­ar­ti­ge Umfragen ohne­hin Quatsch sind.

12 Antworten auf „Bratwurst weit abgeschlagen“

  1. Hm. also ange­nom­men, so eine Umfrage wür­de bei mir anru­fen und ich wür­de nicht gleich auflegen …
    Auf die Frage, für was ich mich einer expe­ri­men­tel­len medi­zi­ni­schen Behandlung unter­zie­hen wür­de, wür­de mir sicher spon­tan ein­fal­len: ein Gutschein über einen ziem­lich gerin­gen Betrag, den ich nur in weni­gen, aus­ge­such­ten Geschäften ein­lö­sen kann, der mög­li­cher­wei­se bald wie­der ungül­tig ist, den ich mög­li­cher­wei­se nur über den vol­len Betrag ein­lö­sen kann (kein Wechselgeld) … ja, genau das wür­de ich bestimmt antworten.
    Für die Teilnahme an einer medi­zi­ni­schen Studie gibt es aller­dings eini­ges mehr an Bezahlung Aufwandsentschädigung … aber hey, ich will den läp­pi­schen Gutschein – oder doch lie­ber die Bratwurst? Sehr glaub­haft, die­se Umfrage.

  2. Vielleicht soll­te man mit einer Gratis-Mitgliedschaft in einer pri­va­ten Krankenversicherung ködern, incl. Einzelzimmer und Chefarzt-Behandlung. Dann hat man wenigs­tens was davon, soll­te sich eine der "extrem sel­te­nen" Impfschäden manifestieren.

  3. Moslems wol­len bestimmt kei­ne Bratwurst. Juden und Vegetarier/Veganer auch nicht, aber die­se Gruppen sind recht klein. Interessant ist aber, dass man seit Jahren über Ausgrenzungserfahrungen debat­tiert und über Mikroaggressionen bis zum Erbrechen dis­ku­tiert, aber auf die Idee, dass die Bratwurst als Anreiz Gruppen aus­schließt, ist dann doch kei­ner kom­men. Interessant auch, dass die Dauerempörten von den Islamverbänden nicht auf­schrei­en, eben weil sie gar nicht gimpft wer­den wol­len und auch kei­ne Übervorteilung erkennen.

    Ganz ehr­lich, füh­le ich mich ver­schau­kelt. Als Gegner die­ser "Impfungen" gegen Covid-19 möch­te ich, dass auf mei­ne Argumente ein­ge­gan­gen wird. Es wird seit 1,5 Jahren gesagt, dass nur Risikogruppen gefähr­det sei­en und ich bin defi­ni­tiv kei­ne Risikogruppe. Warum soll ich mich imp­fen las­sen? Warum sol­len Kinder und Jugendliche sich imp­fen las­sen? Die kön­nen es nicht erklä­ren. Auf kei­nen Fall darf man denen noch irgend­wie ent­ge­gen kom­men. Wenn die glau­ben, man müs­se nur einen Köder aus­le­gen oder Druck aus­üben, dann ist das das Ende der Bürgergesellschaft, deren Anhänger ich bin. Eine Gesellschaft eigen­stän­di­ger Bürger, die wei­test­ge­hend für sich selbst Verantwortung tra­gen, dadurch auch selbst­be­wusst wer­den, die sich enga­gie­ren und die Gesellschaft zum Prosperieren bringen.

  4. … so lang­sam ist mir alles wurscht … 

    (… eine Frage hät­te ich aller­dings noch : Gibt es bezüg­lich der Fleischabfallkampagne schon Statistiken über Wurstnebenwirkungen oder gar so etwas wie den "wurst-case" – den Tod durch im eige­nen Darm ver­pack­te Tiere deren Verzehr im zeit­li­chen Zusammenhang steht ? Verträgt sich wur­st­üb­li­ches Phosphor mit der Plörre aus den Spritzen ? Würde ein wurstr­un­ter­spü­len­des Bier alle che­mi­schen Reaktionen neu­tra­li­sie­ren oder eher ver­stär­ken ? Bier Fragen über Fragen …)

  5. Sie wol­len die Bratwurst nicht?
    Man könn­te die Speise auf öffent­li­chen Plätzen in dut­zen­den von Grillbuden zube­rei­ten, aus­stel­len und schwer bewa­chen las­sen. Bratwurstfelder zuwei­sen, die sug­ge­rie­ren, sie wären wert­voll und nur schwer zu bekommen.
    Oder, falls es nicht klappt, gleich ein Verzehrgebot in Form eines 'Bratwurstbefehls'.
    Ob der Alte Fritz gerührt wäre…

  6. Ist es denn nicht genug, wenn durch die Impfung das Leben, das Überleben und die Nichtgefährdung ande­rer usw. gewähr­leis­tet ist?

    Wenn eine Bratwurst da über­zeu­gen­der ist, war­um wur­de denn dann dafür eine Pandemie ausgerufen.
    Bratwurst und Einkaufsgutschein hät­ten es doch auch getan.

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